Hofheim am Taunus: Bauprojekte

  • Nicht uneins sind sich der Hofheimer Magistrat und die Krieger Grundstücksgesellschaft (KGG) hinsichtlich dass sie das neue Gewerbegebiet "Gewerbepark In der Lach" mit 100.000 qm Fläche und 100.000 qm Ausgleichsfläche in Diedenbergen entwickeln wollen. Die KGG hatte vor 15 Jahren Grundstücksflächen dort gekauft um ein wesentlich größeres Möbelhaus als jetzt geplant zu bauen. Verschiedene Betroffene hatten diese Idee damals abgelehnt.

    Nun also der zweite Anlauf für ein Möbelhaus (Höffner-Möbelfachmarkt) welches auf 32.600 qm Gewerbefläche entstehen soll. Auf den verbleibenden 67.400 qm sollen sich die Firmen Polar Mohr, Klarsichtpackung, Beauty Hills Cosmetic und Mercedes-Flebbe ansiedeln. Weitere Unternehmen aus den Branchen Technik, eCommerce Automotive, Chemie und Pharma sowie Logistik sollen hinzu kommen. Die noch nicht nominierten Firmen möchten aktuell nicht genannt werden, da sie sich in Mietverhältnissen befinden.

    Neben der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung am 15. Februar muss auch der Regionalverband FrankfurtRheinMain dem gestellten Antrag auf Zielabweichung von den Zielen des Regionalen Flächennutzungsplans 2010 (RegFNP) zur Realisierung des geplanten "Gewerbeparks In der Lach" zustimmen. Bis alle Formalien bis zum Baubeginn durchlaufen sind ist sollen noch 2 bis 3 Jahre vergehen. (PM vom 26.01.2023).

    Das Gewerbegebiet soll mit einer Umgehungsstraße zw. Diedenberger Straße und Casteller Straße erschlossen bzw. an die A 66 angeschlossen werden. Die hellgrau markierten Flächen sind die geplanten Ausgleichsflächen:

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    Visualisierung: Stadt Hofheim

    Bleibt zu hoffen das alle Beteiligten sich auch einig sind die Gebäude- und Parkplatzflächen konsequent großflächig für die Erzeugung von Erneuerbaren Energie zu nutzen.

    Einmal editiert, zuletzt von main1a (14. Juni 2023 um 19:38)

  • Neubau RMV Hauptverwaltung

    Das ging aber schnell. Im Vergleich zum letzten Foto vom 09.10.2022 sind die Obergeschosse regelrecht aus dem Boden geschossen. Die Endhöhe samt Staffelgeschoss ist erreicht.

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    Im gesamten Kontext mit Busbahnhof im Vordergrund durch die Bäume fotografiert:

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    Fotos: Beggi

  • Neubau RMV Hauptverwaltung

    Zwischenzeitlich waren die Fensterbauer sehr aktiv. Die Verglasung mit verspiegelten, leicht getönten Scheiben ist fast abgeschlossen. Die Innenarbeiten sind sehr geräuschintensiv wahrnehmbar.

    Schnappschuss von gestern:

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    Foto: Beggi

  • Gewerbepark In der Lach | ohne Möbelhaus

    Die Abstimmung und Planung schreiten voran. In diesem Zusammenhang wird die KGG in Zusammenarbeit mit der Stadt Hofheim das geplante Gewerbegebiet weiter vorantreiben. Um am Ende eine Genehmigung zu erhalten ist die Ansiedlung eines Möbelhauses nun vom Tisch (PM vom 07.06.2023).

  • Neubau RMV Hauptverwaltung

    Die neue RMV Hauptverwaltung zeigt nun langsam ihre Fassade und sie sieht m. E. richtig gut aus. In der Detailausführung ist der sechsgeschossige Bau leicht verändert worden, im Vergleich zur veröffentlichten Visualisierung in Schmittchens Beitrag, aber dennoch entsteht hier ein schöner Blickfang, der einer Hauptverwaltung angemessen erscheint.

    img_3898bw1fvd.jpgFoto: Beggi

  • Auch ich hatte direkt die Assoziation mit 70ern. Diese Metallplatten überall da wo kein Glas ist hat man auch damals zu Hauf verwendet. Und auch generell ist der Stil deutlich an den 70ern orientiert. Jetzt wo es neu ist mag es vielleicht noch recht wertig aussehen, aber ich befürchte dass der Bau genau wie seine architektonischen Vorbilder keineswegs in Würde altern wird.

    Ob deine Assoziation mit der von dir sogenannten "gegenwärtigen Architektur" unbedingt positiver wäre, lasse ich auch mal dahingestellt.

  • Neubau RMV Hauptverwaltung

    Das Bürogebäude ist fertig und einzugsbereit. Erste Einrichtungsgegenstände sind durch die Fenster erkennbar. Die Rezeption ist bereits besetzt.

    Nicht schlecht, wie ich finde!

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    Fotos: Beggi

  • RZ in Marxheim | Baubeginn

    Zuletzt am 15.03.2022 hier im Strang berichtet. Keine Bilder nur nachrichtliche Info.

    Beim vorbeifahren am UW war zu sehen, dass südlich eine Fläche eingezäunt und der Oberboden zusammen geschoben bzw. Boden ausgehoben wird. Für den Erdbau, den Rohbau, die Dachdeckerarbeiten sowie für die Herstellung der Außenanlagen wurde Diringer & Scheidel aus Mannheim verpflichtet.

    Weiterhin weißt das Bauschild noch die Geschosse der Bauteile aus, nämlich für das Datacenter 2 Geschosse, 1 Dachgeschoss und 1 Kellergeschoss sowie für den Büroteil 4 Geschosse und 1 Kellergeschoss.

    Weiter Informationen und aktuelle Visualisierungen finden sich in diesem Bericht vom 03.10.2026.

  • Gleichzeitig endet in Hofheim eine 120jährige Industriegeschichte - auf dem Gelände von Polar Mohr an der Hattersheimer Strasse sind die Abrissbagger unterwegs. Die FNP berichtete Link FNP: buergermeister-schwingt-den-bagger-polar-gelaende-in-hofheim-wird-abgerissen

    Polar-Mohr ging im August 2022 in Insolvenz. Man kann sagen: nach langer Krankheit an den Lieferketten-Problemen der Covid-Pandemie verschieden. Man hatte zwar Aufträge, bekam die Maschinen aber nicht vom Hof, weil immer irgendwelche Elektronik-Teile fehlten.

    Das (aus besseren Tagen recht große) Gelände wurde an die Projektgesellschaft HORN GmbH aus Kelkheim verkauft. Dort sollen ein Hotel, bis zu 400 Wohnungen ( wohl auch 87 Sozialwohnungen) eine Kita und Senioreneinrichtungen entstehen. Wobei wohl 16.000 qm Grund als Infrastrukturausgleich kostenfrei an die Stadt Hofheim übertragen wurden. Also praktisch ein neuer Stadtteil. Der Vertriebsstart für die ersten Wohnungen ist wohl schon erfolgt (Link pghorn.de/city-quartier-hofheim/ ).

    Die Maschinenbau-Gesellschaften gingen an ein österreichisches Privat-Equity-Unternehmen und sollten in dem neuen Gewerbegebiet 'In der Lach' in Diedenbergen bis 2026 ein neues. kompaktes Werk erhalten. Das wurde dann im Juli 2025 obsolet, als die Heidelberger Druckmaschinen AG die Technologie, Patente und Markenrechte erwarb. Die Kooperation gab schon seit den 1950ziger Jahren - Heideldruck war schon lange der wichtigste Vertriebsweg.

    Fertigung und Entwicklung verblieben als PCT ( Polar Cutting Technolgies) bei dem Privat-Equity-Unternehmen. Im April 2026 ging dieser Rest dann wieder in die Insolvenz und wurde im Juli 2026 ebenfalls von Heideldruck gekauft. Jetzt sollen noch 120 Beschäftigte bis Januar 2027 auf dem südlichen Teil des Geländes die Restaufträge abarbeiten - danach ist in Hofheim Schluß. 2022 waren es noch 350 Leute . Die Produktion wird dann in die Standorte der Heideldruck integriert. Was vermutlich bedeutet, daß der größte Teil in China landet.

    OK - Strukturwandel gab es schon immer, trotzdem traurig. Aber allzuviel klassische Industrie gibt's nicht mehr im Rhein-Main-Gebiet. Ob man von Rechenzentrumskisten wirklich leben kann ?

  • Polar Mohr Areal wird zu City-Quartier

    Es tut weh, das zu sehen. Als Bürgermeister der Stadt Hofheim am Taunus hätte ich mich nicht vor der zahlreich gekommenen Presse in einen Abriss-Bagger gesetzt, der mit dem Abbruch der Firmengebäude beginnt. Polar Mohr war ein Maschinenbauunternehmen, das insbesondere Druckverabeitungsmaschinen herstellte. Das Unternehmen war in seiner Branche weltweit Marktführer.

    Noch stehen die Fabrikhallen und die Bürogebäude da, als könnte morgen wieder mit der Arbeit begonnen werden. Bei dem abgerissenen Gebäude handelt es sich lediglich um die Kantine. An zahlreichen Wänden und Absperrungen hängen bereits Banner mit Werbung für das neue Projekt Namens City-Quartier.

    Einige Bilder von heute:

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    Die markante Brücke über der Hattersheimer Straße:

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