Regionalpark RheinMain

  • Regionalpark RheinMain

    Regionalpark RheinMain


    Bei dem Regionalpark RheinMain handelt es sich um ein naturnahes Wegesystem, das bestens für Fahrradtouren geeignet ist. Straßen mit motorisiertem Verkehr werden nur selten gekreuzt. Das Wegenetz wird ständig erweitert und soll später eine Länge von 1250 Kilometern aufweisen. Es erstreckt sich vom Frankfurter Grüngürtel, westlich bis nach Rüdesheim, nördlich bis in die Wetterau, im Süden bis an das Hessische Ried und im Osten bis in das Kinzigtal. Bisher sind rund 350 Kilometer Regionalparkrouten fertiggestellt worden.


    Entlang der Routen gibt es zahlreiche Ausflugsziele, von denen einige auch unter architektonischen Gesichtspunkten interessant sein können. Hier, in diesem Strang sollen einige der 200 bereits vorhanden Regionalpark-Projekte vorgestellt werden.


    Weitere Informationen unter:
    www.regionalpark-rheinmain.de


    Neben dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt RheinMain, den Kommunen und dem Land Hessen werden die Kosten von der Fraport AG (Hauptsponsor) getragen.

  • Aussichtsturm am Mainhafen


    Grafik auf dem Bauschild


    Ein fast fertiggestelltes neues Projekt im Regionalpark ist ein Aussichtsturm in Mainz-Kostheim (gehört zu Wiesbaden). Der Turm soll im September 2011 eröffnet werden. Gegenwärtig werden nur noch kleinere Arbeiten am Turmzugang erledigt.


    Lage:



    Aussichtsturm:



    Der Turm wird direkt an eine benachbarte Parkfläche angeschlossen. Dazu wird demnächst das folgende Gebäude fallen:


  • 41 Meter hoher Aussichtsturm geplant

    Bei den Weilbacher Kiesgruben (gehören zu Flörsheim) soll im nächsten Jahr ein neuer Aussichtsturm mit der beachtlichen Höhe von 41 Metern gebaut werden. Das auffällige Bauwerk soll die Form einer Knospe erhalten und ca. eine halbe Million Euro kosten. Die Fraport wird 100 000 Euro, das Land Hessen 68 000 Euro beisteuern.


    Der Turm wird vermutlich einen schönen Blick auf die Frankfurter Skyline ermöglichen.


    Quelle

  • Haus des Dichters im Regionalpark RheinMain

    In der Nähe von Flörsheim-Weilbach befindet sich auf einer Erddeponie das sogenannte "Haus des Dichters". Das Haus hat keine Außenwände und ein kreisförmiges Dach mit einem Durchmesser von elf Metern. Die Innenwände sind "Bücherregale" aus Stein, an denen Tafeln mit Gedichten deutscher Literaten angebracht sind.


    Neben Dichtkunst von Goethe findet man hier Gedichte von findet Brecht, Stein, Busch, Ringelnatz uvm.


    Auf der Stange mit Podest steht eine "Schreibfeder von Goethe":




  • Besucherzentrum

    Vor ca. drei Monaten wurde in den Weilbacher Kiesgruben ein neues Besucherzentrum für den Regionalpark RheinMain eröffnet. Hier können Besucher alle wichtigen Informationen bezüglich des Regionalparks erhalten. Mitarbeiter informieren ausführlich über die Attraktionen, Infomaterial und Landkarten mit eingezeichneten Rad- und Fußwegen, interaktiver Kartentisch, Filmraum, die Ausstellung "Landschaft auf den zweiten Blick" und "Hörbäume" lassen kaum Fragen offen.


    Im Gebäude befindet sich auch ein Restaurant mit Außenterrasse.


    Abgesehen von der unsymmetrischen Giebelwand mit unpassenden Rolladen ein für seinen Zweck erstaunlich großzügiges, modernes Gebäude, was sich sehen lassen kann:



  • Eisenbaum

    Ein weiterer Glanzpunkt des Regionalparks RheinMain ist der Eisenbaum. Er befindet sich zwischen Hochheim und Flörsheim und ist nur per Rad oder zu Fuß erreichbar.


    Bei klarem Wetter ist eine einmalige Rundumsicht (inklusive Skyline von Frankfurt) gegeben.
    Absolut empfehlenswert!


  • Erstmal vielen Dank Beggi, dass du diesen Thread bisher im Alleingang geschmissen und so schön bebildert hast! Dadurch bin ich auf den Regionalpark erst aufmerksam geworden :)


    Ganz zufällig bin ich heute Mittag am Roßmarkt vorbeigekommen, wo HR-Moderator Thomas Ranft grade die Auftaktveranstaltung zur Regionalparkseröffnung moderierte. Auf dem Platz ist die Radroute als Miniatur nachgebildet worden, so dass man sie in kurzer Zeit erlaufen kann. Dazu kommen 12 (nicht besteigbare) Themenhochsitze, an deren Basis man sich über die Attraktionen am jeweiligen Punkt der Strecke informieren kann. Die Installation bleibt noch bis zum 07.09. stehen, inklusive Infostand und Bühnenprogramm. Am kommenden Wochenende (10./11.09.) wird die Rundroute im Regionalpark dann mit einem Fest offiziell eröffnet, näheres auf der Homepage. Kurz ein Foto von heute. Links sind zwei der Hochsitze zu sehen. Da etliche Kamerateams unterwegs waren, kann es gut sein, dass ein Zusammenschnitt der Veranstaltung später noch in diversen Fernsehmagazinen (Hessenschau o.ä.) auftaucht.



    -Bild von mir-

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  • In der heutigen Hessenschau kam ein 1 1/2 minütiger Filmbeitrag, der jetzt hier online ist. Auf dem Pflaster des Roßmarkt hat man den Rundkurs aufgemalt, die Gesamtansicht wird im Filmbericht von oben gezeigt.

  • Stangenpyramide Dreieich

    Ein sehr lohnendes Ausflugsziel im Regionalpark RheinMain ist die Stangenpyramide bei Dreieichenhain. Sowohl die Pyramide selbst wie auch der schöne Blick auf Frankfurt machen eine kleine Wanderung oder eine Radtour lohnenswert.


    Seht selbst:





  • Flörsheimer Warte

    Gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts wurden die kurmainzischen Orte Kastel, Kostheim, Hochheim und Flörsheim durch zwei bis drei Meter breite Landwehre vor Eindringlingen und Dieben geschützt. Die Kasteler Landwehr bestand aus Gräben, Bäumen und Hecken und beinhaltete zur Sicherung auch vier Warten mit guter Weitsicht. Eine davon war die Flörsheimer Warte. Als die Befestigungen nach ca. 1800 nicht mehr benötigt wurden, verfielen die Warten, die Flörsheimer Warte wurde abgerissen, ihre Steine für einen Mauerbau verwendet. Das alte Fundament ist noch heute erhalten.


    Die neue Flörsheimer Warte ist ein Neubau in umittelbarer Nähe der ursprünglichen Warte. Sie orientiert sich am historischen Vorbild und dient heute als Aussichtsturm und Gastronomiebetrieb inmitten von Weinbergen. Beliebt ist sie vor allem als Etappenziel des Regionalparks RheinMain.


  • Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

    Der Bau des in Beitrag #3 angekündigten 41 Meter hohen Aussichtsturms in den Weilbacher Kiesgruben wird konkret. Sein Aussehen ist am zukünftigen Standort auf einem Bauschild zu erkennen, die Umrisse des Turms wurden bereits abgesteckt. Er wird direkt neben einer bereits vorhandenen Kletterwand entstehen. Die Aussichtsplattform wird in 27 Meter Höhe liegen.


    Bauschild:



    Ausschnitt:



    Bildrechte Bauschild: Regionalpark RheinMain Pilot GmbH / Peter Karle, Darmstadt (Prof. Dipl.-Ing. Architekt)


    Abgesteckte Fläche neben der Kletterwand:


  • Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

    Die außergewöhnliche Landmarke ist in Bau.
    Das vermutlich über einen Meter dicke Fundament wird gerade mit Bewehrungsstahl versehen, die Befestigungsanschlüsse für den Turm sind schon erkennbar.



  • Der 20m hohe Aussichtsturm in Kostheim (#2) wurde am 29.09. eingeweiht. Keine zwei Wochen später war er auch schon wieder gesperrt, weil unbekannte Idioten mehrere Befestigungsschrauben an den Grundpfeilern entfernt hatten (Quelle). Mittlerweile ist er wieder offen. Die Aussicht ist schön, auch wenn man heute wegen des dunstigen Wetters eine schlechte Fernsicht hatte und den Taunus kaum erahnen konnte. Ein paar Impressionen vom Nachmittag:



    Blick Mainaufwärts zur Staustufe Kostheim.



    Gustavsburg



    In der Ferne die Mainzer Silhouette: (von links) St. Stephan, Dom, Bonifaziustürme, St. Peter, Christuskirche. Im Vordergrund Kostheim.



    Die alte Papierfabrik.



    Michaelskirche. Direkt rechts vom Kirchenschiff sind die Türme von Dyckerhoff-Zement in Amöneburg zu erahnen.



    Blick den Steg entlang über das versandete Hafenbecken Richtung Hochheim.



    St. Kilian, links das Hochhaus am Volkspark (Mainz-Oberstadt).



    -Bilder von mir-

  • Sonnendeck und Retentionsbodenfilterbecken in Friedrichsdorf

    In den Jahren 2010 und 2011 wurde an der Regionalpark Route in Friedrichsdorf ein Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) am Verlauf des Rehlingsbachs sowie ein Sonnedeck mit Aussicht auf die Skyline Frankfurts, den Taunus und die A5 :D gebaut.


    Das RBFB senkt die Gewässerbelastung indem es Mischwasser, welches aus dem Regenüberlaufbecken (RÜB) kommt, durch Rückhaltung und langsamen Abfluss (Retention) reinigt. Die Schilfbepflanzung schützt den Filter vor Auswaschunten und Ablagerungen von Feinsedimenten. Das RÜB und das RBFB fassen insgesamt 4.700 m³ ,die Filterfläche im RBFB ist insgesamt 2.700 m² groß.


    Das Sonnendeck bietet vorbeikommenden Radfahrern und Wanderern Sitzgelegenheiten sowie die entsprechende Aussicht.





    Eine ausführliche Beschreibung des RBFB befindet sich auf dem abfotografierten Schild:

  • Nachtrag zum vorherstehenden Artikel

    Nachtrag zu #15.


    Dank des vielen Regens in den letzten Tagen kann ich ein Foto des RBFB mit Wasser gefüllt - sozusagen bei der Arbeit - nachliefern.


  • Karben/Bad Vilbel - tierische Meister der Baukunst am Werk

    Auf meiner heutigen Radtour kam ich zufällig an dem Teilstück der Regionalparkroute vorbei, das man den Bibern zugestanden hat. Zugestanden in der Form, dass ein Schutzzaun Hunde abhalten soll und natürlich auch die Menschen. Erstmalig allerdings kann man tatsächlich Arbeit dieser Biber vom Radweg aus begutachten anhand von 2 gefällten Bäumen. Ich weiß zwar, dass das nicht direkt mit Baukunst zu tun hat, aber schon etwas mit Architektur des Biber Baus, Beschaffung des Materials (siehe Bild) und dem Regionalpark, und so dachte ich mir, dass ein dem Biber gewidmetes Bild in diesem Thread OK ist. Die Aufnahme entstand auf dem Radweg zwischen Karben und Bad Vilbel. Dazu auch ein Link zum Thema vom NABU Karben. Das Bild:


    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

    Auf der massiven Bodenplatte werden gegenwärtig sehr wuchtige Stahlpfeiler montiert. Es verlaufen zwei Treppen in zwei voneinander unabhängigen Stahlkonstruktionen parallel nach oben. Später wird sich der Turm (wenn man der Computergrafik glauben darf) verjüngen. Auf jeden Fall wird dieser Aussichtspunkt mit Blick auf die Frankfurter Skyline gewaltig. An den Stahlpfeilern wurden Kantholzer befestigt, die wiederum die spätere (Holz-)Verkleidung tragen werden.



    Der "Wilde Esel" bietet Logenplätze zum Beobachten der Arbeiten:


  • Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

    Der Aussichtsturm wächst schnell. Die obere Aussichtsplattform ist schon montiert, es fehlen aber noch ca. 15 Meter bis zur endgültigen Höhe. Verkleidet wird die Stahlkonstruktion mit Lärchenholz.




  • So wie auf dem Bauschild dargestellt wird die Holzverkleidung des Aussichtsturms transparent, für meine Begriffe etwas gewöhnungsbedürftig. Die letzten Höhenmeter (Blütenblätter) fehlen immer noch.



    Der Zugang zum Turm ist noch durch einen Wassergraben geschützt. (Die Versuchung war groß. :) )