Funde vom Marienhof
Über die Bedeutung der in fast 200 Kisten verpackten Funde vom Marienhof ist man sich bei der Stadt nicht ganz sicher. Laut Archäologen jedoch sei man dem mittelalterlichen München und seinen Bewohnern noch nie so nahe gewesen.
Über die Bedeutung der in fast 200 Kisten verpackten Funde vom Marienhof ist man sich bei der Stadt nicht ganz sicher. Laut Archäologen jedoch sei man dem mittelalterlichen München und seinen Bewohnern noch nie so nahe gewesen.
Dann sollte man langsam mal darüber nachdenken die Notbremse zu ziehen, billigere Ringlösungen nochmals zu prüfen und diese mit punktuellem Ausbau der U-Bahn zu flankieren um die Leistungsfähigkeit des innerstädtischen ÖPNV zu erhöhen. Es ist so schon sehr viel Geld für wenig Strecke/Bahnhöfe. Weitere Kostensteigerungen kann man dem Steuerzahler eigentlich nicht zumuten.
Die Notbremse für was zu ziehen? Für S21?
Die Sueddeutsche Zeitung berichtet, dass die zweite Stammstrecke erheblich teurer wird als geplant. Die Deutsche Bahn geht inzwischen von einer Gesamtsumme von 2,433 Milliarden Euro aus. Erst im November hat Verkehrsminister Zeil eine Summe von 2,047 Milliarden Euro präsentiert.
Mit dieser Verteuerung ist der "Risikotopf" von 500 Millionen Euro bereits fast erschöpft
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bah…eurer-1.1564366
Gleichzeitig berichtet der Münchner Merkur, dass die MVG Einspruch gegen die derzeitigen Bebauungspläne einlegt. Laut MVG habe die Bahn mit falschen Fahrgastprognosen gerechnet. Das angenommenen Fahrgastaufkommen für 2020 ist bereits heute schon erreicht.
http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-…nt-2686312.html
Die Planung für die zweite Stammstrecke wird also eine never ending story! Gott sei dank gibt es so viele Alternativen ![]()
Dass die Bahn den Risikotopf von 500 Millionen voll ausschöpft war doch von Anfang an klar! Für mich daher keine Überraschung diese Meldung.
Und die MVG soll mal mit ihren Bedenken erstmal ihre eigenen Probleme anpacken! Ein U-Bahn-Takt, der einer Millionenstadt unwürdig ist, Umsteigebeziehungen und die Dimensionierung der Übergänge etwa von der U4/5 am HBf und am Odeonsplatz zur U3/6 eine einzige Katastrophe! Vom Desaster bei der Trambahn (St. Emmeran, Variobahn, Fahrereinsatz, Takt unendlich erweiterbar..) will ich gar nicht sprechen! ![]()
Wenn jetzt die Wiener Linien der Bahn einen Brief schreiben und Bedenken anmelden ist das nachvollziehbar. Aber bitte nicht die MVG, die aus Angst vor zuvielen Fahrgästen keine U-Bahn nach Pasing bauen will!
Vielleicht tragen die Verzögerungen ja dazu bei, dass weniger Leute hier nach München ziehen ![]()
Jetzt wird es Zeit für Sofortmaßnahmen, d.h. Personal, das die Menschen in die Bahnen schiebt.
Momentan sind doch pro U-Bahn-Waggon weniger Fahrgäste unterwegs als bei Wetten Dass in einen Kleinwagen gepasst haben.
Nach Bekanntwerden der jüngsten Kostensteigerung um rund 20 Prozent sowie massiver Kritik an den Planungen von Expertenseite sind die Verantwortlichen der zweiten Stammstrecke unter Druck geraten. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zeigte sich im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung sehr verärgert über die Bahn und verlangt bis Montag Aufklärung.
Im Landtag sprach Thomas Mütze (Grüne) von einer "riesigen Seifenblase", die "kurz vorm Platzen" sei und forderte Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil (FDP) auf, "jetzt den Reset-Knopf zu drücken" und Alternativlösungen anzugehen. Auch Michael Piazolo (Freie Wähler) warf dem Minister und der Bahn vor, "von Anfang an mit Luftbuchungen gearbeitet" zu haben. Er erklärte, es gehe nicht nur "um das Geld der Steuerzahler, sondern auch um das Leben der Münchner Fahrgäste".
Ein Sprecher des Fahrgastverbands Pro Bahn verlangte ein Moratorium für das Tunnelprojekt, damit andere, bereits beschlossene Maßnahmen zur Verbesserung des S-Bahn-Angebots "endlich realisiert werden können". Unter anderem nannte er den Bau der Sendlinger Spange mit einer Einbindung des S-Bahnhofs Laim als besonders dringlich. Die Züge könnten dann bei Sperrungen im bestehenden S-Bahn-Tunnel über den Südring geleitet werden.
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Momentan sind doch pro U-Bahn-Waggon weniger Fahrgäste unterwegs als bei Wetten Dass in einen Kleinwagen gepasst haben.
Was zu einem nicht unerheblichen Teil an stupiden Fahrgästen liegt, die direkt auf dem ersten Meter Bahnsteig hinter der Rolltreppe stehenbleiben und sich an der ersten Tür drängeln, wohingegen weiter hinten (resp. vorne) alles leer ist. Da pack ich mir jedesmal an den Kopf. Das ist übrigens der Hauptgrund für die regelmäßigen Stauungen insb. bei U3/U6. Da bringt der dichteste Takt nichts.
Da wünscht man sich doch die "Einweiser" von der Stelzen-Bahn in Bangkok.
Wenn man da nicht spurt, wird gleich die Trillerpfeife eingesetzt ![]()
Ein wenig Schulung in Sachen Einsteigen könnte bei uns auch net schaden, zumindest zur Hauptverkehrszeit.
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Was zu einem nicht unerheblichen Teil an stupiden Fahrgästen liegt, die direkt auf dem ersten Meter Bahnsteig hinter der Rolltreppe stehenbleiben und sich an der ersten Tür drängeln, wohingegen weiter hinten (resp. vorne) alles leer ist. Da pack ich mir jedesmal an den Kopf. Das ist übrigens der Hauptgrund für die regelmäßigen Stauungen insb. bei U3/U6. Da bringt der dichteste Takt nichts.
Die Fahrgäste verhalten sich nur so gut, wie auch das Bahnhofslayout geplant ist. War eben ein großer Planungsfehler 2 direkt folgende Umsteigebeziehungen am Marienplatz und am Odeonsplatz an der Südseite anzuordnen. Eine mangelnde Taktverdichtung auf die Fahrgäste zu schieben ist schon äußerst schräg.
Naja, es würde oft schon helfen, wenn der geneigte Fahrgast sich mehr auf das Einsteigen konzentrieren würde, statt auf das natürlich viel wichtigere Smartphone alle Aufmerksamkeit zu richten, das bevorzugt direkt an der Tür.. ![]()
Als Alternative zum zweiten S-Bahn-Tunnel, dessen Kosten und Nutzen höchst fragwürdig sind, hat das Verkehrsplanungsbüro Stadtkreation einen Teilausbau des bestehenden Südrings vorgeschlagen. Im Gegensatz zu den jetzt auf insgesamt 2,433 Milliarden Euro gestiegenen Tunnelbaukosten könnte dieses Projekt für nur 600 Millionen Euro realisiert werden und böte im Ernstfall mehr Sicherheit für die Fahrgäste. Darüber hinaus würde ein Teilausbau des Südrings nicht nur die stark frequentierten Umsteigepunkte in der Innenstadt entlasten, sondern auch zusätzliche Verknüpfungen zwischen S- und U-Bahn schaffen und neue Stadtbereiche an Heimeranplatz, Poccistraße und Kolumbusplatz erschließen.
Am Ende wird wahrscheinlich gar nichts kommen, der HB wird teilsaniert, sodass er nachher noch grausamer aussieht und der Marienhof wird bis auf weiteres nicht wieder begrünt - nur für den Fall das doch noch jemand was ausbuddeln möchte...![]()
Aber im Ernst, es kann doch nicht sein, dass bei jedem Großprojekt die Kosten hinterher dermaßen in die Höhe steigen, dass alles wieder von vorne diskutiert wird. Was sitzen denn da für Leute in den Planungsbüros? Ich dachte die haben studiert und verstehen was, von dem was sie tun...
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Als Alternative zum zweiten S-Bahn-Tunnel, dessen Kosten und Nutzen höchst fragwürdig sind, hat das Verkehrsplanungsbüro Stadtkreation einen Teilausbau des bestehenden Südrings vorgeschlagen. Im Gegensatz zu den jetzt auf insgesamt 2,433 Milliarden Euro gestiegenen Tunnelbaukosten könnte dieses Projekt für nur 600 Millionen Euro realisiert werden und böte im Ernstfall mehr Sicherheit für die Fahrgäste. Darüber hinaus würde ein Teilausbau des Südrings nicht nur die stark frequentierten Umsteigepunkte in der Innenstadt entlasten, sondern auch zusätzliche Verknüpfungen zwischen S- und U-Bahn schaffen und neue Stadtbereiche an Heimeranplatz, Poccistraße und Kolumbusplatz erschließen.
Alles alter Hut. Kein Mensch will zum Heimeranplatz, zu Poccistraße oder zum Kolumbusplatz. Alles brächte eine Menge komplizierter Umsteigebeziehungen und viel mehr Belastung für die U-Bahn. Wenn Südring, dann müsste die ganze Stadtplanung aufgebrochen werden. Neue Subzentren entlang des Südrings mit 10tausenden von Arbeitsplätzen bei gleichzeitiger Wachstumsbremse in der Altstadt. Das will aber die gestaltende Elite Münchens nicht. Eher wird für den Quadratmeter 1000 Euro in der Neuhausener Straße verlangt als dass je ein Investor ein EKZ an der Poccistraße bauen darf.
Nun, wenn die Fahrgastzahlen höher liegen als erwartet, wächst logischerweise der Nutzen der 2. stammstrecke, und man kann besser (ggf. teurer) bauen, ohne den NKF zu sprengen.
Ansonsten sind meist nicht die Planer blöd, sonderen eher di vorgaben die man ihnen macht, die Denkverbote die man erteilt und ähnliches.
Mir scheint es bei der Stammstrecke einige Denkverbote gegeben zu haben, anders kann ich mir die Streckenführung am Hbf nicht erklären - das siht mir nach einem absoluten Denkverbot bezüglich der bestehednen Stammstrecke aus, die dann zu einem Gewürge geführt hat, das zudem irrsinnig teuer sein dürfte.
Die Südringvariante gefällt mir nicht wirklich - viel klein klein, wenig Durchbruch bei den Problemen des Münchner Bahnknotens, und am Ende auch ähnliche Kosten.
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Wenn Südring, dann müsste die ganze Stadtplanung aufgebrochen werden. Neue Subzentren entlang des Südrings mit 10tausenden von Arbeitsplätzen bei gleichzeitiger Wachstumsbremse in der Altstadt.
Wohin sollen denn diese Subzentren ?
Hier noch ein interessanter Entwurf inkl. eines zentraleren Nordrings über Neuhausen und Schwabing.
http://maps.google.de/maps/ms?gl=de&…1469c1984f18412
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Poccistraße: Einzelhandel
Heimeranplatz: Büro
Würde aber aufgrund Platzmangels auch sicher mit hohen Häusern verbunden.
Diese Ringlinie ist natürlich nett. Jedoch würden sich die 5..6 Mrd. Euro nur mit einem 2Millionen (Stadt) und 3..3.5Millionen Stadt+Sbahn Umland rechnen.
Ein Münchner Hundekopf - welche Stadt hätte sowas nicht gerne
WEnn manns denn finanzieren könnte....
Alles dreiste Lügen von Stammstreckengegnern, die ihre Niederlage nicht eingestehen können.
Das Projekt wird natürlich nicht teurer als die geplanten 2,047 Milliarden Euro, das schreibt die SZ heute Abend:
Bahn: Tunnel wird doch nicht teurer
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http://www.merkur-online.de/nachrichten/mu…ta-2690423.html
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