Beiträge von lotz86

    Danke für den Tipp.

    Haben mir gerade direkt die Website angeschaut und bin überrascht, dass im Überseequartier ca. 1/4 des gesamten Bauvolumens für Parkplätze (90.000 m2) vorgesehen ist, aber weniger als 1/6 für Wohnungen (55.000 m2). Gleichzeitig werben Sie aber für "neue Wege der Mobilität"...


    Mod: habe Midas Zitat gelöscht. Bezug auf das Video ist eindeutig

    Die Mopo hat auch in der letzten Zeit über den Stadionneubau für Altona 93 berichtet:

    > Bericht der Mopo


    Damit der Umzug und Neubau an den Diebsteich erfolgen kann, müssen auf der Jahreshauptversammlung von Altona 93 erst 3/4 der Vereinsmitglieder dem Vorhaben zustimmen. Da viele Details wie die Stadionsgröße (4909 Zuschauer) oder der Vereinsanteil an den Gesamtkosten (9,65 Mio. Euro) bis kurzem nicht bekannt waren, soll diese Abstimmung jetzt erst Anfang 2022 erfolgen. Stimmen die Mitglieder gegen den Neubau, findet laut Vizepräsident "das Ganze ohne uns statt."

    Einen Plan-B scheint es allerdings nicht zu geben.

    Auch ist der Zeitplan sehr ambitioniert: So soll der Verein das aktuelle Stadion (Adolf-Jäger-Kampbahn) spätestens 2026 aufgeben, damit dort 320 Mietwohnungen (30% gefördert) entstehen können. Investoren kauften dieses Grundstück bereits 2007 für 11+ Mio. Euro. Rückwärts gerechnet bedeutet dies, dass spätestens Mitte 2024 mit dem Bau in der Waidmannstraße begonnen werden muss. Stand heute liegen für den Stadionneubau allerdings weder Planungsskizzen, Verkehrsgutachten (für den zusätzlichen Verkehr) noch Alternativstandorte für alle ansässigen Unternehmen (z.B. Bruns & Möllendorf) vor.

    Das Dialogforum Schiene HH-Altona hat sich am 03. September zum zweiten mal getroffen.


    Die gezeigten Folien (u.a. aktueller Sachstandsbericht, Vorübergegangen zum S-Bahn Tunnel, Machbarkeitsuntersuchung Thyssen-Krupp-Areal, Beauftragung Machbarkeitsuntersuchung Güterumgehungsbahn) findet ihr hier mit einigen (für mich) neuen Visualisierungen. Lesenswert.

    Bürgerbegehren gegen Vonovia Nachverdichtung im Eisenbahnerviertel HH-Eidelstedt von bis zu 300 Wohnungen

    Geltungsbereich des Bebauungsplanentwurfs Eidelstedt 76 Redingskamp mit Wettbewerbsgebiet:

    Bildschirmfoto-2021-08-17-um-18-31-14.png

    Quelle: Darstellung Bezirksamt Eimsbüttel auf Kartengrundlage: ALKIS. Herausgeber: FHH, LGV


    Siegerentwurf von Hannemann und eins:eins Architekten BDA:

    Bildschirmfoto-2021-08-17-um-19-12-50.png

    Quelle: VONOVIA Präsentation aufrufbar auf Eidelstedt-mitte.de

    Bildschirmfoto-2021-08-17-um-19-12-59.png

    Quelle: VONOVIA Präsentation aufrufbar auf Eidelstedt-mitte.de


    55 parteiübergreifende Personen haben heute pressewirksam das Bürgerbegehren „Eisenbahnerviertel retten“ beim Bezirksamt Eimsbüttel eingereicht, weil 1.000 bis 1.500 Menschen (25.000 Quadratmeter Wohnfläche) zu viel seien für das jetzt schon überlastete Eisenbahnerviertel mit zu "wenig ärztlicher Versorgung, langen Wartelisten in Kitas und zu wenig Schulplätze.". Befürchtet wird eine "Getto-Bildung". „Wer kann, zieht weg und hin ziehen Leute, die sich das nicht mehr aussuchen können“, so Grünen-Politiker Horst Becker gegenüber der Eimsbütteler Nachrichten.

    Allerdings sieht der aktuelle Bebauungsplan genau diese zusätzliche soziale Infrastrukturen (Kita, Gemeinschaftsräume, Ärztehaus, öffentlicher Spielplatz) vor.
    Quelle: Eimsbuetteler-Nachrichten & Abendblatt


    Ohne die genaue Situation vor Ort zu kennen, klingt dies für mich erstmal nach einem "Nicht-Vor-Meiner-Haustür"-Protest.

    Bin mal gespannt wie das Bezirksamt Eimsbüttel darauf reagiert. Mit den insgesamt 25.000 Wohnungen, die in Eimsbüttel bis 2040 benötigt werden, werden Proteste gegen Nachverdichtung mit Sicherheit häufiger werden.

    geplanter Hyperloop von Elon Musk im Hamburger Hafen

    Hamburg plant Containertransport mit Schallgeschwindigkeit
    Spiegel Online, 15. November 2018


    HHLA will Hyperloop: Container in Schallgeschwindigkeit
    Hamburger Abendblatt, 15. November


    HHLA plant die Container in Schallgeschwindigkeit ins Hamburger Umland zu schießen, um den Lkw-Verkehr im Hafen deutlich zu verringern.
    Anscheinend seien bereits zwei Absichtserklärungen unterschrieben worden. Möglicher Baubeginn in 2-3 Jahren.


    Mit solchen Meldungen schafft man es auf jeden Fall in die Presse ;)

    Wenn das pseudo-intellektuelle Suelzblatt mit dem Bremer Wappen im Kopf etwas 'schlecht' findet, dann bestaerkt mich das nur in der Ansicht, dass die betreffende Sache so schlecht nicht sein kann...


    :-)


    A propros: die Gegenrede gibt es hier (leider hinter einer Paywall).


    Das ein ausgewiesener Kommentar eines freien Publizisten und Architekturhistorikers (Einzelmeinung!) so viel Zorn auf die Zeitung, die ihn veröffentlicht, hervorruft, ist schon überraschend! Besonders wenn man zeitgleich eine Gegenrede eines Architekten (Einzelmeinung!) in einer anderen Lokalzeitung präsentiert, dessen stellvertretende Leiterin des Hamburg-Ressorts den Entwurf selbst als Enttäuschung bezeichnet (Einzelmeinung! Quelle). :nono:



    Besonders interessant finde ich die starke Gegensätzlichkeit in den Aussagen des Projektentwicklers (April 2016), des Chef-Juroren, des Oberbaudirektors und des bereits erwähnten Architekturkritikers (letzte drei Juni 2017):

    "Der Klosterwall ist das Entree zur Innenstadt, dementsprechend wollen wir hier eine Premium-Immobilie mit einer eindrucksvollen Architektur entwickeln." [...] [Beim Architekturwettbewerb] werde vor allem berücksichtigt, dass sich der Neubau an das Kontorhausviertel – und das gehört zum Unesco-Weltkulturerbe – anpasst. Deshalb könne man sich auch eine dunkle Klinkerfassade als eine Option vorstellen, so Petersen weiter. Quelle


    Der Siegervorschlag sei "kein spektakuläres, lautes Projekt", sondern ein Entwurf, der sich "als Partner" für die Umgebung verstehe. Quelle


    "Es ist eine große Chance für Hamburg, mit diesem durchdachten Entwurf einen noblen Eingang in seine Innenstadt zu erhalten, der die Perlen Chilehaus und Sprinkenhof nicht zu übertrumpfen versucht." [...] Walter lobte besonders die vorgeschlagenen "extrem klugen Grundrisse" der Wohnungen. Quelle


    Nun ist das Kontorhausviertel [...] etwas Besonderes, etwas, das man ausstellt, nicht zubaut. Wenn Sie zu Hause einen Rembrandt an die Wand hängen: Wie machen Sie das? Indem Sie viele Bilder in ähnlichem Stil, aber etwas schlechter daneben und drumherum hängen? Oder indem Sie das Bild allein auf der Wand lassen, weil es etwas Besonderes ist? Allenfalls etwas, das ganz anders aussieht als Ihr Rembrandt, könnte daneben bestehen. Das haben weder das Preisgericht mit dem Oberbaudirektor noch die Architekten verstanden, die sich am Wettbewerb beteiligt haben. [...]
    Städtebaulich wird die Situation eindeutig verschlechtert. Da helfen auch keine "extrem klugen Grundrisse", wie sie Jörn Walter als Oberbaudirektor erkennt – die Grundrisse sind das, was an dieser Stelle am wenigsten zählt. Quelle

    Dem Bericht nach haben ja alle U5 Haltestellen-Kombinationen Jungfernstieg - Hauptbahnhof große Nachteile: Entweder gibt es schlechte Umsteigeverbindungen, eine deutlich längere Fahrtzeit, oder der Bau erfordert eine langfristige Sperrung des Wallringtunnel.


    Trotz Allem gibt es die Denkblockade, dass die U5 an beiden Stationen halten muss. ;)

    Ich kenne kein Beispiel eines Wohnungsbauprojektes der Bayerischen Hausbau seit den späten 1970er Jahren, bei dem interessante oder innovative Architektur zum Zuge gekommen wäre.


    http://www.wohnen-am-spielbude…3temp/pics/57bce5ba53.jpg
    http://www.wohnen-am-spielbudenplatz.de


    Die Neubebauung am Spielbudenplatz in HH St.-Pauli wäre ein Beispiel dafür :)
    In Folge der großen Proteste für den Erhalt der Esso Häuser, gab es dort auch eine Bürgerbeteiligung mit dem Ergebnis einer sehr kleinteiligen Bebauung bestehend aus Eigentums- und geförderten Wohnungen, Kleingewerbe, Unterhaltung und öffentlichen Bereichen. Nach den großen Protestaktionen hätte ich nicht erwartet, dass alle Seiten sich auf anhieb auf einen Bebauungsplan einigen können :daumen:


    Der Protest gegen diese montonen Riegel in München ist eindeutig zu leise. ;)

    Stadtrad wächst auf 209 Stationen und 2450 Fahrräder

    StadtRad wächst weiter: Bald 209 Stationen in Hamburg
    "Nach früheren Angaben des Senats werden sich die Gesamtkosten für die 2009 begonnene Einrichtung und den Betrieb der Leihräder bis Ende 2017 auf 2,95 Millionen Euro summieren."


    Wenn wir die Zahl mit anderen Infrastrukturkosten vergleichen ist die ja echt ein Witz! Da frage ich mich echt, warum es nicht schon längst an allen S- und U-Bahnstationen Stadträder gibt :confused:

    Wenn ich das gestern richtig verstanden habe, dann fängt HC Hagemann Anfang nächsten Jahres mit der ersten Bauphase (Forschungsgebäude) an, auch ohne Ankermieter. Bauherr Arne Weber ist letztes Jahr ähnlich auch mit dem Goldfisch (Blohmstraße 20) vorgegangen, welches inzwischen komplett an DLR und TuTech vermietet ist. Da die TU Hamburg ja kontinuierlich wachsen will/soll und es am Hauptcampus zwischen Eißendorf- und Schwarzenbeckstraße kaum Platz mehr gibt, ist sein finanzielles Risiko auch überschaubar.
    Bei dem Tower V war dieses schrittweise Vorgehen ohne Ankermieter nicht möglich. Deswegen ist er auch meiner Meinung nach gescheitert.



    Quelle: HC Hagemann

    Hamburg Innovation Port

    Heute wurde in der Blohstraße im Harburger Binnenhafen das neue Großprojekt von HC Hagemann "Hamburg Innovation Port" groß vorgestellt. Die Entwürfe der beiden Gewinner des Architekturwettbewerbs (Büro MVRDV aus Rotterdam und Hadi Teherani aus HH) wurden vorgestellt, wobei der Entwurf von MVRDV als Masterplan fungiert (Umsetzbarkeit in mehreren Bauabschnitten, hohe Flexibilität). Geplannt ist ein Forschungs- und Innovation-Park u.a. für die TU Hamburg, weitere Forschungsinstitute, Startups und ansiedlungswillige Unternehmen.
    Los soll es mit der ersten Bauphase bereits Anfang 2017 gehen. Vielleicht schaffe ich es die nächsten Tage mal meine Handyphotos hochzuladen.


    http://www.hchagemann.de/news/…athafen-fuer-innovationen


    http://www.hamburg.de/bwvi/med…-13-bwvi-channel-hamburg/


    Somit ist der Tower 5 gestorben, der ursprünglich an der gleichen Stelle realisiert werden sollte.
    http://www.akyolkamps-bbp.de/p…rbeit-und-konsum/tower-5/



    Quelle: http://www.mvrdv.nl

    Ich eröffne mal einen neuen Thread.
    der HSV plädiert für eine eigene Haltestelle im Volkspark (ich übrigens auch!)


    So lange die Anbindung der 'Arenen' mit einer besseren Erreichbarkeit des neuen Altona Bahnhofs am Diebsteich konkurriert, seh ich für die Norvariante keine Chance. Durch die Südvariante und einer Neugestaltung des Bahnhofumfeld am Deichsteich, entsteht dort nicht nur ein neues urbanes Zentrum (Potential für große Nahverdichtung), sondern Eimsbüttel und Altona wachsen auch endlich zusammen.