• Ich kann es jetzt leider nicht mit einer Quelle belegen, aber der Vergleich mit New York City bezog sich meiner Meinung nach immer nur auf Manhattan. Alles andere würde auch keinen Sinn ergeben. Die teils unprofessionelle Berichterstattung in den Medien hat dieses Detail aber gerne mal übersehen.

  • Das traditionsreiche Hotel Bogota in der Schlüterstraße steht offenbar vor dem Aus.Der Mietvertrag wurde vom Eigentümer gekündigt.Das Hotel besteht seit 49 Jahren und besticht durch eine wirklich schöne Athmosphäre.Im Hotel finden oft gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen statt.Das Hotel ist überaus beliebt für Fotoshootings, u.a.Helmut Newton hat hier in seinen Anfängen fotografiert.

    Die Auslastungsquote soll knapp 60 % betragen,dass Hotel plagen Mietschulden.
    Quellen. Tagespiegel und BZ.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/hotel-b…gt/8162268.html

    http://www.bz-berlin.de/bezirk/charlot…cle1675338.html

  • Das Baunetz gratuliert dem Hotel Esplanade zum 25. Geburtstag.
    Jürgen Sawade hätte es geschafft, mit diesem Bau einen Höhepunkt der Berliner Hotelbauten geschaffen. So würde das Gebäude mit der Idee der "kritischen Rekonstruktion" der IBA brechen und greift gleichzeitig die Tradition des Berliner Blocks auf. Ein wirklich interessanter Artikel, da kann man nur sagen:
    herzlichen Glückwunsch :cool:
    http://www.baunetz.de/meldungen/Meld…rce=google-news

  • Der Hotellerie-Boom in Berlin geht unvermindert weiter:

    Laut der Berliner Zeitung sollen in der Hauptstadt bis zum Jahr 2016 mindestens 41 neue Hotels mit etwa 9.200 Zimmern, sprich: mehr als 18.000 Betten, entstehen. Allein bis zum Ende dieses Jahres seien 22 neue Unterkünfte mit rund 4.900 Zimmern geplant, darunter das Fünf-Sterne-Haus "Titanic" am Gendarmenmarkt.

    Einmal editiert, zuletzt von Petrichor (8. Juni 2013 um 23:03)

  • So langsam muss doch mal der Verdrängungswettbewerb bei den Hotels einsetzten, oder? In den letzten Jahren haben auch Hotels mit schlechteren Standorten vom Touriboom profitiert, aber bei dem großen Angebot müssen doch auch mal wieder einige der Hotels eingehen.

  • ^ siehe weiter oben,necrokatz.Vor allem Inhabergeführte,nicht an große Hotelketten gebundene Behergerungsbetriebe und kleinere Hotels werden massiv verdrängt.Das Bogota und dessen bevorstehendes Ende,wirklich jammerschade,ist nur eines von vielen Hotels in der Stadt,denen die Luft wegbleibt.

  • ^wenn das Bogota tatsächlich diesen Nimbus bei der geballten lokalen und internationalen Prominenz hätte, wäre es jetzt nicht pleite. Aber irgendwie scheinen all die medial wichtigen Fürsprecher doch immer woanders abzusteigen und eben nicht im Bogota. Von derlei Scheinheiligkeit können die Betreiber offensichtlich auch nicht leben.

  • Es gibt ja auch kleinere Hotels die den großen Konkurrenten trotzen, besonders wenn sie sich eine Nische erschlossen haben. Eingehen kann man natürlich immer noch, besonders wenn man knapp bei Kasse ist und nicht in Sanierung etc investieren kann. Vom guten Namen allein kann man leider nicht überleben, obwohl ich zugeben muss dass mir der Name unbekannt war. Wenn ein Hotel wie das Bogota eingeht, sollte man vielleciht auch erst mal nach betrieblichen Gründen suchen.