Stadtgespräch

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    Es wird immer von innerstädtischem Wohnraum gesprochen. Ja das stimmt, da gibt es zu wenig. Aber mir fallen jetzt auch nicht viele Projekte ein die wirklich in der City gebaut werden sollen. St. Vincent Quartier liegt ja eh erstmal auf Eis, bzw. ist das für mich auch eher etwas außerhalb. Mercatorquartier das selbe.

    In der Innenstadt fehlt es einfach an Aufenthaltsqualität und das ist ein Fakt. Die Stadt sollte sich dringend für eine einheitliche Pflasterung/ Weiterführund der Erneuerung im Bereich der Königsstrasse einsetzen. Neue Stadtmöbilierung wie Laternen und Bänke sind auch wichtig. Und das mit den schrottreifen Gewerbeimmobilien, da fallen mir auch erstmal nicht so viele ein.

  • Sowohl St. Vincenz, als auch Mercatorviertel sind natürlich in der Innenstadt oder im direkten Einfluss davon. Ansonsten gibt es natürlich den König-Heinich-Platz mit sehr guter Aufenthaltsqualität, dann hört es aber schon auf, da gebe ich dir recht. Ich hoffe einfach, dass das in der Fortschreibung des IHI angepackt wird.

    Nach ein Einwurf zu den Duisburger Dünen. Für die Bifunda-Fläche wird der aktuelle B-Plan nur aufgehoben und kein neuer aufgestellt, das heißt dort könnte bereits deutlich eher nach §34 gebaut werden. Die Frage ist dann natürlich wie man dort entsprechend des Masterplans eine Bebauung nach §34 begründet, aber das ginge schon.

  • Sachstand zum angedachten Neubau eines Verwaltungsgebäudes der Stadt Duisburg

    Vor rund zwei Wochen gab es in der NRZ ein Interview mit Oberbürgermeister Sören Link, in dem auch der mögliche Neubau eines zentralen Verwaltungsgebäudes der Stadt Duisburg für bis zu 2000 Mitarbeitende thematisiert wurde.

    Aktuell verfügt die Stadt Duisburg nach Angaben des Oberbürgermeisters über 30 Verwaltungsstandorte und sie hat dadurch insbesondere hohe Ausgaben für Anmietungen. Zudem besitzt die Stadt einige Gebäude, die entweder inzwischen unwirtschaftlich seien oder nicht effizient genutzt werden könnten. Die Stadt beabsichtigt nun möglichst viele Fachbereiche in einem Gebäudekomplex unterzubringen. Eine wirtschaftliche Machbarkeitsstudie läge bereits vor. Mit Blick auf die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes könnten je nach Fachbereich bis zu 30 % der Büroarbeitsplätze eingespart werden.

    Da der Neubau auch Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger sein soll, werde ein zentraler Standort anvisiert. Die Duisburger Dünen sei einer von mehreren Standorten, die für einen Neubau in Frage kämen. Allerdings habe laut Link die Ansiedlung von Unternehmen auf dem Dünengelände Vorrang. Bevor aber eine endgültige Standortentscheidung getroffen wird, werde die Politik zunächst in Kürze einen Grundsatzbeschluss fassen, ob überhaupt ein neues Verwaltungsgebäude entstehen soll. Danach würde die Verwaltung in die konkrete Planung einsteigen. Von der Größe des Objektes hinge letztlich die Standortfrage ab.

    Quelle: Neues Verwaltungsgebäude: Dünen „eine Option“ (Neue Ruhr Zeitung vom 26. August 2021)

  • Don Selino; kleine Hilfe, von Dir wurde seinerzeit hier im Hafen-Thread eine Information zum Karl-Lehr-Brückenneubau in Ruhrort eingebracht. Ich habe mich daraufhin mit einer Bilderserie über den Stand der Arbeiten anschließend unter #77 angeschlossen. Die Mods weisen auf eine Anzahl um die 30 Posts hin um einen neuen Thread aufzumachen. '' Neubau des Karl-Lehr-Brückenzugs '' klingt doch nicht schlecht, vielleicht hat nikolas ein Ohr dafür, oder einfach machen wie er selbst schreibt. Die 30 Posts sollten locker zusammenkommen bei diesem weiteren Brücken-Großprojekt dass ja auch schon eine ganze Weile mit dem ersten abgeschlossenen Bauabschnitt, und noch bis 2025 läuft.

    Anderseits verläuft der Verkehrsweg mitten durch den Ruhrorter Hafen und kann diesem schon zugerechnet werden, also auch beim Hafen bleiben, durch neuen Thread wird wieder gesplittet. Bleibt alles schön zusammen.:)

  • Eröffnung "home" im Krankicom-Bürogebäude

    Am 06.05.2022 wurde das Restaurant "home" im Krankicom-Bürogebäude eröffnet. Zweifelsohne eine tolle Location mit Aussicht auf das Schwanentor, Landesarchiv NRW und Kontorhaus. Auf diesem Wege wünsche ich Jens Müller, stadtbekannter Duisburger DJ und Gastronom der bereits das "Movies" im Filmforum betreibt, viel Erfolg und gutes Gelingen. Nachfolgend eine kleine Bilderserie vom 09.05.2022.

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    Eine kleine Kaffeepause in Ehren... :beer:

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    Quelle: Alle Bilder von mir

    Beleuchtungskonzept

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    Quelle: Bild mit ausdrücklicher Gestattung des Rechteinhabers

    Was jetzt noch fehlt, ist die Modernisierung bzw. Umgestaltung des Calaiplatzes, als Scharnier zwischen dem westlichen Innenhafen und der Fußgängerzone.

    Quelle: Neues Duisburger Restaurant "home" soll "Place to go" werden (NRZ-online vom 04.05.2022)

  • Letzte Info ist: 2. Halbjahr 2022, aktuell laufen arbeiten um eine Starkstromleitung aus dem Bereich Vulkanstraße zum Innenhafen zu verlegen.

  • Duisburg-Homberg: Neueröffnung "JEDERMANN AM RHEIN"

    Das frühere Homme d´dor in Homberg wird zu "Jedermann am Rhein" und bietet in erstklassiger Lage einen tollen Blick auf den Rhein und auch auf die neue Rheinbrücke der A40. Offizielle Neueröffnung mit Hüpfburg und Live-DJ ist am 18.06.2022.

    Biergarten mit tollen Blick auf die Brückenbaustelle der A40-Rheinbrücke :cheers:

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    Quelle: Bilder sind Eigentum von Don Selino

    Quelle: Neueröffnung Jedermann am Rhein in Duisburg-Homberg (NRZ-online vom 15.06.2022)

  • Mehrere sportliche Großevents im nächsten Jahr

    Im nächsten Jahr werden erfreulicherweise gleich mehrere größere Sportevents in Duisburg stattfinden.

    Den Anfang machen die Ruhr Games vom 8. bis zum 11. Juni 2023, die zum zweiten Mal nach 2019 in Duisburg stattfinden. Austragungsort für das Sport- und Kulturevent wird wie vor drei Jahren der Landschaftspark Nord sein. Der Regionalverband Ruhr als Organisator der Veranstaltung rechnet mit rund 5.000 aktiven Sportlern und über 100.000 Zuschauern.

    Einen Monat später wird der Landschaftspark Nord erneut im Mittelpunkt stehen, wenn Duisburg gemeinsam mit Düsseldorf vom 6. bis 9. Juli Die Finals 2023 ausrichten. An insgesamt sieben Sportstätten werden 18 deutsche Meisterschaften ausgetragen. Zwei dieser Sportstätten befinden sich im Landschaftspark Nord: zum einen finden in Kraftzentrale des Landschaftsparks die Meisterschaften im Boxen und in der Tanzsportart Breaking (Breakdance) statt, zum anderen sind für Klettern und BMX das Hochofen-Karree und der Bunkervorplatz vorgesehen. Darüber hinaus sollen im Innenhafen die Deutschen Meister im Kanu und Kanu-Polo ermittelt werden. In Düsseldorf sind die Multifunktionshallen Castello und Dome sowie der Medienhafen und der Burgplatz Austragungsorte, für den Bogensport ist die Sportstätte noch offen. Zu den Sportarten, die in Düsseldorf ihre deutschen Meisterschaften ausrichten zählen Taekwondo, Judo, Tischtennis, Triathlon, 3x3 Basketball, Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolinturnen.

    Am 6. August 2023 wird zum bereits dritten Mal der Ironman 70.3 in Duisburg stattfinden. Hierbei handelt es sich um eine Triathlon-Rennserie, deren Einzeldistanzen jeweils die Hälfte derer des Ironman Hawaii (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 km Einzelzeitfahren und Halbmarathon) betragen. Bei der diesjährigen Auflage Ende August gab es rund 3.000 Teilnehmer und damit doppelt so viele wie im Vorjahr. Der Wettbewerb dient auch im nächsten Jahr wieder als Qualifikationsrennen für das Ironman 70.3 World Championchip.

    Vom 23. bis 27. August 2023 finden schließlich die Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport und im Para-Kanu auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg statt. Über verschiedene Distanzen werden insgesamt 42 WM-Titel ermittelt. Die Veranstalter des KRV Duisburg und des Deutschen Kanu-Verbandes erwarten ca. 1.200 Teilnehmer aus über 100 Ländern.

    Ein weiteres sportliches Großereignis wird 2025 in Duisburg ausgetragen. Gemeinsam mit den Städten Bochum, Düsseldorf, Essen und Mülheim an der Ruhr richtet die Stadt die World University Games (früher Universiade) aus. In Duisburg sollen die Wettbewerbe im Rudern sowie im Wasserball ausgetragen werden.

    Vor zwei Wochen wurde zudem bekannt, dass Duisburg vom DFB als Candidate City für die Bewerbung um die Frauenfußball-WM 2027 ausgewählt wurde. Gemeinsam mit den Niederlanden und Belgien bewirbt sich der DFB um die Austragung der WM 2027. Alle deutschen Spielorte befinden sich in NRW, neben Duisburg wurden auch Dortmund, Düsseldorf und Köln ausgewählt.

    Quellen:

    Europas größtes Sport- und Kulturfestival für Jugendliche: RUHR GAMES starten 2023 im Landschaftspark Duisburg-Nord in ihren zweiten Durchführungszyklus (PM Regionalverband Ruhr vom 25. Januar 2022)

    Die Finals kehren 2023 nach NRW zurück (Sportschau vom 20. September 2022)

    Ironman 70.3 Duisburg. Das „Stahlherz“ von Europa. (Veranstaltungswebside)

    Kanu-Rennsport und Para-Kanu 2023 in Duisburg wird gefördert (Ruhr Guide vom 10. März 2022)

    World University Games (Summer) 2025 (Wikipedia, abgerufen am 22. September 2022)

    DFB bewirbt sich mit vier NRW-Städten um Frauen-WM 2027 (Westdeutscher Rundfunk vom 9. September 2022)

  • Das Lehmbruck Museum feiert Geburtstag

    Mit der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Courage. Lehmbruck und die Avantgarde“ wurde jetzt ein runder Geburtstag im Museum gefeiert.

    Egon Schiele, Käthe Kollwitz, Lyonel Feininger und Auguste Rodin sind nur ein paar der Namen, die dem Museum zum 60. Ehrentag gratulieren.


    Der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck erschuf die bekannte Skulptur die „Kniende“. Er wurde 1881 in Meiderich geboren und ist Namensgeber des heutigen Lehmbruck Museums, das seit 1964 im Kantpark Stadtmitte beheimatet ist.

    Quelle: https://www.facebook.com/photo/?fbid=78…m7e&__tn__=EH-R

    2 Mal editiert, zuletzt von hanbrohat (28. Oktober 2024 um 17:04)

  • Stadion mit neuer Marketingstrategie


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    Neustart im Stadion: Die Duisburger Stadionmanagement GmbH (DSM) präsentiert ein eigenes Logo für das Duisburger Stadion – ein Novum, denn bislang hatte das Stadion keinen eigenen Markenauftritt. Das moderne und zeitgemäße Design spiegelt die enge Verbundenheit zur Stadt Duisburg wider, indem es das „Duisburg-Blau“ aufnimmt und in Verbindung zur Stadion-Silhouette bringt.

    „Mit dem neuen Logo schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte des Stadions auf. Es symbolisiert die enge Verbindung zur Stadt und unsere klare Ausrichtung auf die Zukunft. Wir sind stolz, das Stadion verstärkt auch als flexible Eventlocation zu vermarkten und freuen uns, diese neue Ära mit einer modernen Marketingstrategie einzuläuten.“

    Christopher Mainka, Geschäftsführer der DSM

    Quelle: https://www.gebag.de/metamenu/press…ketingstrategie

  • Duisburg bekommt Gedenktafel zum "Tag der Currywurst" / 22.08.2025


    Duisburg (idr). Und sie kommt doch aus dem Ruhrgebiet: Duisburg ist der wahre Geburtsort der Currywurst. Recherchen der Autoren Tim Koch und Gregor Lauenburger belegen, dass die scharfe Wurst 1936 in "Peter Pomm’s Pusztetten-Stube" in Duisburg kreiert wurde. Folgerichtig wird nun der "Tag der Currywurst" am 22. September, dem Geburtstag des Duisburger Imbisschefs Johann Peter Hildebrand, gefeiert. Damit hat der 4. September ausgedient - der Tag, an dem Herta Heuwer 1949 in Berlin Curry und Wurst zusammenbrachte. Ganz offiziell wird's mit einer Gedenktafel an "Peter Pomm’s Pusztetten-Stube“, die die Stadt Duisburg am 22. September enthüllen will. Auch der Wikipedia-Eintrag zur Currywurst wurde bereits geändert. Im nächsten Jahr wird die Currywurst nach der neuen Zeitrechnung also ihren 90. Geburtstag feiern.

    Alles zur Geschichte der Currywurst haben die Autoren in einem Buch zusammengetragen: "Alles Currywurst – oder was?" ist im Essener Klartext Verlag erschienen. (Quelle idr-News)


  • DU-Meiderich - La-Pa-Nord: ''Tribute von Panem'' I Nun beginnen geheime Dreharbeiten zur Hollywood-Produktion

    Schon mehrfach war das Industrieareal um die stillgelegten Hochöfen in Duisburg-Meiderich im Landschaftspark-Nord filmische Kulisse.

    Nun kommen die Amis für eine neue Filmproduktion von ''Tribute von Panem'' hinzu und lassen auffahren. Riesige Zelte hinter Zäunen mit Sicht- und Wachschutz wurden aufgebaut. Schon im Vorfeld wurden bereits 4.000 Komparsen gesucht.

    Die Tribute von Panem: Der Tag bricht an“ soll im November 2026 ins Kino kommen. Inhaltlich dreht sich die Romanverfilmung und Prequel der „Tribute von Panem“-Filme um eine nicht näher definierte Zukunft im zerstörten Nordamerika.

    Die WAZ war vor Ort und hat sich das ''geheime'' Treiben angeschaut. (freier Artikel)


    Vor Ort im Oktober im Jahr 2021.

    Industriekulisse und Besuchermagnet im Ruhrgebiet. Angeboten werden Hochofenbesteigung, Events in der alten Gaszentrale, Sommer-Open-Air-Kino, Kletterwand und Tauchsport im alten Gasbehälter:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • DU-Ruhrort: Museumsschiff ''Oskar Huber'' nach Sanierung wieder an Liegeplatz zurück

    Nach fünfmonatiger Überarbeitung ist Duisburgs Radddampfer aus der Reede zurück und hat wieder an der Schifferbörse festgemacht. Schubboote manövrierten das Museumsschiff dorthin, das im nächsten Jahr wieder Besucher empfangen soll.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Welcome back! Die Oscar Huber hat ihre Werftzeit beendet – und ist gemütlich an ihren Anlegeplatz zurückgeschippert.


    12,5 Tonnen leichter! So viele Muscheln mussten nämlich erst einmal abgetragen werden, bevor das über 100 Jahre alte Museumsschiff weiter aufgehübscht werden konnte. Jetzt liegt die Oscar Huber wieder am Leinpfad an der „Schifferbörse“.

    Fünf Monate wurde auf der Neuen Ruhrorter Schiffswert unter anderem frisch lackiert; der undichte Rumpf wurde ausgebessert und einige Stahl-, Reinigungs- und Holzarbeiten mussten durchgeführt werden. Jetzt kann sich der letzte original erhaltene Seitenrad-Dampfschlepper auf dem Rhein wieder sehen lassen.

    Wer sich von den umfangreichen Arbeiten selber überzeugen möchte, muss sich noch gedulden. Es werden noch Restarbeiten im Inneren des Schiffes durchgeführt. Im April 2026 startet wieder der reguläre Publikumsverkehr. (Stadt Duisburg bei Facebook)

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    Alle Fotos Stadt Duisburg

  • Stadtwerke Duisburg: Wärmeversorgung I Erkundungsbohrung bis in 4000 Meter Tiefe


    Die Stadtwerke Duisburg haben sich das Ziel gesetzt, ihre Fernwärme bis zum Jahr 2035 vollständig CO2-neutral zu erzeugen. Eine Quelle für eine grüne Wärmeversorgung für Duisburg könnte auch die Nutzung von Tiefengeothermie sein. Dabei wird Wärme aus mehreren tausend Meter tiefen Erdschichten genutzt. Um diese Chance zu prüfen, erhalten die Stadtwerke Duisburg vom Land Nordrhein-Westfalen eine Förderung in Höhe von rund 7,46 Millionen Euro für eine Erkundungsbohrung.

    Bohrarbeiten beginnen im März 2028

    Nach den Untersuchungen der vergangenen Jahre durch den Geologischen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen und die gewonnenen Erkenntnisse der Stadtwerke Duisburg ist klar, dass ein geeigneter Bohrplatz auf dem Gelände der Stadtwerke selbst – im hinteren Bereich eines ehemaligen Heizkraftwerks – zu finden ist. Insgesamt investieren die Stadtwerke Duisburg und das Land NRW rund 12,5 Millionen Euro in die Erkundungsbohrung.

    Bis der Bohrer seine erste Umdrehung in den Untergrund an der Bungertstraße in Duisburg-Hochfeld macht, werden aber noch Monate vergehen. Die Bohrung muss detailliert geplant werden und erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Duisburg und den zuständigen Genehmigungsbehörden. Vor Beginn der eigentlichen Bohrung müssen die erforderlichen Genehmigungen mit Blick auf Berg- und Wasserrechte erteilt werden. „Unsere Planungen sehen vor, dass wir ab März 2028 mit der Bohrung beginnen, die dann mehrere Monate dauern wird“, erklärt Andreas Gutschek.

    Zunächst wird ein rund 4.000 Meter tiefes Bohrloch abgeteuft, das sich von oben nach unten von rund 80 Zentimeter auf 22 Zentimeter verjüngt. Im Bohrloch werden dann verschiedene Testarbeiten durchgeführt, um die Eigenschaften des Untergrundes zu untersuchen. Anschließend folgen seismische Untersuchungen der Bohrumgebung, um die genaue Lage der am stärksten wasserführenden Gesteine zu ermitteln. Mithilfe einer sogenannten Ablenkungsbohrung wird dann aus dem vorhandenen Bohrloch in die dann durch die seismischen Untersuchungen genau bestimmten wasserführenden Reservoire vorgetrieben. Eine solche Ablenkungsbohrung könnte voraussichtlich im Jahr 2029 umgesetzt werden. Findet man dann die erwarteten Heißwasser-Vorkommen, wird eine zweite Bohrung erforderlich, um abgekühltes Wasser wieder in die Tiefe befördern zu können. Ehe dann die erste Tiefengeothermie-Fernwärme zur Verfügung steht, dauert es bis Anfang der 2030er Jahre.

    Geothermie für Rhein-Ruhr

    Die Rhein-Ruhr-Region ist ein hoch-industrialisiertes Ballungsgebiet mit einem großen Wärmebedarf. Um diesen auch in Zukunft decken zu können, lohnt der Blick auf alternative Energiequellen. Der mitteltiefen und tiefen Geothermie als regionale, grundlastfähige und erneuerbare Energiequelle könnte bei der Fernwärmeversorgung aufgrund der geologischen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle zukommen.


    Quelle: https://www.stadtwerke-duisburg.de/presse/medieni…twerke-duisburg