Beiträge von Avenger

    Letzte Info ist: 2. Halbjahr 2022, aktuell laufen arbeiten um eine Starkstromleitung aus dem Bereich Vulkanstraße zum Innenhafen zu verlegen.

    Schade ich finde den Entwurf von ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS deutlich besser und deutlich Urbaner, aber naja ich denke der Siegerentwurf passt deutlich besser zum Konzept Gartenstadt.

    Ja finde den Entwurf auch gut. Kann aber wie gesagt, das Jury Urteil dazu komplett nachvollziehen. Für diesen Entwurf braucht es mehr Raum, mehr Höhe. Kann ich mir gut in einem der anderen Baufelder vorstellen.

    Zudem ist im Norden des Gebiets auch planungsrechtlich ein MU vorgesehen. Dort ist eine reine Wohnbebauung wie sie ASTOC dargestellt hat gar nicht möglich. Das finde ich ziemlich schade und auch seltsam, so einen Fehler.

    Weiterer Wettbewerb abgeschlossen

    Und es geht weiter:

    gestern wurde der Sieger des Wettbewerbsverfahrens für zwei weitere Baufelder (Baufeld 1+2) bekanntgegeben. Dieses mal geht es um ein Baufeld angrenzend an den Nahversorger und angrenzend an den Park am Wasserturm, hier wird die GEBAG selber bauen. Insgesamt werden circa 150 WE geschaffen, wovon circa 60% gefördert werden sollen.

    Gewonnen hat das RPW-Verfahren das Duisburger Architekturbüro Druschke und Grosser.

    Meiner Meinung tatsächlich einer der besten Entwürfe im Wettbewerb. Auch der zweite Entwurf, von Reichel Schlaier wirkt auf mich sehr stimmig. Ich hoffe, dass auch wirklich mit Holz gebaut werden wird, wie in den Entwürfen von Druschke + Grosser zu sehen.

    Prinzipiell gefällt mir der Entwurf sogar besser als die Sieger aus dem Investorenwettbewerb!

    Den Entwurf von ASTOC finde ich ebenfalls sehr gut, allerdings kann ich die Jury verstehen, die u.a. angemerkt hat, dass dieser Entwurf einen anderen Maßstab benötigt.

    Hier der Sieger:

    csm_6SW_RPW_Los_1_2_Druschke_Grosser_Perspektive_566fc52665.jpg


    csm_6SW_RPW_Los_1_2_Druschke_Grosser_Lageplan.jpg_b00cbc5308.png


    Alle weiteren Informationen und alle Entwürfe der Teilnehmer gibt es hier:GEBAG.de

    Das von dir angesprochene Nachbargebäude hätte tolles Potenzial auch als Raumkante zum Platz mit dem Livesaferbrunnen zu wirken. Dafür müsste es allerdings mehr in den Raum ragen und auch die Arkade mit integrierten.

    Die Arkaden sind eh Fluch und Segen in der aktuellen Form und Gestaltung.

    Ich muss sagen, dass das neue Gebäude den Bereich deutlich aufwertet und wie oben bereits von jemandem erwähnt urbaner wirken lässt. Vor allem, wenn man aus Richtung A59/Sittardsberger Allee kommt wirkt das Gebäude wirklich sehr groß, da es ja auf dem Hügel steht. Und vor allem ergibt das Gebäude endlich mal eine Raumkante in diesem Bereich. durch die vorgelagerten Parkplätze an den anderen Ecken wirkt dieser Raum extrem unruhig und ungeordnet.

    Könnte mir städtebaulich sehr gut dort noch weitere höhere Gebäude vorstellen, bspw. auf nördlichen Ecke / Eiscafe oder über der Stadtbahnhaltestelle.


    Ich finde es übrigens spannend, dass in vielen Großstädten die Idee aus der 1970er Jahren wieder aufgenommen wird und größere Wohn und Büro-Gebäude aktuell häufig an Tram-Haltestellen entstehen. Natürlich architektonisch und auch von der Gesamtgröße ganz anders als damals. Aber das Prinzip ist natürlich total sinnvoll.

    Ehemaliges Realgelände / Wohnen am Großenbaumer See

    Ende letzter Woche wurde auch der Siegerentwurf für das ehemalige Real-Gelände am Großenbaumer See vorgestellt:

    Gewonnen hat das Büro Molestina / Grüngrau.

    Zu den Eckpunkten:

    • 31.000m² BGF (oberirdisch)
    • Bis zu 248 Wohnungen in 14 Gebäuden
    • KiTA mit 5 Gruppen
    • Bäcker
    • Cafe
    • Supermarkt
    • Mobility Hub
    • Gebäude sollen möglichst Nachhaltig erstellt werden

    Perspektive_1_k.jpg

    Lageplan_1zu1500_k.jpg



    Quelle Bilder und Infos: FOM Real Estate

    [...]

    Müßig zu erwähnen dass erwartet wird, Anrainer der nahen Wohnbebauung könnten durch Proteste das Ganze noch verzögern. Viele befürchten eine Zunahme von Verkehr, Lärm und Feinstaub.

    Dürfte nicht exakt das Gegenteil der Fall sein? Also weniger Feinstaub und weniger LKW?

    Außerdem wird ja in Hamborn/Walsum auch die Umgehungsstraße gebaut die quasi genau bis zum Südhafen führt.

    Es geht tatsächlich los:

    Im März wird die Baustelle eingerichtet. Anvisierte Fertigstellung ist 2028, es werden 6 neue Gleise errichtet und das bekannte Wellenförmige Glasdach.

    Insgesamt werden 260 Mio € investiert.

    Quelle: Radio Duisburg

    Zu Ruhri Beitrag noch ein paar Anmerkungen


    Der von dir lila markierte Bereich ist mittlerweile größtenteils zu Eigentumswohnungen geworden, was eine Transformation der Häuser schwierig macht. Könnte mir aber vorstellen, dass bei dem Haus direkt am Platz Mal etwas passiert, da es aktuell auch großflächig leer steht.

    Weiterhin ist der Bereich gegenüber des Ocho/Kino nach der

    rentenbedingten Schließung des Friedrichs und des damals plötzlichen verschwinden des Paulaners leider aktuell eine Problemstelle.


    Der andere Bereiche der von dir markiert wurde ist für mich ein Rätsel. Das McDonald's ist überings am Verkehrsgutachten gescheitert, dass dann im Bahnhof Platz wurde war dann quasi Glück.

    Aber warum dort nichts passiert verstehe ich 0.

    Das war doch wieder sowas von klar, sorry aber typisch Duisburg. Eine positive Meldung wird von 20 negativen überrollt

    Das sehe ich ja aktuell überhaupt nicht.

    Der Umbau das Vorplatzes wird sich ja auch nur verzögern. Dann ist da halt ein paar Monate länger Baustelle.


    Es ist viel mehr sehr positiv zu sehen, wie Ruhri schreibt, was alles im Umfeld des HBF passiert / passieren wird.

    ^^

    Bis jetzt war es so: Grundstücke gehören der Stadt. Das heißt für den Verkauf war der IMD zuständig und jeweils ein Ratsbeschluss.

    Die Vermarktung hat aber die GEBAG gemacht, da gab es einiges an Reibungsverlusten.

    Jetzt ist alles in einer Hand.


    Mod: Unnötiges zitieren vermeiden! nikolas

    Mercator One Gastro

    Weder noch.

    Es wird 60 seconds to Napoli. Eine Kette die original neapolitanische Pizza anbietet. Der Clou im 480°C Ofen wird die Pizza nur 60 sekunden gebacken.

    Sie beziehen 330qm an der Südspitze des Gebäudes.

    architakt das Bild was du gepostet hast ist die veraltete Planung die Aufgrund der umfangreichen Bodendenkmäler nicht umgesetzt werden konnte. Daher wurde ein neues Wettbewerbsverfahren durchgeführt bei dem der Entwurf von Gewers und Pudewill ausgewählt wurde. Dieser sah von Beginn an, an dieser Stelle Flachdächer vor.

    Dies ist, soweit ich weiß, auch auf Wunsch der Denkmalschützer erfolgt. Man möchte das, dass Mercator- und Ott Vogel-Haus, nach der Rekonstruktion in gewisser Weise für sich stehen und nicht innerhalb eine ähnlichen Bebauung untergehen.

    Hier der Siegerentwurf von Gewers und Pudewill:


    csm_Header_Mercator_9cc79ec272.jpg

    Quelle: Gebag

    Bei dem von dir geposteten ersten Sieger gab es sogar eine viele kompaktere Bebauung mit deutlich mehr Flachdächern. Da wirkt der Entwurf der Umgesetzt wird mM deutlich aufgelockerter.

    700 Mio können bei der Größe und der Vornutzung, aber auch schnell weg sein können. Alleine für die Bodenaufbereitung und Infrastruktur wird man wohl schon fast im dreistelligen Millionen Bereich sein. Sind immerhin fast 10 Hektar Fläche. Klingt aber trotzdem nicht nach 08/15!