Beiträge von Avenger

    Das ist etwas was ich schon seit langem öfter mal wieder anführe. In Duisburg gibt es viel von dem eine Großstadt ausmacht. Während man das aber in vielen anderen Städte irgendwo gebündelt hat muss man hier wissen wo man hingeht, denn es ist alles in der Stadt verteilt.

    Wallstraße/Dellplatz sind neben dem Innenhafen die einzigen Bereiche wo mehrere Geschäfte mit ähnliche Ausrichtung geclustert sind. Aber eben auch nur in überschaubarer Menge.

    Deswegen bin ich dafür, dass die Stadt über die GEBAG, einer Entwicklungsgesellschaft oder über die Wirtschaftsförderung mit einem Quartiersmanagement, eine aktiverer Rolle spielt und Stadtentwicklung betreibt (nicht Stadtplanung).

    Man könnte das Dellviertel als Herz der freien Kunst + Kulturszene entwickeln inklusive weiterer passender gastronomischer Angebote. Von da aus gibt es Ausläufer

    ,zum Immanuel Kant Park mit den 2 Museen + Cubus Kunsthalle,

    ,zur Altstadt zum Kubik und den Ateliers und Galerien

    ,zum Stapeltor und dem Soziokulturellen Zentrum

    ,zur Wallstraße mit seinen Inhabergeführten alternativen Läden.


    Die Grundsteine sind überall gelegt, damit diese kleinen Entwicklungen sich aber Verbinden und auch nachhaltig wirken und einen Nutzen für die Stadtentwicklung bringen braucht es einfach Unterstützung.

    Am Alten Güterbahnhof könnte ich mir so ein Projekt gut vorstellen.

    Bei der Projektgröße braucht man eh einen BigPlayer der zum einen große Flächen übernimmt und zu anderen aber auch weitere anlockt.

    In Wedau Nord soll es mit der Uni funktionieren, dort stehen auch schon einige potente Interessenten Gewehr bei Fuß.

    Man wird sehen ob es gelingt so eine Situation auch für den Güterbahnhof zu schaffen, die Lage am HBF und die Gestaltung der Freianlagen allein wird nicht ausreichen. Da wäre ein CTCE sicher interessant.

    Schwierig.

    Auf der einen Saite hast du da sicher Recht, auf der anderen Saite hat Duisburg schon lange gute Beziehungen nach China, ist das Ende der neuen Saidenstraße und könnte sich ein ablehnen eines solchen Projekts schlicht nicht leisten.

    Die Idee eines solchen Trade Center gab es in Duisburg bereits vor circa 20-25 Jahren mit dem Gate to Asia.

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    Das Zentrenkonzept erlaubt meines Wissens an dieser Stelle nur ein Geschäft in Größe und Struktur eines Discounters und keinen Supermarkt.

    Es gab jedoch Gerüchte, dass das Zentrenkonzeptonzept geändert werden könnte, weil Edeka Intresse hätte. Das ist bis heute aber nicht passiert.

    Die Frage ist aber, ob der Bedarf für einen Supermarkt überhaupt da ist, wo ja Edeka und Rewe nicht weit weg sind.

    Im Grunde ist es mir egal. Schön wäre natürlich, wenn mal wieder ein innhabergeführter Laden auf macht. Aber dafür sind vermutlich die Mietpreise schon zu hoch.

    Könnte mir bspw. auch gut eine Sushibar vorstellen. Für hochwertige Cocktails muss man bedenken, dass es die Standard Cocktails über all in mäßiger Qualität gibt. Dazu ist das Bolero da mit ordentlicher Qualität. Die Zielgruppe für hochwertige und damit teuer Cocktails ist klein. Und für die Gruppe gibt es ja auch bereits das Edel. in Duissern.

    weiterhin würde eine Sportbars definitiv funktionieren, aber es geht halt nicht: Sportsbar mit mäßigem Essen, schlechtem Service und hohen Preisen wie es Joe Champs versucht hat.

    Auch etwas Brauhaus/Party mäßiges wie es das Diebels war dürfte Laufen. Das Diebels lief über Jahre hervorragend, irgendwann hat die Qualität und der Service aber massiv abgebaut und das geht halt dann schief, wobei ich das nur vom Hörensagen weis, war jetzt nicht unbedingt mein Laden. Aber der Ponton war im Sommer eigentlich immer voll.

    Weiterhin wäre auch ein Cafe oder Eiscafe mit Sicherheit eine gute Sache.

    Dann stehen jetzt "nur" noch die beiden Gastroflächen leer wo zu Letzt das "Schiffchen" und die Sportsbar waren - die sind ja leider an sich selbst gescheitert.

    Prinzipiell eine gute Sache. Aber nichts was nachhaltig eine Veränderung oder Entwicklung in der City anstoßen würde.

    Aber verrückt mit welch kleiner Fläche Sinn heute auskommt, wenn man das mit früher vergleicht.

    Echt jetzt? Ist das nur Planung oder kommt das so? Da steht ja nur Siegerwntwurf...

    Das ist der städtebauliche Entwurf der den Wettbewerb gewonnen hat, aus dem wird jetzt ein Bebauungsplan entwickelt. Das kommt also "so" vermutlich nicht und eben doch. Der Park und die Verortung der Gebäude und Straßen/Wege werden wohl so kommen, die abgebildeten Gebäude an sich werden so vermutlich nicht kommen.

    Es gibt neben der direkten Innenstadt und Bahnhofslage noch mehrere Straßen die ich für durchaus interessant halte, weil sie aktuell in meinen Augen durch die aktuelle Nutzung nicht ihr eigentlich potenzial ausspielen können und Einfallstore in die Innenstadt sind.

    Dazu gehört die Koloniestraße v.a. das Stück bis zum Sternbuschweg, die Mülheimerstraße, dort v.a. der Bereich Lutherplatz/Castanjensgarten dort sind ja bereits einige Ankerpunkte (Tectrum, Tectower, Haus der Wirtschaftsfördrung etc.) und au jeden Fall auch die Düsseldorferstraße. Auch das Stück Fußgängerzone, aber vor allem der Abschnitt zwischen Friedrich-Wilhelm-Str. und Kremerstraße. Aktuell stellt die Straße dort aufgrund ihres Erscheinungsbilds und der intensiven Nutzung als Parkfläche eine Art Barriere zwischen Kantpark und Dellviertel dar. Ein entsprechender Umbau könnte diesen Bereich aber zum Bindeglied zwischen Dellviertel, Kantpark, Innenstadt und dem Alten Güterbahnhof werden lassen. Dort haben sich ja bereits einige Hotels angesiedelt, das halte ich insgesamt für einen sehr spannenden Bereich für ähnliche Nutzung, aber auch Büros, Kultur oder sogar ein wenig Gastro halte ich dort für durchaus Umsetzbar.


    Übrigens ebenso spannenden find ich auch die Zukunft der Unigebäude in Neudorf im Bereich der Oststraße. Die UDE will ja bekanntlich einige ihrer Fakultäten in Neubauten nach Wedau Nord umsiedeln. Vor allem die Bereich außerhalb des Hauptcampus, denn dort ist man meistens nur Mieter. Dort steckt einiges Potenzial in den dann mglw. frei werdenden Flächen und Gebäuden.

    Mir ist beim vorbeigehen an der Koloniestraße noch etwas aufgefallen. Wenn man dort wo das Nido gebaut wird hindurchschaut sieht man im Hintergrund auch Neubautätigkeiten. Sieht nach 2 Wohngebäuden aus. Das muss in dem Bereich Sternbuschweg/Schuhmannstraße in etwa sein.

    Weiß da jemand etwas zu?

    Vor einigen Wochen schon wurde übrigens mit dem Aushub der Baugrube für das Poststraßenquartier dort begonnen. Die Baugenehmigung für Baugrube liegt ebenfalls vor.

    Der Aushub wird jedoch sehr lange dauern, da auf Grund der Bodendenkmäler dort nur sehr vorsichtig und Schichtweise unter Aufsicht der Denkmalbehörde gearbeitet werden darf.

    Am Lutherplatz wäre das schon ganz schöner Klotz.

    Könnte mir aber gut den ebenfalls genannten Ort Neue Fruchtstraße Ecke Koloniestraße vorstellen. Ich denke nicht, dass der Eigentümer dort einfach so die alten Gebäude abreißt, da frag ich mich schon länger was da passieren könnte.


    Weiterhin hatte ich den erteilen Baugenehmigungen eine Nutzungsänderung für Forum entnommen. Systemgastronomie in Cafe - könnte sich mglw. um das ehemalige Starbucks handeln. Also nix wildes.


    Etwas bedenklich finde ich es, dass noch immer nur das eine Baufeld im Mercatorviertel veräußert wurde. Ich fürchte ja, dass die Vorstellungen der Stadt vor allem in der Tiefgaragen-Frage da deutlich von denen der Investoren abweicht.

    Kleine Anmerkungen:

    Im Norden baut die DCC eine Tochter der DVV ein Rechenzentrum u.a. für die UDE.

    Die Baugrube auf dem 4. Foto von unten ist vermutlich eine Stelle an der belasteter Boden ausgehoben wurde. Dieser wird auf dem Gelände so aufbereitet, dass er unbedenklich ist und dann im Lärmschutzwall verarbeitet.

    Zur Seilbahn:

    Diese kann nur vor dem Hintergrund von Wedau Nord Sinn machen . Wenn dort irgendwann mehrere tausend Studierende + Mitarbeiter der Uni + die weiteren Unternehmen dort angesiedelt sind.

    +Dazu Wedau Süd, Sportpark, Güterbahnhof als Frequenzbringer.


    Aber das würde sicherlich alles im Vorfeld geprüft werden.

    Ich weiß nicht ob der GEBAG das Grundstück mit dem Bifunda-Haus gehört. Der Bereich dahinter, der aktuell als Parkplatz genutzt wird gehört auf jeden Fall der GEBAG.


    Was ich mir sehr wünschen würde,, wäre das man den Bebauungsplan flexibel hält. Gerade in Verbindung mit einer Olympia-Bewerbung müssen dort Möglichkeiten gegeben sein.

    Auch die Seilbahn sollte irgendwo mitgedacht werden ohne sie bereits festzuschreiben. Denn ich halte sie auch als Verbindung zum 6-Seen-Wedau und Wedau Nord Projekt für sehr interessant. Vor allem gehören fast alle Grundstücke auf dem Weg HBF/Güterbahnhof/Stadion/6-S-W der Stadt, sodass sich nicht die Frage stellt wie es rechtlich überhaupt ist, wenn so eine Bahn über fremde Grundstücke fährt.