Kö-Bogen: 2. Bauabschnitt (Bauphase)

  • Man sollte Eller und Eller mit Hascher & Jehle kombinieren, dann hat man das beste. Vor allem die Erholungsplattform am See gefällt mir.

  • Jetzt sollten wir erst mal die Überarbeitungen abwarten.
    Dabei wird auch der Kö-Bogen Entwurf von Libeskind berücksichtigt; dadurch alleine ergeben sich schon Änderungen und andere Ansätze. Ich hoffe, das die Teams dann auch den Bereich zwischen Immermannstraße und Johanneskirche überarbeiten.


    Eine Plattform in die Landskrone hinein zu schieben, halte ich für falsch und zudem für kaum umsetzbar.


    Für mich bleiben weiterhin die Arbeiten von Ortner und von Eller die Favoriten! Auch wenn sich diese beiden Ansätze in einigen Punkten widersprechen.


    Die Idee des breiten Fußgängerboulevards vom Hofgarten zur Johanneskirche, und der klar definierte Platz zwischen Tuchtinsel und Johanneskirche (Ortner) halte ich für den urbansten Entwurf; das würde die Innenstadt insgesamt verstärken.
    Die Führung der Straßenbahn über diesen Platz sollte geändert werden; die Bahn sollte länger entlang östlichen Fahrbahn (Berliner Allee) fahren, um dann mit einem engeren Radius in den neuen Boulevard zu kommen. Das Schauspielhaus sollte zudem besser sichtbar bleiben; eventuell könnte ja der Block südlich des Dreischeibenhauses etwas verkleinert werden - von der Schadowstraße zurrückgenommen werden.

  • Ich habe mir jetzt auch einmal die Ausstellung angeschaut.


    Es gab wenig Überraschendes, aber Ortner² hatte ich unerschätzt:


    Das ist nicht schlecht, mit den zwei Hochhäusern in der Sichtachse der Berliner Allee, wovon eines auch noch in der Sichtachse der Immermannstraße steht. Ich frage mich aber, ob die IHK sich ein HH vor die Börse stellen will.


    Die Ramblas von Ortner&Ortner sollten natürlich nicht zur Kopie von Barcelona werden – da muss eine Düsseldorfer Lösung her. Die Idee das "Problem" der Straßenbahnlinie zum Anlass für eine neue Promenade zu nehmen ist gut. Das kann sehr schön werden.

  • Ich habe mir heute nochmal in Ruhe die Arbeiten angeschaut; wenn man die Johanneskirche als einen Raum begrenzendes Bauwerk sieht, wird durch die beiden Hochhäuser im Ortner Entwurf tatsächlich ein klarer Platz deffiniert.
    Und nur im Ortner Entwurf ist dieser Platz auch ein richtiger Platz; zudem ist der "Ramblas" genannte Fußgängerboulevard ebenso ein echter urbaner Ort.
    In dem Entwurf sind "harte" Flächen und grüne Flächen klar definiert.
    Das ist bei keinem der anderen Entwürfe so eindeutig.

  • Auf den Entwurfsbildern zähle ich 22 Geschosse – das würde auf eine Höhe von über 80m hindeuten. Die Johanneskirche ist 87m hoch...


    An der Höhe kann sich im weiteren Verfahren allerdings noch einiges ändern.

  • Warum unbedingt nach unten; deutlich kleiner sehen Hochhäuser leider weder hoch noch elegant aus. Entweder echtes Hochhaus oder Übernahme der Traufhöhen - kein Wischiwaschi.

  • In der PR ist heute ein Interview mit dem Investor "Die Developer". Nach dessen Aussage geht es Anfang 2010 los mit Tunnel und Tiefgarage...Partner beim Bauvorhaben ist ZECHBAU.


    Ich weiß immer noch nicht wie die das mit den Straßenbahnen auf dem Jan-Wellem-Platz regeln wollen....wird der Bahnverkehr dann einfahc an der Jacobistraße abgebrochen und an der Flingerstraße fortgesetzt????

  • Nein, die Gleise werden temporär zwischen den Neubauten und der bestehenden Bebauung am JWP entlang geführt. Das wird sicherlich etwas eng und ungemütlich; passt aber zum Baustellencharme der ganzen Umgebung - bis über 2014 hinaus.
    Bauen geht nunmal nicht ohne Umstände!

  • Die Ideen gefallen mir auch sehr gut, besonders die Bus Haltestellen an der Oper haben mir in der ursprünglichen Fassung gar nicht gefallen.


    Durch den Wegfall der Bahntrasse auf der Breite Straße wäre Platz für eine Bushaltestelle. Abgesehen daon könnte man mit dem Bus direkt in die City fahren.

  • "Es ist dann zu prüfen, ob nicht in Süd-Nord-Richtung des Tunnels eine unterirdische Fahrspur links abbiegen und mit Rampe in westlicher Richtung in die Weyhe-Allee einmünden könnte."


    Was meinen die damit? Verstehe ich nicht so ganz. :confused:

  • Der Kö-Bogen II Wettbew. ist, anders als der kö-Bogen I Wettbew. ein städtebaulicher Wettbewerb!
    Es geht hier nicht um konkrete Architektur (incl. Fassaden) einzelner Gebäude; hier geht es um städtebauliche Zusammenhänge und um Stadträume etc.
    Solche Visualisierungen sind also auch dementsprechend zu betrachten.

  • Stimme dem Vorredner ganz zu, ziemlich bedränglich und so Stein, Stahl und Glas Wüste. Da bleibe ich lieber bei der Halb-Park Idee von Eller und Eller.