Ich bin der Meinung, dass neben großen Bauprojekten auch kleineren, flexiblen Lösungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Gerade modulare Fertighäuser wie diese https://atlashaus.de/projects/modulare-haeuser/ können in vielen Situationen nützlich sein, da sie relativ schnell gebaut werden können und geringere Planungskosten verursachen. Das Konzept erscheint recht interessant, insbesondere wenn es um kompakte Grundstücke oder Ergänzungen zu bestehenden Stadtvierteln geht. Ich kann mir vorstellen, dass solche Lösungen in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden.
Sonstige Bauvorhaben
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Nein, überhaupt nicht!
Wir sehen das aktuell in der Kastanienallee.
Der Link dazu:
https://www.der-loewe.info/wegwerfarchite…-kastanienallee
Wir sind eine schöne und stolze Stadt mit einer langen Geschichte.
Es gibt sogar Gesetze, die vorgeben, Gebäude sollten sich der Umgebung anpassen und harmonieren.
Leider ist das an vielen Stellen in Braunschweig nicht der Fall.
Das Beispiel aus der Kastanienallee ist nur eines von vielen.
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Der Aldi ist wirklich ganz schrecklich, auch von innen. Grau, steril, kalt und abweisend. In dem alten Aldi habe ich mich sehr viel wohler gefühlt, auch wenn der auch schon hässlich war. Ich frage mich, was für ein Menschenbild hinter einer solchen Architektur steckt.
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Es geht bei dieser Art Architektur nicht mehr um Menschen. Weder innen noch außen! Es geht um Effizienz und um Kosten.
Und ich finde man sieht hier an diesem Beispiel auch noch etwas anderes. Wenn man bedenkt mit welchen überbordenden Auflagen Privatpersonen oft bei Sanierungen, Umbauten oder Neubauten belegt werden und wie das (BauGB) und die (NBauO) in diesem Fall Anwendung finden. Ich bin kein Fan von Bürokratie. Bei weitem nicht. Aber in diesem Falle hat sie versagt. Offenkundig.
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^ Danke für die Bilder!
Siehe dazu auch: RE: Sonstige Bauvorhaben
Zur Einordnung:
Der Johannes-Selenka-Platz an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) wird in diesem Jahr neu gestaltet. Das hat die Stadt jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Arbeiten im Rahmen des Entwicklungskonzepts für das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet“ sollen im Frühjahr beginnen.
Zur Vorbereitung der Bauarbeiten werden in Kürze insgesamt 17 Bäume im Bereich des Radwegs gefällt, die nach Fertigstellung des Platzes durch Neupflanzungen mit verbesserten Standortbedingungen ersetzt werden sollen. Die bestehende Hainbuchenhecke und die Kirschbaumreihe im Norden bleiben erhalten und werden durch Neupflanzungen ergänzt.
Basis der Umgestaltung ist der aus einem freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren hervorgegangene Entwurf von nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB schonhoff schadzek depenbrock. Zwei Beteiligungsveranstaltungen ermöglichten es den Bürgerinnen und Bürgern, Wünsche und Ideen zu äußern. Als Konzept kristallisierte sich ein Mix aus Stadtplatz und Pocket-Park heraus. Auch die HBK wurde in den Planungsprozess einbezogen.
Der neue Johannes-Selenka-Platz soll aus zwei Hauptelementen bestehen: einer offenen Platzfläche, die einen klaren Rahmen bietet und als großzügiges Entrée zum Haupteingang der HBK dient, und dem kreisförmigen, grünen „Paradies“ mit einer Grünfläche von ca. 380 Quadratmetern zum Sitzen, Liegen und Spielen bzw. als Ausstellungsort für künstlerische Aktivitäten oder zur Nutzung als Freiluftkino.
Zugleich soll die Wegebeziehung zwischen Straße, Bushaltestelle und HBK erhalten bleiben und mit einem taktilen Leitsystem ausgestattet werden. Fahrradstellplätze werden gebaut, die Sitzbänke an der Nordseite des Platzes bleiben stehen.
Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro werden 690.000 Euro aus Städtebaufördermitteln finanziert. Außerdem werden 175.000 Euro von der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig getragen, da sich ein kleinerer Bereich des Platzes in ihrem Eigentum befindet.
Dazu noch ein weiteres Motiv:
© nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB schonhoff schadzek depenbrock
Quelle: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1207894.html
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Gebäude des ehemaligen Einwohnermeldeamtes
Vielen Dank für die Bilder. Schön, dass es an dieser Stelle nun vorangeht. Gibt es mittlerweile neue Informationen zur Fassadengestaltung?
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Vielen Dank für dei Bilder zum Einwohnermeldeamt und zum Johannes-Selenka-Platz. Zu letzterem erlaube ich, noch die PM der Stadt und der flankierende Artikel in der Braunschweiger Zeitung, sowie die Projektseite des siegreichen Büros, nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB schonhoff schadzek depenbrock (eigene Schreibweise) beizutragen. Letztere enthält zwei hier noch nicht gezeigte Ansichten des Platzes.
Persönlich finde ich gerade den JSP einen wichtigen Impuls. Und den, so zumindest meine subjektive Wahrnehmung, kann die Umgebung ganz gut vertragen. -
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Wenn dieses Haus aus den späten 1890ern schon abgerissen wird, sollte es dann auch ähnlich wieder in Neu aussehen vor Ort. Der Charme des Stadtviertels sollte geschützt werden und das werden die Bauherren wohl hinbekommen. Wie sagten wir neulich, harmonisch ins Viertel und in die nahe Umgebung integrieren‘!
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Ich gehen nicht davon aus das es abgerissen wird. Dafür gibt es keine Anzeichen und das habe ich auch nicht angedeutet.
[mod]Bitte keine sinnlosen Vollzitate des vorstehenden Beitrags. Der Bezug versteht sich von selbst.[/mod]
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Das wäre sehr gut. Mit einer Restauration wird es wieder wunderbar aussehen!
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Dem schließe ich mich an:
Wann startet das Baugebiet Stöckheim-Trakehnenstraße?
Wir haben schließlich enormen Baubedarf!
und ich hoffe sehr, dass das ehemalige Schloss-Carree auch am Steinweg saniert wird und neue Fassaden erhält.
So wurde es uns schließlich in der Visualisierung präsentiert!
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Wilhelmstraße: Konzept für das Grundstück der ehemaligen Landesschulbehörde ausgewählt
Pressemitteilung der Stadt:
Mit dem Konzeptvergabeverfahren „Wilhelmstraße Nord“ wurde das im Eigentum der Braunschweig Beteiligungen GmbH (BSBG) befindliche Grundstück der ehemaligen Landesschulbehörde erfolgreich an Bewerberinnen und Bewerber um das Grundstück ausgeschrieben. Ziel der offenen Ausschreibung war es, Wohnungsbaugesellschaften, Baugemeinschaften, Investoren, Projektentwickler und andere Interessierte anzusprechen, die an diesem zentralen Standort ein Projekt mit anspruchsvoller Gestaltung unter besonderer Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimawandelfolgenanpassung realisieren möchten.
Für den Erwerb des Grundstücks gingen insgesamt vier Bewerbungen ein. Am Dienstag, 20. Januar 2026, bewertete ein Gremium unter der Leitung von Prof. Dan Schürch von der TU Braunschweig die eingereichten Konzepte. Dem Gremium gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, der BSBG als Eigentümerin sowie des Rates an
Das Gremium setzte die Bewerbung von WELPVONKLITZING PartGmbB auf Platz 1 und empfahl damit den Grundstücksverkauf an diesen Bewerber. Gewürdigt wurde insbesondere die geplante Gründung einer Projektgenossenschaft zur Entwicklung eines vielfältigen Wohnquartiers.
Stadtbaurat Gerold Leppa: „Ich freue mich sehr über die gemeinsame Entscheidung des Gremiums für dieses ambitionierte bauliche Konzept. Alle eingereichten Bewerbungen waren von hoher Qualität und zeigen das große Interesse am Standort Braunschweig. Besonders das Genossenschaftsmodell stellt einen innovativen Ansatz dar. Der geplante Erhalt der Bestandsgebäude ist zudem eine interessante Perspektive für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhandener Bausubstanz.“
Das Konzept sieht vor, die Bestandsbebauung zu erhalten und im rückwärtigen Bereich durch einen Anbau sowie zwei freistehende Gebäude in Holzbauweise zu ergänzen. Insgesamt sollen ca. 75 Wohnungen entstehen. Entlang der Wilhelmstraße sind im Erdgeschoss gewerbliche Nutzungen vorgesehen, die zur Belebung des Quartiers beitragen.
Der Innenhof bietet abwechslungsreiche Freiräume mit sich öffnenden Sicht- und Wegebeziehungen. Ein Großteil der prägenden Bestandsbäume bleibt erhalten und wird in das Freiraumkonzept integriert.
„Mit der Entscheidung für dieses Konzept wird ein wichtiger Schritt zur Entwicklung eines nachhaltigen und architektonisch anspruchsvollen Wohnstandortes in zentraler Lage Braunschweigs vollzogen“, erklärt Markus Schlimme, Geschäftsführer der Braunschweig Beteiligungen GmbH.
Quelle:https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1209823.html
Bilder
(c) WELPVONKLITZING PartGmbB
(c) WELPVONKLITZING PartGmbB
(c) WELPVONKLITZING PartGmbB
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Die erste Darstellung ist aus der Zeit gefallen. Könnte auch aus den 50ern sein.
Also zusammengefasst, das muss nochmal überarbeitet werden!
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^^Ich denke nicht, dass diese erste Darstellung als Entwurf zu lesen ist. Sie soll ein Konzept vorstellen.
Unter dieser Prämisse ist diese Wiederaufbau-Ästhetik nur konsequent: Ein wichtiger Baustein des Konzepts war der Erhalt des Bestandsbaus. Dies hat man verdeutlichen wollen, indem man eine Visualisierung aus der Perspektive der Wilhelmstraße aus beigefügt hat. Hätte man jetzt aber den Bestandsbau so verändert, dass man ihn nicht auf den ersten Blick erkannt hätte, hätte die Visu ihren Zweck verfehlt: Eben den Zweck, zu verdeutlichen, dass das immer noch der Bestandsbau ist.
Ihn aber auf der anderen Seite genau so zu lassen, wie er ist, hätte 1.) die Visu überflüssig gemacht (Foto hätte gereicht) und 2.) die Monotonie der Fassade und ihre Verschlossenheit zur Straße als Problemfeld ignoriert (was WELPVONKLITZING aber nicht getan hat, vgl Grundriss des EG).
Also der Mittelweg: Man behält die Farbe des Putzes und die Aufteilung der Fenster bei. Man ändert die Fassade so ab, dass man das Hochparterre zur Straße hin öffnet und im 1. OG einen Balkon anfügt, der den Stil des Bestands aufgreift. So sieht der Balkon aus, als wäre er schon immer da gewesen. Noch ein paar französische Balkone, und ein paar Markisen als Auflockerung, und fertig ist der optisch upgegradete, aber unverkennbar gebliebene Bestandsbau. Und da dieser aus den 50er-Jahren kommt, sieht dann eben auch die Visu so aus, als käme sie aus den 50er Jahren.
Je weiter die Leistungsphasen voranschreiten, desto mehr wird sich der Bau, wage ich mal zu prognostizieren, von dieser Visu entfernen. -
Nein, alleine diese Darstellung zu präsentieren ist schon ernüchternd. Diese Markisen passen überhaupt nicht dazu!
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Wilhelmstraße
Diese Markisen sind ein Detail, dass sicherlich zu diskutieren wäre. Fan bin ich auch nicht. Aber diese Markisen sind überhaupt nicht Thema. Das ist, wie ein Buch zu verreißen, weil einem die Schriftart nicht gefällt.
Also, genug von Serifen und Markisen, ich gehe mal in medias res:
Ich kann dem Konzept eine Menge abgewinnen. Ungeachtet der Monotonie in der Fassade finde ich, dass diese Straße die Baumasse vertragen kann. Den Erhalt von Bestand finde ich ohnehin aus ressourcenschonenden Gesichtspunkten wünschenswert; Hier ist es obendrein die Baumasse und eine der wenigen geschlossenen Blockränder Braunschweigs, die mich dazu verleiten, dem voll zuzustimmen. Auch die Öffnung des Fassade hin zur Straße ist ein Punkt, von dem ich hoffe, dass er so kommt: Trotz der hohen Dichte an der Straße ist die Straße einfach bisher ein totes Terrain, weil kein Gebäude einen ernsthaften Bezug zur Straße aufbaut. Eingänge sind rar, unregelmäßig und erheben sich über Treppen oder verstecken sich hinter Parkplätzen. Dabei sind wir gerade mal zwei Blöcke vom Hauptcampus der Uni entfernt und fast auf Sichtweite des Hagenmarktes, der von fast allen Straßenbahnlinien angefahren wird. Also gute Vorraussetzungen, um die Umgebung zu beleben. Deswegen finde ich das Aufreißen der Fassade im EG nur richtig, und wenn ich "Gewerbe" und "Café" in den Grundrissen lese, bin ich sehr zufrieden.
Hinzu kommt die clevere Nachverdichtung. Im Hinterhof eine ruhige und grüne Wohnlage, und das nur 15 Gehminuten von der Innenstadt entfernt.
Auch die unterschiedlichen Größen der Wohnungen (ich zähle zwei bis vier Zimmer, zusätzlich zu den Maisonetten) hilft sicher, mehr Lebensrealitäten, und damit mehr Leben in die Stadt zu holen. Die Kirsche auf der Torte ist der Anspruch, den alten Baumbestand weitestgehend zu erhalten und damit ab Tag 1 wirklich große und alte Bäume mitten im Quartier zu haben, was in der Wirkung nicht zu unterschätzen ist. (Beweisstück 1: westliche Jasperallee). Auch der genossenschaftliche Ansatz gefällt mir: Er erleichtert den Zugang zu diesem Wohnraum und schafft weitere Vorraussetzungen für ein durchmischtes und somit lebendes Quartier. Also aus meiner Sicht kann ich nur sagen: Alles richtig gemacht.
Naja, bis auf die leicht kitschigen, in der Praxis schnell dreckigen und nie in der Gesamtzahl funktionsfähigen Markisen.
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