Regierungsviertel / Unterbilk

  • ... So wie die Landesneubauten meist aussehen, wäre wohl ein öder Flachbau zu erwarten ...


    An solch einer exponierten Lage müsste es nach meinem Dafürhalten einen Architektur-Wettbewerb geben;
    zuerst einen Städtebaulichen Wettbewerb und nachfolgend konkretisierende Verfahren für die eigentlichen Hochbauten sowie die Freianlagengestaltung.


    Solche Unräume wie rund um das noch existierende, ehemalige Innenministerium darf es bei einer Neuplanung nicht mehr geben.


    Die Neubauten müssen sich in den vorhandenen Stadtraum integrieren. Hochpunkte sind hier durchaus vorstellbar.

  • Florastraße

    Hochpunkte sind hier durchaus vorstellbar.


    Städtebaulich ja, aber mit welcher Nutzung? Ein Ministerium-Hochhaus wird bestimmt nicht mehr entstehen, also Mietbüros? Wohnhochhäuser haben vor allem im gehobenen Segment Sinn (Concierge usw.), doch bei einer mit der Landesregierung gemeinsamen Investition würde es sicherlich besonders viel Geschrei geben, 30, 50 oder 99% der Wohnungen sollten Sozialwohnungen sein.


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    An der Florastraße 72-74 sieht man bereits mehrere der Stuck-Profile, die uns über den Abriss der gründerzeitlichen Vorgängerbauten hinwegtrösten sollten. Für eine Alibi-Massnahme finde ich die Formen unerwartet komplex:



    Der EVK-Anbau weiter nördlich - wo die Mitte vom Altbau verbleiben sollte - lässt mich nicht in Ruhe. An der Nordwest-Ecke wurde die Baugrube recht tief ausgehoben - bis zum merkwürdigen grauen, massiv wirkenden Kasten, auf dem nichts steht. Etwas weiter gibt es den eingeschossigen Pavillon - ich glaube nicht, dass seine Statik mehrgeschossige Aufstockung ermöglichen würde. Weiter nördlich gibt es die uns bereits bekannte Baustelle, wo gerade die Decke über dem EG entsteht. Ich glaube kaum, dass der Pavillon in der Mitte überleben kann. Was gibt es darunter - einen massiven Bunker?


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    Erg. 19.06.: NeMo am Landtag - was abgerissen werden sollte, wurde bereits abgerissen, auf dem Gelände sind zwei Maschinen zum Anfertigen der Fundamentpfähle im Einsatz. Zum Teil wird bereits die Baugrube ausgehoben.

  • Bilk On Top

    Das östliche Gebäude des 1. BA ist bereits komplett verputzt, nur noch die Platten des Staffelgeschosses bleiben aus. Selbst bei heutigem Minimalismus wäre es naheliegend, für jedes der drei Häuser Platten anderer Farbe zu bestellen - dies dürfte genausoviel kosten wie einheitliches Grau etlicher Platten, auf welches die Visualisierungen hindeuten.
    Dennoch sah ich am dritten (westlichen) Haus am EG eine Platte mit Holz-Look-Oberfläche (nicht, dass es etwas besonderes wäre - ähnliche gibt es etwa im Grafental).


    Da die gestalterische Ödnis nicht nur dem Sparzwang entspringt (für gleiche Kosten ginge es besser), muss auch böser Wille dahinter stecken - welcher Vergleich von diesem mag genehm sein?


    Als ich zuletzt die Spielplätze südlich von der Baustelle sah, waren sie (glaube ich) noch nicht umzäunt - wobei ich eher den Sinn der hohen Zäune (wie um Spazierhöfe der JVAs) hin zu den Bahngleisen verstehe als in die nördliche Richtung der Wohnhäuser. Es sei denn, die heutige Jugend ist nicht anders davon abzuhalten, mit Bällen Fenster zu zerschlagen.


    Der 2. BA hat Fenster komplett - bis auf einige Erker, für die wahrscheinlich Sonderanfertigungen bestellt wurden. Die große Schallschutzwand schien mir noch unverglast zu sein (ich habe sie nur aus einem ungünstigen Winkel gesehen).

  • Da die gestalterische Ödnis nicht nur dem Sparzwang entspringt (für gleiche Kosten ginge es besser), muss auch böser Wille dahinter stecken - welcher Vergleich von diesem mag genehm sein?


    Übertreib doch nicht immer so maßlos! :nono:
    Nur weil es nicht deinem Geschmack entspricht - meinem übrigens auch nicht so ganz - was es ja auch nicht unbedingt muss, ist es doch nicht deswegen schlecht!


    Als ich zuletzt die Spielplätze südlich von der Baustelle sah, waren sie (glaube ich) noch nicht umzäunt - wobei ich eher den Sinn der hohen Zäune (wie um Spazierhöfe der JVAs) hin zu den Bahngleisen verstehe als in die nördliche Richtung der Wohnhäuser. Es sei denn, die heutige Jugend ist nicht anders davon abzuhalten, mit Bällen Fenster zu zerschlagen.


    Da täuschst du dich!
    Die Ballsportanlagen waren von Anfang an so eingezäunt (im Bilderbuch Düsseldorf findet man Bilder von 2011) und auch Standart.
    Der Sinn ist natürlich nicht, Vandalismus zu verhindern, sondern den ungestörten Betrieb der verschiedenen Interessengruppen auf dem Spielplatz zu gewährleisten - z.B. wer möchte schon gerne auf dem Klettergerüst abgeschossen werden?

  • Florastraße

    Mal zur Abwechslung etwas Begeisterung, die ich gerne teilen möchte - trotz trauriger Vorgeschichte (Abriss der Gründerzeithäuser) war ich heute begeistert, als ich an der Florastraße 72-74 die neu angebrachte Verklinkerung und die Stuckarbeiten sah. Nicht nur Fensterumrahmungen sind da - sogar Sterne über dem 2. OG, die man leicht auslassen könnte - es aber nicht tat:





    Man kann es also heute durchaus schaffen. Es wäre wünschenswert, würde man ähnliche Fassaden nicht nur nach einem kürzlichen Gründerzeitler-Abriss schaffen (der besser nicht mehr passieren sollte), sondern auch dort, wo bereits der Krieg eine Lücke an einer Straße mit vielen alten Häusern riss. Die Kommunalpolitiker könnten nachdenken, wie man es den Investoren schmackhaft machen könnte - etwas mehr GFZ zum Ausgleich genehmigen oder sonstwie.


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    Lange konnte ich nicht glauben, dass die eingeschossige Barracke des ev. Krankenhauses bleibt - auf dem Foto sieht man vorne zwischen diesem Bau und der Baugrube eine neu betonierte Wand, noch in Schalungen. Wenn dort neu betoniert wird, wird nichts mehr abgerissen.
    Im nördlichen Teil arbeitet man inzwischen an den Wänden des 1. OG:



    BTW: Auf der NeMo-Baustelle ebenso in Unterbilk werden inzwischen Ränder der Baugrube betoniert.

  • Umbau des Polizeipräsidiums

    Die RP veröffentlichte gestern einen Artikel über den aufgrund einer Beschwerde gegen die Auftragsvergabe ruhenden Umbau. Die Vergabekammer der Bezirksregierung, die die Beschwerde prüfen soll, hat nur einen Mitarbeiter, weswegen die Prüfung verzögert wird. Währenddessen kostet alleine die Miete für die als Ausweichquartier für 65 Polizisten dienende Container über 6 Tsd. EUR monatlich.

  • Findet NeMo

    Das Deal Magazin berichtete gestern über die feierliche NeMo-Grundsteinlegung mit Bonin - von den 74 WE (55-237 Qm für ab 290 Tsd. EUR) sollen bereits 30% verkauft sein. Ferner wurden zwei Gewerbeeinheiten an der Neusser Straße erwähnt. Als Fertigstellungstermin wurde Frühjahr 2016 genannt.


    Wie der Zufall will, hier gibt es gestrige Fotos von den Bauarbeiten - inzwischen wird an den ersten Fundamenten im Südteil des Areals gearbeitet. Bemerkenswert finde ich die schrägen Wände der Baugrube dort.

  • Neubau Geriatrie St. Martinus-Krankenhaus

    Über den Neubau wurde zuletzt im März unter #325 berichtet - inzwischen wurden Fenster eingesetzt und die Flächen darunter mit grünen Platten versehen. Ich finde diese Farbakzente ganz nett:


  • EVK - Kirchfeldstraße 40 - Anbau Florastraße 48

    Lange konnte ich nicht glauben, dass die eingeschossige Barracke des ev. Krankenhauses bleibt - auf dem Foto sieht man vorne zwischen diesem Bau und der Baugrube eine neu betonierte Wand, noch in Schalungen. Wenn dort neu betoniert wird, wird nichts mehr abgerissen.


    Am 11.08 in Unterbilk unterwegs - zuerst die Erweiterung des evangelischen Krankenhauses an der Florastraße, wo zum Teil an den Wänden des 2. OG gearbeitet wird. Weiter vorne sieht man neue Fenster und ein temporäres Dach wie es sonst über den wertvollsten archäologischen Funden errichtet wird - viel Aufwand, um den eingeschossigen Pavillon nicht abreissen zu müssen:


    (Den zweiten Kommentar habe ich aus deinem Versteck geholt.) ;)


    Grundsätzlich: Warum sollte man etwas unbedingt abreissen, wenn es von der Substanz her in Ordnung ist und in einen Neubau integrierbar ist? Ist halt eine Kosten/Nutzen-Rechnung.


    Ich bring dann mal ein bisschen Licht in die Sache....
    Das temporäre Dach ist nicht als Schutz für den Flachbau gedacht, der könnte ruhig nass werden, bis er aufgestockt und das Dach dicht ist, aber nicht der Keller!
    Denn da ist die Radiologie untergebracht und die ist auch während der Bauphase in Betrieb!
    Sie wird noch in den Bereich zur Straßenecke hin, wo die offene Baugrube ist, erweitert.
    Aktuelle Fotos:










    Bilder von mir / 22.08.2014

  • @ 346:
    Der Umbau verzögert sich wohl derart, dass laut RP erst 2019 mit einer Fertigstellung zu rechnen ist. Besonders ärgerlich: es wird geprüft, ob das ehemalige Gebäude des Innenministeriums als Zwischenlösung für die Polizei dienen könnte. Damit wäre die geplante Neubebauung dieses Filetgrundstückes vorerst vom Tisch. Ebenso ist kein Abriss des Parkhauses an der Moselstrasse in den nächsten 5 Jahren zu erwarten.


    Schade, ich dachte, der kurze Draht Geisels zur Landesregierung würde Bewegung in die Entwicklung eines Regierungsviertels am Rhein bringen.

  • Umbau des Polizeipräsidiums

    ^Die RP berichtete heute, die Vergabekammer der Bezirksregierung habe entschieden, Teile der Ausschreibung seien fehlerhaft gewesen und müssten nachgebessert werden. Die neuen Angebote sämtlicher Bewerber werden "noch in dieser Woche" angefordert und sollten Anfang Oktober eingehen. Es wird nicht damit gerechnet, dass danach zügig weiter geht - sondern mit offiziell dem Bau bis 2018, inoffiziell bis 2019.

  • NeMo

    Inzwischen wurde im südlichen Teil der Baustelle das untere Kellergeschoss betoniert - es steht inmitten der Baugrube durch die schrägen Grubenwände weit von den Rändern entfernt. Zumindest an der Straße wird an die Nachbarn angebaut - ich bin gespannt, wie genau es ausgeführt wird. Werden an dem KG vertikale Wände angebaut, der Raum zwischen diesen und jenen der Baugrube mit Erde verfüllt? Auf dieser Erde müsste man dann das KG darüber etwas breiter bauen:



    Im Norden wird zum Teil noch gegraben - am Ostrand des Straßenblocks (Neusser Straße) konnte man schräge Grubenwände vermeiden, dort sind sie vertikal:



    Im Norden des Straßenblocks (Hubertusstraße) wird gerade eine soziale Einrichtung umgebaut. Die dazugehörige Visualisierung zeigt eine Putzfassade mit einem großen Fleck - wird dieser draufgemalt oder soll da etwas wachsen? (Ungünstig, da Nordfassade.) Das historische Haus rechts, welches vor ungefähr zwei Jahren renoviert wurde (Fotos unter #137), hat eine Backsteinfassade - ich fände viel passender, würde man auch hier bei einer Backsteinfassade belassen.

  • Florastraße

    Die Fassade des Neubaus an der Florastraße 72-74 ist fast fertig - nur noch der Putz am EG muss gestrichen werden. Die Rillen dort sollen wohl den Eindruck einer Naturstein-Fassade schaffen, wie sie einige Düsseldorfer Erdgeschosse haben. Es ist ganz nett geworden - würde man beim Neubau in einem Gründerzeitviertel jedesmal soviel Aufwand betreiben (mal abgesehen von der Abriss-Vorgeschichte), würden die Gründerzeitviertel viel Charme gewinnen.


    Aufgrund starker Beleuchtungunterschiede, Bäume usw. habe ich die Fassade auf drei Fotos erfasst:



    Die Krankenhauserweiterung in der Nähe ist etwas weiter vorangekommen - die Lücke zwischen dem Neubau und dem Radiologie-Pavillon wurde fast komplett geschlossen. Die Pavillon-Fenster wurden komplett ausgetauscht. Es wird auch an einer weiteren Etage des Neubaus (2. OG) gearbeitet.

  • Regierungsviertel

    Die WZ veröffentlichte gestern einen Artikel über die Bestrebungen von 11 Düsseldorfer Landtagsabgeordneten, einen zusammenhängenden Regierungsviertel zu schaffen. Die zentrale Rolle hat dabei der künftige Neubau anstelle des asbestverseuchten Innenministeriums - auch eine Kernsanierung sei im Gespräch, laut Artikel sollte es eine Tendenz zu dieser geben. (ME eine vertane städtebauliche Chance.) Das Innenministerium wird laut Artikel ab Januar in das einstige West-LB-Hochhaus am Kirchplatz einziehen - das Mannesmann/Vodafone-Hochhaus erwies sich aus Sicherheitsgründen als nicht geeignet.


    Die Staatskanzlei sollte vom Stadttor ins jetzige Innenministerium umziehen - falls die MP Kraft ihr Büro im "feinen Stadttor" aufgeben möchte, was im Artikel bezweifelt wird. Das Hochhaus an der Haroldstraße 4 (Ministerium für Familie, Kultur und Sport) soll saniert werden und danach u.a. die Landeszentrale für politische Bildung beherbergen.

  • Florastraße

    Die Baustelle Florastraße 72-74 hat mich noch einmal überrascht - im September begann man erst die Arbeit an der EG-Verputzung, die wie Naturstein-Quader wirken soll. Ich habe jedoch nicht erwartet, dass man dort noch Fabelwesen-Köpfe unterbringen wird - zwei rechts neben dem Durchgang, den dritten gibt es auf der linken Fassadenseite. Da wurde richtig Geld in die Hand genommen.
    Bei dem heutigen Hang zum Sparen hätte ich auch erwartet, dass die eher aufwändige Steinquader-Putzfassade nur an der Straße verwendet wird - man sieht diese aber auch am relativ wenig exponierten Durchgang zum Innenhof (zweites Foto):







    Den Rest der Fassade darüber zeige ich nicht, da er bereits beim letzten Besuch fertig war.


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    Es gab hier mal eine Diskussion über die EVK-Erweiterung - ob der gebliebene eingeschossige Pavillon (*) aufgestockt werden kann und seine Statik es aushält. Inzwischen sieht man, dass die Erweiterung wohl zweigeschossig bleiben wird (dunkel im Gedächtnis habe ich eine höhere Etagenzahl?), dann müsste die erhaltene Konstruktion nur ein zusätzliches Stockwerk tragen.


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    (*) Laut WP u.a. "ein kleinerer, einem Hauptbau zugeordneter Neubau (z. B. in Krankenhäusern)" - passt genau.

  • NeMo

    Anfang September grübelte ich, wie trotz der Baugrube-Schrägen an die Nachbarn angebaut wird. Jetzt, da im südlichen Teil große EG-Teile stehen, sieht man die Lösung: Gestützt am bereits errichteten NeMo-Teil stabilisieren große Stahlträger die Nachbarshäuser. Dann wird der Magerbeton der Schrägen aufgebrochen, die Baugrube bis zum rechten Winkel ausgehoben - und weiter gebaut:




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    Die Erweiterung der benachbarten kirchlich-sozialen Einrichtung - zwischen dem aufgestockten Teil rechts und dem verbleibenden Teil links gab es mal eine Baulücke, diese wurde mit einem weiteren Gebäude gefüllt (hinter dem Baukran):


  • EVK - Kirchfeldstraße 40 - Anbau Florastraße 48

    Es gab hier mal eine Diskussion über die EVK-Erweiterung - ob der gebliebene eingeschossige Pavillon aufgestockt werden kann und seine Statik es aushält. Inzwischen sieht man, dass die Erweiterung wohl zweigeschossig bleiben wird (dunkel im Gedächtnis habe ich eine höhere Etagenzahl?), dann müsste die erhaltene Konstruktion nur ein zusätzliches Stockwerk tragen.


    Nein, die EVK-Erweiterung bleibt natürlich nicht 2-geschossig! :nono:
    Ich helfe deinem Gedächnis gerne auf die Sprünge, schau mal auf die Bautafel, hier auf dem letzten Bild: http://www.deutsches-architekt…hp?p=418673&postcount=315 oder hier auf der Seite des Architekenbüros: http://dorn-overbeck.de/projekt/furstenwall/ oder auch bei Fratzenbuch: https://www.facebook.com/22810…793650/?type=3&permPage=1.
    Erstaunlicherweise wird der hintere Neubauteil (zum Altenheim hin) nur 2-geschosssig mit Dachgarten und der vordere Neubauteil und der bereits stehende 1-geschossige Teil (dessen Statik du anscheinend immer noch anzweifelst) sogar 5-geschossig (mit Technikgeschoss)! :daumen:


    Und warum schreibst du eigentlich bei flachen 1-geschossigen Gebäuden immer Pavillon?
    Ein Pavillon ist ein freistehendes offenes oder zu öffnendes Gebäude, dazu habe ich schon mal einen Wikipedia-Artikel verlinkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Pavillon
    Es wäre schön, wenn du dich als Bauingenieur (wie du ja oft betonst) - sofern du es denn wirklich bist ;), denn schreiben kann ja man viel (deine Fachrichtung hast du trotz Nachfrage immer noch nicht genannt) - etwas "fachlicher" ausdrücken würdest.

  • Regierungsviertel

    Die RP berichtete heute, dass das Vorhaben der Schaffung eines Regierungsviertels von der Stadtrat-Ampel unterstützt wird - sie nennt es neben dem Bahnhofsvorplatz und der Verlängerung der Rheinuferpromenade als eines der wichtigsten städtebaulichen Zielen. Zum asbestbelasteten Gebäude des Innenministeriums auf dem Haroldplatz wird gerade kalkuliert, welche Lösung welche Kosten verursachen würde: Kernsanierung, Kernsanierung mit Erweiterungsbauten oder Abriss und Neubau. Das Kalkulieren soll vor dem Winter abgeschlossen sein.


    Ich wäre gerne für den Abriss und Neubau, wenn man bei Gelegenheit die städtebauliche Anbindung bessern könnte - wie Straßenblockränder mit belebenden Funktionen im EG, die bei anderen Büros darüber als Innenministerium möglich sein müssten. Es wurde auch oft über eine städtebauliche Dominante dort diskutiert - einen 100 Meter hohen Höhn-Tower würde man wahrscheinlich als zu teuer betrachten, aber vielleicht bescheidener 50-60 Meter hoch?

  • Bilk on Top - Teil-Endzustand

    ^ Siehe unter #351 über Verzögerungen und Probleme mit der Vergabe.


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    Es ist Monate her, seitdem BoT zuletzt gezeigt wurde - inzwischen wurde das östliche Gebäude entrüstet. Die Wirkung ist öde und langweilig, aber das war bereits früher abzusehen:







    Mir fiel erst auf, dass die Balkonböden aus Gittern bestehen (2. Foto - oder sind es Glasplatten? Auf jeden Fall durchsichtig) - würde man etwas kleines fallen lassen oder Kaffee verschütten, würde alles unten auf dem Bürgersteig landen.


    Die zwei weiteren Häuser des 1. BA sehen fast genauso aus wie das erste, bloß noch eingerüstet. An den Fassaden des 2. BA wird noch gearbeitet: