Wilhelmsburg (ehem. IBA 2013)

  • In den kommenden Jahrzehnten werden nun aber die ohnehin bereits zahlenmäßig schwachen Generation ins Alter kommen, in dem sie Kinder bekommen. Und die Geburtenrate pro Person müßte sich schon vervielfachen, wenn sich der Rückgang der Bevölkerungszahl in den nächsten Jahrzehnten nicht beschleunigen soll. Um die Größenordnungen zu verdeutlichen: Die heutigen Geburtenjahrgänge sind ungefähr halb so groß wie in den 60er Jahren. Das bedeutet selbst bei wieder wachsender Geburtenrate pro Person immer noch eine erheblich kleinere Zahl von Kindern pro Jahrgang als vor einigen Jahrzehnten.


    Das ist ein wichtiger Punkt. Selbst wenn die Reproduktionsrate ab sofort auf 2.05 steigen würde, würde die Bevölkerung in Deutschland weiter schrumpfen.

  • Original geschrieben von Berliner Bär
    Menschen sind so leicht zu beeinflussen, ich gehe jede Wette ein, dass Berlin 4 Millionen offiziell an Einwohnern haben wird, denn inoffizielle hat Berlin 4 Millionen wegen den ganzen illegal dort lebenden und Hamburg wird 2 Mille schaffen. München wird 150.000 hinzugewinnen.


    :freude: :freude:


    von den deutschen metropolregionen werden sicher stuttgart münchen oder vielleicht auch frankfurt mit abstand das höchste wachstum haben. nicht unbedingt dass die jeweiligen kernstädte wachsen..


    verglichen mit den amerikanischen metropolen wird selbst dieses wachstum LÄCHERLICH bescheiden sein.

  • Jungs, lasst uns in die USA auswandern...vielleicht ist dort dann auch die Rente höher ;). Und mal ehrlich...ein paar Jahre in der Höhle am Strand von Malibu zu wohnen hat noch keinem geschadet :).

  • IBA 2013 "Stadt der Zukunft".
    IGS 2013
    Sprung über die Elbe


    http://www.abendblatt.de


    Maps.google


    Die Bauausstellung 2013 kommt näher nun wird das bauen hoffentlich bald anfangen und unseren nach der Fläche größten Stadtteil endlich einen Komplettumbau bescheren.


    Im Herbst werden die Pläne für Europas größte Flussinsel endlich der Öffentlichkeit präsentiert. Und dem Hamburger Sprung über die Elbe endlich Nachdruck verleiten.
    In diesem Jahr werden die ersten IBA Grundstücke den Investoren zum Verkauf angeboten. Wir können also damit rechnen das 2008-2009 in Hamburg zusätzlich zur Hafencity das 2tes Großprojekt in Bau gerät.


    100 Millionen € wird wird Hamburg als Anschubfinanzierung für Architekturwettbewerbe und Studien bereitstellen.

    Die Projekte sind:

    • Neue Mitte.


    In Verbindung mit der IGS (Internationale Gartenschau) 2013 in Hamburg bekommt der Stadtteil Wilhelmsburg eine 1,6 Kilometer lang und 500 Meter breite neue Mitte.
    Diese neue Mitte wird ein neuer Park mit kleinen Seen und Kanälen sein, die dem vorhandenen Kleingarten Verein integriert werden.
    In diesem Projekt die neue Mitte wird die Elbinsel mit neuen Kanälen durch zweigt die bis in das Zentrum von Wilhelmsburg führen.
    Dazu IBA-Geschäftsführer Hellweg: "Ziel ist, dass man mit der Barkasse vom Jungfernstieg bis zum Rathaus Wilhelmsburg fahren kann."
    Wilhelmsburg bekommt eine neue Schwimmhalle und ein Neubau für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt


    • Neue Terrassen


    Am rande des neuen Parks soll eine Reihenhaussiedlung entstehen.


    • Klimahäuser


    Südlich des IGA Gebietes sollen 350 Wohnungen entstehen.


    • Schlossinsel


    In Anschluss an den Channel Harburg sollen
    auf der Harburger Schlossinsel sollen neue Wohnhäuser am Wasser un in einen Park eingebettet gebaut werden.


    • Reiherstieg-Park


    in der Mitte Wilhelmsburgs soll am Reiherstieg eine neue Grünzone, Barkassenanleger, Sportanlagen und neue Gewerbegebiete für den Hafenbetrieb entstehen.


    • Wiese am Wasser


    An diesem Standort der die nähe Wilhelmsburg zur Innenstadt demonstriert ist ein Barkassenanleger geplant mit dem die Landungsbrücken innerhalb von Minuten zu erreichen sind.


    • Spreehafen


    Die See artigen Wasserflächen des Spreehafens werden zu einer Alster in Wilhelmsburg verbunden.


    • Veringkanal


    Für diesen Kanal der mitten durch das alte Wilhelmsburg führt wird das "Wohnen und Arbeiten am Wasser"
    geplant Zur Zeit werden alte Industrie Grundstücke aufgekauft die für dieses Projekt abgerissen werden um Platz für Wohn und Gewerbebauten am Wasser zu schaffen. Erhaltungswürdigen alte Industrie Gebäude bleiben erhalten um Fabriketagen an junge Betriebe zu vergeben.


    • Energie-Bunker


    Der Luftschutz-Hochbunker in Wilhelmsburger soll zu einer riesigen Solar-Anlage ausgebaut werden. Die Innenflächen sollen für ein noch nicht bestimmten Zweck saniert werden.


    • Open House


    Null-Energie Haus für 55 Wohnungen der Schanze-Genossenschaft.


    • Georgswerder Höhe


    Der alte Müllberg nahe der Autobahn wird einem Zweck zugeführt.
    Zwei vorschläge sind in der Diskussion."Sportberg" für Trendsportarten oder Berg zur Energie-Erzeugung mit Windräder und Solaranlagen und mithilfe der Erdwärme des Zersetzungsprozesses innerhalb des Müllberges.


    • Tor zur Welt


    Schulneubauten und umbauten um Wilhelmsburg für Familien interessanter zu machen.


    • Veddel am Wasser


    Der Stadtteil Veddel soll zum Wasser hin geöffnet werden, diese Pläne sind noch nicht konkret ausgearbeitet.


    • Weltquartier


    Die SAGA-Siedlung wird endlich saniert in der in 820 Wohnungen mehr als 1500 Menschen wohnen.



    IBA 2013 Hamburg
    IGS 2013 Hamburg

  • Eine internationale Bauausstelllung bietet einen wunderbaren Rahmen für neue Projekte und innovative Ideen, die dann auch oft so verwirklicht werden wie sie geplant waren.


    Während der IBA Emscherpark im Ruhrgebiet wurden im Zeitraum von 1992 bis zum Finaljahr 1999 , 120 Projekte verwirklicht bzw. in konkreter Planung genommen ( Die Investitionen beliefen sich auf 2,5 Mrd Euro ). Darunter auch so bedeutende wie die Renaturierung der Emscher, die Nutzung von Industriebrachen als "Industriedenkmäler" und die Fertigstellung des Emscher-Landschaftsparks der als größtes zusammenhängendes Park-System Europas gilt.


    In Berlin ( IBA 1979-1987) wurden vergleichbare Erfolge erzielt.


    In Hamburg könnten bei behutsamer Planung und guter Organisation der Projekte ebenfalls Impulse erzeugt werden die weit über das Jahr 2013 hinaus in die Zukunft reichen.

  • Abendblatt.de: Grüne Metropole Wilhelmsburg


    Während für die IBA 2013 die ersten Werbemaßnahmen laufen, werden die ersten Bauarbeiten für die IGS 2013 in angriff genommen.


    Die Kapelle in der Grünanlage des ehemaligen Friedhofs an der Mengestraße wird saniert und im künftigen "Park der Vereinten Nationen" wurden die ersten 13 Bäume bereits gepflanzt.


    Insgesamt werden alleine für die IGS von der Stadt rund 78 Millionen € für ca. 100 Hektar Grünanlagen und Sanierungen investiert.



    Es sind zwar nur die ersten kleine Schritte, aber es sind noch 6 Jahre bis zur IBA und IGS 2013 in Hamburg Willhelmsburg die diesen Stadtteil hoffentlich dauerhaft verbessern und prägen wird und Hamburg den nächsten Stein im Fundament des Sprung über die Elbe bringen wird.

  • Zentrum Wilhelmsburg, Hamburg
    Wettbewerbsergebnis


    1. Preis Bild


    2. Preis Bild


    3. Preis Bild


    Pressemeldung der Stadt



    Das Konzept des 1. Preis zeichnet sich dadurch aus, dass in Einzelschritten die Aufwertung des Einzelhandelsstandort durch einen beidseitigen Besatz und die Verschönerung des Marktplatzes möglich ist. Danach folgt eine ergänzende Wohnbebauung an der Krieterstraße, die zu einer besseren Durchmischung und Verknüpfung des Zentrums mit den angrenzenden Quartieren beiträgt. Das Kontept zeichnet sich durch den Umgang mit dem Bestand aus, die Weiterentwicklung des Einkaufszentrums und die Schaffung von neuen Wohnformen, aufwertung des Wohnumfeld stärkung der Kaufkraft am Standort, Neuordnung des öffentlichen Raumes und die Verbesserung der Wegebeziehungen.


    -
    Mir gefällt vorallem das die eingeschossigen Pavillons durch eine 3-geschossige Mantelbebauung ersetzt wird. Diese für mich als typisch 70 Jahre
    empfundenen Zweck und Nutzbauten sind für mich mit das hässlichste sind was es im Hamburger Stadtbild gibt. Es sind Lückenfüller die um ein gemütliches und schönes Stadtbild zu ergeben nach meiner Meinung einfach ersetzt werden müssen. Ansonsten kann ich nicht viel dazu sagen, da ich das Gebiet nur aus der S-Bahn und dem Auto her kenne. Bis jetzt ist Willhelmsburg für mich nicht gerade ein Stadtteil in dem ich mich gerne Aufhalte.

  • Dieses neue Zentrum Wilhelmsburg sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, ist nur fraglich ob sich diese Plattenbauecke dort überhaupt irgendwie retten lässt. Sehe das ein bißchen Waxo, alles abreissen und komplett neu konzipieren wäre mir lieber.


    Da fällt mir ein, ich hatte mal was über Wilhelmsburg-West gelesen, wo ein recht großer neuer Stadtteil entstehen soll, der bis an den Kanal ranreicht und WB so wieder an die alten Wasserwege anschließt. Hatten wir das Thema hier schon mal aufgegriffen?

  • Aus der Pressemldung des Hamburger Senats.


    Zum Stadtmodell


    IBA und Sprung über die Elbe.


    Herzstück der Ausstellung ist ein 27m² großes illuminiertes Modell, das den aktuellen Planungsstand der IBA-Projekte darstellt. Acht Projekte werden zudem durch weitere Modelle, Pläne und Filme visualisiert. Dazu gehören u.a. der städtebauliche Entwurf für die Neue Mitte Wilhelmsburgs, die Gestaltung der Harburger Schlossinsel als maritimes Wohn- und Arbeitsquartier, Transformation des Wilhelmsburger Flakbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg zum Energielieferanten im Reiherstiegviertel oder das Projekt Lernende Metropole, mit dem erstmals ein integriertes Bildungskonzept aus Stadt- und Bildungsplanung vorgestellt wird



    Quelle: Stadt Hamburg


    http://fhh.hamburg.de/stadt/Ak…r/15-iba-ausstellung.html

  • Hab gelesen, dass bis zum Jahre 2050 jährlich 3,4 Millionen Menschen in die Bundesrepublik einwandern müssen, damit wir die momentane Erwerbstätige/Rentner Rate beibehalten können. Fest dran glauben, dass die Bevölkerung nicht schrumpft bringt da leider nichts.



    Es ist ja kein Geheimnis, dass unser Gesundheitssysthem reformiert wird und auch die Rentensituation sich verschlechtert für die zukünftige Generation. Das wir heute viele Menschen sehr alt sind, liegt daran, dass unser Gesundheitssysthem über 50 Jahre lang keine Klassenunterschiede kannte und die zahlreichen Errungenschaften der Medizin jedem zugänglich waren. Darum stieg die Zahl der Alten enorm. Das wird sich in Zukunft ändern, was früher selbstverständlich war, wird in Zukunft teuer bezahlt werden müssen. Darunter wird die Volksgesundheit leiden. Was den Zuwachs an jungen Menschen angeht, so kann ich nur erwähnen, dass die Bewegung der Menschen innerhalb des EU zunehmen. Prognosen zeigen ja immer nur den GAU auf, der passieren könnte, wenn alle Werte in einem Systhem sich konstant verhallten! Niemand rechnet Kriesen, Kriege oder Epedemien ein. Auch ein plötzliche Babyboom ist nicht vorraussehbar. Die Prognosen aus den 60er Jahren stellten auch haarsträubende Prognosen für die Zunahme der Bevölerung in den Städten z.B. (Bremen z.B. eine Million für das Jahr 2000).

  • Rahmenplan Elbinsel. IBA Gebiet, IGS, und der Mittelteil des Sprung über die Elbe.



    Quelle: Handelskammer Hamburg


    Schon etwas älter, gibt aber einen schönen Überblick über die grösse des Gebiets und die ungefähre Lage der Projekte.

  • Irgendwie sieht das aus, als stammen die Bilder aus einem Westernfilm, wo Indianer mit ihrem Boot unterwegs sind und die bösen weißen Siedler mit "modernen" Gebäuden die Gegend verschandeln. Mir gefällt's nicht, aber die Umgebung ist schön. ;)

  • Das ist ja grauenvoll. In 20 Jahren wird man sich mal genau so über die heutige,
    oftmals total unterkühlte Architektur aufregen, wie wir uns heute gern über die Prachtbauten
    der Nachkriegsarchitektur auslassen.


    Das hier ist einfach nur absolut kalt, sieht von oben aus wie ein Block,
    und die Farbe trägt nicht gerade zur Besserung bei, ebenso wenig wie das tolle Flachdach.


    Ach ja, und das Boot fährt wohl in diesem ~30qm-Bereich herum?