City & Wallring

  • Das Rot ist Geschmacksache, aber was mich wirklich ärgert ist diese katastrophale Beschriftung. Wirklich jeder, der sich 10 Minuten mit Typografie beschäftigt weiß, kennt die Regel, dass man Buchstaben grundsätzlich nebeneinander setzt und eine horizontale Anordnung, also diese hässliche Stapelung von Buchstaben, ein absolute No-Go ist. Wie kommt man also bitte drauf einen Gebäudenamen so zu setzen?

  • Westenhellweg 95-101

    Mir gefällt die Fassade&Fenster ziemlich gut, einzig der recht große Eingang des asiatischen Supermarkts stört mich.


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    Quelle: Eigenes Foto

  • Friedhof 6-8

    Das Erdgeschoss ist mittlerweile auch so gut wie fertiggestellt, zudem hat das Nebengebäude einen Anstrich bekommen.

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    Quelle: Eigene Aufnahmen

  • Hiltropwall - Thalia Hauptverwaltung

    Während das denkmalgeschütze Bundesbankgebäude am Hiltropwall aufwenig saniert wird, entsteht im rückwärtigen Bereich (Poststraße) bekanntlich ein moderner Neubau. Bei Instagram finden sich zwei Wochen alte Baustellenbilder. Besonders interessant finde ich den tiefen Blick in die Baugrube und die gewährten Einblicke in die ehemalige Schalterhalle.

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  • Hansaplatz - Hansa Carré

    Die Arbeiten am künftigen TU-Standort sind im vollen Gange. So ist die Fassade entlang der Brauhausstraße noch immer eingerüstet. Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich, da hier zumindest äußerlich die größten baulichen Veränderungen vorgenommen werden. Die Technische Universität Dortmund möchte ihre 5.000 Quadratmeter große Dependance am Hansaplatz in 2027 beziehen. Hoffentlich wird bis dahin auch der schöne Sandstein gereinigt.

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    Apropos schön: Das 2002 fertiggestellte Hansa-Carré ist eines meiner Lieblingskaufhäuser in der Dortmunder Innenstadt. Ein besonderer Hingucker ist die tolle Glaskuppel, die sich genau an der Stelle befindet, wo einst das Herz des mittelalterlichen Dortmund schlug.

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  • Hiltropwall - Thalia Hauptverwaltung | 13. August 2026

    Ein Teil der Bodenplatte für den Erweiterungsbau der ehemaligen Bundesbankfiliale wurde mittlerweile gegossen. Die bereits eingebrachten Bewehrungen lassen den Schluss zu, dass die noch ausstehenden Quadratmeter möglicherweise schon am heutigen Freitag gefolgt sind respektive spätestens in der kommenden Woche folgen werden.

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    Dagegen sieht der Altbau entlang des Wallrings äußerlich noch so gut wie unangetastet aus. Auf der Rückseite klafft jedoch ein verhältnismäßig großes Loch. Den bekannten Visualisierungen nach zu urteilen, entsteht hier ein Panoramafenster/Durchgang zum Innenhof. Letzterer - also der Innenhof - wird künftig vom Bestands- und Neubau komplett eingefasst.

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    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Ostenhellweg 18-24

    Das nächste große Sanierungsprojekt startet nun: Ende August wird der Gastronom im Erdgeschoss der ehemaligen, 22.000 Quadratmeter großen C&A-Immobilie nach gut 30 Jahren schließen. Das Alex soll nach dem Umbau jedoch wieder eröffnen - der Betreiber Mitchells & Butlers hat den Mietvertrag für den Standort bereits um weitere 15 Jahre verlängert. Die Fläche soll um rund 250 auf insgesamt 670 Quadratmeter wachsen. Es entstehen 270 Sitzplätze im Innen- sowie 340 Plätze im Außenbereich. Mitchells & Butlers wird rund 2,1 Millionen Euro investieren. Die Wiedereröffnung ist für 2028 geplant. Zudem endet am 23. August auch die Dauerausstellung House of Banksy.

  • Hier wäre sicherlich interessant zu erfahren, welcher Entwurf nun verwirklicht wird, gab es doch vor Monaten schon einen sehr gelungenen Vorschlag. Ich hoffe dass es nicht zu modern wird, unter Berücksichtigung der historischen Kirchen gegenüber.

  • ^ Verstehe was du meinst, nur hat dies nichts mit Modernität zu tun. Zudem entsteht ja auch kein Kaufhaus, sondern ein Mixed-Use-Immobilie. Aber danke für die Erläuterung.

  • Ostenhellweg 18-24

    Es gibt weitere konkrete Informationen in den RN. Neben den oben genannten Plänen zur Erweiterung des Alex stehen nun weitere Mieter fest.

    Neben dem Theater das einige Jahre das Untergeschoss nutzen wird sollen im Erdgeschoss und 1. OG entlang des Ostenhellweg 4 Einzelhändler einziehen. Bekannt sind Media Markt und DM.

    Dazu wird FitX ein Fitnessstudio eröffnen. In den beiden oberen Etagen werden Galerie-, Verwaltungs- und Freizeitflächen entstehen.


    Bei den Nutzungen haben sich Änderungen ergeben, dadurch wurden auch die Entwürfe neu geplant. Zuvor kamen die Pläne von Tschoban Voss. Jetzt von Vahjen Architekten. Die Entwürfe liegen noch im Gestaltungsbeirat. Die Fassade ist wieder geschlossener gehalten und es waren LED Werbetafeln geplant, die aber wohl nicht gut angekommen sind.

  • ^ OK, über zu viel Glas muss sich nun keiner mehr ernsthaft sorgen machen. Hoffe, dass der Gestaltungsbeirat, wie so oft in den vergangenen Jahren, seinen Einfluss geltend macht und ein ansprechender Entwurf umgesetzt wird. Für die ehemaligen Mitarbeitenden von Saturn ist diese Entwicklung jedoch besonders bitter. Erst erhielten sie die betriebsbedingten Kündigungen, und nun besteht womöglich die Aussicht, sich bei Media Markt erneut zu bewerben - dann allerdings zu Konditionen, die deutlich arbeitgeberfreundlicher ausfallen dürften.

  • Hiltropwall - Thalia KulturQuartier

    Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

    500 Jobs, künftiges Kultur-Quartier: Thalia baut neue Zentrale am Wall

    Wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort Dortmund: Am 18. September 2026 wurde am Hiltropwall der Grundstein für die neue Thalia-Zentrale gelegt. Die entsteht im ehemaligen Gebäude der Landeszentralbank.

    Die Grundsteinlegung markiert den Beginn einer großen Umbaumaßnahme mitten in der City. Bis Mitte 2028 soll in dem ehemaligen Gebäude der Landeszentralbank die neue Unternehmenszentrale, das sogenannte „Thalia KulturQuartier", entstehen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti war bei der Grundsteinlegung dabei und betonte bei dem Termin, wie wichtig die Ansiedlung der Thalia Bücher GmbH für Dortmund ist. Oberbürgermeister Alexander Kalouti steht an einem Rednerpult.

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    Alexander Kalouti, Oberbürgermeister: "Eine Grundsteinlegung ist immer mehr als ein symbolischer Akt. Sie markiert den Moment, in dem aus einer Idee sichtbar Realität wird. Sie steht für Vertrauen in die Zukunft, für Investitionen in einen Standort und für den festen Willen, etwas Dauerhaftes zu schaffen!"

    Früher Geldnotendruck, heute Buchdruck

    Das ehemalige Landeszentralbankgebäude am Hiltropwall 16 wurde vom renommierten Architekten Wilhelm Kreis in einem massiven, repräsentativen Stil der frühen Nachkriegsmoderne entworfen und 1953 fertiggestellt. Dieses unter Denkmal stehende Gebäude soll nun unter anderem durch einen Anbau Platz für rund 500 Mitarbeitende bieten. Die Immobilie wird umfassend modernisiert. Dabei sollen die charakteristischen Elemente erhalten bleiben und gleichzeitig ein modernes Arbeitsumfeld entstehen.

    Warum Dortmund als Standort?

    Die Entscheidung für diesen Standort ist ein Bekenntnis zu Dortmund und lässt auf eine spannende, zukunftsorientierte Entwicklung hoffen. Entscheidend für die Thalia-Firmenspitze war u. a., dass der neue Standort genügend Raum für Wachstum in den kommenden Jahren bietet. Der Umzug des Unternehmens nach Dortmund wird nicht nur die Präsenz von Thalia in der Region stärken, sondern auch neue Impulse für die lokale Wirtschaft setzen.

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    Fotos: Viviane Vallendar Photography

    Neues Arbeitsweltkonzept mit Musterbuchhandlung

    Im Dortmunder Thalia-Standort entsteht ein neues Zentrum für Kultur und Austausch: Auf einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern werden moderne Arbeitswelten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. Das Projekt umfasst zudem auch eine Musterbuchhandlung und ein „Buch & Bohne Bistro“, das als zentraler Treffpunkt dienen soll. Teile des Thalia KulturQuartiers sollen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Geplant sind vielfältige Angebote an Lesungen, Kulturveranstaltungen und Formaten, die den Dialog innerhalb der Dortmunder Bevölkerung fördern.

    Mit der Integration einer Musterbuchhandlung in der neuen Unternehmenszentrale, können direkt vor Ort neue innovative Ladenkonzepte entwickelt und getestet werden sollen.

  • Azad-Gebäude

    Mittlerweile wurde die Machbarkeitsstudie veröffentlicht. Die empfohlenen Varianten sind Einzelhandel/Gastro im Erdgeschoss und Büro im 1. OG plus spätere Aufstockung für weitere Wohnungen. Oder Einzelhandel im EG und Gastronomie im 1. OG.

    Offensichtlich favorisiert man die erste Variante und ist bereits in Gesprächen. Der Umbau startet 2027.

  • Ex-Kaufhof

    Hier laufen die Planungen weiter. Esat Turan hat laut Bericht in den RN mittlerweile 3 von 4 Grundstücken erworben. Das letzte ist kompliziert. Sollte alles weitere klappen soll Ende diesen Jahres der Bauantrag eingereicht werden und die Immobilie Ende 2028 saniert sein. Mietverträge sind noch nicht unterschrieben.

  • ^ Neben einer Visualisierung (!) werden im Artikel weitere interessante Infos geteilt. So soll die Verkaufsfläche von 25.000 auf 10.000 Quadratmeter reduziert und der Umbau ohne Bankkredite gestemmt werden. Ende November dieses Jahres soll dann auch schon der Bauantrag gestellt werden. Ende Januar/spätestens im Frühjahr 2027 ist geplant, mit der Entkernung zu starten. In etwa zwei Jahren sollen die Flächen bezugsfertig sein. Soweit so gut, aber es wird sogar noch ein bisschen besser - der Entwurf, weiß nämlich auch zu gefallen. Ich sehe ganz viel Natur-/Sandstein:

    xymq5r82.jpgVisualisierung: EurAsia Finance GmbH

  • Sanierung Hansahaus

    Im 50 Meter hohen Hansahaus sollte bekanntlich eines der größten Hotels der Stadt entstehen. Die Pläne wurden allerdings seitens des Eigentümers Aroundtown nicht weiterverfolgt. Stattdessen hat die Sparkasse Dortmund das Erdgeschoss sowie die darüberlegenden Stockwerke für eine rund 2.000 Quadratmeter große Flagship-Filiale angemietet. Hier soll auch nach dem Neubau der Hauptsparkasse das Privatkundengeschäft dauerhaft angesiedelt werden.

    Zudem entstehen 134, rund 24 Quadratmeter große Serviced Apartments, die jeweils über eine Kochnische, ein Doppelbett und ein eigenes Bad verfügen. Zusätzlich sind eine Lounge, ein Co-Working-Bereich und ein Kiosk geplant. Nach aktuellem Stand sollen sind Apartments Ende 2026 bezugsfertig sein. Wer der künftige Betreiber ist, wird Aroundtown zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. (Quelle)

  • Hansaplatz - Hansa Carré

    Ebenfalls vor der Fertigstellung steht die Dependance der seit kurzem exzellenten Technischen Universität Dortmund: Die TU wird ihre Pforten in der zum Dreier Portfolio gehörenden Immobilie erstmals am 25. Januar öffnen. Bereits zum 19. November, also pünktlich zum Beginn der Weihnachtsmarktes, wird das Baugerüst abgebaut. Auf 5.000 Quadratmetern entstehen Arbeitsplätze für Studierende, Büros und Veranstaltungsräume für Seminare und Vorträge, das Schülerlabor der TU, ein Saal für das Orchester- und Musikensemble der Hochschule nebst Probenräumen sowie im zweiten Obergeschoss ein Café mit Panoramablick auf den Hansaplatz. (Quelle)

    teiiutkn.jpgHansa Carré, 2010 | Fotograf: Mbdortmund | Wikimedia Commons - the free media repository