^ Hätte rein gar nichts dagegen, wenn der Umbau samt Resultat analog zum Westenhellweg 95-101 verläuft. Der Investor ist definitiv derselbe, möglicherweise auch der Architekt.
Beiträge von John Dortmunder
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Umbau Westenhellweg 67
Über den bevorstehenden Umbau des Geschäftshauses Westenhellweg 67 wird schon seit mehreren Jahren munter drauflos spekuliert. Nun wird es aber sehr konkret, sodass wir das Projekt nicht mehr im Strang Immobilienwirtschaft - wie zuletzt hier geschehen - thematisieren müssen.
Laut der Ruhr Nachrichten sehen die Planungen weiterhin Einzelhandel und Gastronomie im Erdgeschoss vor (auch künftig Stadtparfümerie Pieper und Fielmann als Ankermieterinnen). In den darüberliegenden, leerstehenden Stockwerken, sollen anstatt Büros jedoch bis zu 100 Wohnungen entstehen. Die Eigentümerin der Immobilie, die Deilmann Planungsgesellschaft, hält sich zu den Plänen weitgehend bedeckt, ein förmlicher Bauantrag läge auch noch nicht vor. Nach Angaben der Stadt gab es aber bereits vorbereitende Gespräche bei denen sogar schon der Gestaltungsbeirat zugegen war.
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Westenhellweg 39-41
Die Arbeiten am Geschäftshaus Westenhellweg 39-41 sind mittlerweile komplett abgeschlossen und die Einzelhandelsflächen allesamt vermietet. Während die Fassade entlang der Hansa- und Kampstraße (Foto) bereits Ende 2025 fertiggestellt wurde, folgte die Neubeschichtung der Metall-Fassadenbleche am Westenhellweg (Foto) erst im Laufe dieses Jahres.
Der neue, 350 Quadratmeter große Telekom Flagship Store wurde zudem mit dem German Design Award in der Kategorie Excellent Architecture & Retail Architecture ausgezeichnet.
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Möllerstraße 2-4
Seit Ende 2024 ist offiziell bekannt, dass die Baulücke Möllerstraße 2-4 durch die Casa Sogno geschlossen werden soll. Nun scheint der Baustart bevorzustehen, denn an dieser Stelle ist nämlich die Rede von einer voraussichtlichen Fertigstellung Ende 2028. Der Entwurf wurde nochmal ganz leicht überarbeitet, der aufgerufene Quadratmeterpreis liegt bei 5.800 Euro.
Visualisierung: Casa Sogno GmbH -
Azad-Haus
Das sogenannte Azad-Haus am Hansaplatz soll bekanntlich ab dem kommenden Jahr umgebaut und saniert werden. Tatsächlich hatte ich Bedenken, ob die Eigentümerfamilie das Millionen Euro schwere Vorhaben finaziell stemmen kann. Was mir aber so nicht bewusst war, ist der Umstand , dass die Azads wohl über Jahrzehnte Innenstadtimmobilien erworben haben, dazu Gewerbeimmobilien in Dortmund und Umgebung. Laut der Ruhr Nachrichten wird sich die Familie künftig auf deren Vermietung und Weiterentwicklung konzentrieren – so eben auch auf das Azad-Haus, die wohl promnenteste Immobilie im Portfolio.
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Weiterentwicklung Hochofenanlage & Baufeld 13
Nachdem das wundervolle Schalthaus 101 erfolgreich vermarktet und von einem privaten Investor zu einem modernen Bürostandort umgebaut wird, treiben Stadt und das Sondervermögen Verpachtung Technologiezentrum Dortmund (SVTZ) nun die Planungen rund um die denkmalgeschützte Hochofenanlage und Baufeld 13 voran:
So soll die Hochofenanlage langfristig gesichert und saniert werden. Da die frühere Eigentümerin, die Walas Europe B.V., zwischen 2018 und 2024 nur wenige Wartungsmaßnahmen durchführt hat, gilt es jetzt zunächst die Standsicherheit der Hochofenanlage zu gewährleisten, weitere Schäden zu verhindern und die technischen Voraussetzungen für den Erhalt zu schaffen. Mittelfristig sind ein Sanierungskonzept und eine dauerhafte Betriebsstruktur zu entwickeln. Dabei ist insbesondere zu klären, welcher geeignete Träger die langfristige Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Industriedenkmals übernehmen kann - das SVTZ wird es nämlich vollkommen zu Recht nicht sein.
Parallel dazu wird das westlich angrenzende Baufeld 13 zu einem technologieorientierten Innovationsstandort entwickelt, der die bestehenden Forschungs- und Technologiezentren MST.Factory und Zentrum für Produktionstechnologie (ZfP) räumlich und inhaltlich miteinander verknüpft. Ziel ist es, Kompetenzen in Bereichen wie Mikro- und Nanotechnologie, Produktionstechnologie, Robotik und Künstliche Intelligenz zu bündeln und Synergien zwischen Forschung und Wirtschaft zu schaffen. Hierzu sollen zunächst Flächenbedarfe, Nutzungsmöglichkeiten und geeignete Gebäudetypologien analysiert werden. Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob die Entwicklung durch einen privaten Investor oder in städtischer Trägerschaft erfolgt.
Quelle: Stadt Dortmund -
Abriss Kronenturm
Das Sudhaus ist mittlerweile komplett abgerissen. Der Wenkekeller – also das nördlich angrenzende Nachbargebäude – soll direkt im Anschluss folgen. Erst wenn sämtliche Fassadenplatten abgetragen sind, „erfolgt der eigentliche Rückbau des Kronenturms schrittweise und kontrolliert“. Die Ruhr Nachrichten spekuliert, dass sich die Demontage der Platten noch über einen längeren Zeitraum hinziehen könnte. Vergleicht man jedoch Fridges Foto vom letzten Dienstag mit der Aufnahme der Ruhr Nachrichten vom gestrigen Donnerstag, geht es zügig voran...
Und hier noch drei eingebundene Fotos von heute:
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Südliche Speicherstraße - Speicherstraße 1
Die Baugenehmigung zum Umbau der Speicherstraße 1 wurde nun erteilt - zwei Jahre nachdem der Bauantrag eingereicht wurde. Anscheinend hat sich die Stadtverwaltung nicht mit Ruhm bekleckert, obwohl "das Vorhaben von der Stadt als positiv und wichtig angesehen wurde". Der Bauherr beauftragt nun die ersten Firmen. Realistisch können die eigentlichen Arbeiten witterungsbedingt aber wohl erst im Frühjahr 2027 starten.
Visualisierungen: Nicolas Rage GmbH -
What's next?
Spätestens wenn die letzten Deckenelemente in der Verteilerebene montiert sind, könnte dieser Strang geschlossen werden - und hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft an dieser Stelle eine fantastische Fortsetzung finden. Die Geschichte "Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofs" ist also mehr oder weniger auserzählt. Oder vielleicht doch noch nicht so ganz?
Die einst 23 Millionen Euro teure Modernisierung der südlichen Bahnhofshalle (entspricht heute etwa 42 Millionen Euro aufgrund von Inflation und Bauteuerung) ist mittlerweile gute 17 Jahre her. Möglich also, dass ein Neubau samt smarter Glasfassade und Wärmerückgewinnung irgendwann wieder auf die Agenda kommt - nicht zuletzt aus energetischen Gründen.
Während ich beim südlichen Empfangsgebäude komplett ins Blaue spekuliere, gibt es zu einer weiteren Baumaßnahme schon konkrete(re) Überlegungen: Die Erweiterung des U-Bahnhofs. Während sich die Arbeiten am ersten Baulos auf den letzten Zentimetern befinden, könnten in einem zweiten Baulos eine westliche und in einem dritten eine östliche Gleisanlage entstehen. Eine dichtere Taktung und offenbar bereits vorhandene bauliche Vorleistungen lassen eine Umsetzung zumindest nicht völlig unrealistisch erscheinen.
Quelle: file:///C:/Users/nickn/Downloads/Bualos_20_Umbau3_und_Erweiterung_der_Stadtbahnanlage_HBF_Planung_Stadtbahnanlage_-_Langfristiges_Entwicklungskonzept-1.pdf -
Ein wenig innehalten angesichts des Abrisses des Sudhauses und Wenkekellers - aber auch mit Abstrichen des Kronenturms - sollte in einem Architekturforum doch eigentlich schon Usus sein. Es ist einfach zu schade um die Gebäude.
Die Geschwindigkeit, die an den Tag gelegt wird, ist und bleibt aber beeindruckend. Tatsächlich wird auch schon Hand angelegt an den Kronenturm. Eine weitere, faustdicke Überraschung!
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^ Interessant, dass es Menschen gibt, die sich von Gebäuden in einer Stadt triggern lassen. Erzeugt in mir allerdings ein wenig Neid, denn diese "Probleme" hätte ich auch gerne.
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Abriss gestartet
Die Rückbauarbeiten am Kronenturm wurden aufgenommen. Ein Video der Ruhr Nachrichten (hinter der Bezahlschranke) zeigt wie ein Bagger derzeit das Sudhaus abreißt. Ganz unschöne Bilder, finde ich. Jetzt heißt es "Augen zu und durch" - der Neubau mit seinen Rundbögen wird wenigstens eine ähnliche Kubatur und Fassade erhalten. Der genaue Zeitplan beim Kronenturm ist hingegen noch immer nicht klar. Neben 60 Meter Gebäudehöhe stellt bekanntlich Asbest eine zusätzliche Herausforderung dar.
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DB-Rolltreppen- und Aufzugsanlagen
Nach dem rund 250 Millionen Euro teuren Umbau verfügt der Dortmunder Hauptbahnhof über 23 nigelnagelneue Rolltreppen und Aufzüge (sowie weitere zwölf in der Stadtbahnanlage). Da ich recht häufig vom Hbf in die große, weite (Deutschland-)Welt aufbreche, sind mir die Ausfälle und Ausfallzeiten der DB-Anlagen schon des Öfteren negativ aufgefallen.
Zugang U-Bahnhof | Foto: eigene AufnahmeUnd ja, es handelt sich tatsächlich nicht um ein subjektives Empfinden. So hat eine Datenauswertung des WDR für den Zeitraum von Oktober 2025 bis März 2026 gezeigt, dass an 144 von 182 ausgewerteten Tagen mindestens eine der DB-Anlagen für eine Stunde oder länger außer Betrieb war. Damit landete der Dortmunder Hauptbahnhof im NRW-weiten Vergleich auf einem unrühmlichen dritten Platz.
Eigentlich würde man nach einer aufwendigen Modernisierung ja erwarten, dass die Technik erst einmal zuverlässig läuft - ähnlich wie bei einem Neuwagen halt. Uneigentlich ist es wohl sinnbildlich für die aktuelle Gesamtperformance der DB - wobei ich ausdrücklich nicht zu denen gehöre, die der DB grundsätzlich alles in Abrede stellt.
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17. Oktober 2026
Etwas über zwei Monate nach dem letzten bebilderten Update hat Quartier Burgtor nun in Gänze das Straßenniveau überschritten. Dies gilt natürlich auch für den später einmal 18-stöckigen Wohnturm. Momentan deutet sich jedoch an, dass es Abweichungen vom ursprünglichen Entwurf gibt. So stimmt der Ist-Zustand an der Leopoldstraße/Ecke Freiherr-vom-Stein-Platz - zumindest in Teilen - nicht mit den bislang bekannten Visualisierungen des Wohnhochhauses überein.




Am weitesten gediehen sind nach wie vor die Arbeiten am südlichen Gebäuderiegel. Hier entsteht auf vier Etagen, auf annähernd 4.000 Quadratmetern Mietfläche, eine hochmoderne und energieeffiziente Polizeiwache, die über die neuesten Sicherheitsstandards, eine moderne IT-Anbindung und zeitgemäße Technik verfügen wird.



Auf dem Freiherr-vom-Stein-Platz befindet sich der vermeintlich historische Eisengießerbrunnen. Das erste Arbeiterdenkmal der Stadt erinnert an die Stahltradition Dortmunds und stammt ursprünglich aus dem Jahr 1906. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Brunnen allerdings erst in den 1980er-Jahren durch bürgerliches Engagement originalgetreu rekonstruiert.
Fotos: eigene Aufnahmen -
Verteiler- und U-Bahnebene | 16. Oktober 2026
Die Stadtbahnanlage in aller Kürze und Würze: Hell, weiterhin freundlich, sauber und keine Graffiti. In keinster Weise ein Angstraum - Obdachlose und die Drogenszene ist weitestgehend aus dem Erscheinungsbild verschwunden. Einige wenige Deckenelemente fehlen nach wie vor, und eine der DB-Rolltreppen ist mal wieder außer Betrieb. Zudem habe ich heute zum allerersten Mal bewusst wahrgenommen, dass sich die Farben der Wandfliesen der südlichen Verteilerebene in den schmalen Farbbändern der nördlichen Verteiler- und U-Bahn-Ebene wiederfinden.








Fotos: eigene Aufnahmen -
Lenteninsel - Fensteraustausch im historischen Baubestand
Weitere Impressionen der Siedlung Lenteninsel, 1928–1929, Architekten Dietrich und Karl Schulze, finden sich bei Instgram.
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Von-der-Berken-Straße 1 (Feldstr. 81) | 16. Oktober 2026
Ich bin heute zufällig an der Baustelle vorbeigefahren. Dabei ist mir zunächst der Obendreher aufgefallen sowie anschließend eine Baugrube, die mir für ein Wohnhaus mit lediglich 14 Wohnungen überdimensioniert zu sein scheint. Und tatsächlich - es gibt zwei Baustellenschilder: Eins für Haus A und das andere für Haus B. Beide mit je 14 Wohnungen.

Fotos: eigene Aufnahmen -
Fluggastzahlen Q3 2026
Die Flughafen GmbH hat die Passagierzahlen zum dritten Quartal 2026 veröffentlicht. Insgesamt nutzten in den Monaten Juli, August und September rund 1,01 Millionen Passagiere den Flughafen. Auf das Jahr hochgerechnet wurden somit 2.62 Millionen Fluggäste in DTM abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - gleichzeitig hat sich das Wachstum aber weiter abgeschwächt.
Neben der Entwicklung des Passagieraufkommens arbeitet der Flughafen intensiv am Ausbau des Streckennetzes. So kamen in 2026 bereits acht neue Ziele hinzu. Dazu zählen mit Mailand, Palermo und London bedeutende europäische Städte, die das Angebot weiter diversifizieren. Mit Rom folgt ab dem 25. Oktober eine weitere, international bedeutsame Destination.
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Kreuzviertel - Lindemannstraße 78-80
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble der ehemaligen Pädagogischen Akademie, heutiger Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund, wird die Planung des Neubaus mit 165 Wohnungen eng mit der Bauaufsicht, der Denkmalbehörde und dem Gestaltungsbeirat abgestimmt. Unmittelbar an den Neubau grenzt dabei nicht das eigentliche Hochschulgebäude, sondern das 1929/30 nach Plänen von Paul Fehmer errichtete Direktorenhaus. Also ein triftiger Grund mehr, auf eine architektonisch qualitätvolle Umsetzung zu bestehen.
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Danke für die Zusammenfassung des aktuellen Stands und der bekannten Herausforderungen, urbanerPixelklicker. Letztere werden im weiteren Planungsverlauf ja noch eingehend erörtert und dementsprechend berücksichtigt.
Bezüglich den Bäumen: Ganz so baumarm sind weder die Kampstraße, der Reinoldikirchplatz noch der Petrikirchplatz, der ebenfalls umgestaltet wird. Anders als in den Fritschi-Planungen vorgesehen, sollen alle vorhandenen Bäume jedoch nun grundsätzlich erhalten bleiben; und im Zuge der bereits gestarteten Erneuerung des Kanalnetzes, werden die exakten Verläufe vorhandener Leitungen ermittelt und - wo erforderlich - entsprechende Anpassungen vorgenommen. Dadurch erhalten die Planer frühzeitig eine hohe Transparenz, an welchen Stellen zusätzliche Bäume gepflanzt werden können und wo eben nicht.
Was die Neubauten am Petrikirchplatz betrifft, gebe ich dir recht - sie stellen keinen architektonischen Mehrwert dar. Die Neugestaltung des Petrikirchplatzes, das Neubauvorhaben der Sparkasse, die Neupositionierung der ehemaligen Kaufhof-/Saturn-Immobilie sowie der Umbau des Westenhellweg 67 müssen daher sitzen und dürfen den unbefriedigenden Ist-Zustand nicht dauerhaft zementieren.

