Beiträge von tzuio09

    Schade um den Entwurf und die Idee, sage es aber hier auch noch einmal. Diese Fläche wäre ein idealer Standort für die FH Dortmund. Nach dem SmartRhino aus und der viel zu kleinen Fläche am Hafen, ist der nördliche HBF der ideale Standort.

    Absolut richtig, es zeigt aber auch doch klar welche Unruhe die Politik mit dieser absurden FH-Idee in das quartier und in seine Entwicklung gebracht hat. Das ist und war absolut kontraproduktiv.

    Der Umbau des Speichers/Silos - eines der spannendsten Projekte am Hafen liegt laut RN auf Eis. Der Investor wartet zum einen noch immer auf eine Zusage des Gründerzentrums der Wirtschaftsförderung als Ankermieter, zum anderen - und das war absehbar - wartet man nun die FH Pläne ab. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Westphal und die Stadtspitze, die mit diesem überflüssigen Eiertanz rund um die FH nun auch andere Projekte torpediert und das gesamte Hafenprojekt um Jahre zurückwirft. sowie den dringend nötiger Push für die Gründerszene der Stadt verweigert.

    Endlich. Der OB und die SPD haben - nach dem Smart Rhino krachend gescheitert ist - eine Lösung für das HSP-Areal. Sieben Jahre nach dem Kauf durch Thelen, zwei Monate nach dem Rhino-Aus, hat man jetzt eine erste Idee für das ehemalige HSP Gelände. Eine Berufsschule.


    Joa. Ok. Weil das ja schon beim "Kreativquartier Dortmunder U" funktioniert hat und weil das scheinbar die einzige Ideen ist, die man hat, wenn wir in Dortmund von Stadtentwicklung und einer riesigen Fläche in Innenstadtnähe reden.


    Das wars dann auch. Ansonsten gab es gestern im Rat nichts Neues. FDP, Linke, Grüne haben ihre Machbarkeitsstudie von 2016 reaktiviert, die CDU möchte jetzt erst einmal mit Thelen reden, was die denn so wollen. Und für mehr Visionen, Ideen und Konzepte - überhaupt für ein bißchen mehr Stadtentwicklung, hatte leider niemand die letzten Wochen und Monate Zeit. Traurig.


    Manchmal wünscht man sich in dieser Stadtspitze wenigstens mal einen, der irgendeine bescheuerte Idee hat. Einen See, ein Olympiastadion, eine Intel-Fabrik...stattdessen kommt einfach gar nichts.


    https://www.ruhrnachrichten.de…iel-w786093-p-2000945990/

    Einen Mini-Teil der TU in die Innenstadt zu verlagern wäre natürlich eine sehr gute Idee. Es muss auf alle Fälle Menschen anziehen, ansonsten hat der Ostenhellweg dann seinen letzten Magneten verloren.


    Das ganze Gebäude kann ein kleines Facelift und einen neuen Mietermix gut gebrauchen. Vielleicht öffnet man es auch etwas mehr Richtung Brüderweg.

    Mir gefällt der Entwurf und auch die Grösse. Handelt es sich bei der Fläche schliesslich praktisch um eine in Gehdistanz zur Innenstadt. Zusammen mit dem Kronprinzenviertel kommt in die Ecke bald also richtig Bewegung. Hilft sicherlich auch der Innenstadt.

    Den Charme einer innenstadtnahen FH verstehe ich ja völlig. Man will die Leute in die Stadt holen und Dortmund braucht das auch. Draussen bei der Uni hat man wenig bis keine Sideeffekte. Ich halte weiterhin den Standort DB Nord für mehr als geeignet.

    Es ist wirklich unglaublich wenn man einfach mal die Stunden zusammenrechnet, die da gerade anfallen um diese Schwachsinnsidee zu prüfen. Man verliert Zeit, Geld und Nerven. Wie dilettantisch möchte man sich denn anstellen?

    Mal Hobby-Stadtplaner und Oberbürgermeister in Personalunion fragen. Vielleicht ist doch am Hafen auch dafür noch Platz. Sorry für Spitze, aber auch hier wurde schon wieder so viel Zeit und Geld verloren, es ist der Wahnsinn.

    So richtig versteht es bis auf die SPD Dortmund und den OB ja auch niemand. Sehe es wie Paco. Man würde sich auch das Potential verbauen Unternehmen an den Hafen zu locken, die es aktuell so noch nicht gibt.


    Habe beim Thema HBF Nord noch zu wenig Einblick, aber wäre es da theoretisch möglich, dass die Land Flächen der DB aufkauft und nutzt? Wo steht man da aktuell? Die Idee wäre dann ein Campus entlang der Treibstrasse bis zur Unionstrasse. Aufbauend von Westen her, um Richtung HBF-Eingang Platz für Büros, Hotel und Fernbahnhof frei zu halten. Die Verringerung der Büroflächen zu Gunsten einer FH würde auch die Hoffnung auf das tolle Hochhaus am Nordeingang vergrössern. Insgesamt also ein perspektivisch toller Standort mit bester Verkehrsanwendung und annehmen Siteeffekten, wie der Aufwertung der Nordstadt und des Unionsviertel.

    Das Thema FH am Hafen ist nun auch Thema im Dortmunder Rat gewesen. Die Positionen sind wohl klar umrissen. Die CDU Fraktion sieht es als "in den Raum geworfene und in keiner Weise geprüfte Idee" und sieht die weit fortgeschrittene Planung des Hafenquartiers gefährdet. Die SPD findet natürlich alles super, was der OB so erzählt und die Grünen stehen aktuell in der Mitte, begrüssen die Zusammenlegung der FH Standorte, wollen aber den "guten Entwurf der Entwicklung im Hafen" gefährden.


    (Zitat aus der RN)


    Erkennbar ist vor welch grossem Scherbenschaufen Smart Rhino steht. Die Zusammenlegung der FH ist auf Eis, die Zukunftsaussichten sind dadurch geschwächt. Eine neue Idee für Smart Rhino bis auf "Gewerbe und Wohnen" gibt es nicht und als wäre das nicht alles schlimm genug hat der OB eine Diskussion ums Hafenquartier vom Zaun gebrochen, die eigentlich überflüssig war. Es sei denn es steht sehr schlecht um die Vermarktung im Quartier, was ich nicht glaube.


    Etwas paradox ist das alles schon. Es gibt einen riesengrossen (FH)- Bedarf, Geld wäre vorhanden und es scheitert ausgerechnet in Dortmund an vernünftigen Flächen. Weil die, die in Frage kommen in privater Hand sind (Smart Rhino und HBF Nord) oder eigentlich schon anderweitig aufgegleist wurden (Hafen). Das Bild, dass Landesregierung und Stadtspitze hier abgeben ist wirklich unter ferner liefen. So geht Stadtentwicklung nicht.

    Gab es vom Königswall 44 nicht noch einen weiteren Bauabschnitt? Ich meine mich an Visualisierungen erinnern zu können, in denen die Taxizentrale überbaut wurde.

    Schade um den späten Zeitpunkt. Ideal wäre natürlich das Haus "Zum Ritter" (ehemaliger BurgerKing) neben Wempe gewesen. Zentral gelegen, architektonisch tolles Gebäude. Denke aber es wird ein Standort nahe Thier-Galerie oder etwas weiter östlich.

    Die RN fasst noch einmal zusammen welche Überlegungen es für das S-Bahn Netz in Dortmund gibt. Das "Zielnetz 2024" für NRW beinhaltet auf dem Dortmunder Stadtgebiet ein paar neue Haltestellen. Besonders interessant ist die Fortführung der S1 bis nach Hamm und der S21 bis nach Kamen mit neuen Haltepunkten am Brügmannplatz (mit Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn) und im Spähenfelde.


    Voraussetzung für die Umsetzung wäre eine Erweiterung der Gleisanlage am östlichen HBF mit einem Neubau der Brücke Burgtor und Brügmannplatz.


    Insgesamt trotz der unglaublich langen Roadmap, sicherlich ein begrüssenswerter Plan. Mit dem Haltepunkt Brügmannplatz gäbe es endlich eine weitere Haltestelle fast am Wall, dazu wäre die Strecke toll ans U-Bahn Netz angeschlossen. Bei guter Positionierung beider Haltepunkte würde auch die Nordstadt und das Borsigplatzviertel profitieren.


    Des Weiteren stehen im Plan weiterhin auch mögliche Haltepunkte wie "Kronprinzenviertel" (zwischen Stadthaus und Körne West / S4) und "Technologiepark".

    Sehr sehr schönes Projekt und ein absolutes Highlight am ganzen See. Zumal es wie schon das Hilton auch etwas für den "Stadtkern" tut. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass es ein Beschriftungskonzept für das gesamte Gebäude gibt und auf bunte Leuchtreklamen verzichtet wird, so dass diese architektonisch großartige Leistung nicht verunstaltet wird

    Da das gesamte Ruhrgebiet mit Ausnahme von Duisburg nicht dabei ist würde ich mal Kapazitätsgründe bzw. den unzureichenden Ausbau der Ost-West Achse nennen, der diesen Takt wahrscheinlich nicht möglich macht? Bei der Bahn würde mich aber auch nicht wundern, wenn man das Ruhrgebiet einfach ignoriert.

    Sehr schöne Diskussion - auch wenn sich die Frage nach Henne und Ei nicht lösen lässt - so wäre ein wenig mehr Mut auf allen Seiten (Stadt, Immobilienbesitzer und Gesellschaft) sicherlich gut und würde der Stadt auch toll zu Gesicht stehen. Heisst aber man muss Dinge auch mal neu denken. Bibinje hat es toll gesagt. Der moderne, urbane Dortmunder will kein 3. Extrablatt auf der Kleppingstrasse. Er braucht es auch nicht. Andere Konzepte, wie der Feierabendmarkt am Theater, die neuen Weinlokalitäten in der Innenstadt oder besagter Londoner dagegen sind das, was gut ankommt und Potential hat. Das kann man fördern. Seitens Stadt und Landbesitzern, aber auch jeder Bürger und Tourist selber. Dan läuft man eben ein paar Meter zum Neuen Schwarz als zum Starbucks fürn Kaffee und unterstützt diejenigen, die sich für diese Stadt den Allerwertesten aufreissen.

    Ich war am Sonntag dort - wirklich an Höhe hat die Unterführung gefühlt nicht gewonnen. Es bleibt sehr eng. Die neue Wandverkleidung fällt dagegen sofort positiv auf. Solange sie denn schön bleibt. Weiterhin ist es schade, dass die Zwischenräume nicht für kleinere Shoplösungen genutzt wurden. Hoffentlich ändert sich das mit der neue Bahnhofshalle Nord, denn die Verpflegungssituation bleibt mangelhaft.


    Apropos mangelhaft. Wenn man sieht wie die DB den gesamten Bahnhof sich selbst überlässt, wird einem wirklich schlecht. Zwischen den "neuen" Gleisen türmt sich Müll, die neuen Bodenbeläge werden kaum gereinigt.