Beiträge von FanDerModerne

    In den Ruhrnachrichten (€) gibt es Neuigkeiten zum Projekt. Wie man wohl schon vermuten konnte, ist der Hotelbetreiber G-Hotel abgesprungen und der Projektentwickler hat nun umgeplant. Es soll aufjedenfall weiterhin ein 19-geschossiges Gebäude + 5 geschossigem Anbau entstehen. Allerdings ist die Hotelnutzung deutlich geschrumpft. AB der 10. Etage wird demnach ein Hotelbetreiber mit noch 160 statt ursprünglich etwa 250 Zimmern einziehen, der aktuell aber noch nicht genannt wird. Auf den restlichen etwa 5000 qm im Turm + Anbau entstehen Büroflächen. Dazu 80 Stellplätze in der Tiefgarage und 60 oberirdisch. Der Bauantrag soll in einem halben Jahr eingereicht werden und der Baustart damit "eventuell" 2022.

    Der Entwurf hat sich auch nochmal verändert. Geplant ist eine "Außenhaut aus bronzefarbenen Aluminium-Kassetten [...] mit viel Glas."

    B1

    Interessante Wendung die sich beim Haltestellen Umbau der B1 ergeben hat. Eine neue Initiative (Neue Platanen für Dortmund Lebensader) der u.a Umweltverbände angehören, genauso wie beispielsweise Eckhard Gerber und andere Architekten aus Dortmund möchten eine komplette Umgestaltung der B1 am Westfalendamm zwischen Voßkuhle und Max-Eyth-Str.

    Laut Argumentation ist der barrierefreie Umbau der Haltestellt nicht mehr als Stückwerk. Insgesamt müssen zukünftig Leitungen und Gleise erneuert werden, sowieso werden in dem Abschnitt weiter Bäume aufgrund Krankheit und fehlender Standfestigkeit gefällt werden müssen.

    Daher schlagen sie eine Umgestaltung mit Verlegung der Schienen in die Mitte und 2 Platanenreihen am Rand vor, nach historischem Vorbild, um den Allee-Charakter an der Stelle wieder herzustellen, dabei können auch alle notwendigen Maßnahmen mit erledigt werden. Dafür müssen alle Bäume dort gefällt werden und es sollen 200 neue Platanen gepflanzt werden.

    Laut Plan soll das wesentlich schneller gehen und insgesamt günstiger sein, als die bisherige Planung.

    Mal sehen inwiefern die Politik an den bisherigen Planungen nochmal etwas ändert. Hätte man natürlich auch von Anfang an so in Betracht ziehen können.

    Lensing Media Port

    Es gibt Neuigkeiten zum Projekt und Bilder hinter der RN Paywall. Zum Glück wird nicht der Entwurf, der schon unter #150 gezeigt wurde umgesetzt, sondern ein wesentlich dezenterer.

    Aktuell wartet man auf die Baugenehmigung und hofft im Herbst anfangen zu können. Es gibt wohl noch Probleme in der Stellplatzfrage. Aus demselben Grund sollen wohl übrigens auch die Kaufverträge für das Hafenforum nebenan noch nicht unterzeichnet sein.

    Velocityruhr fasst es eigentlich ganz gut zusammen.

    Die Dortmunder City ist dermaßen dicht besiedelt, da gibt es keine alten Bahntrassen wie vielleicht in anderen Städten, auf der der RS1 entlang geführt werden kann.
    Die einzige Alternative wäre es gewesen den RS1 entlang weniger besiedelter Vororte über Dortmund Gebiet zu führen. Aber das wäre ziemlich nutzlos.

    Lindemanns


    Das Projekt scheint sich tatsächlich zerschlagen zu haben. Die Terragon AG hat eine Pressemitteilung veröffentlich, dass sie das Baugrundstück von sevinc planen + bauen gekauft hat. Statt dem Wohnprojekt Lindemanns wird dort nun eine Premium Seniorenresidenz errichtet.


    Ziemlich überraschend wie ich finde.


    Es sollen 170 Service Apartments entstehen, eine Tiefgarage mit 102 Plätzen und zusätzlichen Annehmlichkeiten für die Bewohner, wie Salons, Clubräume, Schwimmbad, Fitnessstudio und einem Restaurant.

    Volumen liegt bei 87 Mio Euro.


    Bin auf einen Entwurf gespannt, vor allem verglichen mit dem bisher angedachten.

    Campus Phoenix-West 2.0

    WP Architekten haben einen Entwurf für ein neues Bürogebäude auf Phoenix West vorgestellt und zwar Ecke Paul-Henri-Spaak-Str/Carlo-Schmidt-Allee/Heinz-Nixdorf-Str. (Baufeld 6.3)


    Es soll ein 4-geschossiges Gebäude in 3 Bauabschnitten entstehen. 6000qm Nutzfläche und 80 Stellplätze.

    Entwurf ist ähnlich zum Bürogebäude Campus Phoenix-West, das direkt neben den Phoenix-Arcaden entstehen soll.

    Schützenstraße 90-92

    In die Angelegenheit ist jetzt auch Bewegung gekommen. Das Jobcenter wird 4000qm in der ehemaligen Postwerkstatt an der Schützenstraße mieten und damit knapp die Hälfte der verfügbaren Fläche. Der Eigentümer baut die Immobilie entsprechend um. Es entstehen 150 Einzelbüros. Anfang nächstes Jahr soll alles fertig sein.


    Nordstadtblogger

    Ja richtig, das neue Parkleitsystem wird derzeit geplant und soll vor allem auf park and ride Plätze leiten. Da werden auch stadtweit noch weitere entstehen.
    Leider geht es bei der ÖPNV Planung nicht so schnell wie man das gerne hätte. Dortmund bzw. DSW21 ist auch Stark abhängig von Fördergeldern für den Streckenausbau.

    Genau genommen führt Dortmund die Top10 der größten Städte bei den meisten Autozulassungen an.


    Ein Test der Einbahnstraßenregelung wurde angeregt, hätte aber zuviel Aufwand in der Umsetzung bedeutet, man müsste ja jedes Verkehrsschild und jede Markierung auf dem ganzen Wall temporär ändern. Wohl leider nicht ohne weiteres machbar. Zumal bei laufendem Betrieb. Und viele Immobilien, Parkhäuser, private Zufahrten wären dann nicht mehr erreichbar gewesen.

    Die Umweltspur in Brackel funktioniert, wenn man versteht was sie bezwecken soll (Nämlich dass weniger Autos die Strecke nutzen). Diese Diskussion ist an der Stelle aber überflüssig. Mag sein dass e-Technik (noch?) nicht so umweltfreundlich ist wie gedacht, Öl und Kohle sind es trotzdem auch nicht. Oder was möchtest du genau sagen? "Das ist mir zuviel umweltpolitischer Egoismus, E-Antrieb nicht mit mir, der Abbau ist ja schädlich, lieber weiter Verbrenner fahren, wenn mal so ein Öltanker ausläuft ist das ja nicht so schlimm..." ?? Wäre ja die Konsequenz daraus.

    Ja die Einbahnstraße war auch mein Favorit, aber ich teile die Argumentation. Wenn sich ein Großteil der Autofahrer dann durch die Anwohnergebiete quer durch die Stadt quetscht, um bloß nicht eine Runde um den Wall drehen zu müssen, ist keinem geholfen, am wenigsten den Anwohnern. Eine Spur weniger ist dann die solide Mitte, mit der man leben kann.


    Die Herrschaften aus dem Sauer- und Münsterland müssen dann zukünftig komplett auf Online shopping umsteigen, oder eben damit leben, die Verkehrswende betrifft alle Städte und man muss auch nicht immer mit dem Auto mitten in die City fahren, wenn es park and ride Flächen gibt, von denen aus man bequem in die Stadt kommt. Das wird aber alles die Zukunft zeigen. Eins ist sicher, die Stadt wird definitiv lebenswerter mit weniger Autos.

    KVWL

    Auch zu der Maßnahme gibt es Neuigkeiten. Es wurden umfassende Pläne zum Neubau und der Umgestaltung des Campus veröffentlicht.


    Baustart soll in Q1 2022 erfolgen. Offensichtlich gab es Probleme bei der Planung wodurch sich alles verzögert hat. Es kann keine neue Tiefgarage neben der Bestandsgarage errichtet werden, da dort Versorgungsleitungen von DONETZ langlaufen, die nur unter großem Aufwand verlegt werden könnten, was für die KVWL wirtschaftlich nicht darstellbar ist.


    Stattdessen wird nun nach Plänen von SHA ein Parkhause mit 185 Stellplätzen an die Opphoffkreuzung neben das ErnstYoung Gebäude gebaut. Der geplante 2. Bauabschnitt des Westfalentors wird entsprechend kleiner ausfallen, als ursprünglich geplant. Randnotiz: Der dritte Bauabschnitt (Hotel) ist nicht betroffen. An den Plänen soll weiter festgehalten werden.


    Das Parkhaus soll somit im Innenhof „verschwinden“. Es wird komplett begrünt und erhält eine Holzfassade.

    Wohnbauvorhaben Heiliger Weg/Ernst-Mehlich-Straße

    Da war tatsächlich was im Busch. Auf der freien Fläche an der Ernst-Mehlich-Straße wir gebaut. Das Konzept und die entsprechende Ratsvorlage wurden nun durch die Stadt veröffentlich. Es fand ein Qualifizierungswettbewerb mit 4 Büros statt. Ausgewählt wurde der Entwurf von Axthelm Rolvien. Ohne alle Beiträge zu kennen, wäre ich auch da eher bei dem anderen Entwurf von Patrias Architekten. Aber positiv natürlich, dass an der Stelle verdichtet wird.


    Es entstehen 6 Gebäude. Die zusätzliche Fläche ist wahrschlich eher optional gedacht. Die Ernst-Mehlich-Straße 4 wurde auch kürzlich erst umfassend saniert, inklusive Fassade.

    Mit diesem optionalen erweiterten Planbereich sollen dort 260-300 Wohnungen in 4-6 stöckigen Gebäuden entstehen. Das Quartier wird autofrei da über eine Tiefgarage erschlossen und parkähnlichen Charakter haben.


    Negativ: Der 10-geschossige Hochpunkt wird nachträglich gestrichen bzw. gekürzt auf "Normalmaß", da er nicht der entsprechenden städtischen Leitlinie für Standorte von Hochpunkten entspricht. Vollkommen unverständlich übrigens meiner Meinung nach.


    Edit: Auch hier würde sich möglicherweise ein eigener Strang anbieten.