Leipziger Wohnungsbau

  • VILLA KÄTHE-KOLLWITZ-STRASSE


    Seit einigen Wochen schreitet der Bau des Wohnhauses an der Käthe-Kollwitz-Straße/Elstermühlgraben voran >>



    Ostseite des Gebäudes.



    Südseite des Gebäudes mit Blick auf die Käthe-Kollwitz-Straße.



    Westseite des Gebäudes.

  • Baulückenschließung an der Elster

    In der südlichen Holbeinstraße, offenbar direkt gegenüber der geplanten Leipziger Terassen, wird eine Baulücke zwischen zwei Industriebetrieben geschlossen. Darüberhinaus, das suggeriert die Visualisierung, werden auch die Betriebe links und rechts des Neubaus mit einbezogen und entsprechend saniert. Einen Investor konnte ich auf die Schnelle nicht ausfindig machen, aber diverse Immobilienportale, allen voran die uns bekannte DIMA, forcieren schon mal den Verkauf. Zum Thema Baubeginn steht "in Kürze".


    Gelände Holbeinstraße aktueller Zustand


    Visualisierung Holbeinstraße 28a, gleiche Perspektive wie obiges Bild


    PS. Ich denke, bald werden wir mehr Details zu diesem Projekt erfahren. (Und aussagekräftigere Visualisierungen sehen ohne lästige Werbung wegklicken zu müssen)

  • Ich muss sagen, dass kulturelle Leben an der Weißen Elster wird in Schleußig immer interessanter. Danke für die Mitteilung.


    Wie man auf der rechten Seite des neuen Gebäudes erkennt, wird es einen Zugang zum Wasser bzw. zur Terrasse geben. Ich hoffe, dieser wird nicht nur den Anwohner vorbehalten sein. Anlegestegs für Boots wären auch nicht schlecht. Und wenn dann erstmal die Leipziger Terrassen gebaut sind, wirkt dieser Blick aufs Wasser nicht mehr so verlassen wie jetzt.

  • ^ Also auf der Visualisierung sieht mir das ganz nach einem öffentlichen Zugang mit gastronomischer Nutzung aus. Schön, dass sich diese (halb-)öffentliche Nutzung an der Weißen Elster jetzt auch nach Süden hin fortsetzt. Nicht zuletzt zeigt dieses Projekt und auch die gegenüberliegenden "Leipziger Terassen", dass Geschosswohungsbau in Leipzig in begehrten Wohngegenden imme rhäufiger wird, nachdem er vor fünf Jahren fast eingeschlafen war.

  • Das Projekt finde ich von der Visualisierung her sehr symphatisch. Der Neubau fügt sich m.E. ganz hervorragend zwischen den beiden Industriegebäuden ein. Offensichtlich sind auch neue mehrsprossige Industriefenster bei den Altbauten geplant. Zudem scheint allgemein die historische Fensterfront wieder hergestellt zu werden. Die den Bildern nach zu urteilen öffentlicheTerasse direkt am Wasser, die wohl u.a. gastronomisch als Freisitz genutzt werden wird, ist ebenso prima.


    Inzwischen habe ich auch das verantwortliche Architekturbüro ausfindig gemacht. Es sind die Architekten Auspurg Borchow + Partner, die schräg gegenüber in der Holbeinstraße 29 ihr Büro haben. Allerdings verweisen sie auf ihrer Website bislang nur auf den Neubau, nicht auf die Sanierung der alten Industriegebäude. Gut möglich, dass die Sanierung ein anderes Büro übernimmt oder zu einem späteren Zeitpunkt angedacht ist. Wir werden sehen, auf immobilienscout24.de steht geschrieben, dass in wenigen Wochen sämtliche Einzelheiten zu diesem Projekt bekanntgegeben werden.


    Zwei Visualisierungen, die ich jetzt auch direkt einbinden darf *Zwinker*



    Die Rückseite macht nicht viel her, was städtebaulich aber nicht weiter stört, da diese Seite weder vom Wasser, noch von der Straße zu sehen sein dürfte.

    Visualisierungen: Auspurg Borchow + Partner

  • Danke für die Visualisierungen Cowboy!


    Ich hätte Orientierung an den große Fensterflächen der Industriehalle für besser empfunden. Auch die Aufteilung der Fassade ist ein wenig verwirrend. Aber gut - es geht m.E. schon OK.

  • Cowboy - Die Rückseite macht nicht viel her, was städtebaulich aber nicht weiter stört, da diese Seite weder vom Wasser, noch von der Straße zu sehen sein dürfte. > http://www.bing.com/maps/defau…0Sachsen%2C%20Deutschland


    Wo künftig das neue Gebäude steht, steht zurzeit noch ein Schornstein. Diesen Blick werde ich aus meinem Fenster irgendwie dann vermissen.


    Es muss zwar nicht jeder Straßenraum bebaut werden, aber ich könnte mir vorstellen, dass auf der grünen Fläche*, zurzeit mit Bäumen platziert - Holbeinstraße, ein weiteres Wohnhaus im Stile was an der Elster entstehen soll, stehen könnte.


    *> http://www.bing.com/maps/defau…0Sachsen%2C%20Deutschland

  • Baulückenschließung Hohe Straße 60

    Eine Lipsia Projekt GmbH plant momentan die Lückenschließung der Hohen Straße 60 durch einen vom Leipziger Architekturbüro Weis & Volkman entworfenen Geschosswohnungsbau, ähh - Stadtresidenz ;)



    Quelle: Lipsia-Projekt


    Leider mal wieder sehr horizontallastig, was immer wieder an die 70er erinnert, wirkt ansonsten aber hochwertig.


  • ^ Toller Fund. Also das ist ja wohl mal ein ausgesprochen würdiger Lückenschluss, der mir besser gefällt als jener in der Schwägrichenstraße. Ein qualitativ hochwertiger und eigenständiger Neubau, der weder nach 0815-Einheitsbrei aussieht, noch sich stilistisch den benachbarten Gründerzeitlern anbiedert, und sich dennoch hervorragend einfügt. Die Geschosszahl wurde nicht optimiert (das Penthouse darf freilich nicht fehlen, ist aber über der markanten Traufkante geschickt versteckt), die Balkongittern folgen den Gesimsen der benachbarten Gründerzeitler und der mittige Vorsprung ist eine Reminiszenz an die Leipziger Erkertradition. Bitte genauso umsetzen.

  • Naja, mir gefällt es nicht, wobei ich natürlich weiß, dass die geduckt-bunkerartige Sockelzone aus der zeitgenössischen Bauschematik nicht mehr zu tilgen ist. An welche Leipziger Erkertradition wird denn erinnert, hilf mir bitte auf die Sprünge? Die wiederholt steil auskragenden Linien geben etwas Agressives (sieht aus wie das Profil eines modernen Nassrasierers), was gar nicht zu den soften Nachbarn passt. Und sind das wirklich vollwertige Balkone?, - wenn ich mir die Grundfläche in der Untersicht ansehe, kommt das eher an einen schmalen Austritt ran. Sicherlich trotzdem besser als das meiste, was so als Lückenschluss angeboten wird (W&V ist ja auch wirklich ein respektables Büro), und als Geschosswohnbau sowieso tausend mal besser als das x-te Stadthaus. Was mir gefällt, ist der markante Abschluss nach oben, fast schon angelehnt an ein Kranzgesims oder das Kapitell einer klassischen Ordnung.

  • ^ Mich erinnern die schrägen Brüstungen erinnern auf den ersten Blick ein wenig an brutalistische Architektur, allerdings ist hier offenbar geplant, ein transparentes Material oder gelochtes Metall o.Ä. zu verwenden, wodurch dieser Eindruck in der Realität wohl nicht entstehen wird. Ansonsten aber wirklich ein interessanter Bau und, wie Lipsius schon sagt, viel besser als ein Stadthaus. Die südlichen Balkone sind vom 1.-4. OG mit recht schmalen 6 m² im übrigen tatsächlich recht bescheiden, dafür gibts dann jeweils noch einen Nordbalkon *hust* mit 14 m² dazu.

  • ... und einen tiefgaragenplatz. das ist allemal besser als unvermietete erdgeschosswohnungen und park-chaos.


    auf der visualierung erscheinen ja selbst die nachbargebäude, autos und passanten in mutigem grau. in der realität wird das alles sicher etwas freundlicher daher kommen.

  • Mutig aber trotzdem passend in die Straßenflucht. Wenn die Materialien stimmen, ist es eine gute Auflockerung der Strukturen ohne die Blockrandbebauung zu beeinflussen.

  • [OT]Natürlich gelten alle Argumente, ich meinte, dass die (häufig umgesetzte) Möglichkeit einer Tiefgarage einen nicht zu unterschätzenden Vorzug bei einem neuzubauenden Mietshaus bietet. Ich kenne als eine spezifische Leipziger Bautradition z.B. das "Leipziger Fenster", eine besondere Erkertradition ist mir nicht bekannt. Vielleicht reden wir aneinander vorbei.[/OT]

  • HOCHHAUS IM MUSIKVIERTEL


    Das Plattenbau-Hochhaus in der Karl-Tauchnitz-Straße 15 soll ab Juli 2010 für 3,3 Millionen Euro saniert werden. Ihre Fassade soll die Farbe "Gold" erhalten, ich tendiere mal eher zur Farbe Maisgelb. Während die LVZ mehrmals textet, dass das Nachbargebäude (Hausnummer 17) eine silberne Fassade bekommen hat. Auf dem Bild der LVZ-Ausgabe sieht man eher weis, vor Ort hellgrau. Gut, die LVZ konnte noch nie Farben unterscheiden.

  • Die Villa Lippold GmbH plant momentan auf dem Gelände der ehemaligen MDR-Hörfunkzentrale in der Springerstraße 20 einen Neubau. Der Abriss der Garagengebäude ist bereits erfolgt, es ist also mit einem baldigen Baubeginn zu rechnen. Das unspektakuläre Gebäude wurde von Luka Kalkof Architekten entworfen - Straßenansicht:


    Gartenansicht:


    In der August-Bebel-Straße ist man unterdessen im 1. Obergeschoss angelangt. Der Neubau schließt direkt an die nördlichen Nachbargebäude an und zeigt bisher recht schmale Fenster, es ist also zu vermuten, hier handelt es sich um ein Mehrfamilien- und kein Stadthaus: