• Ich habe den "Zweckverband Neue Harth" mal angeschrieben und als Antwort bekommen, dass es am Südufer des Cospudener Sees doch eine Fußgängerbrücke geben soll. Es ist die tatsächlich von mir erwähnte Zugbrücke über die Schleuse. Dazu befindet sich in der oben verlinkten Grafik rechts neben der Schleuse ein weißes Kästchen, was man leider ein bisschen schlecht lesen kann, und darin steht: "Schwenk-Brücke im Zuge der Kanalverbindung zur Überführung des Uferrundweges Cospuden". Bei dieser Grafik handelt es sich um einen Entwurf und ist zurzeit nicht mehr aktuell. Im Juni 2012 soll die neue Entwurfsplanung fertig sein. Geplant ist im Moment eine Hubbrücke, ähnlich Südufer Markkleeberger See, siehe oben, um den Rundweg nicht zu unterbrechen.


    Blick auf eine Zugbrücke (Schwenkbrücke) über das Schleusenbecken der Schleuse Connewitz.


    Hier öffnet sich solch eine Zugbrücke.

  • Da werden aber manche Leute gar nicht glücklich sein. Ich denke da an die ganzen Freizeitsportler, die ihre Rundenzeiten rund um den Cossi messen und die dann hin und wieder an der geöffneten Brücke werden warten müssen...

  • Der Rundweg um den Cospudener See ist so beliebt, dass eine Wegeführung über einen technischen Laufsteg einer Schleuse eher unwahrscheinlich ist. Am Markkleeberger See wurde eine technisch aufwendige Hubbrücke errichtet.

    Es macht doch keinen Sinn breite Asphaltrundwege um Cospudener und Zwenkauer See zu bauen und dann schmale Stege über den Verbindungskanal zu bauen.

  • le-west - ...und die dann hin und wieder an der geöffneten Brücke werden warten müssen... > Ich denke, dies ist nur der Fall, wenn Segelschiffe durch wollen. Boote, die keinen oder keinen hohen Mast mit Segeln haben bzw. diesen umlegen können, können ja problemlos unter der Brücke fahren. Die Brücke am Nordufer des Zwenkauer Sees soll ja eine normale Brücke sein. Fragt man sich, wie hoch diese sein wird, damit Segelboote durch kommen. Auf jeden Fall ist der Wasserstand des Zwenki höher als der des Cossi.

  • Rosenthal: „Zehn Jahre dauert allein die Planung“

    Gestern berichtete die LVZ erneut mit einem großen Artikel über die Debatte zum Weiterbau des Elster-Saale-Kanals:

    LVZ, 6.3.2012
    „Zehn Jahre dauert allein die Planung“
    Fertigstellung des Elster-Saale-Kanals ist ein sehr langfristiges Projekt /
    Bootstouristen von Rhein und Spree im Visier

    Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) erklärte, die Anbindung des Leipziger Neuseenlandes an das überregionale Gewässernetz sei ein Projekt, das erst im Jahr 2020 oder später umgesetzt werden soll. Die Fertigstellung des Elster-Saale-Kanals könne ein Motor für das Zusammenwachsen der mitteldeutschen Region werden.

    Dabei verwies die LVZ auch noch einmal auf die erhebliche Kritik, die nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Potenzialanalyse aufgekommen war. Heiner Haass, Professor für Erholungsplanung an der Hochschule Anhalt, hält es für unwahrscheinlich, dass sich der Bund an den Kosten von 106 Millionen Euro beteiligen werde, da beim Bundesverkehrsministerium ein Verfahren zur Entwidmung von Flüssen mit nur geringem Wirtschaftsverkehr als Bundeswasserstraßen läuft. Betroffen davon können die Unstrut, Saale und die existierenden Teile des Elster-Saale-Kanals sein.

    Dagegen verbreitet Rosenthal weiterhin Optimismus. Nach seiner Ansicht müsse das Projekt in einem größeren Rahmen gesehen werden, sowohl zeitlich als auch für das Zusammenwachsen der mitteldeutschen Region bis hin nach Thüringen. „Wir stehen jetzt ganz am Anfang. Auch als vor 15 Jahren die Planung für das heutige Neuseenland erfolgte, gab es viele Zweifel, konnte sich kaum jemand vorstellen, dass hier eines Tages Schleusen in Betrieb gehen und Boote von der Innenstadt bis zum Cospudener See fahren.“

    Das nun ausgegebene Ziel, etwa im Jahr 2020 Halle und Leipzig sowie die beiden Tourismusregionen Leipziger Neuseenland und Saale-Unstrut-Triasland auf dem Wasserweg miteinander zu verbinden, benötige einen ähnlichen zeitlichen Vorlauf. „Zehn Jahre dauert allein die Planung für so ein Vorhaben, bei dem selbstverständlich alle Belange des Naturschutzes mit einfließen werden.“

    Am Rande des Artikels finden sich auch nicht mehr ganz neue Informationen zum Lindenauer Hafen:

    Nach mehreren Verzögerungen soll nun in diesem Jahr der Durchstich vom Karl-Heine-Kanal zum Lindenauer Hafen erfolgen, zumindest der symbolische erste Spatenstich. Die Finanzierung für das 665 Meter lange Verbindungsstück konnte mittlerweile durch die Stadtverwaltung geklärt werden. Leipzig darf die sogenannte Jessica-Initiative der EU für den Wasserbau nutzen. Auch der Freistaat Sachsen hat dafür seine Unterstützung erklärt. Die dafür notwendige Kreditaufnahme der Kommune muss allerdings noch durch den Stadtrat und die Landesdirektion erlaubt werden.

    Ebenfalls gestern griff die L-IZ die Kritik des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) noch einmal auf:

    L-IZ, 06.03.2012
    106 Millionen Euro für den Saale-Elster-Kanal? - AHA fordert die komplette Veröffentlichung der Potenzialanalyse
    http://www.l-iz.de/Politik/Region…anal-40543.html

    PM AHA, 5. März 2012
    AHA betrachtet Pläne zum Weiterbau des Saale-Elster-Kanals weiterhin mit sehr großer Skepsis
    http://www.aha-halle.de/623/aha-betrac…oser-skepsis-2/

    Der AHA beurteilt das Ausbauvorhaben in dieser Dimension aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten sehr skeptisch, ebenso die nunmehr 90.000 Euro teure, aus Steuermitteln finanzierte Machbarkeitsstudie sehr kritisch. Sie gehe "bewusst von einer sehr vielfältig zu betrachtenden sehr hohen Erwartung aus, wenn man 500.000 Touristen im Jahr zu Grunde legt." Auf Grund der Brisanz des Vorhabens fordert der AHA nun die Verantwortlichen und Geldgeber des Gutachtens im Land Sachsen-Anhalt und im Freistaat Sachsen, im Landkreis Saalekreis sowie in den Städten Halle (Saale) und Leipzig auf, die Machbarkeitsstudie endlich der Öffentlichkeit vollumfänglich und lückenlos noch im März 2012 vorzustellen. Das ständige Verkünden von propagandistischen Lobpreisungen über die Medien reiche da nun wahrlich nicht aus.

    Das Problem ist nur, dass die Potenzialanalyse immer noch nicht in ihrer Endfassung vorliegt und die ganze Zeit mit Vorabfassungen und damit vorläufigen Zahlen geklappert wird. Alleine dieses Vorgehen ist schon recht befremdlich.

  • Broschüre des Touristischen Gewässerverbundes

    Rosental-Immobilien bietet ja gern mal größere LVZ-Texte auf der Website zum Download an, aber der von gestern ist noch nicht dabei:
    http://www.rosental-immobilien.de/news.php?k_sid=

    Dafür findet sich hier aber unter "Schippern im Leipziger Neuseenland" eine im Januar überarbeitete, sehr bunte Broschüre des Touristischen Gewässerverbundes Leipziger Neuseenland, die auch auf der Website des Grünen Rings Leipzig angeboten wird:
    http://www.gruener-ring-leipzig.de

    Die Abbildung in dem oben vorgestellten LVZ-Artikel ist von der Seite 15 der Broschüre übernommen worden.

  • Ob man wirklich ca. 1370 Touristen pro Tag auf den Elster-Saale-Kanal locken kann? Laut Grünem Ring nutzten von Juni bis Oktober 2011 5500 Boote die neue Connewitzer Schleuse.


    So recht kann ich die Pläne und Träume von einer stark nachgefragten Tourismusregion von Freyburg bis Bernburg nicht nachvollziehen. Der Nachholbedarf auf dem platten Land ist heftig. Zwischen den einigermaßen attraktiven Regionen -sagen wir im Unstruttal bei Freyburg-



    Weinstrasse Unstrut [CC-BY-SA-3.0 (http://www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], von Denkhenk (Eigenes Werk), vom Wikimedia Commons

    und der Gegend zwischen Halle und Weißenfels z.B. im Bereich der angedachten Schiffshebeanlage in Sichtweite der Chemiewerke von

    LEUNA

    liegen Welten.



    Bad Duerrenberg Saale Leuna [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], von Doris Antony, Berlin (Eigenes Werk), vom Wikimedia Commons


    Elster, Saale, Pleiße, Unstrut usw. zu Zielen des Massentourismus zu machen, kann doch nicht ernsthaft gewollt sein.

  • Luisenbrücke

    Die Bodendecke für die neue Luisenbrücke wurde nun hergestellt und so sollen ab 12. April 2012 der Gleis- und Straßenbau auf dem Bauwerk beginnen.


    Blick in westlicher Richtung.


    In der Mitte wird sich ein zweigleisiger Bahnkörper für die Straßenbahn befinden, seitlich je zwei Fahrspuren.

  • Abriss Eisenbahnbrücke an Buntgarnwerken

    Wie ich soeben von einer Pressemitteilung der Stadt Leipzig erfahren habe, wird die ehemalige Eisenbahnbrücke über die Weiße Elster, die die Buntgarnwerke in Plagwitz und Schleußig verband, abgerissen. Eine Sanierung für den Eigentümer ist zu teuer.

  • das diktat des profits. solange ein ersatzbrückenbau die beiden seiten mit einem öffentlichen fußweg verbindet, weine ich der brücke nicht hinterher.

  • Der Abriss der Stahlwerkbrücke soll laut LVZ im Herbst (2012) beginnen. Zeit genug, denke ich mal, einen Geldgeber zufinden. Wobei es schon reicht, diese Brücke zuerhalten und irgendwo abzusetzen.

    Miteigentümer ist die GRK Holding, laut LVZ - die Stadt Leipzig ist nicht mit im Geschäft, nach meiner Anfrage.


    Aufnahme vom 10. April 2012.

  • ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass die kosten für metallschutzfarbe und holzbalken bei diesem industriedenkmal so hoch sind. und bei einem investitionsvolumen im zweistelligen millionenbereich sind das doch peanuts, bzw. centbeträge auf den quadratmeterverkaufspreis gerechnet.
    vielleicht möchte man hier auch vermeiden, einen öffentlich zugänglichen übergang zwischen den beiden teilen der buntgarnwerke schaffen zu müssen?

  • Farbe und ein paar Bretter werden bei der Brücke wohl nicht reichen. Auf dem einen Foto von dave LE ist zu erkennen, dass einige Stahlprofile in Auflösung begriffen sind. Vermutlich müsste die Brücke komplett demontiert, verschlissene Teile durch neue ersetzt und die Brücke wieder montiert werden. Ob sich das lohnt?

    Die Brücke ist als Eisenbahnbrücke konstruiert worden. Für eine Fußgängerbrücke ist sie überdimensioniert. Die Brücke ist weder schön noch praktisch. Man beachte nur die in den Innenbereich ragenden Versteifungsbleche.

    Hier könnte man eine leichte, moderne Brücke - ähnlich der am Stelzenhaus- bauen.

    Einmal editiert, zuletzt von Stahlbauer (12. April 2012 um 21:56) aus folgendem Grund: Fehler behoben

  • Luisenbrücke

    Am 12. April 2012 begannen auf dem Bauwerk die Gleis- und Straßenbauarbeiten. >>


    Blick von westlicher Seite auf das Brückenbauwerk. Der vordere Bereich wird mit Sand aufgefüllt.


    Auf dem Bauwerk wurde eine Fahrbahnwanne angelegt, dazwischen werden die Schienen gelegt.


    Hier entstehen zwei Fahrspuren für die landwärtige Straße nach Grünau. Weiter rechts jeweils ein Rad- und Gehweg.

  • ... weiter geht's mit der Luisenbrücke. >>


    Man sprach zwar davon, dass die Luisenbrücke bei der Fassade nach historischem Vorbild wieder aufgebaut wird, doch so ganz stimmt dies nicht wirklich, da der künftige Gehweg über die jetzige Bestandsfassade hinaus geht.


    Hier kann man dies deutlich erkennen.


    Ein Rätsel, warum nicht bis zur rechten Kante weiter verlängert wurde.


    Auf der Nordseite wurde mit der Verkleidung von Bruchsteinen begonnen.


    Gegenüberliegende Pfeiler-Seite.


    Westlicher Eckpunkt an der Nordseite.

    ... weitere Bilder auf http://www.baustelle-leipzig.de <<

    Brückenbau über Elsterhochflutbett

    Im Herbst 2011 begann der Bau für die Straßenbrücke über das Elsterhochflutbett. Dazu wurde letztes Jahr die Brückenstraße in Großzschocher gesperrt, damit auf der Nordseite eine baustellenbedingte Umfahrung gebaut werden konnte.


    Noch ist das alte Straßenstück zu erkennen, doch ab April 2013 wird man hier bereits über einen neues Brückenbauwerk fahren.


    Das Fundament für einen neuen Brückenpfeiler.


    Hier wird ein Pfeiler zurzeit bewehrt.


    Dieser Pfeiler ist bereits fertig. Man beachte die interessante Fassade an den Seiten.


    Auch der Kopfbau ist ein Hingucker - Er steht auf der östlichen Uferseite der Brückenstraße.


    Hier wird später ein Damm aufgeschüttet.


    Parallel führt die Umgehungsstraße entlang. Bis nächstes Jahr kann man noch kommend aus Markkleeberg Bergab und wieder Bergauf nach Großzschocher und umgekehrt fahren.

  • Neuer Anlauf für den Lindenauer Hafen

    Wird in der Stadtratssitzung am 18.07.2012 behandelt:

    Fortschreibung der 2. Rahmenvorlage "Entwicklung des Lindenauer Hafens" (RBV-429/10 vom 16.06.2010)
    http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5…257A05002EB52F/

    Dekoratives Anführungszeichen


    Für die Maßnahmen der Priorität I (Beschlusslage der 2. Rahmenvorlage RBV-429/10, Beschlusspunkt 4) wird der Finanzrahmen nochmalig angepasst (Gesamtumfang nur noch 18,1 Mio. € statt 22,3 Mio. €). Bis zum 31.12.2011 wurden Maßnahmen in Höhe von 4,6 Mio. € abfinanziert .
    2. Zur weiteren Umsetzung wird folgende Beschlussvorlage Maßnahmen der Priorität I / Bauabschnitt 1 - 3. Bau- und Finanzierungsbeschluss Lindenauer Hafen: "Erschließung des Sanierungsgebietes „Zentraler Bereich Lindenauer Hafen“ sowie folgende Informationsvorlagen
    - Informationsvorlage zum Vermarktungskonzept
    - Informationsvorlage zum 2. Bau-und Finanzierungsbeschluss "Gewässerverbindung Karl-Heine-Kanal - Lindenauer Hafen" (BS/ RBIV-1647/09
    erstellt und ins Verfahren gebracht

    Nach Bearbeitung der Bebauungsplanung (B-Plan Nr. 159 „Zentraler Bereich Lindenauer Hafen“) konnte gemeinsam mit dem Gutachterausschuss eine genauere Ermittlung der zu erzielenden Einnahmen durchgeführt werden. Durch eine Ausweitung der vermarktbaren Fläche um ca. 5.200 m² auf nunmehr 37.200 m² sowie einer Korrektur der Wertansätze kann der Erlösansatz von 4,1 Mio. EUR auf 7,6 Mio. EUR erhöht werden. Die Wertansätze liegen dabei in Abhängigkeit von Lagequalität und Bebauungsdichte (mgl. Grundstücksausnutzung) zwischen 150 EUR/m² und 200 EUR/m². Sie ordnen sich in die entsprechend Bodenrichtwertkarte 2010 in vergleichbaren Lagen in Leipzig erzielbaren Grundstückspreise ein und liegen selbst in den Spitzen noch deutlich unter vergleichbaren Wasserlagen im Umland.

    Anlagen
    1. Zeitschiene
    2. Darstellung der Kostenentwicklung und Finanzierung gegenüber der 2. Rahmenvorlage
    3. Entwurf der Zielvereinbarung mit dem Sächsischen Innenministerium
    4. Kosten- und Finanzplanung

    Auch die BILD-Redakteure haben die Vorlage gelesen:

    4 Mio. Euro weniger
    Lindenauer Hafen plötzlich billiger
    http://www.bild.de/regional/leipz…01318.bild.html

    In der ihr eigenen Kürze wird die Kostenreduzierung von 22,3 Millionen Euro auf 18,1 Millionen Euro begründet:

    - Maßnahmen beim Wasserbau werden 2,4 Mio. Euro günstiger.
    - Für neue Straßen und Wege sind 2,1 Mio. Euro weniger geplant.
    - Andere Maßnahmen werden 1,3 Mio. Euro teurer.

    Bei der Finanzierung geht bei der BILD einiges durcheinander, daher hier die Zahlen aus den städtischen Dokumenten:

    - 3,8 Mio. EUR kommunaler Anteil (Haushaltszuschuss)
    - 7,6 Mio. EUR Einnahmen aus der Vermarktung der Flächen
    - 6,7 Mio. EUR Förderung, davon
    ------- 3,1 Mio. EUR SEP FH (2/3)
    ------- 2,6 Mio. EUR SU-O FH (2/3)
    ------- 0,9 Mio. EFRE FH (75 %)

  • Das sagt die CDU:

    Detlef Schubert, CDU, am 6.6.:

    Dekoratives Anführungszeichen


    "Detlef Schubert, Vorsitzender der Leipziger Union reagiert mit Unverständnis auf das Einbringen der Vorlage zum Lindenauer Hafen: „Die Visualisierungen dieses Projektes können noch so schön sein; man muss sich dieses Projekt als Stadt auch leisten können. Das Projekt wurde mittlerweile so aufgebläht und überdimensioniert, dass es uns viel Geld kostet, aber Leipzig hat im Moment andere, wichtigere Aufgaben. ...

    Eine einfache Lösung hätte hier gereicht; stattdessen hat man das Projekt unsinnigerweise überdimensioniert. Die einfache Lösung heißt: Konzentration auf die gewässerseitige Anbindung des Karl-Heine-Kanals an den Lindenauer Hafen durch die Stadt Leipzig, den sogenannten Durchstich, und Entwicklung des Hafens durch private Interessenten. Die eigentlichen Aufgaben unserer Stadt sollte der Amtsinhaber endlich lösen, statt sich in neue Risiko-Projekte zu verrennen.


    http://www.cdu-leipzig.de/view.69/items/…estige-projekte

    LIZ, 07.06.2012
    Lindenauer Hafen: CDU-Chef kritisiert die Prioritätensetzung für das Prestige-Projekt
    http://www.l-iz.de/Politik/Brennp…afen-42244.html