• Essen

    Bisher wurden hier aus dem Ruhrgebiet ja sehr wenige Fotos eingestellt. Daher fange ich mal mit ein paar Aufnahmen aus Essen-Süd und Essen-Rüttenscheid an.


    Beide Stadtteile zeichnen sich durch ein hohen Altbaubestand und ein urbanes Flair aus. Zusammen mit dem Kreuzviertel in Dortmund sind dies sicher die In-Stadtteile des Ruhrgebiets. Charakteristisch ist die hohe Restaurant- und Kneipendichte, sowie eine relativ junge und liberale Bevölkerung.






























  • Naja...Nichts spektakuläres, aber wirkt ganz nett. Schade, dass so viele Häuser auch der Entstuckung zum Opfer gefallen sind. Tortzdem danke für die etwas anderen Eindrücke von Essen :).

  • ^ Dass mit der Entstuckung glaube ich fast nicht:


    1. sehe ich typische Arbeiter-Gründerzeitler, wo der maschinell gefertigte Stuck noch dran ist.
    2. sehe ich viele Gebäude, die nach 1907 errichtet wurden, wo man schon zu einer neuen Sachlichkeit überging - Stuck & Schnörkel somit verpönt waren.


    PS. Der im Wikipedia-Artikel Verweis darauf, dass die Neue Sachlichkeit (bzw. Bauhausstil) mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endete, halte ich für eine völlig falsche Aussage. Die These Nationalsozialismus contra Bauhaus halte ich für grundfalsch.

  • Die neue Sachlichkeit war nicht gerne gesehen. Das ist weder eine Stil als eher eine Frage welche geniale Freigeister hinter der Bauhausschule steckten. Bauhaus war nicht im Sinne Adolf Hitlers. Ob man nun daraus eine Gesinnung aus den anderen Stilen ableiten kann möchte ich nicht behaupten, das tut auch in der Wikipedia keiner. Maler, genauergesagt Expressionisten waren im NS-Deutschland ebenso verfolgt wie Bauhaus-Architekten, das ist ein Fakt. Heute mag es anders aussehen, nur das mich niemand falsch versteht.

  • ^ Du hast schon recht, mit dem was du schreibst. Freidenker aller Couleur wurden von den Nazis verfolgt. Die Aussage im Wikipedia-Artikel impliziert aber, dass der zweckorientierte Bauhausstil in den Zeiten, wo die Nationalsozialisten an der Macht waren, nicht mehr umgesetzt wurde, faktisch bis 1945 unterbrochen war. Das war aber mitnichten so.

  • #2


    "Naja...Nichts spektakuläres, aber wirkt ganz nett"


    Spektakulär vielleicht nicht aber außergewöhnlich wenn man es mit dem übrigen Stadtbild vergleicht.
    Eine deartige Anhäufung von Gründerzeit-Bauten gibt es in Essen recht selten.


    Schöne Bilderserie easton.

  • Im Rahmen des Projektes Neue Wege zum Wasser wurde unlängst die Erlebnisroute West eingeweiht. Die 13km lange Route begeistert voll und ganz. Man kommt so ziemlich an allen Sehenswürdigkeiten im innerstädtischen Bereich vorbei. Die Weite ist einfach unglaublich. Die Ecke Altendorf ist auf einmal ein idyllischer Stadtteil im Grünen ;). Aber seht selbst:


    Gestartet bin ich in Rüttenscheid, dann gings erstmal entlang des Radweges nach Mülheim. In Frohnhausen ist nun endlich der Zugang zur stillgelegten Trasse der Rheinischen Bahn fertig:


    So liebt man den Pott.


    Weite pur.


    Ein Kult-Kiosk?


    So liebt man den Pott nicht, aber trotzdem irgendwie typisch.


    Entlang schöner neuer (alter) Brücken.


    Auf einmal das Thyssen Krupp Quartier am Horizont.


    Der Krupp Park, ganz gut geworden.



    Unglaublich gut. Man ist geneigt in superlativen dieses grandiose Gebäude (-komplex) anzupreisen.



    Eine ehemalige Krupp-Hauptverwaltung.







    Essen kurz nach dem Krieg.


    Versuch der Re-Urbanisierung. Ich bin skeptisch.


    Symbiose aus Alt und Neu.


    Wiederaufgebautes Filmstudio. Die Spenden haben sich gelohnt.


    Immer noch schön die Brücke.



    Obwohl auch großartig, im Vergleich zum Thyssen Krupp Gelände wirkt das neue Museum Folkwang doch sehr blass.

  • Essen - Luftaufnahmen von Hans Blossey


    Ich nehme hier mal den Faden nach längerer Zeit auf, und starte im Wortsinn mit dem hier in der Region allseits geschätzten Luftfotografen Hans Blossey, der mit seinem Motorsegler über Essen unterwegs war und wieder einmal wunderbare Luftaufnahmen der Stadt zeigt. Interessant diesmal für alle Baufreaks, dass er auch die aktuellen Baustellen überflogen hat.

    Link; Essen von oben - waz.de