Wohnprojekte

  • Zur Leyendeckerstr. 10 und 12: Auf Googlestreetview kann man sich den Vorzustand angucken. Meine Meinung zu den Sanierungen kurz und knapp: Super!!!!

  • An der Scheidtweilerstr. in Braunsfeld wird sich in naher Zukunft einiges tun.

    Zum einen gibt es Pläne für den zweiten Bauabschnitt der "Neuen Paulihöfe"


    Koeln-Braunsfeld_Wohnen-Neubau.jpg (1024×545) (rueger-holding.de)

    (hier nochmal der erste Bauabschnitt)

    neuepaulihoefe-3.ashx (1260×709) (corpussireo.com)


    zum anderen entsteht direkt daneben ein sogenanntes "Langhaus" als Wohnprojekt mit verschiedenen Wohnformen.


    Langhaus_Braunsfeld_Teaser-Kopie.jpg (1413×667) (damrau-kusserow.de)

    (jetzige Bebauung)

    Scheidtweilerstr_n1.jpg (2072×1076) (die-ehrenfelder.de)

  • Am Melatengürtel 107-109 wird derzeit das Bauprojekt "Melehr" umgesetzt und soll dieses Jahr fertiggestellt werden. Dort werden 32 Wohneinheiten mit 22 Tiefgaragenstellplätze realisiert. Der Projektentwickler wirbt auf der Website mit einem digitalen Wohnerlebnis. Allgemein ist ja in den letzten Jahren viel am Melatengürtel Gürtel passiert.


    Bei Street View findet man den Vorzustand.


    Bildquelle: metropol.de

  • In der Nachbarschaft des ehemaligen Autohauses Levy in Nippes steht nun ein weiteres Bauprojekt bevor. WvM möchte am Methweg 4a leerstehende Lagerhallen abreißen und drei Gebäude mit insgesamt 70 Eigentumswohnungen sowie Tiefgarage mit 56 Stellplätzen bauen. Hinzu kommen sechs Gewerbeflächen in den Erdgeschosszonen. Die Gebäude sollen vierstöckig plus Staffelgeschoss sein und 1- bis 4-Zimmer Wohnungen vorweisen. Eine Visualisierung gibt es noch nicht, mit der Baugenehmigung wird in diesem Monat gerechnet.


    Diese Lage zwischen Neuehrenfeld und dem S-Bahnhof Nippes könnte noch einiges an Nachverdichtung und Neuentwicklung vertragen, da wird sich sicher noch einiges tun. Ich persönlich hoffe, dass die Entwicklung aber nicht so weit führt, dass das Odonien an der Hornstraße weichen muss. Im Masterplan waren hier schon Gebäude angedacht und das Pascha steht nach der Insolvenz wohl nun auch leer. Die Lage im Dreieck dürfte nicht sehr attraktiv sein, aber der Wohnraummangel würde auch dort eine Wohnnutzung sicher möglich machen.


    Hier die Pressemeldung zum Projekt von WvM.


    Bildquelle: Apple Maps

  • Auf dem Gelände einer ehemaligen Motorradwerkstatt am Bonner Wall 124 baut ebenfalls WvM mit der domobilia GmbH ab Mai 2021 zwei Gebäude mit insgesamt 23 Wohnungen. Mehr Infos gibt's hierzu bislang nicht.

    Projektwebsite: domobilia und WvM



    Bildquellen: Apple Maps; domobilia.de

  • Am Ossendorfer Weg in Köln-Bickendorf (zwischen Mühlenweg und Matthias-Brüggen-Str.) entsteht eine Wohnanlage mit 200 Wohnungen.

    https://www.rundschau-online.d…nd-200-wohnungen-38941358


    Die sogenannten "Y-Häuser" südlich des Ossendorfer Wegs (auf dem Satellitenfoto von Google-Maps gut erkennbar) bleiben erhalten, die Bestandbebauung nördlich dieses Teilstücks weicht dem Neubauvorhaben.


    https://www.google.com/maps/pl…!3d50.9694316!4d6.8889946

  • Das architektonisch sehr interessante Projekt auf dem Gelände eines ehemaligen Autohauses an der Liebigstraße, nennt sich jetzt

    "Ehre und Liebig". Es sind 65 Mietwohnungen, Büros und Geschäfte in der Mantelbebauung sowie 37 Stadthäuser + 67 Eigentumswohnungen im Innenhof geplant. Der Baubeginn soll Mitte 2022 erfolgen. Orginell ist die Planung der Stadthäuser, die wie ein kleines verschachteltes Dorf angeordnet werden.


    Projektmodell: https://www.ehreundliebig.de/aktuelles/projektmodell

    2 Mal editiert, zuletzt von tieko () aus folgendem Grund: Korrektur

  • Originell? Die Planer selbt nennen ihr Dörfchen "Tetrishäuser"und die Optik des Renderings lässt an einen Stapel Wohncontainer denken.

    Dass man die extreme Bebauungsdichte und daraus resultierenden Mangel an bodennahem Grün durch Gründächer kompensieren will, ist zumindest für das Stadtklima positiv.


    Die KVB sollte schon mal drüber nachdenken, ob man die Betriebszeiten des 142ers dann verlängert - genug potentielle Nutzer wären dann da, und die Fußwege zum Bahnangebot sind lang.

  • Positiv am Projekt "Ehre und Liebig" ist auf jeden Fall der Nutzungsmix und die unterschiedlichen Zielgruppen die hier angesprochen werden. Das Modell finde ich eigentlich ganz ansprechend. Allerdings bin ich kein großer Fan von Laubengängen und mir ist nicht ganz klar, warum man ausgerechnet zur Südseite /Straße hin die Laubengänge angeordnet hat und auf die Schattenseite die Balkone. Bin gespannt auf die Bauausführung. Eine hochwertige Ausführung und gute Materialien sind das A&O.

  • Eigentlich finde ich Laubengänge eigentlich sehr gut, da man dadurch mit wenig Treppenhäusern eine gute Erschließung erreicht, ohne im Gebäudeinneren lange Flure bauen zu müssen und die dadurch möglichen "durchgesteckten" Wohnungen eine Querlüftung erlauben, was anders ab der dritten Wohnung auf einer Etage nicht mehr für alle Wohnungen möglich ist.


    Ich wollte grade was von privater (Balkons, Aufenthalt) und öffentlicher Seite (Laubengang, Zuweg zur Wohnung) schreiben, als ich gesehen habe, dass man das Prinzip auf der Westseite grade umgedreht hat und die Laubengänge da auf der Innenseite der Anlage sind. Also keine duchdachte Lösung sondern einfach mal so geplant.

  • Ich kann die positive Sichtweise auf das Projekt nicht teilen und bin da eher bei Xalinai. Die Anmutung einer Ansammlung von Wohncontainern im Innenhofbereich war auch der erste Gedanke, der mir in den Kopf kam. Dass man die Container-Dimension dann auch noch optisch nachzeichnet - und den Eindruck so noch verstärkt, setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf.
    Die Mantelbebauung ist für mich zu massiv, zu uninspiriert und zu dicht an den eher niedrigen "Tetris-Klötzchen". Die Innenhofbebauung wirkt regelrecht eingekesselt.

    Ich sehe auch keinen wirklichen Gestaltungswillen bei dem Gesamtprojekt. Das wirkt alles eher zufällig - so, als hätte man noch ein paar Entwürfe verschiedener Projekte in der Schublade gehabt...
    Wenn ich dann einen Text lese wie "...bildet mit seinen geschwungen Balkonen einen gelungen Ausgleich zu den quadratisch anmutenden Tetris-Stadthäusern..." kommt mir das wie Satire vor.
    Und dass "...die Balkone ganz unterschiedliche Aussichten auf die Dächer (und Terassen!) ermöglichen..." sehen die Bewohner der Häuser des Innenbereiches sicher auch nicht zwingend positiv.

  • Das sind mehr als nur begrünte Dächer, dort werden kleine Schrebergärten angelegt, die von den Anwohnern gestaltet werden können.

    Die Fassaden werden offensichtlich aus Holz aus sein: R.1cf712627fa35001a53c9b30d6a44dda (2048×1536) (bing.com) und nicht wie Container wirken.

    Das die Laubengänge an der Pettenkoferstraße auf der Innenseite liegen, ist wohl der nord-östlichen Himmelsrichtung geschuldet, die für Balkone zu wenig Sonne bieten würde. Abgesehen davon ist diese Straße bei weitem nicht so laut wie die stark befahrene Liebigstraße. Für den Schutz der Privatsphäre sorgen hier ja auch die Loggien anstelle von Balkonen.

  • Beurteilungen nach Renderings folgen dem, was die Renderings zeigen. Wenn es Bessere gibt...

    Rein nach den Formen der Gebäude ist das weiterhin nicht attraktiv, möglicherweise können echte Dachgärten für die Bewohner die Sicht ändern und von Außen kann man die Bauklötzchen ja ohnehin nicht sehen.


    Die Annahme mit der Himmelsrichtung greift nicht, da die Balkons der Innenseite nach Nord-Nordwest zeigen - das ist schon "Moosseite". Und gerade an der Ecke des Gebäudes ist die Hausfront zwei Baumreihen von der Straße entfernt. Der Haupt-Verkehr an der Straße findet ohnehin während der Betriebszeiten des Schlachthofs statt, ab 15, 16 Uhr sind das vielleicht drei Autos in der Minute und meist nur noch PKW. Die Kunden des Autohauses kommen ja nicht mehr und das Pascha um die Ecke ist auch zu.

  • Laut der Beschreibung wird der Riegel an der Liebigstraße Geschäfte und Büros enthalten; die Balkone werden also tagsüber als Arbeitsplatz oder zum Rauchen bzw. zur Pause genutzt werden. Rein äußerlich gleicht er eher einem Wohngebäude; möglicherweise will man sich eine spätere Umnutzung offenhalten.

  • In Volkhofen-Weiler hat die Baustelleneinrichtung für das neue Wohnungsbauprojekt "Weiler-Höfe" begonnen.

    Auf knapp 7 Hektar Land entstehen insgesamt 370 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern, sowie Reihen- und Doppelhäusern.

    Das neue Quartier liegt direkt an der Mercatorstraße und grenzt an Chorweiler. Nicht weit davon entfernt soll in den nächsten Jahren der neue Stadtteil Kreuzfeld entstehen. Projektpartner sind die GAG, Dornieden und Vista, wobei letztere für die Reihen und Doppelhäuser zuständig sind. Den städebaulichen Wettbewerb gewannen Molestina Architekten 2017


    https://external-content.duckd…_01-scaled.jpg&f=1&nofb=1

    https://external-content.duckd…_02-scaled.jpg&f=1&nofb=1

    https://images.competitionline….jpg?w=546&h=400&fit=crop

    https://dornieden.com/files/do…vorschau_koeln_weiler.jpg