Die Verwaltung will die Kfz-Verkehrsführung für die Neugestaltung des Ebertplatzes im Juli beschließen lassen. In einem Gutachten hat die Verwaltung viele Varianten untersuchen lassen: Kfz-Verkehr weiterhin um den Platz, oder im Süden oder Norden des Platzes gebündelt. Plus Varianten, in denen die Neusser Straße im Agnesviertel als Einbahnstraße bis zur Agneskirche ausgewiesen ist oder wo es an der Kirche St. Agnes eine Durchfahrtsperre für den Kfz-Verkehr gibt.

Am meisten Punkte in der Bewertungsmatrix erhielt die Variante, die die Neusser Straße als Einbahnstraße stadteinwärts sieht und der Kfz-Verkehr im Süden des Platzes, zwischen Ebertplatz und Eigelstein geführt wird. Die Nordseite des Ebertplatzes wäre somit exklusiv für den Rad- und Fußverkehr reserviert. Die Sudermannstraße ist in allen Varianten vom Ebertplatz getrennt worden.
Ich persönlich fand die Option der Durchfahrtsperre auf der Neusser Straße auch immer ein charmanter Gedanke. Die Neusser im Agnesviertel hat bis heute ein Problem mit der Radverkehrsführung. Schutzstreifen oder mehr kann man nicht einrichten, da zwischen den Bäumen etwa 6,50 m Fahrbahn vorhanden sind. Entweder man nimmt den Durchgangsverkehr raus und schafft dadurch eine Verträglichkeit, oder schafft eine Einbahnstraße nach dem Modell Venloer Straße. Dann müssen aber auch noch Einbahnstraßen in den Nebenstraßen geändert werden, um Schleichverkehre zu verhindern (z.B. Achse Lupusstraße / Neusser Platz Richtung Innere Kanalstraße).

Mehr in der Pressemeldung der Stadt und im Ratsinfosystem: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-ve…n-am-ebertplatz
































