Münchner Biergartenratsch

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Eine gute Sache, wobei mich etwas wundert dass die drei Fassaden aus Gern praktisch direkt nebeneinander liegen, zwei davon relativ belanglos sind und keine einzige aus Neuhausen oder Nymphenburg dabei ist. In dem Stadtbezirk gibt es mehr schöne Fassaden als Bilder auf eine 32GB Speicherkarte passen ;)


    Es geht ja nicht um schöne Fassaden per se, sondern um diejenigen, die in den letzten beiden Jahren restauriert, oder renoviert wurden. Die Hausbesitzer bekommen ein Preisgeld, öffentliche Auftraggeber eine lobende Erwähnung.
    Detaillierte Beschreibung der Baumassnahme nachzulesen hier: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SI…AGE/3847894.pdf

    @MartyMUC

    Unglaublich welche Schönheit sich hinter dem Gestrüpp verborgen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von munichpeter (19. November 2015 um 11:40)

  • "M-WLAN Free Wi-Fi"

    War mir gar nicht so bewusst, deshalb hier mal die Info:

    Dekoratives Anführungszeichen


    Freies WLAN am Marienplatz

    An zahlreichen Plätzen in München ist das Gratis-Angebot M-WLAN verfügbar, mit dem man kostenlos im Internet surfen kann. Die "Free Wifi"-Standorte werden kontinuierlich ausgebaut. Derzeit gibt es M-WLAN hier: Marienplatz, Odeonsplatz, Sendlinger Tor, Karlsplatz Stachus, Marienhof, Orleansplatz, Lehel, Harras, Münchner Freiheit, Wettersteinplatz, Giesing, Rotkreuzplatz, Neuperlach Zentrum und Deutsches Museum.

    7 neue M-WLAN-Standorte

    Im Oktober 2015 wurden gleich sieben neue Standorte mit den Gratis-Hotspots der Stadt München versorgt. Auch am Coubertinplatz im Olympiapark, am Hauptbahnhof, Hohenzollernplatz, Königsplatz, Kolumbusplatz, Mangfallplatz und am Willy-Brandt-Platz in der Messestadt West kann ab sofort kostenlos im M-WLAN gesurft werden.

    Wer sich in das drahtlose Netz einwählt, muss lediglich die Nutzungsbedingungen akzeptieren und kann dann gratis ohne Registrierung das Internet nutzen. M-WLAN ist ein kostenloser Service, der von der Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken München als technischem Partner angeboten wird. muenchen.de und M-net treten dabei als Sponsoren auf.


    Quelle:
    http://www.muenchen.de/leben/orte/1213816.html
    http://www.muenchen.de/leben/wlan-hot…ng.html#einwahl

  • Seltenes Ereignis in der S-Bahn:

    Es kommt ja eigentlich so gut nie vor, dass ein Tourist die Münchner Hochhäuser bewundert aber heute in der S8 auf dem Weg zum Flughafen, ist es dann doch einmal passiert. Ein polnisches Paar sitzt gegen die Fahrtrichtung, die S-Bahn fährt gemütlich vom Ostbahnhof in Richtung Leuchtenbergring. Beim technischen Rathaus schauen beide aus dem Fenster und deuten mit den Fingern auf dieses Winddrehteil auf dem Dach, dann bei den TenTowers konnte man die Begeisterungsseigerung mit jedem der 10 Türme deutlicher sehen und hören :lach: Spätestens bei dem gläsernen Steg plärrte der Mann "wow, wow, wow" und starrte schon beinahe fassungslos auf die Türme. Das blieb dann auch den gesamten Stopp am Leuchtenbergring über so :D

    In dieser Form habe ich das auch noch nicht erlebt...

  • Jetzt hab ich mal ne Frage: Es scheint ja an jedem neuen Gebäude oder Areal etwas auszusetzen zu geben.
    Die einen schreiben, das man von einer Wohnung in die andere sieht, andere vergleichen es mit Bauten aus den 70ern an der Costa Brava???
    Glaub da liegt eine grobe Verwechslung mit der Costa Blanca und Benidorm vor...liegt aber wohl daran, daß man weder an der einen Küste noch an der anderen jemals war?
    Also ist Alles, was in MUC gebaut wird Scheisse?
    Muß bei Allem der Bürger mitentscheiden?
    Kein Wunder, daß Stararchitekten wie Libeskind, Hadid keinen Schritt nach MUC setzen.
    Googlet einfach mal das Projekt City Life mit den Wohnungen von Hadid in Milano.
    Meinen die Münchner wirklich, daß so jemand in eine Stadt kommt, wo nicht die Stadt, der OB über die Bauten entscheiden, sondern die Bürger?

  • ^

    Bevor du so einen Käse schreibst, informiere dich vorher besser einmal über die Stararchitekten und ihre Bauten in München. Neben diesem objektiven Fehler frage ich mich, was jetzt ein Stararchitekt mit Bürgerbeteiligung und OB-Kompetenzen zu tun haben soll. Darüber hinaus bezweifle ich ernsthaft, dass in Mailand der OB über Neubauprojekte entscheidet.

    Warum schreibst du sowas nicht in den Biergarten Thread?

  • Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und das was mir spontan einfällt:

    Daniel Libeskind:

    Geplante Synagoge im Lehel:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…RF7Cz0QrQMINjAH

    Helmut Jahn:

    Flughafen Terminal 2 / Hotel Kempinski:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…ec4ZBCtAwjEATBA

    Highlight-Towers:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…gD-UQrQMIrQEwLQ

    Skyline-Tower:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…4yAEQrQMIiwEwLQ

    David Chipperfield:

    Haus der Kunst Sanierung:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…gD-UQrQMIkwIwTw

    Kolbergerstraße (runterscrollen):
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…0DDkQrQMIjQEwIw

    Norman Foster:

    Lenbach-Haus Anbau:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…BgY4ZBCtAwhSMBo

    Herzog und de Meuron:

    Allianz-Arena:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…mg4ZBCtAwimATA2

    Frei Otto:

    Olympiagelände:
    http://images.google.de/imgres?imgurl=…dgIAqwQrQMIJDAB

    Wenn man mag auch Karl Schwanzer mit seinem BMW-Vierzylinder.

    Wieso ist dies nun von Bedeutung für Bürgerbeteiligung und Bürgermeister?

  • Danke, für die Auflistung. Als gebürtiger Münchner kenne ich diese Gebäude natürlich nur allzugut.
    Allerdings war mein Post eher auf Hochhäuser bezogen.
    Außer den Highlight Towers und BMW ist hier kein (spektakuläres) HH aufgelistet.
    Davon stehen in vielen europäischen Metropolen mind. 2 aber meistens viel mehr.
    Aber nochmals zurück zu dem eigentlichen Thema.
    Du hattest ja auch in einem Post geschrieben, daß Du das Ganze recht gelungen findest.
    Ich meinte, daß darauf dann wieder Kommentare kommen, die genau das Gegenteil sehen.
    Und das ist eben diese Uneinigkeit, die in MUC herrscht.

  • ^

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat Munich_2030:
    Wo stehn denn bitte die Hadid, Libeskind, Isozaki Gebäude in MUC? Glaub da hab ich was verpaßt? Bitte um Quellenangaben?

    Das klingt für mich nicht sehr danach, dass du nur auf Hochhäuser aus warst.
    Ich würde übrigens schon gerne wissen, inwiefern Stararchitekten nun etwas mit Bürgerbeteiligung und Bürgermeistern zu tun haben. Den Zusammenhang kann ich nicht erkennen. Aber vielleicht übersehe ich etwas. Meine Argumentation wäre folgende:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat Munich_2030:
    Muß bei Allem der Bürger mitentscheiden?
    Kein Wunder, daß Stararchitekten wie Libeskind, Hadid keinen Schritt nach MUC setzen.

    Dies wurde mit obiger Liste widerlegt. Dass dort wenige Hochhäuser dabei sind, liegt allein daran, dass es in München allgemein wenige Hochhäuser gibt. Warum ist das so? Weil gefühlt 90 Prozent der Münchner noch nicht wieder bereit sind für Hochhäuser (100m+). Wären sie es, gäbe es mehr derartige Aufträge, darunter vermutlich auch ein paar Entwürfe von Stararchitekten. Um diese aber in eine Stadt zu locken, ist es völlig egal ob es dort Bürgerbeteiligung gibt oder nicht, Stararchitekten bauen ja nicht nur Gebäude, die die Bürger schrecklich finden und daher unter Ausschluss der Bevölkerung allein vom OB genehmigt werden müssen. Man braucht viel Geld, einen langen Atem und -was die Sache einfacher macht- Prestige. Bei Hochhäusern ergibt sich das oftmals von alleine, aber auch ein reicher Unternehmer kann sich ein Häuschen von Libeskind auf die Wiese setzen lassen. Ob das Resultat am Ende so viel besser ist, wie wenn es ein 0815 Architekt designt sei mal dahingestellt.

    Ein ganz anderer Aspekt ist der Wettbewerb. Nur weil man Childs, Foster oder Gehry heißt, gewinnt man noch lange nicht jeden Wettbewerb.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat Munich_2030:
    Du hattest ja auch in einem Post geschrieben, daß Du das Ganze recht gelungen findest.
    Ich meinte, daß darauf dann wieder Kommentare kommen, die genau das Gegenteil sehen.
    Und das ist eben diese Uneinigkeit, die in MUC herrscht.

    Ich finde die Rodenstockgärten sehr gelungen, auch wenn mich ein paar Details stören. Andere finden das Projekt überhaupt nicht schön. Wo liegt das Problem? Du wirst auf der ganzen Welt kein Gebäude finden, das jedem Menschen gefällt. Uneinigkeit und Polarisation hast du überall, nicht nur in München ;)

  • Ex OB Hans Jochen Vogel wurde 90 (01.02.16)

    Die SZ hat dazu viele Artikel veröffentlicht, die sich speziell mit seinem Leben, seiner Zeit als Bundesjustizminister und natürlich mit seiner 12-jährigen Amtszeit in München beschäftigen, die er bereits mit 34 Jahren antrat.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hans-…dstil-1.2844673

    Seine größten Münchner Projekte:

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…vogel-1.2845387

  • Danke für das Posten dieser anschaulichen Auflistung. Man kann der Amtszeit Vogel nur dankbar sein - wie unglaublich visionär, mutig aber auch großzügig wurde damals Stadtplanung gemacht. Davon kann man in den Jahren danach nur noch träumen. Allerdings wäre es heute gerade in den Bereichen Siedlungsentwicklung und ÖPNV-Ausbau dringend geboten, sich etwas von der Handlungsbereitschaft dieser alten Zeiten abzuschauen!

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat Munich_2030:
    Aber da sieht es ja in MUC generell sehr düster aus. Auch was das Beleuchten der höheren Gebäude betrifft.


    Was soll man denn da großartig beleuchten? Im Zentrum wird genug beleuchtet, Hochhäuser zu beleuchten macht bei uns wenig Sinn, da sie größtenteils am oder außerhalb des Mittleren Rings stehen. Das wäre reine Geld- und Energieverschwendung, diese nachts anzustrahlen.
    Mit der Allianz-Arena hat man sowieso schon Europas großflächigste Lichtinstallation.

  • Und außerhalb des Rings wohnen keine Menschen, die das schön finden würden? Ich wohne z.b. ganz in der Nähe der Highlight Towers.

    Und das ist schon traurig, wie das Nachts aussieht. Ebenfalls Skyline, O2 Tower, etc.

    Du wohnst im Osten, soweit ich das richtig gelesen habe? Wenn die Bavaria Towers mal fertig sind, plus evtl. nochmals ein paar Hochpunkte zum SZ Tower hin und das Alles Nachts unbeleuchtet ist, sagst Du dann auch...is ja eh außerhalb des Rings, also unwichtig?

    Beste Skyline in USA wurde übrigens letztes oder vorletztes Jahr eine City gewählt mit einer relativ kleinen Skyline, aber dafür Top beleuchtet.

    Möchte nicht wissen, wo überall Licht bzw. Energieverschwendung in einer City wie MUC steckt, anstatt 5 oder 6 HH zu beleuchten?

  • Also Hochhäuser müssen nun wirklich nicht beleuchtet werden - weder innerhalb noch außerhalb des mittleren Rings. Sowas kann man vielleicht bei wirklich bekannten Hochhäusern machen, wie z.B. am Potsdamer Platz in Berlin. Aber die Gebäude in München muss man nun wirklich nicht beleuchten. Was München aber mal angehen sollte, ist die Beleuchtung der berühmten Gebäude, wie z.B. das Rathaus oder diverse Kirchen. In München beschränkt sich das Beleuchten meist darauf, dass irgendwo im Umkreis Strahler stehen, die das ganze Gebäude beleuchten. Das ist nicht nur langweilig, sondern ist auch Lichtverschmutzung. Stattdessen sollte man hier mal dazu übergehen, Gebäude geschickte anzustrahlen, z.B. durch direkt an der Fassade (natürlich versteckt) installierte Lichtquellen, die das Gebäude gleichmäßig und ohne Schattenwurf beleuchten. In anderen Ländern wie Frankreich ist das meist deutlich besser umgesetzt als in Deutschland.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn die Bavaria Towers mal fertig sind, plus evtl. nochmals ein paar Hochpunkte zum SZ Tower hin und das Alles Nachts unbeleuchtet ist, sagst Du dann auch...is ja eh außerhalb des Rings, also unwichtig?

    Ja absolut, da ich das für völlig überflüssig halte. Hochhäuser wie das Empire State Building oder den Commerzbank Tower kann man beleuchten aber nicht Skyline-Tower, Bavaria-Towers oder ähnliche dieser Kategorie zugehöriger Gebäude. Es sei denn sie stehen direkt im Zentrum und definieren dadurch eine Stadt, wie z.B. generell in den USA, in Frankfurt oder in Paris als Cluster am Ende der Champs Elysees.
    Nebenbei: Ich blicke jeden Abend auf den SZ-Turm, da brennen die Lichter die ganze Nacht durch...;)

    Dagegen stimme ich Flo-K absolut zu, dass bei der bestehenden Beleuchtung im Zentrum mehr auf Qualität geachtet werden sollte.

  • Wie sollen Flüchtlinge wohnen?

    Wie können wir Menschen, die aus Not zu uns gekommen sind, langfristig in die Gesellschaft integrieren?
    Wo sollen sie wohnen und, vor allem: Wie können sie wohnen, ohne dass eine Ghettoisierung entsteht?
    Mit diesen Fragen sollen sich vom 9. bis 12. März zahlreiche Münchner Initiativen auseinandersetzen, über konkrete Projekte diskutieren und eine möglichst schnelle Realisierung möglich machen.

    Zum Beispiel:

    Die Ausstellung „Wir machen Das!“ in der Architekturgalerie München, die am 9. März eröffnet wird und bis 9. April zu sehen ist zeigt 35 Entwürfe für mögliche Flüchtlingsunterkünfte.

    Ich denke dies ist derzeit eines der interessantesten und wichtigsten Themen in der Architektur und Stadtgestaltung.

    Termine und Infos zu den weiteren Veranstaltungen in der AZ:

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wohnqua…5a8f5c4923.html

  • Dass Flüchtlinge automatisch zu integrieren sind erschließt sich mir nicht. Es gibt treffende Fluchtursachen und dazu ein Asylrecht. Sind die Fluchtursachen nicht mehr vorhanden, erlöscht auch der Asylanspruch. Dieses sollten wir vor allem auch im Interesse Syriens so umsetzen. Sonst fehlt da unten eine ganze Generation junger Facharbeiter, die das Land zur Stabilisierung dringend brauchen wird. Da geht es zum Beispiel um den Aufbau der Städte und einer schlagkräftigen Armee. Wenn nach WK2 anteilig so viele junge Männer Deutschland verlassen hätten, würden wir heute in einem komplett anderen Land wohnen. Wiederaufbau und Wirschaftswunder wären nicht eingetreten.

  • Isek, ich geb dir recht, aber trotzdem bin ich mal Pessimist und erwarte, dass der Konflikt in Syrien sich noch Jahre hinziehen wird. Weiterhin orakel ich mal, dass wir am Ende komplett neue Staaten (Sunnitenstaat zwischen Syrien und Irak, Kurdistan, Aleviten-Mini-Staat) dort entstehen sehen, oder nur eine kurze Zwischenlösung bis es wieder zu einem Konflikt kommt.

    Demzufolge wird eine Rückführung auch dementsprechend auf sich warten lassen. Von den Balkankriegen weiss man, dass viele zurück sind, aber auch viele aus unterschiedlichen Gründen in Deutschland geblieben sind.

    Eine Integration wird wichtig sein. Ich behaupte auch mal, dass eine intensive Auseinandersetzung der Syrer mit der europäischen Kultur sicher auch einige positive Aspekte für sie hat - unabhängig, ob sie zurückkehren oder nicht.

    Es ist aber absurd in einem Integrationswahn zu verfallen, wo man meinen könnte, unser Ziel wäre es Syrer in Deutsche verwandeln zu wollen.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Wenn nach WK2 anteilig so viele junge Männer Deutschland verlassen hätten, würden wir heute in einem komplett anderen Land wohnen. Wiederaufbau und Wirschaftswunder wären nicht eingetreten.

    Im WK2 und den Folgen wurden 60 Millionen Menschen dauerhaft in Europa von ihrem Wohnort vertrieben. Dagegen sind die Syrer noch Peanuts.