Kann man sowas denn nicht auch (teilw.) wie beim Charlottenburger Tor machen? Es ist ja nur die kath. Kirche, die Werbung ablehnt...
Berliner Dom
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Wir reden hier über die zentrale protestantische Kirche in Deutschland. Wenn eins bestimmt nicht geht, dann dass der Berliner Dom mit Persil-Reklame umhüllt ist, um nicht notwendige Bauarbeiten zu finanzieren. - Die Nutzung von Kirchen als Werbeträger kann nur ein Notnagel sein. Und das ist beim Dom nicht gegeben.
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@ Manuel!
Stimmt! Pietätsloser gehts wirklich nicht mehr! Am besten noch irgendeine miese
Imagekampagne von Kik textilien a la: Babystrampler für 3,89, Thermofilzunterhose für 1,87, Damenblouson für 3,87

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Fragt sich nur, ob die Ablehnung ggü. solche Projekten nicht erwähnt wird, weil man nichts dagegen hat oder weil man nicht darauf angesprochen wurde. Falls ersteres der Fall ist, dann wird die Kirche schon wissen, was sie tut...Ist es denn die Kirche die Werbung für ein Produkt macht (wird der Pfarrer das Produkt auf der Kanzel anwerben?), oder die jew. Firma wirbt für sich selbst und und für den Werbeplatz ein Paar € als Gegenleistung beisteuert? Es gibt bestimmt auch "anspruchsvollere" Bewerber, viell. eine Wohltätigkeitsorganisation - wobei die ja eher Geld haben wollen, alsdass sie es geben...
Hast aber Recht, eine x-beliebige Kunsthalle nebenan ist natürlich notwendiger, als "der zentralen protestantischen Kirche Deutschlands" ihre ursprüngl. Gestalt und Proportionen zurückzugeben ... -
@ Ben,
Ok, seh ich ein! Es ist immer schwierig! Auf der einen Seite loben wir in Deutschland immer wieder gern das hohe staatliche Engagement, und verwenden häufig das Horrorbild England als Gegenbeispiel (obwohl es da noch ganz andere Kandidaten gibt!), auf der anderen Seite heulen wir doch darüber, dass das private Engagement zu gering ist. Tja, der goldene Mittelweg wird schwierig zu finden sein. Tja, was soll man da machen? -
Ben: Ich weiß nicht, was das mit der Kunsthalle zu tun haben soll. Vielleicht möchtest Du potentiellen Spendern vorwerfen, dass sie ihr Geld nicht der Kirche gegeben haben?
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sowas am berliner dom?? schwer vorstellbar! aber wenns schnell geht...
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Wenns kurz vor dem Zusammenstürzen steht, kann man das vielleicht so machen. Aber nicht, um ein intakts Dach gegen ein teureres auszutauschen. Für mich kommt das nicht in Frage und zum Glück bin ich da auch nicht der einzige.
Abgesehen davon: Diese Geschichten von der entsetzlichen Armut der EKD kann ich nicht mehr hören. Wenn das Dach ausgetauscht werden müsste, käme das Geld schon zusammen.
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Ich habe vorhin ein paar Fotos gemacht. Der Dom steht ohne Kuppelkreuz schon etwas nackig da.
Die Notwendigkeit, die Kuppel nach Orginalvorbild neu zu bauen, sehe ich aber wirklich nicht. - Es handelt sich ja nun nicht um ein Behelfsdach. Das abgenommene Kuppelkreuz steht daneben, die Laternenbekrönung weiter entfernt hinter einem Zaun. Da es ein neues Kreuz gibt, wird das wohl da stehen bleiben.

Und dann noch drei Detailaufnahmen, die den Rostfraß etwas dokumentieren (wer sich dafür interessiert). Reinschauen konnte man natürlich nicht...

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Ich kann es ja verstehen, dass es einigen geschmacklos erscheint, wenn an Kirchenfassaden Werbeplakate angebracht werden. Wenn sich aber dadurch die Rettung eines Gebäudes mitfinanzieren lässt, sollte man pragmatisch handeln. Die Wiederherstellung der Kuppeln in Originalform ist sicherlich keine Notwenigkeit; wünschenswert wäre sie, da die Kuppeln in der jetzigen Form sehr plump wirken und dem Dom die Höhenwirkung nehmen. Durch die überdimensionierte Kuppel wirkt der Dom sehr gedrungen.
Ach ja -Kirche und Geld - viel schlimmer als ein vorübergehendes Werbeplakat finde ich die Praxis, die man vor allem bei protestantischen Kirchen sieht, Eintritt für den Besuch eines Gotteshauses zu verlangen. Das halte ich schlichtweg für unangemessen und ist bei katholischen Kirchen undenkbar oder es wird zumindest so geschickt vermittelt, dass es jedem selbst überlassen bleibt, wieviel er für den Erhalt des Gebäudes spenden möchte. Nicht einmal im Petersdom in Rom wird Eintritt verlangt.
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Wie die Welt heute berichtet, soll die Domkuppel im Frühsommer 2008 wieder komplett sein. Für Laternenbekrönung, Kuppelkreuz und weitere Arbeiten an der Kuppel würden dann insgesamt 900.000 Euro ausgegeben. Erfreulicherweise etwas weniger, als zunächst veranschlagt.
Die Berliner haben sich mit Spenden in Höhe von mittlerweile 26.500 Euro daran beteiligt.
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They should reconstruct the original endings of the cupolas of the Dom, this ones made by the cominist look so horrible and make the Dom look funny and out of proportions...but I guess its to ask too much, this is Germany and anything related to reconstruction of things like they were before the war is bringing so many paranoias that the discussions are never ending....what a pitty !!
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i think in this case, its more the lack of money than the paranoias. We all should be glad that the the dome survived the war at all.
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Ab Mai 2008 gibt es glücklicherweise wieder ein Kuppelkreuz. Bei den Arbeiten am Dom sind allerdings auch noch weitere Schäden entdeckt worden, so laufen z.B. die Kugeln an den Ecktürmen Witterungsbedingt mit Wasser voll (pro Kugel etwa 500 kg Wasser), deswegen kommen diese im Oktober auch runter. Dazu müssen noch die Engel gesichert werden, da zum Teil sogar die Flügel wackeln.
Die gesamt Sanierungskosten betragen etwa 1,42 Millionen €. Bund und Land tragen davon 430 000 € zu, ulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) steuert 200 000 € dazu, Dombauverein und Spender zusammen rund 110 000 €, dann noch Mittel aus dem Kirchenhaushalt und vom Denkmalschutz. Auch die Cornelsen Stiftung hat jetzt 100.000 € gespendet. Weiteres Geld soll durch den Verkauf von Stücken des alten Kreuzes eingenommen werden.
http://www.morgenpost.de/content/2007/0…lin/922523.html
©2007 Jo-King -