Das Gebiet am Kaiserlei wäre der ideale Platz dafür.
Zusätzlich wäre das Parkplatzproblem rund um den Bornheimer Hang gelöst. Wenn dort nächstes Jahr Mannschaften wie Braunschweig, Dresden, Gladbach oder Sankt Pauli einmarschieren, dann wird es richtig voll und man benötigt den kompletten Parkplatz.
Multifunktionsarena am Stadion
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Es kommt möglicherweise Bewegung in die Sache. Die Printausgabe der FAZ-Rhein-Main-Zeitung berichtet, dass es zwei Interessenten für den Bau einer Mehrzweckarena gebe. Die Stadt wolle das Grundstück zur Verfügung stellen, aber keine weitere finanzielle Förderung vornehmen, sagte Stadtrat Frank. Auch angesprochen wurde der Vorschlag den Konzertveranstalter Marek Lieberberg in einem Interview mit der gleichen Zeitung gemacht hatte. Lieberberg sagt dort, er sehe eindeutigen Bedarf für eine Halle mit 10.000 - 15.000 Sitzplätzen und da dies die Festhalle in ihrer heutigen Form nicht leisten könne, soll doch ein Umbau geprüft werden, der dies möglich machen würde. Die Messe habe übrigen versäumt, bei den letzten neu gebauten Hallen eine Konzertnutzung zumindest einzuplanen. Der Standort sei eigentlich wegen der zentralen Lage prädestiniert dafür und einen Neubau am Stadion oder am Kaiserlei sehe er kritisch.
Auch ein Bedarf für eine kleinere 1.500-Personen-Spielstätte wurde angesprochen (Vorschlag Depot in Bockenheim) und die Nutzung des Stadions am Bornheimer Hang für kleinere Open-Air-Konzerte. Beides sei nicht möglich wegen anderer Nutzung (Depot) bzw. Lärmschutz um das Stadion.
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Da drängt sich mir ein Vergleich auf...
Die Stadt möchte wohl vor allem nicht Betreiber der Halle sein. Soweit mir bekannt ist gibt es keine Halle in Deuschland, die gewinnträchtig betrieben wird. Das ist m.M.n. aber kein Argument gegen den Bau der Halle, weil der Effekt den man als Stadt erzielen wollen sollte ja nicht direkt der Ertrag ist sondern das verbesserte Angebot für den und an Spitzensport in Frankfurt. In diesem FAZ Artikel, den Schmittchen in diesem Thread schon einmal verlinkt hatte ist zu lesen, dass der Bau der Halle zwischen 80 und 100 Mio. kosten soll (zur Erinnerung: den Bau bezahlt auch nicht die Stadt) .
Ich denke beim unterstrichenen Betrag kommen nicht nur bei mir Assoziationen zum Weltkulturenmuseum auf. Die Zahlen 80 Mio. € und 100 Mio. € sind nämlich genau die, die da im Raum herumschwirren, es gehört zwar nicht direkt hierher, zumal ja die Stadt wie gesagt im Fall der Multifunktions Arena den Betrag noch nichtmal aufbringen müsste, aber die unvernünftig in die Höhe geschossenen Beträge die da für das Museum genannt werden sind schon des Öfteren hier im Forum auch außerhalb des dafüf vorgesehen Threads genannt worden.
Jeder, der nicht der Meinung ist, dass 100 Mio., die (zum 3. Mal) gar nicht von der öffentlichen Hand aufgebracht werden müssen, für eine Multifunktionsarena sehr viel besser investiert sind als in den Neubau eines zugegeben, bedeutungsvollen Museums, der darf mir jetzt gerne ein negative Bewertung verpassen. Um Kosten scheint es hier aber wohl nicht zu gehen, ich kann mir schließlich nur sehr schwer vorstellen das die Umwegerendite die auf den dann eröffneten Neubau des Museums zurückzuführen wäre auch nur im Entferntesten mit der der Arena zu vergleichen wäre.
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oh ja...
in der Tat, Long_ffm, dieser vergleich ist signifikant und fast schon himmelschreiend. Eine Multifunktionshalle soll genausoviel kosten wie ein nicht annähernd aufwendiges Museum. Unglaublich, was da für Preise gemacht werden.
Wann regt sich da eigentlich mal Widerstand?Marek Lieberbergs Vorschlag ist doch absurd, als könnte man die Festhalle ohne Weiteres erweitern.
Vielleicht sollte sich die Deutsche Bank einmal der neuen Arena annehmen und bauen - samt Erdnussgarten....
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Das große Problem der Hallen sind nicht die Baukosten, sondern der jährliche Unterhalt. Hallen dieser großen haben einen unheimlich großen Personaleinsatz für all die Eingänge, Fressbuden, Technik. Da kommen pro Veranstaltung an die 200 Leute, die bezahlt werden müssen. Dazu müssen ca. 150+ pro Jahr gemacht werden, damit sich das rechnet. Die Baukosten können über die lange Laufzeit abbezahlt werden, die sind nicht so das Problem.
Ich freue mich aber, das dieses Thema endlich eine breitere Diskussion erfährt. Die Stadt gibt 15-20 Mio für das Stadion am Borheimer Hang aus, aber nix für die Halle? Die Stadt will für 80 Mio ein Museum bauen, aber nix für die Halle? Wie oben schon erwähnt und auch in dem Artikel mit Lieberberg, würde so einer Halle ein deutlicher kultureller Gewinn für Frankfurt ausmachen. Da sollte die Stadt sich auch mit Geld engagieren! -
Naja, in die Betriebskosten dürften auch die Kosten für die Baufinanzierung mit reingehen, denn dei Leute für Fressbuden werden doch im wesentlichen nur bei Bedarf bezahlt, oder glaubt jemand, dass da 200 Feste Imbissjobs geschaffen werden?
Und somit bleibt natürlich ein richtig grosser Batzen, der auf die Baukostenfinanzierung zurückzuführen ist. wenn man die nicht hätte, könnte wohl jeder so eine Halle betreiben.Nichts desto trotz sehe auch ich die Stadt (und Region) in der Pflicht, da aktiv zu werden, grade im Hinblich auf die Stadienausbauten (Bornheimer Hang, Offenbach) und meinetwegen auch wegen dem Museum...
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Studie zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung einer Arena
Die Stadt hat eine Studie zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung einer neuen Multifunktionsarena für die Region Frankfurt/Rhein-Main erstellen lassen. Heute wurde diese der Presse präsentiert. Zu den wesentlichen Ergebnissen die folgende =8330169"]Pressemitteilung der Stadt:
Stadtrat Markus Frank eröffnete am Donnerstagnachmittag die Pressekonferenz zur Vorstellung der regionalwirtschaftlichen Bedeutung einer neuen Multifunktionsarena für die Region Frankfurt/Rhein-Main. "Die Multifunktionsarena wäre ein Aushängeschild für die ganze Region", sagte er.
Marcel Cordes von der beauftragten Sport+Markt AG stellte die wirtschaftlichen Auswirkungen für eine in Frage stehende neue Multifunktionsarena vor. Demnach generiert der Betrieb einer neuen Multifunktionsarena auf allen betrachteten Ebenen eine jährliche Wertschöpfung von 50 Millionen Euro. Rechnerisch würden dauerhaft 321 Vollzeitarbeitsstellen in Frankfurt und der Region entstehen, die Konsumausgaben in Höhe von jährlich über fünf Millionen Euro verursachen. Für die öffentliche Hand ergeben sich zudem durch den Betrieb ebenfalls Einkommenseffekte, insbesondere Umsatzsteuer, Einkommen-/Lohnsteuer und Sozialabgaben von über 13 Millionen Euro. "Die Studie bestätigt, dass sich die Multifunktionsarena rechnet und gleichzeitig ein Gewinn für die ganze Region darstellt", sagte Wirtschaftsdezernent Markus Frank.
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage haben ergeben, dass jeder zehnte Befragte zu einer größeren Halle außerhalb der Region fährt, um Sportveranstaltungen, Musikevents oder Unterhaltungsshows in einer größeren Halle zu besuchen. Entsprechend kommt für neunzig Prozent der Befragten ein Besuch der neuen Arena in Frage.
Die Baukosten einer neuen Multifunktionshalle werden auf rund 90 Millionen Euro geschätzt. Dabei würden direkt und indirekt deutlich mehr als 300 Arbeitsplätze entstehen. "Wir bauen und betreiben eine solche Arena als Stadt Frankfurt keinesfalls selbst, sondern suchen dafür einen Investor", erklärte Wirtschaftsdezernent Markus Frank und sieht die vorgestellte Studie als sehr gute Grundlage für die weiteren Entscheidungen an.
Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden.
Der Studie lag die Annahme zugrunde, dass am Kaiserlei eine Halle gemäß der vom Büro AS&P im September 2010 erstellten Machbarkeitsstudie gebaut und Ende 2014 eröffnet wird. Hinsichtlich der Auslastung wurden pro Jahr 52 Partien der Ankermieter (damit dürfte Basketball und Eishockey gemeint sein), 40 Konzerte, 25 "Family-Events Shows", 10 Business Events und fünf andere Sportevents (beispielsweise Boxen) zu Grunde gelegt.
Dies sollen nach der Machbarkeitsstudie die Eckdaten der Halle sein:
- Gesamtkapazität mit unbestuhltem Innenraum: 15.500
- Gesamtkapazität bei Sportveranstaltungen: 13.000
- Gesamtkapazität bei abgehängtem Oberrang: 8.000
- Logen / Plätze je Loge: 70/16
- Business Seats: 1.500
Visualisierung des Innenraums (hier eingerichtet für ein Basketball-Spiel):

Bild: AS&P / Stadt Frankfurt am Main -
Veranstaltungsarena Frankfurt-Rhein-Main im Kaiserlei
Im Atrium des Planungsdezernats findet vom 3.5. bis zum 15.5. eine Austellung der Entwurfsarbeiten von Studierenden der Leipnitzer Uni in Hannover. Es geht um die geplante Mehrzweckhalle im Kaiserlei. Die Halle soll ein Fassungsvermögen von 12.000 bis 14.000 zuschauer haben und neue heimstädte der Fraport Skyliners werden. Des weiteren werden Eishockey, Box oder Handballfans in der Halle auf ihr Kosten kommen.
Den Link zur Seite gibts Hier
Eckdaten:
Zeitraum:
03.05.2012 bis 15.05.2012
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
von 8.30 bis 18.00 UhrVeranstaltungsort:
Planungsdezernat
- Atrium -
Kurt-Schumacher-Str. 10
60311 Frankfurt am Main -
Auf der Homepage der Fraport Skyliners gibt es einen Artikel und eine Bildergalerie zur Ausstellung im Stadtplanungsamt.
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Laut FAZ Printausgabe vom 3.4.2013 liegt die Multifunktionsarena am Kaiserlei-Kreisel weiter auf Eis. Aktuell sähe es nicht nach einer Einigung der Städte Frankfurt und Offenbach aus.
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Wenn dieser Strang schon für die grandiose Mitteilung, das Projekt liege weiter auf Eis, vom Boden des Gurkenglases geholt wird, dann sollte auch erwähnt werden, was mittlerweile das Hindernis ist. Es besteht nämlich Streit zwischen den Städten Frankfurt und Offenbach wegen der Verkehrserschließung des Kaiserleikreisels. Hintergrund ist, dass sich Offenbach weigert, die Planung für den Umbau des Kreisverkehrs so anzupassen, dass der An- und Abreiseverkehr der 15.500 Zuschauer fassenden Multifunktionshalle bewältigt werden werden kann. Eine Anpassung der Planung wird als notwendig angesehen, weil bislang weder die Halle noch die neue Frankfurter Mainbrücke darin eingeflossen sind und die vorliegende Lösung auch als tatsächlich nicht hinreichend leistungsfähig angesehen wird.
So lange die Frage nach der Verkehrserschließung offen ist, weil die Umbauplanung nicht durch die Stadt Offenbach angepasst wird, kann Frankfurt den Bau und den Betrieb der Halle nicht ausschreiben (was längst hätte erfolgen sollen). Offenbach will das im Thread zum Kaiserlei diskutierte Paket nicht wieder aufschnüren, weil bereits ein Planfeststellungsbeschluss sowie eine Finanzierungsvereinbarung mit Bund und Land vorliegen. Es riecht also streng nach Scheitern des Projekts, zumindest an diesem Ort.
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^ Ein Planfeststellungsbeschluss zum Kaiserlei? Echt? Seit wann das denn? Ist mir völlig entgangen und auf der Seite von Hessen-Mobil, die für dieses Projekt zuständig sind, kann ich nichts finden. Gibts dafür eine Quelle? Es wäre allerhöchst interessant, mal was Verbindliches zu den Details der Planung zu sehen.
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Danke für den Hinweis. Tatsächlch ist im August 2000 ein Planfeststellungsbeschluss zum Umbau des Kaiserleikreisels bekannt gemacht worden, der nach damaligem Recht bis zum 28.9.2005 gültig war; die einmalig zulässige Verlängerung um fünf Jahre bis zum 28.9. 2010 ist rechtzeitig beantragt und bekannt gemacht worden.
2006 ist mit dem Gesetz zum Abbau von Investitionshemmnissen (oder so ähnlich) u.a. das FernstraßenG geändert worden. Solche Beschlüsse sind seitdem zehn Jahre gültig und können einmalig um fünf Jahre verlängert werden; das gilt auch für Planfeststellungsbeschlüsse, die vor dem 17. Dezember 2006 erlassen worden sind, soweit der Plan noch nicht außer Kraft getreten ist, was ja hier nicht der Fall war. Also konnte vor dem 28.9.2010 noch eine Verlängerung um fünf Jahre beantragt werden.
Aber was ich nicht finde, ist eine Bekanntmachung aus dem Jahr 2010 über die fünfjährige Verlängerung bis zum 28.9.2015. Normalerweise steht so was im Amtsblatt oder im Staatsanzeiger, hierfür aber nicht.
Bedeutet jetzt was? Entweder ich bin zu doof zu suchen bzw. zu finden oder die Verlängerung wurde nicht beantragt; dann wäre der Beschluss aus 2000 inzwischen unwirksam, d.h. HessenMobil geht zurück auf Los und führt ein neues Verfahren mit ggf. geänderten Plänen durch.
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Hintergrund ist, dass sich Offenbach weigert, die Planung für den Umbau des Kreisverkehrs so anzupassen, dass der An- und Abreiseverkehr der 15.500 Zuschauer fassenden Multifunktionshalle bewältigt werden werden kann.
Das wird doch nicht rund so: Im Strang zum Kaiserleigebiet findet sind doch, dass Offenbach und Frankfurt sich geeinigt haben, dass sich Frankfurt am Umbau des Kreisels beteiligt. Das wird doch nicht geschehen sein, ohne dass der Grund (ggf. Anlass) der Offenbacher Forderung nach Beteiligung der Stadt Frankfurt, nämlich die Osthafenbrücke, in die Planung einbezogen wurde.
Also wurde entweder Frankfurt über den Tisch gezogen (kann ich mir nicht vorstellen) oder die FNP versucht gegen Offenbach zu hetzen (kann ich mir vorstellen).
Ob die Planung für die Veranstaltungshalle Teil des Deals war müssen andere wissen, aber der Kreiselumbau muss allmählich in die Pötte kommen, sonst ist die Brücke fertig, die zu vermeidende Verkehrssituation ist eingetreten und an den Deal erinnert sich keiner, der zahlen soll (Frankfurt, Bund). Und ein Umbau nach Eröffnung der Brücke wird viel aufwändiger und teurer.
Ein erneutes Aufrollen des Planungsprozesses in Verbindung mit einem Rücktritt vom Deal wegen "unvereinbarer Differenzen" passt dagegen in das Bild, das ich in den letzten Jahren von der Stadt Frankfurt als Vertragspartner in Verkehrs- und Bauprojekten gewonnen habe. Und wenn dadurch Sachzwänge geschaffen werden, ist das nachfolgende "alternativlose" Vorgehen doch nicht Schuld der Stadt.
Vielleicht doch erst Offenbach eingemeinden und dann den Kreisel umbauen, dann ist die Verantwortung in einer Hand und die Planung einfacher.
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^^ Kleiner Nachtrag: weder das eine noch das andere bedeutet es. Es wird einfach so sein, dass vor Eintritt der Unwirksamkeit des Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 2000 mit der Durchführung des Vorhabens begonnen wurde, wir habens nur nicht mitgekriegt. Wenn 2011/12 Verwaltungs- und Finanzierungsvereinbarungen geschlossen wurden, werden dem konkrete Kostenermittlungen zugrunde gelegen haben, die nicht über Nacht entstehen. Zur Wahrung der Frist reicht es, dass verwaltungsintern mit der Vorbereitung des Vorhabens begonnen wurde, etwa durch Vorbereitung von Ausschreibungen etwa für Planungsleistungen, Baugrunduntersuchungen zur genaueren Kostenermittlung usw.
Es wäre ja auch ein schlechter Witz gewesen, wenn man die Verlängerung verbaselt hätte. -
Frankfurt und Offenbach wollen Multifunktionshalle bauen, das schreibt die FR und berichtet das der Bau ein Teil eines gemeinsamen Plans sei, mit dem der Kaiserlei weiter entwickelt werden soll.
Allerdings müssen Stadtverordnetenversammlungen von Frankfurt und Offenbach noch zustimmen!!Kwelle
http://www.fr-online.de/rhein-main/off…w,asTicker.html -
Das kann ich mir nicht vorstellen, dass die Stadt Frankfurt nun als Bauherr auftreten möchte. Zu entschieden wurden bislang Fragen nach einer Beteiligung an den Baukosten und vor allem an den späteren Betriebskosten zurückgewiesen. Allenfalls ein Grundstück werde gegebenenfalls zur Verfügung gestellt, hieß es. Und Offenbach? Die Stadt ist pleite und steht unter so etwas Ähnlichem wie Insolvenzverwaltung.
Und Sponsoren, wie im FR-Artikel erwähnt? Seit wann finanziert sich so etwas über Sponsoren? Wer hier investiert, der will damit Geld verdienen und nicht welches verschenken. Das wird mal wieder ein Klops der Rundschau sein, kennt man ja schon. Edit: Ich sehe gerade, dass das eine dpa-Übernahme ist. Damit ist die Ente dingfest gemacht.
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...ja, das ist sehr spärlich, der Artikel der FR, aber das Treffen in Of wird wohl stattgefunden haben oder? Wie müssen e abwarten. Ich werfe mal "Wisser" als Kandidat!
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Gerade gestern begann die Offenlage des B-Plans Nr. 887 "Kaiserlei-Promenade", der den Frankfurter Teil des Kaiserlei-Gebietes umfasst. Was man sagen kann, die Halle wird offensichtlich nicht dort in Erwägung gezogen, denn sonst wäre das wohl in der textlichen Begründung irgendwie erwähnt worden. Stattdessen heißt es nur:
"Begründung
Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 887 – Kaiserlei-Promenade – wird durch die Kaiserlei-Promenade im Norden und die Bahngleise der ICE-Strecke entlang der Oberräder Gemüseanbauflächen im Süden begrenzt und umfasst das unbe-baute Grundstück einschließlich die südlich gelegene Trasse der ICE-Strecke. Im Osten bildet die Bundesautobahn BAB 661 den Abschluss des Plangebiets. Der Geltungsbe-reich hat eine Größe von ca. 5,4 ha und wird gegenwärtig als unbeplanter Innenbereich nach § 34 BauGB beurteilt.
Die Mercedes Benz AG beabsichtigt, mehrere Autohäuser auf Frankfurter und Offenba-cher Stadtgebiet an einem gut erreichbaren Standort zusammenzufassen. Das Nut-zungsspektrum soll den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt mit integrierter Werkstatt so-wie entsprechender Infrastruktur und Verwaltung umfassen.
Das unbebaute Grundstück südlich der Kaiserlei-Promenade, im Regionalen Flächen-nutzungsplan als Gewerbefläche dargestellt, erweist sich aufgrund seiner Lage zwi-schen Frankfurt und Offenbach in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn BAB 661 sowie mit direktem S-Bahnanschluss als besonders geeigneter Standort für die Konzen-trationsmaßnahme.
Zudem könnte der bereits auf Offenbacher Stadtgebiet nördlich der Kaiserlei-Promenade gelegene Verwaltungs- und Autohausstandort von Hyundai durch die An-siedlung von Mercedes-Benz gestärkt werden."So arg viel Platz ist dann ja gar nicht mehr. Vielleicht östlich der A661?
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