Ich frage mich aber eher, wozu man dem Nachbarbau diese Kolonnaden verpasst hat. An sich bin ich ja ein Fan davon. Aber anders als auf der Nordseite war es in diesem Fall war doch klar, dass man sie aufgrund der folgenden Gebäude nicht bis ins unendliche weiterführen können würde. Jetzt läuft man früher oder später gegen die Wand oder (wohl eher) das EG des Lückenfüllers würde durch eine durch einen diagonalen Übergang von Kolonnade zur Straße an Fläche verlieren...
Will/kann der Bund das Grundstück nicht mal abtreten? So wirklich passt dort ja eh nichts großes hin. Und innerhalb des Blocks ist noch genug Platz für ein paar Büros.
Leipziger-Platz-Thread
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Ich frage mich gerade, ob es nicht sinnvoll wäre, die Leipziger Straße aufzuteilen und jeweils an den Außenseiten des Platzes entlang zu führen. Man hätte dann eine größere, unzerschnittene Grünfläche in der Mitte und zwei leichter zu überquerende Straßen, die den Platz nicht so extrem teilen würden.
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Mal abgesehen davon, dass die momentane Platzgestaltung Bestandsschutz genießt und das Geld für eine solche Baumaßnahme fehlen dürfte, wäre sie rein funktionstechnisch völlig unsinnig:
Die jetzigen Erschließungsstraßen am Platzrand sind ja verkehrlich nicht allzu frequentiert, Anlieferungsverkehr, Ein- und Ausparken und auch mal nen Fußgänger auf der Straße stört da nicht allzusehr. Würde man nun die Fahrspuren der Leipziger Straße im Richtungsverkehr an den Rand legen, würde diese vorgenannten Verkehre und das wahrscheinlich unweigerlich folgende "Parken in zweiter Reihe" ständig zum Stocken des Verkehrsflusses auf der Leipziger führen. Den Anliegern, dürfte der Verkehr so dicht vor der Tür wenig recht sein.
Die Zugänge zur U-Bahn wären ein weiteres Problem - einen müsste man verlegen - die Chance ihn in den gerade entstehenden Neubau zu verlegen ist aber vorbei. Um auf die dann entstehende Grünfläche und um zur U-bahn zu gelangen bräucht's wohl dann Übergänge mit Fußgängerampeln - die stören ebenfalls den Verkehrsfluss. Wegen der abknickenden Verkehrsführung würd es ja unübersichtlich - einfach mal in einer Verkehrslücke drüberlaufen ist dann nicht.
Die schöne neue entstehende Grünfläche würd dann auch noch durch die geplante Straßenbahn (na ja, vielleicht mit Rasengleis;)) durchschnitten.
Was nützt also eine optisch nette große Grünfläche in der Mitte, wenn sie mit soviel Nachteilen erkauft würde. Lieber zwei kleine Teilflächen, die besser nutzbar sind. -
Der Leipziger Platz war schon immer durch den Verkehr 'durchschnitten' - wozu sollte man das ändern wollen? Es ist weder ästhetisch noch strukturell empfehlenswert. Vom Verkehrsstrom umgebene grüne Inseln bieten im Allgemeinen eine äußerst geringe Aufenthaltsqualität.
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Dass es immer wo war heisst ja nichts. Man könnte in der Mitte einen Obelisken oder einen anderen Blickfang aufstellen. Die Wirkung angenehme Wirkung eines Platzes geht mE etwas durch die durchgehende Strassenschneise verloren. Sie schafft etwas Ungemütliches. Ein Ort des Durchgangs statt des Verweilens.
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Ein Platz, der von Autos komplett umfahren wird, ist aber auch nicht gemütlicher. Siehe Straußberger Platz, Ernst-Reuter-Platz.Was Du da vorschlägst, ist eine komplette Neugestaltung, obwohl der Platz noch nicht mal fertig ist. Ich kann mir Deine Idee weder zweckmäßig vorstellen, noch befürworten.
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Ein Ort des Durchgangs statt des Verweilens.
Der Platz ist so wie er ist ein Ort des Verweilens, weil er von einem fußläufigen Bereich umgrenzt ist. Eine Insel mitten im Fahrzeugverkehr wäre es nicht - gibt doch wohl hinreichend Negativbeispiele dieser Art. Auch in Berlin.
Es macht schlicht und ergreifend NULL Sinn, das erkannten offensichtlich bereits unsere Altvorderen. -
Mag ja sein. Gemütlich war wohl auch der falsche Begriff, es ging mehr um die städtebauliche Wirkung.
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^^ Was wäre denn die positive städtebauliche Wirkung deines Vorschlages?
Krumme Strasse mit vielen Ecken um einen großen Platz herum statt einer geraden Strasse mit zwei von Häusern gesäumten Plätzen?Mir gefällt die momentane Lösung bei weitem besser, weil die beiden Platzhälften sich beinahe direkt an die Häuser anschliessen und nur durch eine schmale Strasse getrennt sind. Dadurch ist es viel einfacher, den Platz als erweiterte Nutzungszone dieser Häuser zu verwenden, z.B. für Gastronomie oder einfach nur als Sitzgelegenheit. Ein Platz den man nur durch Überquerung von breiten Strassen erreichen kann, kann so etwas nicht leisten. Ein negatives Beispiel wäre der Ernst-Reuter-Platz. Solche Plätze sind üblicherweise ziemlich tot weil von den Passentenströmen künstlich abgetrennt. Man muss ein Hindernis überwinden um dorthin zu kommen, dadurch ergibt sich keine spontane Nutzung.
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Da ich mich jetzt seit nem halben Jahr mit dem Ernst-Reuter-Platz beschäftige (nur noch eine Woche!!! :D), würde ich sagen, dass der Verkehr die Aufenthaltsqualität auf der Mittelinsel nicht beeinträchtigt. In der Mitte ist es nicht lauter, als in einer normalen Straße. Der Lärm verteilt sich gut, keine Schallreflexion oder sowas in der Art eben. Im Gegensatz zum Bürgersteig. Da ists wie an der Autobahn. Das eigentliche akustische Problem der Insel, ist der Springbrunnen. Der ist viel lauter, als der Verkehr! Das Problem ist - wie necro schon sagt - lediglich, sie zu erreichen.
Das "Problem" des LP ist eher, dass es mal wieder ein Designer-Platz ist, der zwar schick aussieht, aber nicht zu gebrauchen ist. Man kann ich nicht betreten, er bietet zu wenig Sitzgelegenheiten und hat auch sonst nichts zu bieten; keine wirkliche Gastro, keine Geschäfte, keinen Grund, ihn von West nach Ost zu überqueren...Hoffentlich ändert sich das mit dem neuen EKZ.
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Mag ja sein. Gemütlich war wohl auch der falsche Begriff, es ging mehr um die städtebauliche Wirkung.
Naja, allein schon die Torwirkung, die der Leipziger Platz (auch ohne Torhäuser) momentan hat, wäre ja dann obsolet.
Lass erst einmal den Platz wirklich fertig werden, dann sieht man ja, wie es wirkt. Allein schon das neue Einkaufszentrum wird die Passantenströme erheblich ändern (zum Guten).
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Mir ist da grad beim Betrachten der Cam4 des LP12 eine Idee gekommen, die ich unbedingt kundtun muss.
Auf dieser Cam erkennt man sehr gut die einheitliche Rückstufung der Gebäude des Oktagons am Leipziger Platz und es sprang mir förmlich entgegen, was für Chancen an diesem ungenutzt bleiben.
Es wäre einfach fantastisch könnte man mittels zwei kleiner Stege oder Brücken das Achteck vollenden, es würden sich neue Perspektiven entstehen, in der der Passant von dieser Überquerung aus die Flucht der Leipziger Staße entlangschauen, und den Verkehr unter einem verfolgen könnte, was besonders nachts einen besonderen Reiz haben dürfte.
Aber was ich viel reizvoller fände, wäre die Verbindung der beiden getrennten Terrassen, die man mit kleinen Läden desweiteren kommerziell und touristisch erschliessen könnte.
Und final gesponnen, könnte man dann noch die Torhäuser äusserlich rekonstruieren um diese Terrassen auch getrennt mittels Treppen und nem Aufzug erreichen zu können.
Auch wenn diese aufgrund der Breite der heutigen Leipziger Straße nicht an den ursprünglichen Platz entstehen könnten, würde ich die äusserliche Rekonstruktion mit neuem Zweck einfach toll finden und zudem eine stärkere Torwirkung entstehen.
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^^ Ich kenne bisher kein einziges gutes Beispiel für einen modern Bügel/Brückenbau über eine Strasse, dagegen viele abschreckende Beispiele, von denen das recht bekannte Schimmelpfenghaus am Zoo erst kürzlich abgerissen wurde. Meiner Meinung nach dind derartige Bauten in der Strassenperrspektive eher störend als angenehm, weil sie nicht nur eine optische Tunnelwirkung erzeugen sondern auch regelmäßig zu Schmuddelecken verkommen.
Vielleicht hast du ja eine etwas leichtere Bauweise als das Schimmelpfenghaus im Auge wie eine gläserne Brücke etc., aber dann bleibt die Frage welchem Zweck so eine Brücke zwischen völlig zusammenhangslosen Bauten dienen sollte.
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^^ Sicher hast du Recht, insofern dass die Brücke optisch nicht zu sehr ins Gewicht fallen, oder gar räumlich abschotten sollte.
Diese sollten filigran, leicht, eher unauffällig sein, wie eine Art Steg, welche beide Platzhälften verbinden.Also wenn das LP 12 eröffnet und die Besucherströme vermehrt den Leipziger Platz ansteuern, gehören Cafes und Dergleichen dorthin.
Gegenwärtig ist der Platz, durchtrennt von einer breiten, dichtbefahrenen Straße, nahezu ausgestorben.Es wäre schön wieder einen quirligen Platz, voller Leben, vielleicht dann sozusagen auf zwei Etagen, dort vorzufinden.
Die Lärmbelastung wäre neben der dann schon, generell einzigartigen Perspektive, in dieser exponierten Lage wesentlich geringer und würde die Aufenthaltsqualität steigern.
Und natürlich wäre der architektonische Glanzpunkt nicht zu vergessen, die in ihrer Funktion veränderten Torhäuser nicht ausser Betracht zu lassen, äusserlich historisch und von innen modern mit dem Zweck die Besucherströme über Treppe und Aufzug auf die obere Ebene zu lenken, auf welcher auch ein weiterer Zugang zum LP12 geschaffen werden könnte.
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Der LP wird sicher nicht wegen einer Brücke quirliger, sondern wegen der dort anwesenden Geschäfte und Gastronomie. Soweit ich das beurteilen kann, ist dies auf dem besten Weg. Die Leipziger hat außerdem sowohl mehrere Fußgängertunnel als auch Ampeln, so dass man die Strasse ohne Probleme über/unterqueren kann. Ein Brückenbau in einer oberen Etage stellt m.M. keine Verbesserung dar. Das über den LP eine breite Strasse führt, halte ich auch für keine Minderung der Aufenthaltsqualität sondern sorgt durch seine (bald deutlich steigende) Wuseligkeit für die oft zitierte Großstadtatmosphäre. -
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Für die Grossstadtatmosphäre und Quirligkeit wird schon das LP12, was ich für einen wahnsinnig wichtigen Lückenschluss erachte, sorgen, dafür ist der von mir ins gesprächgebrachte Brückenbau sicherlich nicht von Nöten.
Die Anwesenheit von Geschäften und Gastronomie, wie du angesprochen hast, wird dafür schon sorgen.Trotzdem finde ich eine obere schmale Ebene, welche mit kleinen Lädchen und einer einzigartigen Sicht auf den Platz, welche den Blick unter Anderem Richtung Potsdamer Platz lenkt sehr reizvoll.
Desweiteren wird diese den zukünftig belebten Leipziger Platz aus einer erhobenen Position anders und vielschichtiger erfassen lassen, besonders nachts, wenn dieser vielleicht besser illuminiert wird.Ausserdem würden die Rekonstruktion der Torhäuser für mich schon ein Pro-Argument darstellen und ich mich schon allein auf diese tierisch freuen.
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Meiner Meinung nach sollte man den Leipziger Platz eher dahingehend umgestalten, dass man auf die Rasenflächen verzichtet und stattdessen einen steinernen Stadtplatz entstehen lässt. Durch das neue Shoppingcenter werden die Besucherströme zunehmen. Die schmalen Wege zwischen den Grünflächen schränken die für Fußgänger nutzbare Fläche zu sehr ein. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie nur in Nord-Süd Richtung verlaufen und das widerspricht den durch das Shoppingcenter generierten Fußgängerströmen, die eher schräg über den Platz verlaufen würden. Viele werden zukünftig sicherlich die kürzere Strecke quer über die Rasenflächen nehmen, sodass auf der heute noch nahezu ungenutzten Grünfläche hässliche Trampelpfade entstehen werden. Als Liegewiese eignet sich der Platz auf Grund der lauten Straße und den in zukunft zunehmenden Passanten sowieso nicht. Nur wenige Meter entfernt befindet sich mit dem Tiergarten eine der größten innerstädtischen Grünanlagen und auch entlang der Gabriele Tergit Promenade gibt es Grünflächen zum Verweilen. Das kleine Stück Rasen ist hier nicht unbedingt notwendig.
Auf einem steinernen Stadtplatz könnten sich die Fußgängerströme frei entfalten, was sicherlich eine urbane, lebendige Atmosphäre schaffen wird. Außerdem könnten Teile der Fläche für Außenbestuhlung für mögliche gastronomie in den Erdgeschossen der angrenzenden Bauten genutzt werden. -
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Woher kennst Du die Probleme der Besucherströme, wenn es sie noch garnicht gibt?Lasst die Ecke doch erstmal fertig werden und dann schauen, wie, wo und was da strömt und welche Probleme sich da auftun könnten.
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^Naja es ist ziemlich offensichtlich. Selbst wenn das Shoppingcenter noch nicht fertig ist, sind die Planungen ja bekannt. Und die Haupteingänge des Centers zum Leipziger Platz hin befinden sich genau dort, wo keiner der schmalen Wege zwischen den Grünflächen direkt hinführt (wenn man aus Richtung Bahnhof Potsdamer Platz kommt). Die Besucherströme sind auch nicht mein einziges Argument. Ein offener steinerner Platz bietet definitiv mehr Raum für Fußgänger sich über die Platzfläche zu verteilen und diese zu beleben. Es würde meiner Meinung nach der (zukünftigen) Funtion des Platzes als verkehrsreicher (nicht nur Auto- sondern auch Fußgängerverkehr) Umschlagsplatz zwischen Bahnhof und dem Einkaufscenter bzw. zwischen Potsdamer Platz und Leipziger Straße mehr gerecht werden, als die derzeitige auf "grüne Erholungsfläche" getrimmte Gestaltung. Das wird der Platz nämlich mit Sicherheit nie sein. Und muss er auch gar nicht bei dem Überangebot an grünen Erholungsflächen in der Umgebung
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Wie gesagt: lass das erstmal fertig werden und dann sehen, wie die Menschen sich da verteilen.
Da der Leipziger Platz seit je her ein grüner Platz war, sollte man diesem Zustand auch den Vorzug geben. Wenn sich die Menschen über die Grünflächen verteilen, wird man schon was dagegen tun. (Vielleicht haben sich ja auch die Anrainer verpflichtet für die Grüünflächen zu sorgen? Weiß das jemand?)
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