Badhotel & Villa Berg

  • Villa Berg

    Ich war heute da. So gar nix läuft, außer Unkraut und bröckelnde Fassaden. Hoffe nur, die Villa überlebt die zum Jahresende erst (nur) angekündigte Machbarkeitsstudie (s.o.).

  • Und ganz gemütlich geht es hier immer noch weiter: Nach der sog. Bürgerbeteiligung wird erst jetzt ein Architekt mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, und irgendwann in 3 Jahren soll es dann (womit eigentlich?) losgehen. Die Sache mit dem SWR-Sendesaal ist natürlich noch immer nicht geklärt. PP stellt schon mal klar, dass die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung für die Stadt nicht verbindlich sind, Frau Schmelzer vom Stadtplanungsamt formuliert anders: Es dürfe keine Denkverbote geben und es müsse ergebnisoffen diskutiert werden. Hm, was wurde denn bisher gemacht? In anderen Worten, die Bürgerbeteiligung hätte man sich auch gleich schenken können - man ist ganz offensichtlich exakt so schlau wie vorher. Warum nur wundert mich das nicht?


    Quelle: StZ
    http://www.stuttgarter-zeitung…52-959a-47ed386838f7.html

  • dass die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung für die Stadt nicht verbindlich sind,

    Das ist klasse. Wer ist denn die Stadt als deren Bürger? Also nicht verbindlich für die Bürgervertreter namens Stadtpolitiker. Aber opportun als fünfte Kolonne gegen Investoren verwendbar, kann Stadtpolitik bei entsprechender Interessenlage sich doch geschickt hinter den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung verstecken.


    Plausibler wäre der Satz, dass die Ergebnisse nicht für die Investoren oder das verhandelte Enfergebnis verbindlich seien.

  • Im Umbau befindet sich das Mineralbad Berg. Geplant wird die Sanierung von 4a Architekten:








    Die Neubauten am Schwanenplatz wachsen allmählich in die Höhe:




    Ein architektonische interessantes Wohnhausprojekt findet sich auf der anderen Seite der Karl-Schurz-Straße.
    Geplant wird es von der Arge Architekturbüro Deuschle + Bureauhub Archtecture.
    Visualisierungen bei Bureauhub: 1, 2, 3.







    Aufnahmen vom 18.08.2017

  • ^Abreißen und neu bauen wäre natürlich in der Ausführung (nicht der gesammte Prozess) schneller. Sanieren bedeutet eben weniger Genemigungen und weniger Protest.

  • ^Abreißen und neu bauen wäre natürlich in der Ausführung (nicht der gesammte Prozess) schneller. Sanieren bedeutet eben weniger Genemigungen und weniger Protest.


    Der Grund für die Verzögerung sind die eigentlich die Mineralquellen und weniger das Gebäude

  • Stimmt, so steht es im Artikel. Irgendwas ist halt immer. V.a. wenn die öffentliche Hand baut. Im Zweifel dann die Mineralquellen selbst...

  • Die Nachbarschaft wird jetzt von der SSN Group mit dem Projekt "Dreizeit - Wohnen an der Villa Berg" entwickelt. Auf der Website für den Verkauf der Eigentumswohnen heisst es: "Wohnen in einer der 48 Eigentumswohnungen der drei Solitäre ist ein absolutes Muss für jede Person, die sich für Architektur und Design interessiert."


    Vielleicht ein eigenes Thema wert und hier an falscher Stelle?

  • ^Doch, liegt allerdings relativ nahe an der Villa Berg sebst. Allerdings ertsaunt mich die Lage etwas. Wenn ich mich nicht im Grundstück vertan habe liegen die Neubauten direkt neben einer Schule, und der direkt angrenzende Stadtteil Raitelsberg ist wohl eines der assigsten Viertel von ganz Stuttgart. Bei Preisen von bis zu 1 Mio Euro für eine 100 qm Wohnung schone eine etwas heikle Sache. Klar, die Lage direkt am Parkrand ist schön, aber was die direkt Umgebung und die Nahversorgung anbelangt siehts düster aus. Vermutlich wird drauf spekuliert das die Klientel das Haus ohnehin zu 99% durch die Tiefgarage mit dem Porsche verlässt. :D

  • Wenn ich mich nicht im Grundstück vertan habe liegen die Neubauten direkt neben einer Schule, und der direkt angrenzende Stadtteil Raitelsberg ist wohl eines der assigsten Viertel von ganz Stuttgart.


    Also das Viertel ist nicht wirklich assig. Die alten Gebäude wurden in den letzten Jahren schön hergerichtet. Es ist zwar nicht Killesberg, aber Angst muss man nachts da nicht wirklich haben. :nono:

  • Ich hab dort direkt neben dran an der Merz Akademie studiert. Nein, Angst muss man da nicht haben (wo muss man das schon in Stuttgart?), aber für diese Preise bietet das Viertel nicht unbedingt ein adequates Ambiente. Dennoch, dieses Projekt kann das Viertel nachhaltig zum guten Verändern. Generell ist in S-Ost noch viel Luft nach oben, auch wenn die Bebauung oft nicht viel hergibt. Ich hoffe ja darauf das man auf dem Gebiet des Gaswerkes, rund um dem Gaskessel, ein städtebauliches Leuchtturmprojekt initiiert.