ach ja, hatte ich vergessen zu erzählen, man sieht die Veränderungen jetzt auch schon weiter weg. Sieht auch dann noch sehr gut aus.
Hat es schonmal jemand bei Nacht gesehen? da verschlägt es mich nicht so oft zum Alex... ![]()
Alexanderplatz aktuell
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derhund -
10. Dezember 2003 um 20:27 -
Geschlossen
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Quelle: cityscope.de
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Zitat von nitsche86
Und auch noch so simpel. Einfach Glas ran und fertig, also ich find es super, vielleicht diese grauen Ränder noch ein wenig streichen.
Stimmt. Mit kleinem Aufwand wird viel erreicht. Ich muss meine spöttische Bemerkungen zur Kostenberechnung zurücknehmen. Die 3 Mio. sind bei dieser Bauweise durchaus realistisch.
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Als Ich vor 2 Monaten in Berlin gewesen bin, da hab ich die Grundstücke für diese Hochhäuser am Alexanderplatz gesucht, aber alles war zugebaut.
Kann man die Bauten dort wirklich alle aufstocken?
Als ich davor stand war ich nicht allzu überzeugt. -
Manu84,
der Bestand am Alexanderplatz von Peter Behrens (Berolinahaus, Alexanderhaus) bleibt erhalten und wird nicht aufgestockt.
Das alte Kaufhaus wird gerade saniert und zum Platz hin erweitert. Ein etwaiger Turm, der zu diesem Grundstück von der Asset Management Bremen geplant ist - allerdings in den Sternen steht - würde hinter dem Kaufhaus, vor der Liebknecht-Straße angebaut.
Das Grundstück des Park Inn Hotels erstreckt sich noch weiter östlich, als es derzeit bebaut ist. Dort soll der Bestand theoretisch durch drei Hochhäuser ersetzt, aber zumindest ergänzt werden. Wie gesagt, theoretisch. Das Hotel ist in der Vergangenheit schon mehrfach aufgemöbelt worden (siehe oben).
Daran östlich anschließend, an der bisher unbebauten Platzecke, plant der Eigentümer Hines einen Sockelbau samt späterem Turm. Das Grundstück ist zwar seit kurzem umzäunt, von Bautätigkeiten gibt es jedoch keine Spur, nicht einmal eine Ankündigung.
Hinter dem Berolinahaus, also nicht mehr zum eigentlichen Platz gehörend, plant die Sonae den auch in diesem Forum schon mehrfach gezeigten Turm mit der Kuppel. Bisher wird dort aber erst einmal nur ein Shopping-Center errichtet. Der Bau des Turmes dürfte sich bis ... hinziehen.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Alexanderstraße (verlängerte Karl-Marx-Allee) steht derzeit ein Büroriegel der TLG. Das ist nach Kollhoffs Plan auch ein Standort für drei Hochhäuser.
Daneben steht das ehemalige "Haus des Reisens" (große "Sharp"-Werbung auf dem Dach). Das soll durch die AlexanderplatzXYZGbR ebenso irgendwann mit einem höheren Gebäude ersetzt werden. Die Betonung liegt auf "irgendwann".
Und letztlich steht auch das Berliner Verlagsgebäude (an der gegenüberliegenden Ecke des Park Inn) zur Disposition. Der Verlag selbst steht dem wohl eher skeptisch gegenüber.
Zusammenfassung: Ausser Spesen nix gewesen.

Gruss
AeG -
Danke Aeg!
"Kultursenator Flierl will sparen und zieht um"
"Gesucht wird jetzt nach einem Gebäude mit 5000 Quadratmetern. In der Brunnenstraße zahlt die Kulturverwaltung jährlich 2,5 Millionen Euro an das Land Berlin als Eigentümerin. Mit einem Umzug sollen nun mindestens ein Drittel der Mietkosten eingespart werden."
"Im Visier hat Flierl das denkmalgeschützte "Haus des Lehrers" mit dem markanten Fries zum gesellschaftlichen Leben der DDR von Walter Womacka
am Alexanderplatz.Das Anfang der 60er Jahre von dem in der DDR renommierten Architekten Hermann Henselmann gebaute und kürzlich sanierte 54 Meter hohe Bürohaus sei aber nur eine Option, sagt Wöhlert. Es würden auch andere Objekte, die noch geheim bleiben sollen, geprüft. Ein Umzugstermin steht offenbar noch nicht fest." -
Ich find dieses Gebäude so extrem hässlich, das man das Denkmalschützt.
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Ich finde, ein DDR-Haus an der Ecke sollte man schon als Geschichtskapitel erhalten. Nachdem das Ahornblatt von Müther ja weg ist, sollte wenigstens dieses Haus erhalten bleiben, der Rest kann ja plattgemacht werden (Vom Brunnen der Völkerfreundschaft abgesehen). Oder hat jemand eine Alternative zur Hand?
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Meines Erachtens ist der riesige Gebäuderiegel hinter dem Alexanderplatz (wo u.a. das Umweltministerium sitzt) das optisch größte Problem, gefolgt vom speziellen Panorama in Richtung Osten.
Das Haus des Lehrers sollte aufgrund seiner dokumentarischen Bedeutung aber durchaus erhalten bleiben.Und auch diese Uhr sollte man besser stehen lassen. Wie soll man sich da sonst finden?

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Manuel: da stimme ich dir 100% zu.
Alles was hinterm PARK INN kommt (dieser Riesenriegel (mit Döblin Zitaten), dieses Verlagshaus, sowie diese "komischen" 10-15 stöcker) ist schrecklich.
Einige andere Gebäude am Platze sind jedoch sehr wohl erhaltenswert, so z.B. das Haus des Lehrers (IMO nach der Sanierung sehr wohl gelungen), das Berolina und Alexanderhaus. Diese bilden ja ein Ensemble, dass zur Identität des Platzes beiträgt. So wie Manuel schon richtig sagt auch andere Dinge zur speziellen Atmosphäre, vlt. auch zu dieser gewissen "Hässlichkeit" beiträgt (ich denke da an den Brunnen, die Weltzeituhr, die Tramschienen etc.).ich bin dagegen alles bedenkenlos abzureißen, das sind ja teilweise herausragende Bauten der soz. Architektur(bzw. ja teilweise noch älterer Architekturstile), gerade das was gelungen ist sollte man erhalten, die restlichen 0815 Platten sollte man IMO alle abreißen, es ist unerträglich für mich durch den östlichsten Teil Berlins zu fahren. Ich denke dann immer ich wäre mitten in Russland in einer Geisterstadt. Aber am Alex sind
das ja Höhepunkte der Architektur, die sollte man erhalten, so wie es ja zur Zeit geschieht. -
Nein Berolina- und Alexanderhaus natürlich nicht abreißen. Der Kaufhof wird nach der Renovierung ja wohl auch passabel aussehen und mit dem Park-Inn mit neuer Fassade kann man dann ja auch leben.
Vielleicht wäre auch schon vieles gewonnen, wenn diese abartigen Leuchtschriftzüge auf besagter Häuserzeile hinter dem Park-Inn verschwinden würden (die ja erst recht dieses ex-Sozialismus Touch vermitteln), wenngleich eben diese Häuserzeile auch ganz verschwinden könnte. Das Verlagshaus gehört m.E. auch zu den noch erträglichen Häusern. Eigentlich ist das größte Problem für den Alexanderplatz wohl wirklich diese Häuserzeile hinter dem Hotel. Würde da was andere stehen, sähe der ganze Platz anders aus. -
Hat sich denn die TLG jemals dazu geäußert, was mit diesem Riegel langfristig geschehen soll? Nach deren Aussage laufen die Geschäfte doch auch so sehr gut. Und die Sanierung, die gerade einmal fünf Jahre her ist, hat angeblich 120 Millionen gekostet (was ich persönlich allerdings sehr unwahrscheinlich finde, dafür gäbe es den Kasten schon neu).
Aber für den Fall, Hines baut demnächst (die haben zumindest bei Vertragsunterzeichnung angekündigt, als Erste loslegen zu wollen, lt. Vertrag müssten sie auch bis 31. März nächsten Jahres begonnen haben) und die Interhotel-Gruppe baut auch vertragsgemäß ihre Sockel, dann wäre das Döblin-Haus eh nicht mehr zu sehen.
Die Alexanderplatz 5 GbR wollte ja angeblich auch relativ schnell mit dem Bau beginnen (was ist eigentlich aus dem potentiellen Hauptmieter, der Hypo-Vereinsbank geworden? Gilt das noch?). Deren Bau rückt dann auch so nah an die Alexanderstraße, dass der Döblin-Riegel nur noch zu sehen ist, wenn man direkt davor steht.
Naja, abwarten.
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die gerade einmal fünf Jahre her ist, hat angeblich 120 Millionen gekostet
Mio MARK, also "nur" 60 Mio. Euro. Auch noch zuviel.
uralt artikel:
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60 Mio Mark, hast recht. Nach meiner Meinung immernoch sehr viel. Aber wer weiß, vielleicht hat man die Sicherheitslösungen für das Ministerium und die individuelle Büro- und Technikausstattung der Mieter mitgerechnet. Nun, da man am Lehrter Bahnhof das Kippen von Gebäudeteilen übt, wäre es vielleicht auch eine Überlegung wert, den Riegel hochkant zu stellen. Allerdings müssten die Leute dann immer die Köpfe verderehen, wenn sie das Döblin-Zitat lesen wollen ;).
Habe heute Herrn Wambach, Geschäftsführer von Hines Deutschland, angeschrieben. Ich möchte gerne erfahren, weshalb das Grundstück bereits umzäunt ist, aber weder eine Pressemitteilung vorliegt, noch ein Eintrag dieses Objektes unter "proposed" auf http://www.hines.com existiert. Bis spätestens Ende März kommenden Jahres müsste schließlich, so man sich an den Vertrag hält, mit dem Bau des Sockels begonnen werden.
Mal seh'n, ob seine Sekretärin die Zeit findet, mir 'nen Dreizeiler zurückkommen zu lassen.
Gruss
AeG -
Ich finde auf der Seite nur drei Berliner Objekte, von denen keines am Alex steht...
Bin ich blind? -
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Danke, diesen Taz-Beitrag hatte ich noch dunkel in Erinnerung. Aber, ehrlich gesagt, klang der Autor nicht so, als sei er im Bilde bzw., als sei das, was er dort wiedergibt, eine offizielle Mitteilung von Hines. Wer weiß, vielleicht hatte er auch erfolglos angefragt und sich dann Obiges ausgedacht? Naja, ich bin gespannt.
Clip, den Hines-Sehtest hast Du bestanden, aber den DAF-Sehtest offenbar nicht ;). Geh' mal ganz nah an meinen Beitrag heran und ließ ihn noch einmal ;).
Gruss
AeG -
Nachtrag:
Vielleicht halten sich die Leute von Hines auch einfach nur für besonders schlau. In üblichen Verträgen bedeutet Baubeginn: Einbringen des Betons für die Gründung. Aber Hines meint vielleicht, das Stellen des Bauzaunes könnte auch schon als solcher gelten. Dann hätten sie den "städtebaulichen Vertrag" bereits erfüllt.
Hoffentlich irre ich mich. -
Mensch Aeg: 60 Mio ist richtig, aber dann schon in EURO, also doch ne ganze Menge Holz.
Hoffentlich schreibt Hines zurück. Wenn die kompetent sein sollten, kannst du dann die Antwort hier posten? Danke. -






