Ich war auch schon oft in Aachen, Fahrradfahrer habe ich da auch eher wenige gesehen. Bin mal gespannt wo Kuhn die Radwege anlegen will. Am besten schafft man in S-West dafür die Parkplätze gleich komplett ab. Abgesehen davon freue ich mich schon auf die Radfahrer die von S-Süd oder S-West zur Uni nach Vaihingen radeln!
Straßenbau & -planung
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Bin mal gespannt wo Kuhn die Radwege anlegen will. Am besten schafft man in S-West dafür die Parkplätze gleich komplett ab. Abgesehen davon freue ich mich schon auf die Radfahrer die von S-Süd oder S-West zur Uni nach Vaihingen radeln!
Völlig richtig erkannt: Es gibt fast keinen Platz für Radwege und die Tallage lässt nur für wirklich sportliche Menschen die Möglichkeiten das Tal zu verlassen.
Es ist übrigens ein Irrtum zu glauben, dass wenn die bösen Autos durch Fahrräder ersetzt werden man dann ein Problem weniger hat. Denn man hat ein neues: https://www.google.de/search?q=G%C3%…ALMmatQbDsIHwCg
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Nein – Fahrräder sind, genauso wie alle Radfahrer und Grünenwähler, von Grund auf Gut!
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Also zum einen gibt es inzwischen Räder mit Gangschaltung - damit schafft man die eine oder andere Steigung und zum zweiten gibt es immer mehr Pedelecs - die schaffen den Anstieg aus stuttgart hinaus zur Nor alleine, und können bergab die Batterie wieder laden.
Dass die Uraltkritik der CDU-Fraktion und Teilen von Freien Wählern und SPD, man könne bei der Stuttgarter Topographie nicht Radfahren aus der Zeit der Torpedo-Dreiganschaltung heute nicht mehr stimmt wurde von der stadtverwaltung (Tiefbauamt, Ordnungsamt) schon vor 20 Jahren erkannt, kam aber in der Verwaltungsspitze (OB) erst so vor 10 Jahren an, und ist im Gemeinderat und bei etlichen hier im Forum heute noch nicht angekommen.
Sorry, mit einem Aldi Pedelec für 700 Euronen rollt jede 80-jährige Oma die WEinsteige bequem und ohne Anstrengung mit ca. 15km/h nach oben, und ist in der Stadt mit 25km/h unterwegs. Genug für die meisten Anwendungen im lokalen Bereich. -
Sorry, mit einem Aldi Pedelec für 700 Euronen rollt jede 80-jährige Oma die WEinsteige bequem und ohne Anstrengung mit ca. 15km/h nach oben, und ist in der Stadt mit 25km/h unterwegs. Genug für die meisten Anwendungen im lokalen Bereich.
Sorry, bei 700 Euro pro Pedelec lege ich 50 Euro oben drauf und habe dann für mindestens sieben Jahre ein VVS-Abo über zwei Zonen. Ist deutlich schneller und deutlich komfortabler und man kann sogar noch etwas mitnehmen bzw. transportieren wenn es sein muss. Und als 80-Jährige Oma muss ich mir im nasskalten Winter dann auch keine Gedanken über potenzielle Lungenentzündungen mehr machen...oder über die Frage, wie ich den Regenschirm halten soll, wenn ich beide Hände zum Lenken brauche. -
Ein Jahresticket für Senioren kostet 463 € (3 Zonen), normal für zwei Zonen 758 € . Wie kommst du da auf 7 Jahre? Ok, bei einem Pedelec kommt noch Stromkosten hinzu.
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Und das die Oma parallel ein Ticket hat und sich trotzdem über Bewegungim Freien freut, denkt mal wieder keiner. und dass die Oma das Extrembeispiel sit, und alle anderen sich mit gleichem Gerät schneller fortbewegen, ebenfalls nicht.
Was wichtig ist: Steigung im Stuttgarter Masstab ist heutzutage kein Hinderungsgrund mehr für Radverkehr. Die Energiemenge um die 240 Höhenmeter in S zu überbrücken speichert jeder Akku locker, und auch noch ein vielfaches davon. -
Hfrik, ich glaube, dass dein Problem ein bisschen ist, dass du dir alles so schön ausmalst und dir Konzepte überlegst die auf dem Papier sehr gut Aussehen. Aber solche Dinge brauchen einfach Zeit und lassen sich nicht von heute auf morgen umsetzen. Da muss sich erst das Bewusstsein der Menschen verändern. Natürlich gibt es Pedelecs, natürlich kann man damit rein theoretisch locker die Weinsteige raufradeln, aber viele Menschen haben so eine Möglichkeit gar nicht auf dem Schirm. Dazu kommen noch diverse Widerstände wir madmind schon andeutete. Wo stelle ich mein Fahrrad ab? Wo habe ich eine Steckdose zur Verfügung? Was mache ich, wenn es regnet. Als Ergänzung zu einem Verbundspass kommt das Radel sicher eher in Frage, da gebe ich dir Recht!
Natürlich sollte man in die von dir vorgegebene Richtung arbeiten. Aber bis es soweit ist, wird noch einiges Wasser den Neckar herabfließen

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Nun, Zeit braucht ein Infrastrukturbau auch - auch wenn der beim Radverkehr i.d.R.nicht aufwändig ist,nur organisatorisch und bei der beschielderung und LSA-Planung zuschlägt.
Ansonsten steigen junge Leute gerne auf Carsharing um,wo das Auto wegen der Kosten je Fahrt gerne duchalle Arten von Alternativen ersetzt wird - besonders auch das Fahrrad. -
Hfrik, ich glaube, dass dein Problem ein bisschen ist, dass du dir alles so schön ausmalst und dir Konzepte überlegst die auf dem Papier sehr gut Aussehen.
Wahre Worte, zumal hier von Fahrrädern die Rede ist. Wenn ich einen Motor an mein MTB schraube, dann kann ich auch mit 50 km/h die Weinsteige hoch fahren. Das sieht dann etwa so aus http://www.elmoto.com/produkt/ und ist garantiert kein Fahrrad mehr. Außerdem fährt man mit solchen Geräten bitte wie mit einem Motorrad auf der Straße und nicht auf dem Radweg. Bevor ich aber sowas im Alltag nutze, nehme ich doch lieber das gut ausgebaute ÖPNV Netz in Stuttgart. Das ist zumindest für mich bequemer und sehr viel sicherer als jedes Zweirad vom Klapprad bis zur schweren BMW. Ich bin einmal downhill im Weinberg abgestiegen. Egal, was für ein Zweirad, ich kann es nicht zur Nachahmung empfehlen, schon gar nicht irgendwelchen Senioren. Die sind in Bus und Bahn sicher sehr viel besser aufgehoben.
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Heute ist definitiv kein Wetter für die Omi zum Radfahren.
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Hallo,
ehrlich gesagt denke ich, dass auch hier die Wahrheit mal wiedre zwischen den beiden Fronten liegt.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wir, seit es diese Callbikes auch in Stuttgart gibt, durchaus häufiger Fahrrad fahren und dadurch auch die ein oder andere Autofahrt eingespart haben. Übrigens würden wir uns ein paar Fahrradplätze etwas weiter "oben" durchaus wünschen.
Es ist auch so, dass längst nicht jede Fahrt in Stuttgart mit einer großen Steigung verbunden ist. Immerhin hat der Talkessel auch einen ebenen Ausgang und in der Stadt "unten" oder "oben" auf den Fildern ist es ja auch relativ eben.
Zuguterletzt war die Oma sicher auch ein Extrembeispiel. Es gibt genug jüngere Menschen, die eben nicht gerne Radfahren, weil sie Angst vor dem Verkehr haben.
Und da gibt es schon einige Dinge, die man in Stuttgart relativ einfach verbessern kann.
- Mir fehlt ein Radweg entlang der Rotebühlstraße
- Mittlerweile berühmt - berüchtigt ist ja das Ende des Radwegs auf der Th.-Heuss - Allee an einem Poller (Ri. Hbf.)
- Warum schildert Stuttgart nicht Fahrradrouten abseits der Hauptverkehrsstraßen und mit relativ flacherer Steigung aus, so wie viele andere Städte auch.
- Der Altstadtring ist Richtung Scheunenviertel kaum überwindbar.
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Es gibt sicher noch viele auch kleine Ansätze.Holger
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Eben, das meinte ich mit Oben - nicht teuer, mehr Ordnungsrechtliche Regelungen und kleinere Baumassnahmen. Da brauchts mehr "Wollen" als Geld. Und ÖPNV und Fahrrad sind da keine Gegner - das Fahrad kannd as gut was der ÖPNV nicht wirklich gut kann - die kurzsstrecke bis 2km. und die Langstrecke kann der ÖPNV besser. Die Summe machts dann.
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Naja, die Oma von heute fährt mit Hydraulikbremse, Tiefbauer ist da mal wieder in den 70'ern hängen geblieben was Radverkehr angeht. Scheint hier ja viele alte Feindbilder zu geben.
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Im Hühnerstall kann ich mir die Oma aufm Radl vorstellen, gepuderte Omi-Gang auf der Weinsteige fällt mir ehrlich gesagt nach wie vor schwer... Vielleicht muss ich einfach nur an meinen Vorurteilen arbeiten.
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zu 436:es ist halt so schön einfach die Welt in schwarze und weiße Schubladen einzuteilen...
BTW.: In Barcelona haben die Metrozüge recht großzügige Radabteile. Topografisch durchaus mit Stuttgart vergleichbar (von der Mittelmeerküste mal abgesehen :)) -
In Barca ist das Stadtgebiet bis auf wenige Ausnahmen weitest gehend höchstens moderat ansteigend, zumeist flach. Vergleichbar wäre eher Genua. Und da gibt es so gut wie keine Räder, dafür unzählige Roller.
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nun, der Roller von heute heist e-bike oder pedelec
Zu den blauen schldern bei Tiefbauer:
Abgetrennte Radwege innerorts die baulich von der Fahrbahn für Autos getrennt sind macht man (bei verantwortungsvoller Strassenbauverwaltung) schon seit 20 Jahren nicht mehr (Siehe z.B. ERA 95 und folgende; siehe z.B. http://www.fgsv-verlag.de/catalog/_pdf-files/284.i.pdf und http://de.wikipedia.org/wiki/Empfehlun…verkehrsanlagen) Das gibt einfach zu viele Tote.
Baulich getrennte Radwege haben geringere Unfallzahlen entlang der Strecke aber dafür stark erhöhte Unfahlzahlen an Kreuzungen. Deswegen funktionieren sie ausserorts, wo es praktisch keine Kreuzungen gibt, aber innerorts mit alle 100m eine Kreuzung oder so sind das chronische Unfallschwerpunkte. Mit sehr schweren Unfallfolgen.
Die gleiche Fläche aber der Fahrbahn zugeordnet (Radfahrer vor der Hecke eben mit dem Autoverkehr auf Radfahrsreifen, Fussgänger hinter der Hecke auf Gehweg) funktioniert. Schutzstreifen funktionier auch. Selbst garnichts funktioniert deutlich sicherer als der baulich getrennte Radweg innerorts.
Da's an dem Punkt um Menschenleben geht, ist's nicht mehr lustig. Ebenso hat die Technik am Fahrrad so ein paar kleine Fortschritte gemacht, die auch nicht allen bewust sind. Da unterscheidet sich die 2-Kreis Hydraulische Bremsanlage abgesehen vond er Baugrösse und dem nur selten vorhandenen ABS von den technischen Grundlagen her nicht mehr so sehr vom Auto - da könnte man auch die Fahrt mit dem Auto die Weinsteige runter für die Oma als Lebensgefählich skizzieren weil die Bremsen nicht eingestellt sind...
Die typische Oma wie ich sie kenne fährt dann sowis noch mit 3-Kreis Bremssystem wo es zusätzlich noch als drittes die mechanisch über die Kette angesteuerte Trommelbremse an der Hinterachse gibt - ein Betriebsbremssystem mehr als im PKW. -