Straßenbau & -planung

  • ^ Sicherlich ist richtig, dass es aktuell auch Probleme gibt, die außerhalb einer Architekturdiskussion geregelt werden sollte.
    Aber die Zustände sind derzeit nicht so dramatisch, dass man von einem generellen Problem sprechen sollte. Auch diejenigen, die nicht den ÖPNV nutzen sollten wissen das und unterlassen das auch meist.

    => Die Probleme, wenn der ÖPNV für alle kostenlos nutzbar ist, gehen erst dann los ...

  • Ich glaube jeder hat schon mal den Spruch gehört,..

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    Was nichts kostet, ist auch nichts Wert.

    Das ist alles was man zu kostenlosen ÖPNV sagen sollte, das gleiche gilt für bedingungsloses Grundeinkommen usw.

  • Zurück zum Strassenbau ;) bzw. dessen Auswirkungen. Greenpeace hat deutschlandweit in 12 Städten Stickoxid gemessen. In Stuttgart wurden die Messungen durch das Institut für Umweltphysik der Uni Heidelberg durchgeführt. Dabei gab an 9 von 10 Messstellen Überschreitungen auch an Messstellen in Nebenstrassen.

    Die gesetzlich zulässigen 18 Tage mit Stickoxidwerten jenseits von 200 Mikrogramm wurden in Stuttgart mit 30 Tagen bereits weit überschritten.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

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    Ich glaube jeder hat schon mal den Spruch gehört,..


    Das ist alles was man zu kostenlosen ÖPNV sagen sollte, ...

    Sorry, aber das ist in diesem Zusammenhang Polemik, weil völlig aus demselben gerissen!

    Ich bin selbst eiserner Verfechter dieses Spruchs, aber Du glaubst doch nicht wirklich, dass irgendjemand in S- und U-Bahnen weniger zerstört oder beschmutzt, wenn die Tickets möglichst viel Geld kosten?

    Ich persönlich verhalte mich da eher umgekehrt, wenn ich irgendwo zackig abdrücken muss, räume ich mein Tablett nicht selbst weg weil ich das mitbezahlt habe, wenn ich irgendwo für Umme mampfe, wische ich mitunter sogar mit der Serviette nochmal über den Tisch.

    Denke wir sind uns einig, dass man mit kostenlosem ÖPNV mehr soziale Unterschicht in Bussen und Bahnen hätte, aber die Betonung liegt hier auf "mehr", man hat sie eh schon und ein friedlicher müffelnder Obdachloser ist mir persönlich immer noch lieber, als jugendliche Migrationshintergrund-Gangs "auf agro Tour", deren Zahl kaum von den Ticketpreisen abhängen dürfte.

    Ansonsten ist es einfach eine Frage der Alternativen und was man erreichen will, netzweite 1-Euro-Fahrscheine sind nicht finanzierbar und würden das Problem der "Fahrgasthygiene" ebenso mit sich bringen. Bei einem 365,- Euro-Jahresticket behaupte ich einfach, dass wer bislang keine 700 Steine für ein Job-Ticket auf den Tisch legt, auch keine 365,- Euro für ein "Umsteiger-Ticket" raus tun wird, denn günstiger als ein eigenes Auto sind die 700 immer und zusätzlich zum eigenen Auto tun die 365 auch richtig weh, zumindest denen, die nicht prinzipiell die eigene Karosse bevorzugen oder aus Überzeugung schon jetzt die 700 hinblättern.

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    Denke wir sind uns einig, dass man mit kostenlosem ÖPNV mehr soziale Unterschicht in Bussen und Bahnen hätte, aber die Betonung liegt hier auf "mehr", ...

    Nun ja soziale Unterschicht fährt ja eh teilweise durch diverse Förderprogramme schon kostenlos, es ginge wohl eher darum dass auch der Rest der Bevölkerung in den Genuss von kostenlosem Nahverkehr kommt. Und für Familien würde das durchaus nen Unterschied machen ob das günstiger wird. Ich z.B. habe extra aus diesem Grund n jahresticket+

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    Und für Familien würde das durchaus nen Unterschied machen ob das günstiger wird. Ich z.B. habe extra aus diesem Grund n jahresticket+


    Quod erat demonstrandum! :cheers:

    Wir haben in einem 2-Personen-Haushalt 2 Autos und auch noch ein Jahresticket+, damit sind wir ebenso wie Du aber eben bereits raus aus der Gruppe, die man mit halbiertem Preis zum Umsteigen locken könnte!

    Alle anderen müssen die Flocken erstmal raus tun und da ergibt dann 365 vs. 700 eine recht kleine Schnittmenge, um die 365 p.P. cash auf den Tisch des Herrn zu legen, während 700 viel zu viel waren.

  • ^^ nun ja, sehe das ein bisschen anders, ich denke mal z.B. für 365€ pro jahr würden einige ihr auto wenigstens manchmal stehen lassen. kommt auch drauf an wieviel zonen man hat. soll auch jahrestickets geben die deutlich teurer sind als 700€ ;-).

    Es soll aber auch Familien im Umland geben die nicht extra noch ein Ticket + besitzen sondern lieber am Wochenende mit der Familienkutsche in die Stadt fahren um die hohen VVS-Kosten zu umgehen. Dass sie dann nahezu die selbe Summe im Parkhaus liegen lassen erkennen allerdings die wenigsten ;-). Solche könnte man sicher auch zum umsteigen bewegen durch günstigere Tarife.

    Zudem würden niedrigere Tarife endlich mal denen zu gute kommen die gerade über der sozialen Unterstützungsschwelle verdienen. Was eventuell auch einen positiven Effekt haben könnte ;)

    Jedenfalls werden die Verantwortlichen langsam nervös 10 Tage vor der nächsten Feinstaubphase, Kuhn appelliert nochmal an die Bürger ihr Auto stehen zu lassen. Haha wer glaubt dass das diesmal klappt? Ohne Fahrverbote wird sich da nix tun. Aber Sapperlott Bonus für uns Jahreskartenbesitzer, wir dürfen umsonst auf den Fernsehturm ;) (siehe auch hier: http://www.stuttgart.de)

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

  • Ohlsen, wenn ich mit sack und pack am wochenende für mein 200 euro Shopping Trip ins Milaneo fahre, interessiert es mich herzlich wenig, dass ich mit der bahn 2 euro 50 spare ;)

  • ^ hä? Für 2,50€ könntest du alternativ auch bei Primark 6 Paar Schuhe, 3 T-Shirts und 2 Hosen bekommen. Man muss das alles in Relation sehen!

  • Ich hab sowieso noch nie verstanden warum man zum Shoppen extra ins Milaneo fährt und nicht gleich in die Stuttgarter Innenstadt oder dann eben in eines der Einkaufszentren auf der Grünen Wiese (Breuningerland), die ohnehin besser sortiert sind. Wenn man nicht 50 Kleidungsstücke für zusammen unter 10 € erwerben will, oder beim Lunch im KFC 1 Stunde mit Stuttgarts Problemviertelbewohnern in der Schlange stehen will, dann gibts eigentlich keinen Grund dafür extra in die Stadt zu fahren. Achso, außer man will zum Fan-Shop dieses Fußball 2. Ligisten :lach:. Mal davon abgesehen ist es, je nachdem was man kaufen will, natürlich sinvoller mit dem Auto als mit der Bahn zum einkaufen zu fahren. Zumal gerade das Ankommen am Hauptbahnhof und der Klett-Passage für Familien echt zum Trauma werden kann. Meinen Kids würde ich das assoziale Gesockse dort nicht zumuten.

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    Ohlsen, wenn ich mit sack und pack am wochenende für mein 200 euro Shopping Trip ins Milaneo fahre, interessiert es mich herzlich wenig, dass ich mit der bahn 2 euro 50 spare ;)

    geht ja auch um familien und nicht nur um singles wie dich ;) die nicht innerhalb von zone 10 oder 20 wohnen. Da kostet das mit den Öffis dann halt bisschen was. + gerüchteweise fährt nicht jeder zum shoppen in die stadt. Es geht ja wie gesagt auch nicht darum alle zum Umstieg zu bewegen aber 10-20% wären da schon machbar. Was wiederum die Situation für die restlichen Autofahrer entspannen würde. Ich frag mich eh wer sich diese Stauproblematik jeden Samstag freiwillig antut.

  • Jeder, ich und meine Kinder eingeschlossen, fahren doch lieber mitm Auto aus dem Speckgürtel in die Stadt - egal ob ins Theater, in die Wilhelma, ins Museum, zum Shoppen, zum Fernsehturm... Ist ganz einfach schneller, komfortabler und effizienter. (Wer hat den heute noch Zeit?). Von Regents Gesocks am Bhf mal ganz abgesehen... Auf die mögliche 5 Euro Mehrkosten pfeift dann der durchschnittliche Speckgürtelbewohner aber dann mal ganz locker - einmal die Woche...

    Letztlich helfen nur die täglichen Megastaus oder Fahrverbote, dass ich Umsteigen würde.

    Zur Rush Hour fährt doch eh fast keiner mehr freiwillig mit dem Auto in die Stadt. Ich kenne einige, die alle aber schon vor Jahren umgestiegen sind, da sie täglich ins Lenkrad gebissen haben vor Frust am Stau...

    Regent: Also wo gibts denn die berühmten Einkaufszentren (Malls) auf der grünen Wiese, in denen man sich ne Weile aufhalten will - ausser das Breuningerland (Lubu)?

  • Also ich empfehle dir da das Breuningerland in LuBu oder Sindelfingen. Ansonsten kann man ja gerne nach Stuttgart zum Einkaufen fahren, aber da bieten Königstraße, in Verbindung mit Breuninger am Marktplatz, Calwer Passage (Fluxus) und Gerber doch mehr als das Milaneo. Außer dem Schrottladen Primark gibt es da nichts was es nicht anderswo auch gibt, nur das z.B. Läden mit Niveau fehlen wie es z.B. die Breuningerländer haben.

  • ^
    Aber ausser Breuningerland LB und BB gibts ja nichts - und der Speckgürtel ist mehr als nur BB und LB ;) und diese Meute muss letztlich in die Stadt fahren. Milaneo hin oder her.

    Ich persönlich shoppe aus Zeitgründen übrigens nur noch im Netz. Hat übrigens auch den besten CO2 Wert hab ich mal gelesen. :D

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    Jeder, ich und meine Kinder eingeschlossen,...

    mea culpa ;)

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    fahren doch lieber mitm Auto aus dem Speckgürtel in die Stadt - egal ob ins Theater, in die Wilhelma, ins Museum, zum Shoppen, zum Fernsehturm... Ist ganz einfach schneller, komfortabler und effizienter. (Wer hat den heute noch Zeit?). Von Regents Gesocks am Bhf mal ganz abgesehen... Auf die mögliche 5 Euro Mehrkosten pfeift dann der durchschnittliche Speckgürtelbewohner aber dann mal ganz locker - einmal die Woche...
    ?

    nun alleine die Parkgebühren sollten wohl geringfügig mehr als die genannten 5 euro betragen ;) nicht eingerechnet die kosten für sprit, abnutzung, versicherung, kfz-steuer, tüv, etc..

    Schneller kommt wohl drauf an wo man wohnt. komfortabler bestimmt, ausser man landet im innenstadt stau oder es is grad ne demo oder die parkhäuser sind voll oder oder oder. effizienter versteh ich nicht so recht was du damit meinst. Aber ich verstehe natürlich die Beweggründe. Und eben darum geht es ja, wenn der ÖPNV deutlich günstiger wäre würden eventuell einige doch mal auf die gesparten Euros gucken und allen wäre geholfen.

  • Wie in eigentlich allen Bereichen beschränkt sich Fritzles Politik auch beim Theme Verkehr aufs Füße hochlegen und mit den Schultern zu zucken. Hier wird etwas von eine blauen Plakette geschwafelt, was außerhalb Stuttgarts niemand, aber auch wirklich niemand will. Die Lösung sind eine verbilligung der ÖNV-Preise, neue und dichtere Bebauung an Verkehrsknotenpunkten und Umfahrungsmöglichkeiten von Stauschwerpunkten. Stattdessen lehnt man sich gemütlich in den Amtssessel zurück und kassiert munter Steuergelder fürs Nichtstun. Die wichtigste Frage bei den Grünen scheint zu sein was es heute zum Mittagessen gibt, und welche Kompagnons man noch in gut bezahlte Ämter hieven kann. Die Hoffnung scheint wohl zu sein, den Leidensdruck so weit zu erhöhen, dass Autofahrer entnervt das Auto stehen lassen oder einfach in eine andere Region ziehen. Das würde auch Fritzles zweites Problem lösen. Das er partout keine Wohnungen bauen will.

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    Es geht ja wie gesagt auch nicht darum alle zum Umstieg zu bewegen aber 10-20% wären da schon machbar.

    Dass sich bei dem 365 Euro-Ticket ein paar Hansele, vor allem aus den äußeren Tarifzonen, zum Umstieg bewegen ließen, denke ich auch, nur letztendlich gibt das dann 10% ÖPNV-Fahrgäste mehr zu 70% weniger Einnahmen (=Zahlemann und Söhne durch den Steuerzahler) ohne dass sich diese gewaltige Zahl an Umsteigern wirklich merklich auf Stausituation und Feinstaubwerte auswirken würde.

    Mehr als maximal 10% kommt da nicht bei raus, eben weil es ja bereits das Plus-Ticket gibt, das Auto mit Familie und zum Shoppen viel schneller und komfortabler ist und man ja auch die 365 Steine für ein ganzes Jahr im Voraus ausgeben muss (völlig egal ob sie dann monatlich oder jährlich abgebucht werden). Deswegen halte ich es für Kappes, diesen geringen Effekt mit einer Gesamtsubvention des ÖPNV von um die 70% zu erkaufen, während an allen Ecken und Enden die Kohle fehlt.
    Bei "ganz für Umme" stünde der ÖPNV hingegen quasi immer parat, niemand müsste sich entscheiden ob die 365 Taler wirklich lohnen, auch Wenig-Fahrer hätten immer den Anreiz die Karre stehen zu lassen, das ergäbe ganz andere Zahlen an Umsteigern und zusätzlich die Einsparung der Fahrkartenautomaten, Kontrolleuren, Verwaltung, etc.. Deswegen denke ich: "ganz oder gar nicht", alles andere macht keinen Sinn!

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    Wie in eigentlich allen Bereichen beschränkt sich Fritzles Politik auch beim Theme Verkehr aufs Füße hochlegen und mit den Schultern zu zucken. Hier wird etwas von eine blauen Plakette geschwafelt, was außerhalb Stuttgarts niemand, aber auch wirklich niemand will. ...

    Kleine Korrektur: Die blaue Plakette ist nicht auf Fritzles Miste gewachsen, sondern wurde von der Frau Bundeskanzlerin und ihrer Gang zusammengemerkelt. Der Druck (und finanzielle Zwang) diese in Stutengarten zuerst einzuführen, ergibt sich dann aus deren Vorhandensein und Zwangsmaßnahmen aus Brüssel, das kann man Fritzle und seinen Parteigenossen nun wirklich nicht in die Schuhe schieben, auch wenn ich mich ansonsten der Untätigkeitsanklage durchaus anschließe.

  • Radl- und Hobbyminister Winne und Fritzle haben die nächste Bruchlandung hingelegt. Man zählt bei ihren Pleiten und Pannen schon gar nicht mehr mit: Blaue Plakette ist vom Tisch und wird auch allgemein als komplett untauglich betrachtet. Ein Hoch auf den gesunden Menschenverstand und die Erkenntnis das man mit einer linksgrünen Verbots- und Schikanediktatur nicht weiterkommt.
    Einmal davon abgesehen das das Thema Luftreinhaltung im Rathaus und vom Verkehrtminister in erster Linie aus ideoligischen Gründen so hochgespielt wird: Infrastrukturausbau zur Verkehrsverflüssigung lautet die einzig richtige Reaktion darauf.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verkehr…4d6460105c.html

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    Radl- und Hobbyminister Winne und Fritzle haben die nächste Bruchlandung hingelegt. ...


    Na immerhin bauen sie ihre Bruchlandungen jetzt schon zusammen mit dem Bundesmerkel und ihrer Gang, die Deiner Ansicht nach ja eine linksgrüne Verbots- und Schikanediktatur gegen jeden gesunden Menschenverstand durchzuregieren versuchte und die beiden dazu auch anstiften wollte.

    Uiuiuiuiuiui, wenn Bundesmutti jetzt schon von Leuten wie Dir als linksgrüne Diktatorin ohne jeden Menschenverstand eingestuft wird und nur noch die bayrische CSU uns retten kann, dann wird das Thema Feinstaub bald in Vergessenheit geraten.