Band des Bundes, Spreebogenpark und Reichstag

  • Naja, ein bißchen anders als damals im gmp-Entwurf ist sie heute schon dargestellt.
    Warum ich eigentlich schreibe, ist: Das Marie E. L.-Haus wird um mindestens 1/3 wenn nicht um eine knappe Hälfte verlängert, so wie es der Entwurf "Band des Bundes" (Anno 93?) vorsah. Leider wird aber auch erwähnt, daß das Forum wohl nie mehr gebaut werden wird, wenigstens die provisorische Straße entlang der Schweizer Botschaft verschwindet.

  • Was wird denn noch konkret am Regierungsviertel verändert? Das "Forum" zwischen Kanzleramt und Paul Löbe Haus ist ja schon fertig, also werden nur noch ein paar Bäume gepflanzt?

  • Ich finde diesen Park an der Spree doof...Da hätte man - wie es damals war - wieder Ministerien, Botschaften o. sonst polit./Bundeseinrichtungen ansiedeln sollen, so wär der sog. "Hauptbahnhof" auch etw. (aber auch wirjlich nur etw.) mehr in das ganze eingebunden und man muss nicht erst ne halbe Stunde laufen, bis man irgendwo ist...

  • Mir ist gerade aufgefallen, dass hier noch niemand über den absoluten Irrsinn mit dem Bootsanleger berichtet hat.Also:


    Neun Berliner Reedereien haben einen Bootsanleger im Regierungsviertel gebaut, Baukosten 30.000 Euro. Dieser war seit August fertig, muss jetzt allerdings wieder abgerissen werden, da der Sicherheitsabstand von 50m augenscheinlich nicht eingehalten wurde. Ursache ist die unterschiedliche Messmethode der Erbauer und der Genehmiger. So wird der neue Bootsanleger wieder abgerissen werden müssen..
    :nono:
    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/435709.html


    Berliner-Zeitung 2.4.05

  • Doch noch alles gut mit dem Schiffsanleger?


    Jetzt dürfen erstmal 30 Meter lange Schiffe anlegen. Einige Abgeordnete wolle sich dafür einsetzen, dass der "zu nah" am Abgeordetenhaus gebaute Anleger doch in volltständiger Weise genutzt werden kann. Dafür soll sich der Ältestenrat über die Einschätzung des LKA hinweg setzen.


    http://morgenpost.berlin1.de/c…/04/29/berlin/750499.html
    29.4.05


    ----------------
    Beitrag aus "Kleinere Projekte und nicht ganz so wichtige Neuigkeiten in Berlin" hierher verschoben, Manuel.

  • http://morgenpost.berlin1.de/c…/06/28/berlin/762944.html


    "Bundestag baut unterirdischen Gehweg für 75 000 Euro


    ...


    Im unterirdischen Erschließungssystem, das alle Bundestagsgebäude miteinander verbindet und den umliegenden Straßenverkehr spürbar entlastet, wurde ein zusätzlicher Gehweg geschaffen. Ein Bundestagssprecher sagte dieser Zeitung: "Bislang gab es nur einen schmalen Steg, der ins Lüder-Haus führte und der vorwiegend von den Benutzern der Tiefgarage frequentiert wurde. Dieser ist nunmehr zu einem normalen Gehweg verbreitert worden auf dem zwei bis drei Passanten nebeneinander gehen können. Der Ausbau, der die Verbreiterung des Fußwegs, Straßenmarkierungsarbeiten und die Anbringung eines Schutzgeländers umfaßte, hat 75 000 Euro gekostet."


    ..."

  • War der weg denn vorher echt so schmal, dass sich da nur "Klappergestelle" entlanghangeln konnten, oder warum musste der Gang jetzt auch noch "Bonzen"-gerecht gemacht werden, was ja mal wieder am Steuerzahler hängenbleibt?

  • ich bin mal an einem Tag der Öffenen Tür des Bundestages da durch gelaufen, glaube ich zumindest ( ich bin vom M.E.L Haus ins Paul-Löbe Haus ohne Rauszugehen und bin durch sowas wie nen Keller gegangen)


    aber sehr schmal war da nichts, fand ich alles sehr geräumig.
    (allerdings war da auch nirgendwo ein Parkhaus :confused: )

  • http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/462416.html


    "Picknicken am Kanzleramt
    Mit dem neuen Spreebogenpark ist das Regierungsviertel jetzt gärtnerisch vollendet


    Uwe Aulich


    TIERGARTEN. Großzügig, ruhig, weitläufig, sinnlich - diese Eigenschaften werden dem neuen Spreebogenpark im Parlaments- und Regierungsviertel zugeschrieben. Eigentlich ist er aber nur eine sechs Hektar große Rasenfläche. Auf dem Weg zur Spree kann man zwei schiefe Flächen hochlaufen - das kennt man schon vom Potsdamer Platz. Und zwischen diesen Rasenflächen hat der Landschaftsarchitekt Toni Weber aus der Schweiz ein Landschaftsfenster, wie er es nennt, eingelassen. Es wird von großen rostigen Stahlplatten begrenzt und gibt den Blick über die Spree auf den Humboldthafen frei.


    ..."

  • Endlich ist diese Farce vorbei:


    "Anlegen am Löbe-Haus erlaubt"


    "Wasserschiffahrtsbehörde erteilt Berlins Reedern nach langem Kampf die Genehmigung"


    "Nun ist es doch noch geschafft: Seit Anfang dieser Woche ist es erlaubt, an der seit August 2004 fertiggestellten Schiffsanlegestelle in der Nähe des Paul-Löbe-Hauses im Berliner Regierungsviertel mit Fahrgastschiffen festzumachen. Das Wasser- und Schiffahrtsamt Berlin erteilte dem hauptstädtischen Reederverband Ende voriger Woche eine Genehmigung zum Anlegen von Schiffen mit einer Länge von 34 Meter und acht Meter Breite. Damit endet eine nahezu einjährige Posse mit zahlreichen Beteiligten."


    Die ganze Story wird für uninformierte auch noch mal im Artikel dagelegt.
    http://morgenpost.berlin1.de/c…07/20/bezirke/767727.html

  • Zitat von Wagahai

    ^
    Was mich interessieren würde: Wie kommt das LKA eigentlich auf den Abstand von 50m?



    Maximale Handgranaten-Wurfweite? :confused: