Projekte in der Altstadt (inkl. Altstadtring)

  • Stimmt, habe ich auf der Plane gar nicht bemerkt :thumbup: . Der Zwerchgiebel hat natürlich auch einen praktischen Nutzen: Mehr Licht und Nutzfläche.

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    Feldherrnhalle

    Von den Arbeiten selbst ist nicht viel zu sehen, dafür ist der Bauzaun recht interessant. In den Gucklöchern sind u.a. ursprüngliche Planungsdokumente zu sehen.

    St. Michael (Neuhauser Str.)

    Der sehr lange eingerüstete Turmstumpf strahlt wieder. Feuchtigkeit und Salze hatten das Mauerwerk aus dem 16. Jh. stark beschädigt, weshalb spezielle Injektionen und Beschichtungen nötig waren, um es für die kommenden Jahrzehnte und Jahrhunderte wieder haltbar zu machen. Der ursprünglich etwa 80 m hohe Turm stürzte bereits vor Fertigstellung des Kirchenschiffs im Jahr 1590 ein. Während der Chorraum dadurch völlig zerstört wurde (und im Anschluss deutlich vergrößert wiederaufgebaut wurde), hielt das Tonnengewölbe des Hauptschiffs der Wucht des Turms stand und überdauerte bis zur Bombardierung 1944. Auch beim Wiederaufbau 1948 wurde das Tonnengewölbe gemauert und freitragend hergestellt, sodass es heute nach wie vor das zweitgrößte freitragende Tonnengewölbe der Welt darstellt (nach dem Petersdom). Seit Ende 2021 ist bereits die Fassade des Kirchenschiffs renoviert. 2027 startet dann die Sanierung des Innenraums.

    Vorzustand (2014): https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:M%C…gs_%2801%29.jpg

    Frauenplatz

    Hier glaube ich noch nicht gezeigt: Neue, einheitlich rote Platten rund um die Frauenkirche sowie die barrierefreie Gestaltung der Augustinerstraße zwischen Kaufingerstraße und Löwengrube. An der Frauenkirche selbst wird aktuell die Nordseite des Kirchenschiffs renoviert.

    Theatinerstraße 30

    Darüber wurde hier schon mal berichtet. Klar, der Neubau ist um Welten besser, als das was dort zuvor stand (noch hässlicher als der linke Nachbar). Aber die Etagen 3-5 wirken unnötig seelenlos. So fände ich das Gebäude ansprechender, wenn man die Fensterteilung des 6. Geschosses auch für die unteren Etagen übernommen hätte. Habe das mal grob am PC zusammengebastelt...

    Aufnahmen selbst erstellt

  • Alte Münze (Wiki)

    1563 als Hofmarstall errichtet, im 19. Jh. zur königlichen Münzprägeanstalt umgebaut und heute Sitz des BLfD, erhielt das Gebäude Ende 2025 ein Solardach in Form von eigens entwickelten Biberschwanzziegeln. Dabei liegen die 13.860 Solarziegel z.T. mit klassischen Dachziegeln im Wechsel, sodass sie eine dezente Musterung erzeugen. Für den Entwurf ist Architekt Florian Nagler verantwortlich, auf dessen Website auch eine kleine Skizze des finalen Musters zu finden ist:

    https://www.nagler-architekten.de/projekt-daten/…ie-alte-muenze/

    Insgesamt bilden die Solarziegel eine Fläche von 385 qm und erzeugen eine Leistung von knapp 30 kWp. Rund 10.000 Euro p.a. können dadurch an Stromkosten eingespart werden.

    Möglich wurde das Projekt durch die Novellierung des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes im Jahr 2023, wonach die Nutzung von Photovoltaik auf den Dächern denkmalgeschützter Gebäude unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

    Gut zu sehen ist hier der Unterschied zwischen normalen Ziegeln und Solarziegeln:

    Verkabelung:

    https://www.blfd.bayern.de/mam/blfd/press…amt_++_blfd.pdf

  • Freilegung der Fassade des Hotelneubaus Sonnen-/Schwanthalerstraße (zuletzt hier)

    image.jpg

    Eigene Aufnahme

    Die Längsseite in der Schwanthalerstraße ist noch eingezäunt und unfertig.

  • Thomas-Wimmer-Ring 3 / Herrenstraße 11

    Das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1988 soll saniert und umgebaut werden. Es stammt aus der Feder von Jürgen Freiherr von Gagern (95), der auch das inzwischen denkmalgeschützte Ensemble "Orpheus und Eurydike" in Schwabing oder die Amalienpassage in der Maxvorstadt entworfen hat.

    Der Entwurf der beauftragten Architekten Allmann Wappner kam in der Stadtgestaltungskommission allerdings nicht gut an und benötigt Überarbeitung. Das Gebäude mit seinen vielen Vor- und Rücksprüngen verlöre durch den Umbau an Charakter, Rita Ahlers wünschte sich wieder mehr "Störung" und "Brechung", Rudolf Hierl "mehr Erinnerung".

    Ein Bild des Entwurfs habe ich nicht gefunden. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Architekten die Fassade geglättet haben, um die Nutzfläche zu erhöhen bzw. die Grundrisse zu verbessern. Das Gebäude ist schon heute kein Schmuckstück, aber immerhin nicht ganz so banal wie einige Vertreter der Umgebung, daher würde ich der SGK in diesem Fall zustimmen.

    Residenzstraße 24

    Zuletzt hier

    IZ und AZ liefern ein paar Hintergrundinformationen. Demnach übernahm das Erlanger Bauunternehmen Niersberger die Bestandsimmobilie im Erbbaurecht auf 99 Jahre und führt die Arbeiten auf eigene Kosten durch. Der Erbbauzins ist im Gegenzug zunächst reduziert. Nach rund 10 Jahren würde das Unternehmen das Erbbaurecht an Pensionskassen oder Versicherungen weitergeben. Bis dahin muss sich die Sanierung über Mieteinnahmen für Niersberger amortisiert haben. Anschließend wird der reguläre Erbpachtzins an die Eigentümerin gezahlt.

    Diese war bis 2008 Marianne Schmidbauer-Landes, die das Gebäude nach ihrem Tod der LMU vermachte, mit der Auflage diese möge eine Stiftung gründen, die sich dauerhaft um die Kinder im Haunerschen Kinderspital kümmert, in der sie selbst als Kind untergebracht war. Der Erbpachtzins kommt damit nach 10 Jahren direkt dem Haunerschen zugute. Die Marianne-Schmidbauer-Landes-Stiftung erhält ein saniertes Gebäude zurück, ohne sich selbst um die Sanierung kümmern zu müssen.

    Dieses Geschäftsmodell ermögliche dem Bauunternehmen zufolge Sanierungen in Lagen, in denen klassische Ankäufe wirtschaftlich nicht mehr darstellbar sind. Künftig soll es überwiegend Erbengemeinschaften, Stiftungen, Kirchen oder Familien nutzen, die sich eine teure Sanierung nicht leisten können oder nicht das notwendige Immobilien-Know-How besitzen. Außerdem seien komplexe Sanierungen für eine Stiftung häufig nur über die Aufnahme von Schulden machbar, was jedoch stiftungsrechtlich schwierig ist. Ein Verkauf der Immobilie sei von der Stiftung zudem ausgeschlossen worden.

    Im Somme 2026 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Einziehen werden dann im EG und 1. OG der Möbelladen "Westwing", darüber die "Immobilienberatung Marcel Keller" und die Kanzlei "Donhauser Law Rechtsanwälte". Im neu auf 2 Etagen ausgebauten Dach mit der teilrekonstruierten Tonnengaube entsteht eine Wohnung mit 240 qm. Ich glaube, selten hat der Begriff "Opernwohnung" besser gepasst ;)

    Ansicht: https://www.iz.de/news/media/45/…ers-445995.jpeg

    https://www.iz.de/unternehmen/ne…echt-2000041106

    Die AZ hat Bilder vom Richtfest inkl. Dachstuhl: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/muenc…der-art-1111403

  • 150 neue Baumstandorte in der Altstadt, neues Blindenleitsystem und Unterflurabfallbehälter

    "Der Bauausschuss des Stadtrats hat das Baureferat beauftragt, 150 neue Baumstandorte in der Altstadt sukzessive zu realisieren. Dafür sollen unter anderem die eingegangenen Spendengelder aus der Aktion „Schatten Spenden“ verwendet werden.

    Die Gesamtkosten für die Herstellung einer Baumgrube in der befestigten, zum Teil mit Sonderbelägen gepflasterten Fußgängerzone setzen sich aus den Kosten für den Straßenbau (Aufbruch, Erdarbeiten inklusive Altlastenentsorgung, Substrateinbau, Wiederherstellung der Oberfläche), für Schutzmaßnahmen an benachbarten Spartenleitungen, für benötigten Wurzelschutz, die Beschaffung von bereits großen Bäumen, die Baumpflanzung und die fünfjährige Entwicklungspflege sowie den Nebenkosten (Planung, Baustelleneinrichtung, Baustellensicherung, Anlieferungen etc.) zusammen.

    Insbesondere die baulichen Unterkonstruktionen zum Überfahrungsschutz bringen hohe bauliche Aufwände mit sich. Sie sind jedoch angesichts des im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten einzigartig hohen Lieferverkehrs- und Publikumsaufkommens der Münchner Fußgängerzone zwingend erforderlich, damit das Pflaster über den empfindlichen Wurzeln der neuen Bäume nicht von Lastwägen eingedrückt wird, die Barrierefreiheit erhalten bleibt und keine gefährlichen Stolperfallen entstehen. Die Finanzierung der Baumpflanzungen erfolgt durch die Rückführung von Fördermitteln in die Baumpflanzpauschale des städtischen Haushalts. Die KfW-Förderbank und die Regierung von Oberbayern haben für das Projekt bereits Fördergelder in Aussicht gestellt. Zudem wird die Landeshauptstadt die in Zusammenhang mit dem Spendenaufruf unter dem Motto
    „Schatten Spenden“ eingegangenen Gelder in Höhe von rund 170.000 Euro für die Baumpflanzungen verwenden.

    Weiterführende Informationen zum laufenden Spendenaufruf für die geplanten Baumpflanzungen in der Altstadt gibt es unter http://www.schatten-spenden-muenchen.de.

    Zur Begrünung der Fußgängerzone erhielt das Baureferat 2024 vom Stadtrat den Auftrag, eine vertiefte Untersuchung zu möglichen neuen Baumstandorten durchzuführen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Baumstandorte lokal unterschiedlichste Lösungen erforderlich machen, zum Beispiel den Einsatz von sogenanntem technischen Wurzelschutz in Form von Wurzelbrücken oder Wurzelkammersystemen. Jeder Standort muss mit unterschiedlichen Stakeholdern (unter anderem Feuerwehr, Spartenträger, laufende Baustellen, Großbaustelle 2. S-Bahn-Stammstrecke, Freischankflächen, Gewerbetreibende) abgestimmt werden. Daher wird das Baureferat die einzelnen neuen Baumstandorte schrittweise umsetzen und mit dem Pflanzen der ersten Bäume in der Sendlinger Straße voraussichtlich im Herbst 2026 beginnen können.

    Die weiteren Baumgruben wird das Baureferat in den kommenden Jahren schrittweise realisieren. Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung zu den Abhängigkeiten von Freischankflächen, Veranstaltungen wie dem Christkindlmarkt und anderen Baumaßnahmen, um möglichst wenige Einschränkungen in der Fußgängerzone zu verursachen. Das eigentliche Pflanzen der Bäume erfolgt in der Regel zwischen Oktober und März.
    Der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel, die Untere Denkmalschutzbehörde, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sowie der Stadtheimatpfleger haben dem Gesamtkonzept für die Begrünung der Fußgängerzone zugestimmt.

    Zusätzlich wurde beschlossen, dass Blindenleitsystem neuzugestalten. Dafür erarbeitet das Baureferat ein Konzept. Es soll dazu beitragen, die barrierefreie Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen signifikant zu verbessern. Neben den Prüfungen zur Lage des Blindenleitsystems prüft und erprobt das Baureferat derzeit bautechnische Ausführungsoptionen, insbesondere Alternativen zum kostenintensiven Ausbau und Einbau des Pflasters beziehungsweise der Platten. Nach Abschluss wird das Baureferat den Stadtrat mit den Ergebnissen und einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen befassen.

    Außerdem kann das Baureferat im Rahmen der Begrünung der Fußgängerzone Synergieeffekte nutzen, um die Abfallentsorgung effizienter zu gestalten und die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone weiter zu steigern. In der Sendlinger Straße erprobt das Baureferat Unterflur-Abfallbehälter. Diese fassen das Zehnfache des bisher größten Standbehälters und müssen nur einmal täglich geleert werden."

    https://ru.muenchen.de/2026/71/150-ne…Altstadt-123829

  • Salvatorplatz

    Der Künstler Albert Coers hat ein Denkmal für Thomas Mann, seine Ehefrau Katia Mann und deren gemeinsame Kinder geschaffen. Die Straßenschilder und -laternen aus aller Welt sollen dabei die Exilgeschichten der Familie Mann in den Fokus rücken (u.a. Los Angeles, Sao Paulo, Rom).

    Bild: https://i.ibb.co/SXBQpGHL/IMG-7788.jpg

    Max-Joseph-Platz

    Die mobilen Sitzmöbel fanden nach dem Verblühen der Krokusse inzwischen auch ihren Platz auf dem Rasen.

    Bild: https://i.ibb.co/vx9dHtxM/IMG-7793.jpg

    Residenzstr. 24

    Hier mittig im Bild, glänzt das Kupfer bereits auf dem teilrekonstruierten Giebel:

    Bild: https://i.ibb.co/pBRf9spg/IMG-7794.jpg

    Dienerstr. 14 (Dallmayr Delikatessenhaus)

    Nachdem man letztes Jahr das Innere modernisiert hatte (u.a eine neuer "Coffee Club"), steht jetzt etwas an der Fassade oder am Dach an (tippe eher auf Letzteres). Gerüst wird aktuell aufgebaut.

    Bild: https://i.ibb.co/vCZjMQWF/IMG-7792.jpg

    Stollbergstraße 2

    Die Münchner Wohnen hat hier im Auftrag der Florentine-Louis-Stiftung ein Wohnhaus mit zwölf geförderten Mietwohnungen für einkommensschwache Haushalte errichtet. Es ist sehr schlicht, aber immerhin hat es einen erkennbaren Sockel, ein Walmdach und einfach geteilte Fenster. Zuvor stand hier das unansehnliche Hinterhaus der Herrnstraße 36. Auf Google Streetview ist es noch zu sehen. Vor dem Krieg gab es nämlich keinen Durchbruch der Stollbergstraße zur Herrnstraße. Daher hat das heute noch erhaltene Vordergebäude auch eine fensterlose Seite zur Stollbergstraße. Auf einer Ansicht des Stadtarchivs von 1943 sieht man den Vorzustand: Das Gebäude mit dem markanten Erker ist die Hausnummer 36, anstelle des rechten Nachbarn befindet sich heute besagte Stollbergstraße: https://stadtarchiv.muenchen.de/image.xhtml?id…0d-905eb298a388

    Bild: https://i.ibb.co/8DkTNThy/IMG-7799.jpg

    Aufnahmen selbst erstellt

  • Kaufhaus Ludwig-Beck am Marienplatz 11

    Der Immobilienmogul Alfons Doblinger sitzt an einem regnerischen Mittwochnachmittag in "seinem" Kaufhof-Restaurant im fünften Stock, isst ein Stück Aprikosen-Streußelkuchen vom Blech und blickt auf den Marienplatz hinab. Und während sein Blick vom Neuen zum Alten und wieder zum Neuen Rathaus schweift, bleibt er unverhofft am Kaufhaus vis-à-vis hängen: "Das muss ich auch haben!" zuckt es ihm durch den Kopf. Er kontaktiert seinen Notar auf Kurzwahl und verleibt sich neben dem letzten Stück Streußelkuchen auf seinem Teller auch das Kaufhaus Marienplatz 11 ein.

    So oder so ähnlich könnte es sich zugetragen haben ;). Faktisch erhöhte Doblinger seine Anteile an der Ludwig Beck AG von 25 % (2022) auf nun 77 %, womit er Zugriff auf das prominente Gebäude erlangt. Die Ludwig Beck AG befand sich seit 2021 mit 51 % der Stimmanteile überwiegend in Besitz der Unternehmerfamilie Wöhrl (gleichnamige Modekette). Diese Anteile hat nun Doblinger inne.

    Das Gebäude selbst wurde 1954 erbaut, nachdem der schon im 18. und 19 Jh. mehrmals umgebaute Vorgänger im 2. Weltkrieg vollständig zerstört worden war. Das prägnante Sgraffito mit Steinintarsien vom Münchner Maler Max Lacher (1905 - 1988) zeigt einen Kaufmann, der einer Kundin ein Stück Stoff unterbreitet. Unter Denkmalschutz steht das Gebäude nicht.

    https://www.iz.de/transaktionen/…beck-2000044513

    Rosenstraße 8 | "Romy"

    Der Onlineparfümhändler Flaconi eröffnet nach Fertigstellung ab Ende 2026 einen 600 qm großen Flagshipstore.

    https://www.iz.de/transaktionen/…tadt-2000044535

    Der Rohbau ist bereits fertiggestellt, Fenster sind auch drin. Von unten sieht man dank Plane nichts, von oben immerhin, naja, dass der Rohbau steht...


    Aufnahme selbst erstellt

  • Am Promenadeplatz 13 (zuletzt hier)

    Nahezu fertiggestellt ist die denkmalgeschützte Fassade des barocken Gunetzrhainer oder Ostermaier Hauses (beide Namen gebräuchlich). Alles hinter der Fassade ist neu gebaut worden (Vorbestand 1959).
    Die Änderungen liegen im Detail:

    • Es scheint als würde der Eingang nun rechts liegen, links sieht es nach dem Einbau eines großen Sprossenfensters aus. Schon in der Vergangenheit wechselte die Gestaltung im Erdgeschoss mal von zwei Eingängen (1890, 1910), zu einem Eingang links (ab 1959) oder einem Eingang rechts (1938).
    • Die Dachgauben sind wieder größer, vielleicht sogar größer als im Vorkriegszustand; dazu sind deren Fenster vertikal dreigeteilt, nicht nur zweigeteilt wie bisher
    • Bislang gab es keine, jetzt befinden sich drei Kamine analog dem Vorkriegszustand auf dem Dach
    • Die Fenster sind nun anthrazit anstatt weiß - das dürfte sehr wahrscheinlich nicht dem Urzustand entsprechen; die Wandfarbe ist weiß: Zumindest in jüngerer Vergangenheit war es ein blasses gelb. Welche Farbe das Haus ursprünglich einmal hatte, weiß ich nicht, vermutlich wechselte sie von Zeit zu Zeit. Obwohl ich farbige Altbauten bevorzuge, muss ich sagen, dass die Fassade nun eine größere Tiefe besitzt. Kann aber auch sein, dass mich mein Eindruck täuscht.

    Die Fassade vor den Bauarbeiten: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…Muenchen-01.jpg

    IMG-7976.jpg

    Zustand Max-Joseph-Platz: Der Rasen sieht wieder besser / grüner aus, als vor 1-2 Monaten. Weiß jemand ob im Boden eine Bewässerung integriert ist? Dazu nochmal eine Aufnahme vor einer Opernvorstellung und (die Autos) danach... im Vergleich zum Vorzustand ist es schön zu sehen, dass sich viele Menschen auf dem Rondell aufhalten, dort Fotos / Selfies machen, sich ausruhen oder unterhalten. Zuvor hatte sich dorthin nur gelegentlich eine Touristengruppe verlaufen.

    Bild: https://i.ibb.co/M5t2HNkN/IMG-7867.jpg Bild: https://i.ibb.co/XHFr80q/IMG-7864.jpg Bild: https://i.ibb.co/NgbTmNpr/IMG-7875.jpg
    Aufnahmen selbst erstellt

  • "Herzog Max" | Herzog-Max-Straße

    Auch die Gastrofläche ist nun bespielt:

    Bild: https://i.ibb.co/v6rK3vPJ/IMG-8086.jpg

    An der gegenüberliegenden Wand des Oberpollingers wurde ein Rankgerüst mit überraschend stilvollen Metallkörben angebracht:

    Bild: https://i.ibb.co/wZ2pr3Xb/IMG-8085.jpg Bild: https://i.ibb.co/kV9h9gSb/IMG-8088.jpg

    Städt. Kassen und Steueramt ("Stadtkämmerei") |Herzog-Wilhelm-Straße 11

    Umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Bestands aus den 50er Jahren. Ein typischer Vertreter staatlichen Bauens jener Zeit. Im Rahmen der Bauarbeiten wird die TG zum Teil zurückgebaut, die Innenhöfe neu gestaltet und die Mitarbeiterkapazität durch Auslagerung der Druckerei und des Rechenzentrums von 750 auf 1.000 erhöht. Verschlingt 100 Millionen Euro. Ein bisschen was zur Geschichte des Gebäudes kann man hier nachlesen: https://loefflerweber.de/lowe/2020/11/l…rung-seit-2020/

    Bild: https://i.ibb.co/fYf0PBKk/IMG-8042.jpg

    "Aim" | Kaufinger Straße & Georg-Kronawitter-Platz

    Bild: https://i.ibb.co/Xkr9P6PK/IMG-8093.jpg Bild: https://i.ibb.co/Q7y3w0z0/IMG-8094.jpg

    "Am Anger" | Oberanger 43 - 45

    Links Aufstockung um eine Etage, Sanierung und Umgestaltung des 120 Jahre alten Bestands: Der Zustand zuvor war rein äußerlich keinesfalls schlecht, das EG war jedoch arg verbastelt und das Dach wohl irgendwann in der frühen Nachkriegszeit unansehnlich in Stand gesetzt worden. Eine Verschlechterung ist m.E. der Austausch der Sprossenfenster mit nur zweigeteilten Fenstern. Rechts anschließend ein Neubau anstelle eines sehr biederen 70er Jahre Gebäudes. Der Vorzustand beider Gebäude ist hier zu sehen: https://bjks.de/cms/wp-content…21515241701.jpg (https://bjks.de/project/oa43/)

    Bild: https://i.ibb.co/qMMJtcNk/IMG-8096.jpg Bild: https://i.ibb.co/zhx5fVh1/IMG-8097-2.jpg
    Aufnahmen selbst erstellt

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Kreissparkasse München zieht aus ihrer Zentrale am Sendlinger Tor

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    https://www.kskmse.de/content/dam/my…f?stref=iconbox

    Wie bereits der Presse und auch der Website der Kreissparkasse zu entnehmen ist, wird der Münchener Hauptsitz am Sendlinger-Tor-Platz in den kommenden Jahren umfassend saniert. Während der Bauzeit zieht die Verwaltung in die ehemaligen Lindberg-/Hieber-Flächen in der Sonnenstraße 15 um – das Gebäude wurde dafür sogar von der Kreissparkasse gekauft.

    Persönlich fällt es mir allerdings schwer nachzuvollziehen, weshalb die Kreissparkasse überhaupt weiterhin einen so prominenten und vermutlich sehr teuren Verwaltungsstandort in unmittelbarer Innenstadtlage benötigt. Für den Kundenverkehr mag die Lage sinnvoll sein, der Großteil der Verwaltungsarbeitsplätze könnte aus meiner Sicht jedoch genauso gut an einem weniger zentralen Standort untergebracht werden. Noch weniger nachvollziehbar finde ich die Entscheidung, für das Ausweichquartier ein Gebäude zu erwerben, anstatt es für die Dauer der Sanierung lediglich anzumieten. Mich würde interessieren, welche strategischen Überlegungen dahinterstehen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Persönlich fällt es mir allerdings schwer nachzuvollziehen, weshalb die Kreissparkasse überhaupt weiterhin einen so prominenten und vermutlich sehr teuren Verwaltungsstandort in unmittelbarer Innenstadtlage benötigt. Für den Kundenverkehr mag die Lage sinnvoll sein, der Großteil der Verwaltungsarbeitsplätze könnte aus meiner Sicht jedoch genauso gut an einem weniger zentralen Standort untergebracht werden.

    Für die Mitarbeiter ist eine zentrale, per ÖPNV gut erreichbare Lage schon wichtig.
    (mein Ex-Arbeitgeber wollte auch mal von der Innenstadt nach Unterföhring umziehen - die meisten Mitarbeiter hätten sich dann was neues gesucht - die Firma sitzt immer noch innerhalb des Mittleren Rings, sehr nahe an einer S-Bahn-Station)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Noch weniger nachvollziehbar finde ich die Entscheidung, für das Ausweichquartier ein Gebäude zu erwerben, anstatt es für die Dauer der Sanierung lediglich anzumieten. Mich würde interessieren, welche strategischen Überlegungen dahinterstehen.

    Miete = "Kapital ohne Wiederkehr". Kauf = Investment. Wenn die Bank ein Gebäude kauft, wird also ein längerfristiger Verbleib im Portfolio angedacht sein. D.h. wenn sie wieder in ihr jetziges Domizil zurückzieht, kann das "Interimsgebäude" vermietet oder sogar repositioniert werden.

  • Neuentwicklung ~ Maximilianstraße 23

    Womöglich steht ein größeres Projekt in der Maximilianstraße & zwei Nachbarstraßen an.

    Für die Maximilianstraße 23 bis 27 und die Nachkriegsgebäude in der Herzog-Rudolf-Straße 1 bis 3 und der Wurzerstraße 15 - 18 ist ein Vorbescheid über folgenden Umfang erteilt worden:

    "Revitalisierung eines Hofkomplexes in der Maximilianstraße mit Teilabbruch, Sanierung, Ergänzung und Aufstockung von Bestandsgebäuden und Neubau samt neuer Tiefgarage"

    Der vglw. große Innenhof ist heute vollständig versiegelt und wird als Parkplatz genutzt. Insb. die Herzog-Rudolf-Straße 3 gehört m.E. zu den hässlichsten Gebäuden in der Altstadt, weshalb ich seit langem hoffe, dass dort radikal umgestaltet oder sogar abgerissen wird.