Dresden: Umbau DVB-Hochhaus am Albertplatz

  • Heute wurde der Weg von der Königsbrücker hinter dem EKZ zum Turnerweg als Ersatzfußweg freigegeben.


    Wird bestimmt trotzdem keiner nutzen..

  • ^ Woher weißt du das? Die hintere Hälfte ist noch nicht gebaut, dort soll auch nur "Schotterrasen" hin, hinten sperren auch noch Bauzäune ab.
    Es ist Feuerwehrzufahrt, wird aber keinesfalls für Autos geöffnet. Derzeit wird eine versäumte Radfreigabe geprüft (Schild "Rad frei" vergessen), der Weg ist privat und Herr Simmel (gilt als sehr offen für sowas) muss das entscheiden. Einige sehen in dem Weg eine Umfahrung der Engstelle am Hochhaus, Dauerstau wirds im Weg aber sicher nicht geben.
    Die leicht zurückspringenden Fassadenabschnitte der nackschen Rückfront werden legale Graffityzone - also gehe ich demnächst von regem Jugendleben dort aus.

    ^ Radbügelbaustelle hinterm "Einfahrt verboten"-Schild. Diese Bügel werden mE eher von baldigem Jungvolk genutzt und weniger von Centerbesuchern.

  • Elli les mal genau. Ich hab Ersatzfußweg geschrieben. Nix mit Autos :D


    Und ich weiß das, weil dort, als ich von Arbeit aus vorbeigefahren bin, ein provisorisches Schild stand:
    Richtung Bahnhof Neustadt und Haupteingang Antonstraße hier lang laufen.

  • ^ das ohne Autos war schon klar, ich meine bloß, der Fußweg ist noch nicht freigegeben - aber wurscht, ich schaus mir morgen nochmal an. Ich war heute hinten (da wo der Lieferwagen steht), da schickt man doch keine Leute lang, da ist noch alles aufgerissen. Aber schön, wenn man dort gern Fußgänger hat - ich sah das Schild heute noch nicht, habe darauf aber nicht geachtet. Also alles gut, Chris. Kann ja sein, dass die Bauzäune Ecke Turnerweg einen Durchschlupf hatten - soweit hinten war ich ja nicht.

  • Hier stehts auch nochmal


    Pressemitteilung vom 10.07.


    Bürgermeister Jörn Marx und Prof. Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, fanden heute im direkten Gespräch mit dem Vorhabenträger Peter Simmel sowie der Bauleitung eine Lösung für eine sichere Fußgängerführung an der Baustelle des ehemaligen DVB-Hochhauses. Und zwar werden die Fußgänger von der Königsbrückerstraße zur Antonstraße ab heute, 10. Juli 215, 12 Uhr, in erster Linie über die nördlich und westlich über den Turnerweg verlaufende Feuerwehrumfahrt geleitet. Als zweiten Weg gestattet der Vorhabenträger den Durchgang durch den Simmelmarkt. Der Vorhabenträger wird die Wegeführung ausschildern, mit dem Vermerk, dass diese nur für die Bauzeit gilt. Voraussichtlich bis Ende 32. Kalenderwoche wird dies der Fall sein.
    „Im konstruktiven Miteinander konnten wir diese Lösung finden“, stellt Bürgermeister Jörn Marx fest. „Damit werden wir beiden Seiten gerecht: Eine gefahrlose Fußgängerführung ist garantiert und der Bauherr kann den öffentlichen Verkehrsraum an der Antonstraße für die notwendige Dauer für seine Baustelleneinrichtung nutzen. Bis zum 30. Juni galt eine verkehrsrechtliche Anordnung, mit der der Gehweg an der Antonstraße gesperrt war. Der Bauherr konnte den öffentlichen Verkehrsraum für seine Baustelleneinrichtung mit nutzen. An dieser Stelle steht auch der Lastkran. Fußgänger und Radfahrer müssen ausweichen. Seit der Eröffnung des Simmelmarktes passieren starke Fußgängerströme. Die Straßenverkehrsbehörde konnte es deshalb nicht länger zulassen, dass der öffentliche Verkehrsraum in die Baustelle einbezogen wird. Die Sicherheit der Fußgänger war nicht mehr gewährleistet.
    Mit der heute getroffenen Vereinbarung ist für die Fußgänger vorübergehend ein anderer sicherer Weg möglich. Die verkehrsrechtliche Anordnung kann damit verlängert werden.


    http://www.dresden.de/de/ratha…lungen/2015/07/pm_041.php

  • Die Fenster bei Google Maps sind schon lange nicht mehr drin ;)
    Es muss zwischendurch schon mal eine andere Nutzung gegeben haben.


    Die Farbe der Hauswand ist dort ja auch ganz anders.

  • Meinetwegen kann die Hundehütte samt Nebenhäusel verschwinden. Und die Chancen dafür haben sich nun erhöht. Denn für ne Dämmung braucht man keine Leisten. Das kleine Gebäude - in letzten Jahren von eher zwielichtigen Gestalten betrieben - wurde (wohl bauaufsichtlich erzwungen) von einem kompletten Halterungskorsett eingehaust, welches ein Auseinanderbrechen aller Fronten verhindern soll. Die haushohen Holzbalken sind mit tiefen Ankern in die Fassade eingedübelt.
    Der Bau scheint statische Probleme zu haben, kann sein dass hier die Stadt mit einer Ersatzvornahme tätig wurde. Ob solch ein Kandidat noch zu retten ist, ist fraglich. Ich erhoffe mir einen Erwerb dieses und des benachbarten Hauses durch einen Investor, welcher beide abreisst und durch ein hier adäquates Geschäftshaus mit 4 oder 5 Etagen ersetzt. Was soll die Königsbrücker denn mit ausschließlich kleinen Gartenhäuseln sein, wenn nicht tote Transitzone für alle Verkehrsarten? Ich habe dieses Rumgeeier um die paar popeligen Vorgärten nie verstanden. Dieser Strassenabschnitt ist so wie er ist in keinster Weise seiner eigentlichen Aufgabe und Lagegunst entsprechend, der Bestand der Gartenhäusel nur einer hundertjährigen Nichtentwicklung geschuldet. Die Seite gegenüber hat ebensolches Potential, aber ich gehe erfahrungsgemäß eher von Weiterbestand dieser toten Zwischen-und-Vorstadt-Zone aus als von Anderem. Mir ist kein Beispiel bekannt, wo eine Hauptgeschäftsstrasse eines Stadtzentrums eine solche (hier selbstredend durch den ruinösen Strassenzustand verstärkte) Unterentwicklung aufweist - nicht mal in Bukarest oder Tscheljabinsk. Hier muss man radikal ran. :D

  • Unterentwicklung aufweist - nicht mal in Bukarest oder Tscheljabinsk. Hier muss man radikal ran.


    Angesichts der dann zu erwartenden Neubauten...ein klares "njet" Da lieber lebe ich noch 50 Jahre mit der jetzigen Situation mit kleinen Häuseln und Vorgärten ;-). Verdichtung und Großstädtigkeit ist an anderen Orten der Stadt tausendmal dringender vonnöten als hier. Ich sehe hier (noch) keinen Druck. Sorry Elli. Die Radikalität hätte man in den 90ern bei den Platten an der Schäferstaße haben sollen. Nu isses zu spät.

  • ^ geht klar, ist ja beiderseits zunächst nur Meinung, ich gehe wie bereits geschrieben nicht davon aus. "Druck" sehe ich hingegen schon, wenn auch keinen Schwerpunkt. Hat vielleicht auch seinen Vorteil wenn man Besuchern zeigen kann: schaut mal, so siehts nicht mal in Ulaan Baatar Gammelrandzone aus. (Ok, "ich war noch niemals in Tscheljabinsk, lief nie durch Ulaan Baatar mit zerriss'nen Jeans..." - hust).
    Dann könnte man es aber komplett unter Denkmalschutz stellen - inkl. Fahrbahn. Und, dunkel, soo mies müssen die Neubauten am Blockrand mittlerweile gar nicht mehr sein.

  • Mittlerweile sind schon drei Turmfassaden komplett abgerüstet. Das Ergebnis sieht gut aus, obwohl Herr Simmel sich den Schriftzug wirklich hätte sparen können (aber das Thema hatten wir ja schon).


    Ein unprofessioneller Schnappschuss aus dem Fahrzeug:


  • ^^^ Ach so, die "Hütte" rechterhand wird bald saniert. Es ist wie ich oben schrieb eine Einsturzsicherung der Aussenfassaden, die der Eigentümer anbringen ließ. Selbiger möchte demnächst zunächst den Dachbereich erneuern. Dort wird wohl alles runtergenommen und neuaufgebaut. Wie meinerseits erwähnt: Schade. Nun werden wir sehen.


    ^ Hallo Mod, schon wieder im Abbieger nach Berlin? Fernbuslounge?



    Mod: Erraten. Sitzen in vorderster Reihe hat schon gewisse Vorteile. ;) Liebe Grüße, Rian

  • Ist eigentlich irgendeine Beleuchtungsinstallation am Turm zur nächtlichen Illumination zu erkennen oder bleibt der Turm etwa Nacht schwarz?


    Gott, das Ding ist ja architektonisch nun wirklich einfachster Funktional-Bau - muss man das auch noch anleuchten? Frauenkirche und Semperoper anleuchten ok, dieses 08/15-Bürogebäude sollte sich doch lieber im Schutz der Dunkelheit der Nacht verstecken und die architektonischen Unzulänglichkeiten nicht nachts noch betonen und zur Lichtverschmutzung und Energieverschwendung beitragen.