Dresden: Wilsdruffer Vorstadt

  • Abschließend hier noch die Baustelle an der Schweriner Straße


    Blick von der Grünen Straße




    Und die Vorderseite auf der Schweriner Straße



  • Die Baustellen von Max Wiesner und Bauwerk kommen ja richtig gut voran. Hätte ich nicht gedacht das man so schnell im 1.Obergeschoss ist.
    Die Renovierung an der Jahnstraße nimmt zum Glück endlich richtige Ausmaße an. Ich denke das wird eine richtige Perle werden.
    Gespannt bin ich jetzt auf den blauen Eckbau der am Schießhaus geplant ist. Die Visualisierung schaut erstmal ganz nett aus.
    Den Abriss der alten Fabrik dagegen ist eine Sünde. Man hätte wirklich einiges draus machen können. Auf den "Blechteil" hätte ich auch verzichten können aber den Rest hätte ich in einen Neubau integriert.
    Es wurmt mich manchmal das Investoren das Potential solcher Bauten nicht sehen. Solche alte Architektur hat einen gewissen Wert und das auch für die Menschen die es nutzen, es hätten sich also bestimmt auch Mieter oder Käufer in der oberen Gehaltsklasse gefunden welche gerne auch etwas mehr Geld hinlegen für solch ein Haus. Weil wer will schon in nem 0815 Haus wohnen wenns auch anders geht.
    Der Abriss des Büroriegels kann ich nur begrüßen, endlich stört mich das Ding nicht mehr wenn ich mal mit der S-BAhn fahre.

  • mal sehen ob bei der kaffeerösterei auch das mit blech verkleidete gebäude mit wegkommt, das wäre zu wünschen. dazu müsste die fahrradwerkstatt aber schon ausgezogen sein.


    der so schnelle abriss der kaffeerösterei könnte vorbeugend sein, bevor das stadtplanungsamt mit neuen ideen für eine intergration dieses baus ankommt. da sollen mE zügig tatsachen geschaffen werden.


    die kaffeerösterei sowie auch die hutfabrik (am sivia-projekt) stehen nicht unter denkmalschutz. verlustreicher wirds bei der hutfabrik, die zwar wie eingekeilt im quartier liegt, allerdings auch ein geniales loft-projekt abgeben könnte. allerdings geht das planungsamt unbeeindruckt dessen von wahrscheinlichem abriss aus. ob diese einschätzung wirklich vorherrscht, müsste ich mal abklären. ungeachtet dessen kann sich aber privates engagement hier noch zeigen.


    nebenan siehts bei sivia von hinten so aus, mit der hutfabrik rechts

  • ^Das Stadtplanungsamt wollte auch schon die Gründerzeitbauten an der Ecke Schweriner/Roßthaler Str. abreißen. :Nieder: Ein Glück, dass es anders gekommen ist. :cool:

  • Dass die Hutfabrik - (das müsste jenes blechverkleidete Gebäude links sein) abgerissen wird, halte ich für relativ unwahrscheinlich, weil die innen bereits teilweise ausgebaut wurde - ich habe mir die ~2010/11 mal angeguckt, weil dort Mieter gesucht wurden, die die restlichen beiden Stockwerke noch in Eigenregie ausbauen wollen.
    Dabei hatte uns der Vermieter auch durch seine, im Ausbau befindliche Wohnung geführt, die sehr großzügig geschnitten war. Das Gebäude schien mir damals eine Menge Potential zu haben, allerdings hat der Eigenausbau plus Staffelmiete abgeschreckt.

  • nee, die hutfabrik ist wie mehrmals um grüne- und schützenstrasse oben erwähnt, folgendes ding:

    die besteht aus verschiedenen bauteilen - am rand kann man eine mantelbebauung ggf sogar abreissen, aber der rest sollte saniert werden. ich hatte kürzlich nur eine einzelmeinung aufgefasst, die vielleicht auch nur aus persönlicher meinung entsprang. was die absichten der hier zuständigen planer im amt sind, müsste ich, wie erwähnt, erst rausfinden. das problem liegt hier eher an der eigentumslage. ich vermute erbengemeinschaft - zerstritten.

  • der Hinterhof des Magazin Gebäudes auf der Grünen Straße geht ja bis an den Anbau an der Hutfabrik und die Fassade ist auch gestrichen an dieser Stelle. Haben die diesen Anbau ausgebaut?

  • @chriss1988: ich denke schon, es ist das hofgebäude des sog. magazinhauses, ob da allerdings wohnungen drin sind, ist fraglich.


    hier mal eine draufsicht auf die städtebauliche situation an der freiberger strasse mit den neubauten

    bild von lothar lange - mit freundlicher genehmigung

  • Abriss Kaffeerösterei am Schützenplatz


    der blechverkleidete anbau wird noch durch leute und die radwerkstadt genutzt und bleibt (vorerst?) stehen.

  • Schade, es bleibt genau der Teil stehen, der weg müsste. Ist doch manchmal alles etwas verkehrte Welt.
    Hoffen wir mal, dass "vorerst?" nicht in allzu weiter Zunkunft liegt :-)


    Der Blick auf die Freiberger ist nicht schlecht, schön auch zu sehen, dass sich wirklich einiges verändert und auch schon verändert hat.
    Aber als ein wirklich "schönes Stadtbild" empfinde ich die ganze Sache nicht. Etwas zu steril und viel zu viel weiß, ich kann es nur immer wiederholen. In 10 jahren ist das alles grau vor Dreck!

  • SZ online, 22.04.2014
    Wie sich der Schützenplatz mausert
    Aus einer Brache wurde ein hochwertiges Wohngebiet. Und das Bauen geht weiter.
    http://www.sz-online.de/nachri…latz-mausert-2822791.html


    Ein langer Artikel in der SZ über den Schützenplatz und seine Nachbarschaft zwischen der Hertha-Lindner-Straße und der Könneritzstraße. Die genannten Bauprojekte dürften alle bekannt und hier schon erwähnt sein.


    Die Grundstückspreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auf der Bodenrichtwertkarte der Stadt ist das Viertel als eines der teuersten in Dresden ausgewiesen. Im Immobilienkompass der Zeitschrift „Capital“ werden die Wohnungen am Schützenplatz zu den teuersten in der Stadt gezählt: http://immobilien-kompass.capital.de/wohnen/dresden (Der SZ zufolge dürfte mittlerweile der Dr.-Lahmann-Park auf dem Weißen Hirsch dieses Prädikat erhalten). Damit erfüllen sich mit einigen zeitlichen Verzug die Erwartungen der Nachwendezeit. Damals hatten insbesondere westdeutsche Investoren in dem gesamten Gebiet Flächen zu hohen Preisen gekauft. Doch der Wohnungsbau kam für mehr als ein Jahrzehnt nahezu vollständig zum Erliegen und die Bodenpreise sanken. Nun werden in etwa wieder die damaligen Preise erzielt.


    Als einer der Vorreiter der Entwickler wird in dem Artikel der "Stadtplaner" und Chef der Columbus Bauprojekt GmbH Jochen Lagerein angesprochen. Er baute vor zwölf Jahren auf einem Grundstück neben dem Schießhaus "moderne innerstädtische Loft-Wohnungen" und erwartete damals, dass das gesamte benachbarte Gebiet in etwa einem Jahrzehnt bebaut sein wird. Lagerein hat zwar seinen eigenen Wohnsitz am Stadtrand errichtet, aber der Firmensitz der Columbus Bauprojekt GmbH befindet sich in dem Haus mit vergoldeter Fassade unmittelbar neben den Neubau der Musikhochschule (siehe Bilder in den Beiträgen zuvor).


    In den letzten Jahren wurden und werden noch weitere Unternehmen wie die HBH, die Treuwobau und die Firma Max Wiessner aktiv und bau(t)en neu. Rund um den Schützenplatz stehen schon länger keine Baugrundstücke mehr zur Verfügung. Laut Lagerein schätzen die Wohnungskäufer - sowohl ältere Menschen als auch zunehmend Familien mit Kindern - die unmittelbare Citylage. „Es ist wie ein Dorf in der Stadt, langsam kennen sich die Bewohner“, sagt Lagerein. Ganz allmählich wachse auch das Interesse an den Ladenflächen.


    - Die Fläche links neben dem Schießhaus möchte Lagerein nun selbst bebauen. Wie hier im Forum schon geschildert war eine Bautafel bereits aufgestellt worden, wurde aber aus unbekannten Gründen wieder abgenommen.


    - Schießhaus/ An der Herzogin Garten: 22 Eigentumswohnungen zwischen 75 und 166 Quadratmeter, Bauherr: Treuwobau, Baukosten: ?, Baubeginn: Sommer 2014


    - Schützenplatz 3: sechsstöckiges Gebäude mit zwölf Wohnungen zwischen 109 und 250 Quadratmetern, HBH Immobilien GmbH, Baugrube bereits ausgehoben


    - Grüne Straße 12/14: Zwei- bis Fünf-Raumwohnungen, jeweils mit Logia, Max Wiessner Baugeschäft GmbH, erste Wohnungen sind bereits bezogen


    - An der Herzogin Garten: 1,4 Hektar, sechsgeschossiger Komplex mit etwa 100 Wohnungen, Bauherr: Reinhard Saal, Baukosten: ca. 30 Millionen Euro, Baubeginn: Herbst 2014


    - Hertha-Lindner-Straße, „Residenz am Zwinger“: etwa 190 Wohnungen, Prager Firma CTR und die Baywobau Dresden, Baubeginn in Kürze

    - Gebiet bis zum Bahnhof Mitte: geplanter Bau von Wohnungen. Laut SZ haben Münchner Investoren die Fläche erworben und wollen das lange Bürohaus an der Könneritzstraße abreißen

  • Wie immer hinkt unser lokalblatt der entwicklung hinterher, selbst wenns bei denen gleich um die ecke liegt. der columbus-chef hat sich nicht nur mit seinen 10 jahren getäuscht - vielmehr dauerts jetzt nochmal etliche jahre - sondern hatte seinen firmenneubau an der schützengasse (glodenes häusel) nie fertiggestellt und jahrelang brach liegen lassen. nunmehr werden dort hausanschlussleitungen verlegt und der bau wohl in nutzung kommen.
    insgesamt dümpelt der innerstädtische wohnungs- und überhaupt bau abseits der wilsdruffer vorstadt immer noch auf niedrigst- bzw. nullniveau. derzeit sind ausser den trivialen ergänzungen an der freiberger strasse keine vorhaben innerhalb des 26er-rings in bau. das sollte zu denken geben. vielmehr entsteht der eindruck zunehmenden leerstands in anderen segmenten, wie älteren bürohäusern und ladenzeilen.

  • Noch besser find ich, dass die ersten Wohnungen in der Grünen Straße schon bezogen sind. Wie wohnt es sich denn so im Rohbau mit nur 1,5 Etagen. Würde mich mal interessieren?

  • Am Schützenplatz




    oben: baugrube ist bald fertig ausgehoben / unten: abriss alte kaffeerösterei - im hintergrund die sanierung an der jahnstrasse




    Der Nachbarbau wird noch genutzt - ein Abriss bleibt unklar - ich gehe aber davon aus.



  • Herzogin Garten - neues


    unter dem titel "mauerstreit" schreibt heute die SäZ:
    der weißeritzmühlgraben wurde inzwischen freigelegt, bis ende juni wollen die archäologen fertig sein mit allen grabungen. bisher wurde kaum erhaltenswertes gefunden.
    nach der anlage des gartens für die kurfürstin sophie im jahr 1591 wurde das areal zuletzt 1841 durch errichtung der orangerie baulich verändert. dazu zählen die acht wiederaufzuarbeitenden historischen zaunelemente wie auch die mauer zur hinteren strasse am schießhaus. diese sei, so eine landesdenkmalpflegerin, als - neben dem orangerie-rest - letztes erhaltenes bauteil aus dem 19. jh. besonders wertvoll und müsse erhalten bleiben. das wiederum verärgert den investor, welcher der versifften mauer rein gar nichts abgewinnen kann und auf den rückwertigen stadtplatz verweist, der entstehen soll. das denkmalamt schlägt hingegen eine begrünung der 50-meter-mauer vor, die dann auch als begrenzung dienen soll. der investor verweist hingegen auf die auch zur strasse hin hochwertige fassade, die jede(r) auch sehen soll.
    ausserdem möchte man die baywobau mit einigen steinen aus der mauer unterstützen, um eine zweite wertvolle mauer, die auf deren nachbargrundstück besteht, rekonstruieren zu können. dort bleibt eine solche mauer also bestehen.


    der investor verfolge zudem seit anbeginn die absicht, den garten wiederherzustellen, was eine zweigeschossige tiefgarage erfordert, was über 1 million zusätzliche kosten verursacht. daneben schlägt die dauerhafte pflege des gartens zu buche, der tagsüber stets der öffentlichkeit zugänglich sein wird. die saal-gmbh sei auch bereit, die orangerie zu rekonstruieren, vorausgesetzt es findet sich eine geeignete nutzung. das zugesagte aufbereiten der 8 zaunelemente kostet allein 75000 euro.


    für die gartenkonservatorin frau schwarz vom landesamt für denkmalpflege ist all das aber keine alternative, die mauer sei wertvoller - schreibt die SäZ. über die zukunft der mauer muss nun das genehmigungsverfahren entscheiden.


    obwohl erst ab mitte 2016 einzug geplant ist, gibt es bereits für ein drittel der 105 wohnungen des saal-projektes interessenten, besonders für die 14 obersten wohnungen, deren preis bei 5000 euro pro m² liegt.


    fazit: die mauer wird mE letztlich keine große rolle spielen, hoffentlich gibts keine zeitverzögerung. für die orangerie hat man noch keine nutzung gefunden, was kein gutes zeichen ist. man ist aber bereit sie zu rekonstruieren. möglicherweise könnte die notfalls erst später aufgebaut werden.

  • Noch besser finde ich, wie sich unsere Schreiberlinge bei dem Blatt mit Himmelsrichtungen auskennen.
    Laut denen baut die CTR/Baywobau im Westen und die besagte Mauer Am Schießhaus schließt sich dem Zaun im Süden an...

  • Bezüglich der Orangerie kommen doch nur Lippenbekenntnisse und laut städtischem Bebauungsplan muss er die Orangerie dank der vagen Aussagen in diesem Plan ja nicht wiederaufbauen. Selbst ein simpler Betonkubus hinter der aufbereiteten Kopffassade würde ausreichen *grusel*. Das ist kein Fehler von ihm, sondern von der Stadtverwaltung. Ich bezweifle auch mittlerweile, dass für die Orangiere wirklich intensiv nach Nutzung gesucht wird. Denn man kann ja hinterher sagen...Oooch naja...war eben nix - Pech gehabt. Die teuren Buchten wird er trotzdem los werden. Dafür sorgt schon der anziehende Wohnungsmarkt und die unschlagbar gute Lage. Verlierer dabei - die Orangerie und die vermeintliche "Kultur"Stadt Dresden.


    Ich bitte weiterhin fleißig zu unterschreiben.


    https://www.openpetition.de/pe…nach-historischem-vorbild

  • Ich war nochmal vor Ort am Herzogin Garten.


    Die Streitmauer besteht nicht mehr aus einem west-, süd- oder sonstteil. Es besteht nur noch ein mauerrest von gerade mal gut 30m länge am saal-grundstück. Auch ist sie schon beschädigt worden und abdecksteine runtergerissen. Die mauer mag alt sein, allerdings ist sie ein schandfleck und als wertiger bauteil kaum erkenntlich.




    Vor Ort kann man sich kaum vorstellen, dass dies ein ernst zu nehmender konfliktpunkt sein könnte. Es ist klar, ein Landesdenkmalmensch muss nochmal in angeblicher amtsvertretung aufschreien und gut ist. Das ist zur eigenprofilierung wichtig. Die Mauer, die erhalten wird, befindet sich hingegen zwischen den beiden baugrundstücken von baywobau und saal-projekt im gelände.


    Was den historischen Zaun angeht, wurde mE schon klargestellt, dass nicht nur die aufbereiteten Altteile verwendet werden, sondern alle restlichen Zaunfelder nachgefertigt werden - in gleicher historischer Gestalt. Alles andere wäre auch blödsinn.


    Ich glaube, Herr Saal ist cool genug drauf, um von selbst die Orangerie aufbauen zu wollen. Allerdings muss man vor dem Bau wissen, für was man baut - konzeptionell und sicher nicht unbedingt für einen schon konkreten folgemieter. Das ist natürlich schwierig und hier kann und sollte sich die Stadt mit vorschlägen ins zeug legen. Semperoper und Staatliche Kunstsammlungen haben mE bereits abgesagt. Aber hier ist vieles möglich.


    Gegenüber wurde derweil der Sch...ßhauskomplex - im volksmund schon "pisstro" getauft - der bestimmung übergeben. Es ist erträglich geworden. In 5 jahren möchte herr saal dort ein größeres gebäude hinsetzen, was ich nicht recht glauben mag. es sei denn, er will analog des herzogin gartens noch ein großes ding schieben. dies wird logisch, bedenkt man den theaterneubau am postplatz, der in 5 jahren längst fertig sein soll. dann wäre mE auch zB der flachbau für die semperoper an der ostraallee zum abriss freigegeben und ein investor könnte größer bauen. dies wiederum könnte man dem investor längst dargelegt haben, sodass der zeitplan nachvollziehbar wird. solches ist mit sicherheit streng vertraulich und sicherlich noch entscheidungsoffen. wer weiß. ach ja, hier das pisstro am zwinger:


  • Zitat

    dass nicht nur die aufbereiteten altteile verwendet werden sondern alle restlichen zaunfelder nachgefertigt werden - in gleicher historischer gestalt


    Zitat

    ich glaube herr saal ist cool genug drauf, um von selbst die orangerie aufbauen zu wollen.


    Das hoffe ich Elli, denn aus der Ecke ließe sich sooo viel herausholen. Alleine, wenn man dieses alte DDR-Gebäude zur Ostra-Alle neben dem "Pisstro" :lach: (siehe letztes Bild) abreißen, den Marstall sanieren einerseits und den DDR-Bau andererseits durch einen angepassten gediegenen Neubau ersetzen würde.


    Bei der Orangerie geht's ja eh im Grunde nur um die Fassade. Innen kann man das schon recht frei machen. Ein Café/Restaurant hätte Charme, wenn's schon die staatlichen Kunstsammlungen nicht haben wollen.

  • schwierige sache - das mit der orangerie. café oder restaurant allein wäre zu wenig und läuft doch an der stelle nicht. ist dresdner dilemma, kein urbanes gefüge zu haben, wo eigentlich alles funktionieren müsste. es gibt immer nur einzelne laufbeziehungen und geschäftslagen, wo es gut läuft. knapp daneben ist es zu brenzlig.
    gegen investor saal spricht im übrigen, dass er nun auch nicht soo viel zaster im gepäck hat. der hat seine fotofirma verkauft und hat nach eigener interview-aussage nur die rund 35 mille für den ganzen herzogin garten. schon der wohnbau verschlingt das fast. der strauchelt bestimmt sehr bei den überlegungen zur orangerie. für dieses und weitere projekte nebenan müsste er ggf mit weiteren geldgebern hantieren. keine ahnung was da intern läuft, immerhin scheint er gut vernetzt zu einigen in der branche.
    wohnungen in die orangerie anzuordnen, scheint auch eher zu schwierig zu sein. dort einige reihenhäuser zu bauen und nur einen teil am kopfbau zu rekonstruieren sieht vielleicht auch wieder blöd aus. daher mein szenario, man lässt es erstmal beiseite und baut nur die wohnanlage. und hofft, dass sich im laufe der entwicklung neue möglichkeiten auftun. bisher können wir aber noch auf vollständige wunscherfüllung hoffen. nebenan sitzt ja auch noch herr dietze von der baywobau, der sich sehr ins zeug legen kann, wenns um mehrwert für dresden geht.