Dresden: Altmarkt

  • letztes Grundstück am Altmarkt-Süd

    Die CG scheint das letzte Grundstück am Altmarkt erworben zu haben,


    Folgende Zeile kann man im "DEAL" Magazin finden:


    Die Standorte befinden sich im aufstrebenden Bezirk Friedrichstadt am Altmarkt, vis-á-vis dem historischen "Zwinger" und bei dem bedeutenden Projekt Quartier Q3/ 2 am Neumarkt, direkt neben der Dresdner Frauenkirche.


    Link zum Artikel


    Na mal sehen, was das wird...

  • ^ wenn man ein Komma nach F-Stadt einfügt, machts Sinn und kommt hin. Mal sehen.


    Der Hotelinvestor an der Ringstrasse hält übrigens weiter zu seinem Projekt. Ich fands ja zuletzt unsäglich, dass die Stadtpolitik (rot-grün+?) solche üblichen "Marktfragen" meint steuern zu müssen.

  • ^Gefühlt mischt sich die Stadt, meiner Meinung nach, meist in die falschen Projekte ein.


    Zugegeben der "Burner" war es jetzt nicht, aber einen schlechten Eindruck machte das Projekt auch nicht.
    Schön, dass der Investor noch daran festhält, weil besonders vielversprechend klang der letzte DNN Artikel nicht.

  • "Dem Kulturpalast laufen die Mieter weg..."

    Dem Kulturpalast laufen die Mieter weg...


    DNN-Artikel


    - Stiftung Frauenkirche und Die Dresden Information wollen nicht mehr in den Kulturpalast
    - dies zieht jetzt Probleme bei der Innengestaltung nach sich
    - Die Stiftung hat jedoch einen Mietvertrag an den Sie gebunden ist
    - Dresden Information hat sich im Quartier F etabliert
    - in die Räimlichkeiten der Dresden Information könnte z.B. eine Gaststätte kommen



    Na wer hätte das gedacht, scheint wohl doch nicht der attraktivste Bau am Platz zu sein :-) ich bin ja sonst nicht so Schadensfreudig aber bei solchen Meldungen muss ich doch schmunzeln.

  • Den weiteren Verbleib der Stiftung Frauenkirche im Kulturpalast hatte ich schon länger kritisch gesehen. Bisher gab es ja noch den direkten Sichtbezug zwischen Palast und Kirche. Wenn aber die Quartiere V und VI bebaut sein werden, macht m.E. ein Besucherzentrum für die FK hier am Altmarkt keinen Sinn mehr.
    Ganz anders aber die Dresden Information: Das Zentrum Dresdens ist der Altmarkt. Hier gehört die Stadtinformation hin und nicht versteckt ins Kellergeschoss einer Einkaufspassage am Neumarkt. Da sollte die Stadt Dresden mal ein sehr deutliches Wörtchen mit Ihrem Eigenbetrieb reden!
    Besonders traurig wäre ich aber auch über deren Abgang nicht. Es findet sich bestimmt eine andere sinnvolle Nutzung, welche die Philharmonie oder die Stadtbibliothek sinnvoll ergänzen würde.
    Reichlich spät kommt der Sinneswandel der beiden bisherigen Nutzer aber schon!

  • DNN-Artikel: Umbruch im Café Prag: Alle Mieter müssen raus - neue

    DNN-Artikel: Umbruch im Café Prag: Alle Mieter müssen raus - neuer Eigentümer plant neues Konzept


    DNN-Artikel


    Inhalt:
    - da das Konzept der Markthalle nicht wie erhofft ankommt steht ein neuer Umbruch an
    - der neue Eigentümer des "Altmarktkarree" eine Tochter der Quantum Immob. AG will ein neus Konzept für das "Cafe Prag"
    - fest steht, allen gastronomischen Anbieter in der MArkthalle "Cafe Prag" wurde gekündigt
    - im Obergeschoss gibt es noch verbleibende Mieter, einige klagen auch gegen die Kündigung da Sie ihre Verträge langfristig abgeschlossen haben
    - der neue Mieter fürs Erdgeschoss steht schon fest, Restaurant "Aposto" (Ableger einer großen Kette)



    Naja viele kleine sollen raus, damit ein großer reinkommt...

  • ^ die platzseitige Altmarktwestfront steht damit hoffentlich auch vor einem "Umbruch" - es steht derzeit mE ein Großteil leer bzw wird schon entkernt/umgebaut. Hier sollte nicht erneut wieder irgendein Schuhladen oder dergleichen rein - vielleicht sollte man die gesamte Gastro zum Platz hin ausrichten - analog Neumarkt. Dann wären die Arkaden zwar "bestuhlt", aber das könnte funktionieren. Die "Markthalle"? - keine Ahnung.
    Im Prinzip deutet sich längst an, dass solche Stadtgebilde wie das Umfeld der Altmarkt-Galerie sowie besondere Nutzungen in der Centrum-Galerie nicht funktionieren. Das Central-Theater macht nun schon wieder zu, die "Markthalle" und damit leider auch das "Varieté" Café Prag funktionieren nicht, die Ladenfront zum Altmarkt - ein Unding - steht brach. Hier ist allein Shopping IN den Galerien angesagt und funktionierend. Alles andere - auch keinste Privattheater oder Kulturzellen - klappen nicht. Nicht einmal einen Ratskeller kann die Stadt selbst voranbringen und wiedereröffnen, dabei lechzt die Rathausbelegschaft nach einer "Kantine" und einem Treffpunkt in eigener Sache. Summa summarum also ein wachsendes Feld des dringenden Handlungsbedarfs. Wen wunderts! Das ist beileibe noch keine qualitätvolle "Innenstadt" - das ist in Teilen: gar nichts.

  • ^Das mit der Gastro an der Altmarktwestseite kann ich nur befürworten, Platz ist ja genug vorhanden und durch die Altm.Gal. habens Läden hier schwer.
    Schade das Einrichtungen wie das "Central-Theater" schließen, Kultur gehört in die Stadt aber ich denke für sowas fehlen auch einfach die Gastro Angebote für Abends.


    Das ist das Problem, dass die Verantwortlichen die Stadt nicht weiter Entwickeln, tagsüber gibts Kultur und Shopping in der Altstadt aber ab 20:00Uhr werden die Bordsteine hochgeklappt und die Leute ziehts Richtung Neustadt, mal von dem ein oder anderem Theater abgesehn.
    Hier könnte man noch einiges Entwicklen gerade in Bezug darauf das Dresden wenig junge Touristen hat.

  • ^ einige Ladeneinheiten Richtung Seestrasse wurden ohnehin seit Jahren für Gastronomie genutzt. Nun kommt weitere am Platz hinzu:



    die Burger-Grillbar "Hans im Glück" eröffnet in Kürze unter den Arkaden. Es stehen auch nicht so viele Läden an der Altmarkt-Westseite leer, sondern einer wird gerade umgebaut und ein weiterer steht noch leer - vielleicht ebenso demnächst mit Gastrogewerbe.


    ^ das Shamrock Irish Pub zog vom Advantariegel an die Wilsdruffer 20 (Bildmitte). Im Riegel stand die Nutzung der Wohnnutzung entgegen.

  • hier wurde es noch nicht berichtet:


    Bürohaus Wilsdruffer Strasse 3 - geht wohl in Sanierung
    eine Zeitung hatte es auch berichtet


    längst angekündigt, verschob sich die Sanierung aufgrund eines Weiterverkaufs.


    im Innenhof tut sich noch nichts. Ach doch: 2 Schuttcontainer sieht man.

  • Rathaussanierung
    Info bei Dresden-Fernsehen
    SäZ (exklusiv)
    die DNN halten sich kurz - aber mit Bilderreihe



    Blick in einen sanierten Innenhof, wo lange an der Hofoberfläche gewerkelt wurde



    ansonsten sehen die meisten Höfe noch wie aus der Zeit gefallen aus
    (hier der sog. Lichthof mit dem Dach des Veranstaltungssaals)



    Die SäZ schreibt, dass derzeit zwei Musterleuchten für den Kuppelsaal nach historischem Vorbild angefertigt werden, um das Resultat dann hinsichtlich Mindestausleuchtung und mit dem Denkmalschutz besprechen zu können. Der Stadtrat beauftragte das Wiederanbringen einstiger Zierleuchten, von denen nur eine winzige Bildansicht überkommen ist. 560 TE werden die 12 Leuchter kosten, wovon die Hälfte als Fördermittel eingebracht würden.


    Hoffentlich wird bald auch der Rathausturm wieder nächtlich angestrahlt und die Aussichtsplattform wiedereröffnet. Nach etlichen Jahren im Dunkeln soll der Turm doch wohl nicht bis zum Ende der kompletten Rathaussanierung gesperrt und im Dunkeln bleiben.
    Bis zum Jahresende 2016 soll das weitere Sanierungskonzept des restlichen Rathauses zur Ratsbeschlusslage vorliegen.

  • MK4


    MPP geht als Sieger aus einem Gutachterverfahren für MK4 heraus, was wohl bedeutet, dass Revitalis auch MK4 erworben hat. Von MPP kommen auch schon die Entwürfe für die anderen Revitalis Projekte in Dresden.


    http://www.mpp.de/projekt/altm…hnungsbauprojekt-dresden/



    Quelle: MPP


    Ein typischer Bau für diese Ecke. Leider geht das EG nicht bis ins 1. OG.
    Sonst so schlicht wie die anderen Revitalis-Projekte die MPP entworfen hat.
    Aber an sich kein schlechter Bau, nur halt nichts Besonderes.

  • Hotelneubau Ringstraße


    Investor bessert nach - Mopo berichtet heute (nur Print).


    Den Verkauf des städtischen Grundstücks neben dem Gewandhaushotel hatte der Stadtrat letztes Jahr abgelehnt. Hauptgrund war, dass nur ein Teil der Fläche bebaut werden sollte, dadurch auf unbestimmte Zeit zwei Brandwände unmittelbar am Rathaus gewesen wären. Laut Mopo plant der Investor, die Berliner Foremost Hospitality, nun doch mit dem Gesamtareal. Dafür müsste die zwei übrigen Flurstücke, die zum Teil in Privatbesitz sind, dazugekauft werden. Außerdem sollen die (dort vermuteten?) Reste der Stadtmauer in die Tiefgarage integriert werden.


    Hier zur Erinnerung der Siegerentwurf.

  • Mit einer kompletten Bebauung des Baufeldes, also auch der Fläche zum Rathausplatz hin, würde das auf jeden Fall eine Bereicherung und Vervollständigung der Ringbebauung darstellen. Den Entwurf fand ich eigentlich recht gut. Ob es denn nun unbedingt noch ein Hotel sein muss, das lasse ich die Sorge des Investors sein.
    Die Festungsmauer in der Tiefgarage versauern zu lassen, fände ich allerdings wirklich schade. Definitiv ja, sie existiert noch - und wie!
    http://www.stadtbild-deutschla…&postID=186885#post186885

  • Bin auch für eine Umsetzung, wenn die ganze Fläche bebaut wird.
    Soll die Stadt doch einfach die Klausel in den Kaufvertrag verankern, dass der Investor nur bauen darf, wenn ihm auch die privaten Flurstücke gehören.


    Festungsmauer in der Tiefgarage find ich okay. Da kommt eigentlich jeder rein und könnte es sich anschauen.

  • ^^Schon interessant, was da alles so in der Erde/Tiefe lauert.


    Aber, muss denn die Mauer erhalten bleiben (bzw. integriert werden)? Biem Merkur I wurden doch auch Reste der alten Mauer einfach abgerissen.