Dresden: Friedrichstadt

  • Und hier mal ein kleines Update zur Baustelle Vorwerkstraße (rückwärtiger Bereich, das Foto ist vom Samstag):

    Man arbeitet derzeit am fünften von insgesamt sechs Geschossen. Der Bauleiter sagte, dass der Rohbau spätestens Ende September fertiggestellt sein soll und die Gesamtfertigstellung für Februar 2016 geplant ist. Ganz schön straffer Plan, wenn man sich überlegt, dass dann die Gesamtbauzeit nicht einmal 12 Monate betragen würde. Straßenseitig steht bereits ein Putzsilo.

  • Löbtau-Karree: Visus online

    Standort

    Hier will die CG-Gruppe 130 Mietwohnungen errichten. Für die Planung ist das Pirnaer Büro Seidel Architekten verantwortlich. Auf deren Webseite sind nun zwei Visus zu sehen.

    (c) Archlab

    Hätte sicher schlimmer kommen können, aber ein wenig mehr Harmonie mit dem gründerzeitlichen Umfeld hätte man sich wünschen können. Zumal das Büro es mit dem Parkpalais in Striesen ja bewiesen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Tobschi (25. August 2015 um 09:00)

  • ^Find' ich auch gar nicht mal sooo schlecht - nachdem was man so zuerst gelesen hatte. Die Ecksituation mit den Treppenstufen find ich gut gelungen. Allerdings, die über dem Straßen-/Fußwegniveau liegenden "Grünflächen" werden wohl in real nicht sonderlich wirken. So etwas ähnliches gibt's ja auch bei den Neubauten an der Freiberger Straße. Die Herausstellungen der Fassade finde ich richtig und gut (für einen Neubau) sowie das Absetzen der letzten Etage. Und, vielleicht sogar vor allem, dass sich das Dunkelgrau eben jener letzten Etage schmal bis zum Boden zieht. Darüber hinaus sagt mir die Farbgestaltung generell zu - trotz grau! ;) Hoffentlich bleiben die Fensterrahmen dunkel!

  • ^^^^Posse die wievielte in dieser Stadt?

    Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass der Eigentümer keine Maßnahmen zur Sicherung ergreift. Dagegen dürfte doch nichts einzuwenden sein?

    ^^Haut mich nicht vom Hocker. Wieder mal ein Projekt, wo man nur sagen kann. Es hätte schlimmer kommen können. Soll das aber schon der Maßstab sein? Mit dem Parkpalais Striesen (wie mal "versprochen") hat das ja jedenfalls mal so gar nix zu tun und die Ecksituation mit der fast nackigen weißen Wand finde ich auch (mal wieder) miserabel gelöst. Naja macht nur, ich bin ja nicht der Maßstab.

  • ^ Wir zählen schon gar nicht mehr. :D
    Aber hier ist der Eigentümer die Posse, wie so einige andere in der F-Stadt auch.
    Die Zeitung sieht nicht durch und macht das falsche Pressespielchen leider mit.
    Die Verwaltung geht übrigens nie zur Presse, darf sie wohl nicht oder siehts nicht als ihre Aufgabe.
    Also bitte mal die richtigen Schuldigen benennen. Der Eigentümer hätt längst was machen können,
    statt dessen versuchte er den Denkmalschutz zu verarschen. So nicht.

  • Die Visualisierungen zeigen das "Löbtau Carree", nicht die "Weißeritz Gärten". Nur um das richtig zustellen.

    Neu ist mir die neue Planstraße von der Löbtauer Straße zur Behringstraße zwischen Carree und Autowerkstatt(auf der Visualisierung ist da Wald statt Parkplatz zu sehen) und diese ganzen Fußgängerüberwege.

    Naja mal abwarten.

  • ^ die Planstrasse ist wirklich bemerkenswert. Die Details der Visu sind logischerweise beschönigend. Diese und die Zebrastreifen sollen ein ruhiges Wohnviertel suggerieren - clever - doch in DD sind Zebrastreifen sehr selten, an der Löbtauer Strasse gar regelwidrig.

    Die weitgehend fensterarme Front zur Hauptstrasse wirkt sehr stulle und sollte weiter überarbeitet werden. Der Rest geht ok.

  • Die kahle Ecke wird wohl ein Treppenhaus sein.

    Interessant finde ich die Ladenzeilen, bzw. die Gastronomie-Fläche an der Ecke.
    Etwas spanisch kommt mir die Treppe da vor, die suggeriert ja, dass die Altonaer Straße Richtung Löbtauer leicht bergab geht, was mir so nie aufgefallen ist.

  • ^Stimmt wohl! Wird man sehen, ob die "Treppe" letztlich so kommt, wie auf der Visu abgebildet ist. Wäre dann ja nicht das einzigste beschönigende Element für die Darstellung (Planstraße!?; Fußgängerstreifen; groß gewachsene Bäume). Die Ladenzeile find' ich auch gut und täte der Ecke/Gegend sicherlich gut.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die weitgehend fensterarme Front zur Hauptstrasse wirkt sehr stulle und sollte weiter überarbeitet werden.

    Vielleicht wird ja noch ein Wandgemälde rangeklatscht, wie's bei uns in der Seminarstraße beim Dittrich-Park geschehen ist. :biggrin30

    Generell: Gibt's da eigentlich nicht vielleicht irgendwie Regelungen, die das Erstellen von Visualisierungen nun ja, regeln? Ich mein, sonst gibt's doch auch für jeden Pups Regelungen/Vorschriften o.ä. Immerhin, einfach mal über städtische Straßen ein paar Fußgängerüberwege pinseln und eine neue Straße einfügen (die vielleicht [in der Form] gar nicht kommt - geschweige, dass sie aktuell existiert). Sicherlich ist das keine Straftat, klar! :lach: Aber irgendwie kommt man sich doch verschaukelt vor...

    Schön wäre noch eine dritte Visu aus der Behringstraße gewesen!

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Wir zählen schon gar nicht mehr. :D
    Aber hier ist der Eigentümer die Posse, wie so einige andere in der F-Stadt auch.
    Die Zeitung sieht nicht durch und macht das falsche Pressespielchen leider mit.
    Die Verwaltung geht übrigens nie zur Presse, darf sie wohl nicht oder siehts nicht als ihre Aufgabe.
    Also bitte mal die richtigen Schuldigen benennen. Der Eigentümer hätt längst was machen können,
    statt dessen versuchte er den Denkmalschutz zu verarschen. So nicht.

    Elli, Kannst du das bitte etwas näher erläutern, wieso es eher der Eigentümer ist, der hier schludert? Hab es persönlich schon so verstanden, dass das Amt hier Spielchen spielt. Immerhin hatte er doch 2005 eine denkmalschutzrechtliche Teilgenehmigung bekommen. Doch weil die Arbeiten zu schnell vorangeschritten waren (Elektriker verlegte bereits Leerrohre auf dem neuen Estrich), stellte die zuständige Sachbearbeiterin die Baustelle ein (Elektroarbeiten waren noch nicht erlaubt). Und das blieb wohl bis heute so.

    Also nur mal so zum Verständins, worauf man bei solchen Artikeln achten muss.

  • Das Wandgemälde an der Seminarstraße ist ziemlich egal, da man es in ein paar Jahren nicht mehr wahrnimmt, wenn der andere Block vom EKZ-Investor davor an der Ecke steht und dort nur noch eine schmale Anliegerstraße sein wird.

    Direkt an der Löbtauer Straße, wie auf den Visus, sieht das schon etwas blöder aus.

  • ^^ Die Ämter spielen keine Spielchen, sie sind an Recht und Gesetz gebunden. Es besteht sicher großes Interesse an einer wertigen Sanierung des Gebäudes. Der Bauherr nutzte aber die Teilgenehmigung allein dafür, hinterlistig Tatsachen zu schaffen. Das kam aber - wohl entgegen seiner Mutmaßung - raus, die Details kenne ich auch nicht. Wie naiv der Eigentümer ist, zeigt sein Gang in die Zeitung. Was will er damit erreichen? Vielleicht will er, bewusst die Ahnungslosigkeit der Lokalpresse nutzend, auch nur mal zurückhauen. Nützen wirds nichts, solange die Fachbehörden ihre sicher berechtigten Absichten nicht erfüllt sehen. Ein Denkmal ist nunmal ein besonderes Objekt, wo man es mit Beurteilungen von Leuten zu tun bekommen kann, die einem vielleicht nicht passen. Er hat ein Denkmal, warum saniert er die paar Dinge nicht wie gefordert? Das kann er doch schon seit Jahren tun, eine Folgegenehmigung wäre dann nur noch Formsache. Offensichtlich wissen die Ämter, mit wem sie es zu tun haben. Das Vertrauen scheint zerstört. Schön blöd, dass die Lokalblätter - vielleicht auch besonders die SäZ - dem häufiger auf den Leim gehen. Dass Zeitungen in der Form über solche Dinge berichten, halte ich dennoch für verkraftbar, wenngleich ärgerlich. Man sollte es nicht überbewerten, denn die Medien lechzen nach jedweder "Storie" - manchmal wohl ahnend, dass die "Wahrheit" etwas anders aussehen könnte. Man kann von Journalisten auch nicht verlangen, in solchen Streit- und Detailfragen Durchblick zu haben. Jeder gibt nur seine ausgewählte Info - wer hat Recht? Die Ämter können jedenfalls nicht schalten und walten wie sie wollen, einen provozierten Arbeitsaufwand scheuen sie ohnehin. Für alles gibts rechtliche Regelungen, Fristen und Prozessabläufe. Wenn nichts entgegen steht, muss eine Genehmigung ausgesprochen werden. Bei Fehlern landets vor Gericht. Kann sein, dass das dresdner Denkmalamt manchmal zu genau hinschaut oder gerne hohe Forderungen aufdrückt, aber auch das hat seine Gründe in einer "ausradierten Stadt". Und ehrlich gesagt habe ich sowas lieber als ein Augenzudrückverein - auch wenns mitunter länger dauert oder für Eigentümer schwierig oder nervig wird.

    Der Erwerb der Nachbarfläche ist legitim und ein anderer Fall. Immerhin hat man dem Eigentümer dadurch seine Abstandsflächen gewährleistet. Ich finde es eher toll, dass ein Vorkaufsrecht auch mal ausgeübt wird und Geld da ist. Ich denke, das ist gar nicht so selten der Fall, denn es gibt schon Geld aus den Amtshaushalten dafür. Nur so kann die Stadt ihre mittel- und langfristigen Absichten durchsetzen. Das wird vorab langwierig geplant und bewertet. Also alles gut.

  • Die Portius-Villa (ohne K!).

  • Fröbelstrasse 6 (Ecke Floßhofstrasse) - jetzt in Sanierung


    Neubau Vorwerkstrasse (links) - Einbindung in den Baublock an der Schäferstrasse. Der Rohbau ist nun oben angekommen.


    Blick durch die Seminarstrasse gen Bahnhof Mitte - links der "Dittrich"-Neubau


    Blick durch die Weisseritzstrasse zur Yenidze


    am CG-Quartier Cottaer Strasse gehts auch zügig voran - an der Strasse gehts schon ins 1.OG.

  • Cottaer Straße 17-21 - Weißeritz Gärten - CG-Gruppe

    Es geht rasant weiter. An der Straße beginnt man mit dem 2. OG
    Es entsteht wieder ein fast geschlossener Straßenzug. Gegenüber dominieren ja noch Gartensparten und der Penny.
    Die Gebäude werden sich leicht unterscheiden. In der 17 ist die Tiefgarageneinfahrt untergebracht und in der 21 die Feuerwehrzufahrt für das gesamte Gelände. Die Nummer 17 ist mit 7 Fensterachsen auch etwas breiter als die anderen beiden mit 5 Fensterachsen.
    Schlecht finde ich, dass das erste OG sehr tief liegt im Gegensatz zum Haus daneben, welches noch ein hohes Erdgeschoss hat.

    Im Hintergelände geht es auch wieder vorran.
    Die Reihenhauszeilen im vorderen Teil des Bildes stehen im Erdgeschoss und man beginnt mit der Decke.
    Bei den Gartenhäusern befindet sich eins im Erdgeschoss(hinten links), eins im 1. OG(vorne rechts) und eins im 2.OG(hinten rechts).

  • Löbtauer Straße 33 - Ventar

    Hier geht es äußerlich in die Endphase. Beim Neubauteil fehlt nurnoch die endgültige Farbe. Es wurde schon geweißt. Die Balkone fehlen noch.

    Außerdem hat man mit der Außengestaltung begonnen. Bei der Mauer zur Straße ist jedes 4. Element aus Sandstein hergestellt.

    Dahinter befinden sich Müllplätze und Sitzecken aus Sandstein.

    Auf der Rückseite wurde die Erdgeschossfassade komplett wiederhergestellt und weiter oben auch Ornamente an den Ecken und markanten Stellen.


    Ansonsten wurden die Flächen schon beräumt. Auch beim Nachbarn Altonaer Straße 4+6 hat die Außengestaltung begonnen.