Beiträge von Schöni

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    Ich bin sehr froh, dass überhaupt weitergebaut wird. Denn es gab ja aufgrund der Pleite des Bauträgers über ein Jahr Stillstand. Wobei die Bautätigkeit sehr überschaubar ist und von Vermietung ist noch nix zu hören

    Dekoratives Anführungszeichen

    Vorwerkstrasse (Friedrichstadt) - weiterer Deckentausch (wie bereits im Mai vermutet)

    Eine PM der Stadt teilt aktuell mit, daß ab nä. Woche auch der nördliche Pflasterabschnitt von Schäfer- bis Wachsbleichstrasse saniert wird.

    Zuletzt zeigte ich Ende Mai den in Arbeit befindlichen südlichen Abschnitt von Schäfer- bis Berliner Strasse. Jener müßte nun fertig sein, Bild folgt noch.

    Ich habe zwar leider auch kein Bild parat. Aber die Information, dass der Abschnitt zwischen Schäfer- und Berliner Straße tatsächlich bereits fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben ist.

    Ich möchte auch einen Aspekt, den Ziegel bereits angerissen hat, noch etwas näher beleuchten: Ich habe bis 2010 in Leipzig gelebt und bin dann nach Dresden gezogen. Als ich Leipzig verlassen habe, hatte die Stadt um die 450T Einwohner. Heute, 16 Jahre später, sind es 200 Tausend mehr. Im gleichen Zeitraum ist die Einwohnerzahl von Dresden nahezu gleich geblieben. Und das ganze mit entsprechendem Einfluss auf den Wohnungsmarkt. Insofern sind Dresden und Leipzig bei eben diesem Thema - Wohnungsmarkt - so gar nicht miteinander zu vergleichen. Man möge sich nicht vorstellen, was auf dem Leipziger Markt los wäre, wenn es die LWB nicht gäbe... Zusammengefasst: Wenn wir Leipzig und Dresden miteinander vergleichen, vergleichen wir Äpfel und Birnen.

    Zum Thema Schuldenfreiheit: Dresden ist sicher bei weitem nicht schuldenfrei. Sondern nur geschickt darin, die Schulden in städtischen Gesellschaften unterzubringen. Allen voran KID und STESAD, beides 100%ige städtische Gesellschaften. Am Beispiel: Das neue Verwaltungszentrum wurde durch die KID - kreditfinanziert - gebaut (ich glaube, um die 50 Mio €), gehört der KID und wird von dieser nun an die Stadt vermietet. Zack, der Kredit und die Zinsen stehen nicht im Haushalt der Stadt. Genauso verhält es sich mit der geplanten Sanierung des Ordnungsrathauses in der Theaterstraße (40 Mio €, entsprechende Vorlage wird in der nächsten Stadtratssitzung behandelt). Das Gebäude gehört der STESAD und die Sanierung wird kreditfinanziert erfolgen. Danach wird es wieder an die Stadtverwaltung vermietet. Um also das Thema "Schuldenfreiheit" genauer zu beleuchten, müsste man sich den Beteiligungsbericht der Stadt Dresden sowie alle Bilanzen der dortigen Beteiligungen (über 100!) mal sehr intensiv und genauer ansehen.

    Die Turnhalle ist laut ursprünglichen Planungen sogar 3-stöckig, also dreifach gestapelt. Es wäre interessant, was von diesen Planungen aus der Lph 2 nun übrig geblieben ist, da sich ja während der Beauftragung der Architekten der Schulnetzplan geändert hat. Ursprünglich sollte es ein Kombi-Standort aus Gymnasium/Oberschule werden, danach dann ein reines Gymnasium und nun wird eine Berufsschule gebaut. Das dürfte ja auch zu Änderungen im Raumprogramm usw. geführt haben.

    Interessant ist, dass auf der naheliegenden Brache Schäferstraße/ Ecke Waltherstraße seit einiger Zeit eine die Ecke fassende Baugenehmigung erfasst ist. Weiß hier im Forum jemand etwas näheres über das Projekt?

    Das ging mir gerade auch so! Das Verwaltungszentrum sieht da mittendrin aus wie ein gerade gelandetes Raumschiff, das in keiner Weise "dazugehört".

    Hinweis Moderation: Vollzitat des Vorposts ist überflüssig und wurde entfernt.

    Wenn mein laienhaftes Auge das richtig deutet, fallen damit die Richtung Friedrichstraße zeigenden Fenster des Giebels im Bestandsgebäude weg?

    Auf dem Bauschild ist ja tatsächlich nur von zwei Gebäuden die Rede. Laut Themenstadtplan gibt es aber Baugenehmigungen für MEHR. Bleibt hier vielleicht noch Hoffnung, dass der Altbau doch noch saniert wird, vielleicht in einem zweiten Bauabschnitt?

    Es gibt Neuigkeiten zum Projekt zwischen Berliner Straße und Schäferstraße. Offenbar hat der Projektentwickler (AOC Die Stadtentwickler GmbH) einen Insolvenzantrag gestellt. Dies las ich in der vergangenen Woche in der Presse, kann allerdings den entsprechenden Artikel nicht mehr finden. Da kann man nur hoffen, dass das Projekt jetzt nicht auf Ewigkeiten still steht.

    ^ Auf der "alten" Nordtribüne werden keine Änderungen stattfinden, die Sitzschalen dort bleiben so wie sie sind. Quelle: Aussage des ausführenden Architekturbüros O+M im Rahmen der Besichtigung zum Tag der Architektur.

    [mod]Unnötiges Zitat des Vorposts gelöscht. [/mod]

    ^^ Chris1988:

    Das wär ja der Hammer, wenn das Projekt quasi auf der Zielgeraden als Investruine endet. Ich habe das allerdings auch bereits mit Argusaugen beobachtet. Es scheint auch nicht nur der Bauabschnitt an der Berliner sondern auch der an der Schäferstraße betroffen zu sein, obwohl dort der Baufortschritt noch weiter ist. Auch dort tut sich gefühlt überhaupt nix mehr.

    [mod]Unnötiges Vollzitat entfernt. [/mod]

    Ich finde das auch unglaublich schade. Bisher war zum Beispiel der gesamte Postplatz noch in sehr "überholtem" Zustand im Streetview zu finden. Das war quasi wie eine kleine Zeitreise. Nun ist dort der aktuelle Zustand zu finden. Echt schade!

    Spannend ist das Gebäude Bautzner Straße 161 betreffend, dass der Eigentümer das Gebäude gekauft hat und nach meinen Informationen in diesem Moment bereits wusste, dass das Gebäude durch die mögliche Baumaßnahme zur Disposition steht. Das hat er in dem zitierten Artikel interessanter Weise nicht gesagt.

    Also Elli, ein "Ortsverweis" für den Baggerfahrer dürfte damals schon mangels Hausrecht für die Sicherheitsbehörden nicht möglich gewesen sein. Und mangels strafbarer Handlung überhaupt ein Eingreifen nicht. Sachbeschädigung o.ä. scheidet aus, da die Brandruine dem Hausherren ja gehörte.

    Die Prozesslaufzeit von Verwaltungsgerichten ist wirklich ein Gaumenschmaus. Ich finde allerdings den im Artikel enthaltenen Hinweis auf die Signalwirkung des Urteils durchaus treffend und interessant.

    Wie Du sagst, mal sehen, was die Erben aus dieser ganzen Geschichte machen.