Baugeschehen: Johannisplatz

  • Laut heutiger Freier Presse wird das Parkhaus am Johannisplatz vorerst nicht gebaut, sondern entsteht frühestens im nächsten Jahr. Grund seien ungeklärte Eigentumsfragen.
    Zum Rawema-Gebäude gibt es folgende Informationen: Nach der Eröffnung von Läden, einer Bank und einer Gaststätte sollen weitere Räume im Erdgeschoss des früheren Rawema-Gebäudes an einen Bio-Markt vermietet werden. Bis Dezember soll laut Kellnberger zudem der Ausbau für zwei Hotels mit etwa 90 Zimmern in Ein- bis Zwei-Sterne-Ausführung, für Büro- und Praxisräume und Wohnungen in den Obergeschossen über die Bühne sein. Mit einem Textil- und einem Schuhmarkt laufen Verhandlungen über den vorderen Teil im Erd- und ersten Obergeschoss des Rawema-Hauses samt Zwischenbau zur früheren Bundesbank hin. Eigens für die beiden neuen Hotels in der fünften und sechsten Etage im Rawema-Gebäude wird derzeit eine Halteschleife am Haupteingang des Rawema-Hauses an der Straße der Nationen angelegt.

  • Laut heutiger Freier Presse wird das Parkhaus am Johannisplatz vorerst nicht gebaut, sondern entsteht frühestens im nächsten Jahr. Grund seien ungeklärte Eigentumsfragen.
    Zum Rawema-Gebäude gibt es folgende Informationen: Nach der Eröffnung von Läden, einer Bank und einer Gaststätte sollen weitere Räume im Erdgeschoss des früheren Rawema-Gebäudes an einen Bio-Markt vermietet werden. Bis Dezember soll laut Kellnberger zudem der Ausbau für zwei Hotels mit etwa 90 Zimmern in Ein- bis Zwei-Sterne-Ausführung, für Büro- und Praxisräume und Wohnungen in den Obergeschossen über die Bühne sein. Mit einem Textil- und einem Schuhmarkt laufen Verhandlungen über den vorderen Teil im Erd- und ersten Obergeschoss des Rawema-Hauses samt Zwischenbau zur früheren Bundesbank hin. Eigens für die beiden neuen Hotels in der fünften und sechsten Etage im Rawema-Gebäude wird derzeit eine Halteschleife am Haupteingang des Rawema-Hauses an der Straße der Nationen angelegt.


    Der liebe Gott ist gnädig mit Chemnitz.

  • Ich habe schonmal Bilder vom Saxoniabrunnen eingestellt:




    Das RAWEMA-HOCHHAUS befindet sich rechts auf dem Foto.


    Man kann hier gut erkennen was ich meine:


    - ein Teil ist mit den Alu-Blechen verkleidet (rechter hinterer 2-Geschosser Anbau);
    - der andere Teil nur schwarz "gestrichen" (vorderer Teil des Gebäudes, auf dem Bild noch grau)



    Sicher wird doch alles verkleidet werden ?
    Das Vordach im EG wurde bereits komplett mit den grauen Platten verkleidet und es sieht mit den kleinen Lichtspots nicht schlecht aus.


    Mich wundert es eben nur, da auf den unverkleideten "schwarz gestrichenen" Bereichen schon die Reklametafeln vom Bäcker des Vertrauens und Co. angebracht sind



    P.S. Ich hätte nichts dagegen, die beiden rechten und linken 2er-Geschosse um 4 Etagen aufzustocken. Das würde eine Urbanitätssteigerung schaffen!

  • Das wird doch hoffentlich nicht so bleiben


    Ich vermute, dass das an der Vermietung liegt: Wo noch kein Mieter gefunden ist, steht die genaue Ausführung noch nicht fest.


    Mich wundert es eben nur, da auf den unverkleideten "schwarz gestrichenen" Bereichen schon die Reklametafeln vom Bäcker des Vertrauens und Co. angebracht sind


    Sowas wird auch schonmal provisorisch montiert. Die Leute sollen wissen, wo Sie ihr Bargeld abgeben können.

  • In der Schalterhalle des früheren Bundesbank-Gebäudes am Chemnitzer Johannisplatz möchte Investor Kellnberger ein Gasthaus einrichten - aus meiner Sicht wäre das eine Belebung für die Innenstadt. Mit dem Chemnitzer Gastronom Denis Vogel ist auch ein schon ein Betrieber gefunden. Vogel will etwas ganz Eigenes, Unverwechselbares schaffen, wie er sagt. "Das soll ein Unikat werden, nichts Kopiertes. Wir wollen das alte Chemnitz verkörpern, die Goldenen Zwanziger Jahre", erklärt er und stellt sich das Mobiliar im Stil der Gasthäuser aus der Zeit zu Beginn des vorigen Jahrhunderts vor, mit Bildern an den Wänden, die Gäste ins Chicago der frühen 1930er-Jahre blickenlassen. Rund 200 Plätze will der Chemnitzer in der 800 Quadratmeter großen Schalterhalle anbieten, ebenso viele könnten er und Hauseigentümer Kellnberger sich für die Sommergastronomie vor dem Haus, rund um den denkmalgerecht sanierten Saxonia-Brunnen vorstellen. Eröffnung soll noch im nächsten Jahr sein.

  • Freie Presse: Chemnitzer Rathaus genehmigt Parkhaus-Neubau auf dem Johannisplatz


    Anm: Gibt es wirklich keine weiteren Investoren, die in der Chemnitzer Innenstadt bauen wollen und warum kommt ein so oft beauftragter Architekt wie Peter Koch nicht von alleine darauf, das eine Drahtfassade bei so einem stadtbildprägenden Neubau nicht passt?


    http://www.freiepresse.de/LOKA…splatz-artikel7991574.php

  • Beim neuen Innenstadtparkhaus wird keine Zeit verschwendet. Heute war bereits schwere Technik vor Ort.


    Eine Frage die sich mir noch stellt: Wie groß wird wohl das Loch in der Fassade für die Einfahrt sein? Sofern dies gleichzeitig die Einfahrt in den Innenhof ist, müssten da ja auch kleine LKWs durchpassen? Falls dies der Fall ist hoffe ich, dass die Einfahrt sehr dezent gehalten wird.


  • Das Parkhaus scheint wohl für die Vermietung des Rawema-Hauses wirklich von essentieller Bedeutung zu sein. Da verwundert es nicht, dass so enorm auf's Gas gedrückt wird.

  • Nachdem das Postament des Saxonia-Brunnens von Klaus Kellnberger auf dem Johannisplatz wiedererrichtet wurde, sollen bis Ende Juni 2013 auch die noch fehlenden Figuren hinzugefügt werden. Die dazu nötigen Gelder von 120.000 Euro hat der Saxonia-Brunnen-Verein größtenteils zusammen. Der Schmied, Symbol der Metallindustrie, soll bis Ende Oktober aufgesetzt werden. Die 30.000 Euro hat Niles-Simmons Hegenscheidt gespendet. Die Spinnerin, Symbol der Textilindustrie, soll Ende Januar 2012 zurückkehren. Zuletzt folgt dann die von Klaus Kellnberger bezahlte Saxonia als Beschützerin der Industrie und des Handels. Dieser hofft selbstverständlich auf positive Effekte für seine umliegenden Investitionen, etwa das Mitte Juli öffnende Lokal in der ehemaligen Bundesbank.
    Die Figuren entstehen originalgetreu in einer polnischen Gießerei, werden aber etwas kleiner als die verschollenen Originale: die Saxonia etwa 2,70 Meter hoch, Spinnerin und Schmied etwa 1,60 Meter. Die Größendifferenz von rund 15 Zentimetern gegenüber der früheren Anlage erklärt sich mit dem niedrigeren Fundament. Bei der Restaurierung sei bewusst auf einen Teil des Sockels verzichtet worden, damit die Chemnitzer bis an den Brunnen herangehen können.

  • [Saxonia-Brunnen]
    Die Figuren entstehen originalgetreu in einer polnischen Gießerei, werden aber etwas kleiner als die verschollenen Originale: die Saxonia etwa 2,70 Meter hoch, Spinnerin und Schmied etwa 1,60 Meter. Die Größendifferenz von rund 15 Zentimetern gegenüber der früheren Anlage erklärt sich mit dem niedrigeren Fundament. Bei der Restaurierung sei bewusst auf einen Teil des Sockels verzichtet worden, damit die Chemnitzer bis an den Brunnen herangehen können.


    Endlich mal eine Erklärung für den geänderten Sockel! Auch mit dem Wissen, dass man „reinfassen können“ soll, wirkt es fehlproportioniert, aber so weiß man wenigstens, dass sich jemand etwas dabei gedacht hat.

  • Eine Bebauung auf dieser Brachfläche ist auf jeden Fall wünschenswert! Dadurch würde die autobahnähnliche Bahnhofstraße optisch schmaler wirken. Dann kann man nur hoffen, dass der monströse Parkplatz auf der Nachbarseite ebenfalls irgendwann der Vergangenheit angehört. Aber dieser Wunsch ist sicher schwer zu erfüllen. :Nieder:

  • Das Bild vom Rawema-Haus zeigt deutlich, wie groß die Verbesserung gegenüber dem Vorzustand ist. Den düsteren Arkaden dürfte trotz einiger Diskussionen heute keiner mehr hinterherweinen. Das Beispiel des Biomarktes zeigt auch die verbesserte Attraktivität des Standortes, die hatten bisher meines Wissens keinen Laden in Chemnitz.


    Bei der Sanierung in der Theaterstraße bin ich nach den Diskussionen hier vor allem gespannt, ob sich schnell Mieter finden lassen.

  • Es ist ja erstmal gut, dass diese grausamen Flachbauten neben dem Dresdner Bank Gebäude und an der Ecke zur Bahnhofstraße hin weg sind. Soweit ich weiß soll die Ecke ja auch bebaut werden oder?


    Trotz allem gefällt es mir nicht wie die nackte Seite der Bank entblöst wird. Leider hat man so drum rum gebaut, dass sich das wahrscheinlich nicht mehr beheben lässt außer man ergänzt die Fassade passend zum Rest des Gebäudes. Da das ahistorisch wäre, wird das aber natürlich auch nicht geschehen und ich werd mich mit dem Anblick abfinden müssen.^^

  • Saxonia: Du meinst das ehemalige Sparkassengebäude, richtig? An der entblößten Seite baut Herr Kellnberger ein Parkhaus (Artikel mit Visualisierung), die begonnenen Arbeiten sind auf Jugendstils Bildern ersichtlich. Der jetzige Anblick ist also nur vorübergehend. Auf der Seite zur Bahnhofstraße hin plant Kellnberger, durch ein weiteres Gebäude den Kundenstrom entlang seiner Immobilien zu führen. Auch das Sparkassengebäude selbst hat er umbauen lassen. Auf dem gegenüberliegenden Baufeld sucht die Stadt Investoren, die sie mit einem Einzug von Teilen der Stadtverwaltung zu ködern versucht.