Bilder aus Mainz

  • Erbacher Hof

    Ein paar Impressionen vom ruhig gelegenen Erbacher Hof in der Grebenstraße. Der Erker des Gebäudes "Zum Römischen König", nicht zu verwechseln mit dem in Sichtweite liegenden, bekannteren "Römischen Kaiser" am Liebfrauenplatz. Die Geschichte des größtenteils rekonstruierten Gebäudes kann man im APH-Forum nachlesen.

    Die schönen Sandsteinkonsolen unter dem Erker aus der Nähe.

    Versteckt im Inneren des Erbacher Hofs: Die Marienkapelle aus dem 13. Jahrhundert (wikipedia).

    Blick von der hinter dem Erbacher Hof gelegenen Himmelgasse auf das Türmchen der Augustinerkirche.

    -Bilder von mir-

  • Die Sandsteinkonsolen sehen aus als wären sie Jugendstil. Wenn das orginalgetreu rekonstruiert wurde dann ist das schon bemerkenswert anmutig für ein Renaissance-Erker.

    Einmal editiert, zuletzt von Wahnfried (26. November 2014 um 07:01)

  • ^ Vielen Dank und danke auch für den Link :)

    Heute mal ausnahmsweise ein Bild von Mainz, das außerhalb von Mainz zu finden ist. Bei meinem Besuch in Straßburg habe ich in der gründerzeitlich bebauten Avenue de la Liberté über einem Hauseingang diese schöne Stadtansicht von Mainz entdeckt. Das dürfte den Zustand im frühen 19. Jahrhundert darstellen, wo während der französischen Besatzung das Dach des Ostturms des Doms samt der Dächer der Seitentürmchen noch zerstört waren und Holz- und Eisenturm (ganz links bzw. rechts) noch direkt am nicht aufgeschütteten Rheinufer standen. Von links nach rechts sieht man das Holztor, St. Stephan, den Ostturm des Doms, den Westturm des Doms (mittig), St. Quintin und St. Christoph. Das Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern.

  • Da ich nun ohnehin vor Ort war, zeige ich anschließend noch ein paar Bilder, die mit dem Zollhafen selbst nichts zu tun haben, eher als kleine Vorschau für ein anders Bilderthema: das Kurfürstliche Schloss, die von außen wirklich sehr schöne evangelische Christuskirche und den Landtag Rheinland-Pfalz.

    Was mir bei diesem Rundgang allerdings negativ aufgefallen ist, ist der Zustand einiger wichtiger Plätze in der Innenstadt, insbesondere des Helmut-Kohl-Platzes, des Ernst-Ludwig-Platzes und des Platzes der Mainzer Republik. Da müsste man sich aus meiner Sicht deutlich besser kümmern. Vieles wirkt mitgenommen, teilweise lieblos, und immer wieder finden sich lose oder schief sitzende Gehwegplatten. Schade, denn gerade diese Plätze rahmen einige der schönsten und bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Da wäre mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand sehr viel zu gewinnen.

    Die (von außen) wunderbare Christuskirche:

    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55491157699_31c4240d70_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55490984061_90b4a657c6_o.jpg

    Landtag Rheinland-Pfalz:

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    Barocke Katholische Kirche St.Peter (herrlich im Innenbereich):

    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55491099118_fa94ebb929_o.jpg

    Kurfürstliches Schloss:

    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55491157599_3948d4d8ae_o.jpg


    Bilder: © Adama

  • Auch wenn dies der Fotothread ist, kommentiere ich deinen Beitrag mal.

    Ja, die Plätze im Barockviertel (so ganz korrekt ist meine Aussage nicht, da das Schloss im Kern aus der Renaissance stammt und durch die lange Bauzeit in Teilen dann erst barock weitergeformt wurde. Gleichzeitig ist St. Peter im Stil des Rokoko als exaltierte Fortsetzung des Spätbarock.) mit Landtag/Deutschordenskommende, Schloss, St. Peter, Landesmuseum/Marstall, Sautanz/Altes Zeughaus und Staatskanzlei/Neues Zeughaus sind im Gesamtensemble einzigartig.

    Der Zustand des Platzes der Mainzer Republik als unwürdiger Parkplatz/Vorplatz des Landtags und der Zustand des Ernst-Ludwig-Platzes sind wirklich dem Ort nicht angemessen. Dazu ein wenig historischer Hintergrund: Der sogenannte Jubiläumsbrunnen, der Nachbildungen römischer Spolien (aus Mainz!) enthält, beherbergt schon lange kein Waser mehr und vergammelt. Dieser Brunnen wurde zum etwas fragwürdigen 2000er-Jubiläum in der 60ern errichtet (nachgewiesen ist Mainz sicher erst ab 13 v..Chr.). Da wäre eine Sanierung notwendig.

    Gleichzeitig sieht man nicht nur daran sondern auch ein paar Meter weiter die Finanznöte der Stadt (dazu muss man wissen, dass das Land RLP im Nachgang zu den Biontech-Milliarden die Finanzierung der Kommunen geändert hat und weiterhin trotz schon wieder bestehender Defizite hunderte Millionen jedes Jahr aus Mainz abzieht, obwohl die Stadt schon seit Jahren wieder defizitär ist.): Der Platz wird Richtung Christuskirche von der Reko des römischen Dativius-Victor-Bogens gerahmt (sehr umfassend vorhandenes Original im Landesmuseum. Kopie bröckelt leider) und eigentlich Richtung Landtag von der großen Mainzer Jupitersäule, die so bedeutend ist, dass Kopien in Rom(!) und bei Paris(!) stehen. Diese Säule wurde vor einem Jahrzehnt abgebaut zur Sanierung. Aktuell schafft es die Stadt nicht 200 000€ zu finanzieren, die das Wiederaufstellen ermöglichen würden. Man bittet hier um Spenden.

    Also zusammengefasst: Jubiläumsbrunnen, römischer Ehrenbogen und Jupitersäule vergammeln bzw. versauern. Die Platzgestaltung ist insgesamt ungepflegt bzw. versteinert. Das ist ein Drama für diesen Ort mit großer Geschichte und städtebaulichem sowie touristischem Potential. Pflege des Vorhandenen sowie Entsiegelung und gärtnerisch angemessene Gestaltung (kleiner Schlossgarten?) wären nötig.

    An dieser Stelle editiere ich, damit mein Beitrag noch zum Thema passt:

    Ergänzend ältere Fotos von mir, die den Zustand vor über 10 Jahren wiedergeben. Eher dokumentarisch statt fotografisch.

    Zwei Mal Jupitersäule sowie das rheinseitige Portal des Schlosses im alten Zustand, an dem aktuell herumsaniert wird.

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    *** alle Fotos von mir ***

  • Jetzt ergänze ich ein paar ältere Fotos von Mainz bei Nacht. Schwerpunkt ist offensichtlich der Marktplatz mit Markthäusern und Dom. Dazu noch ein Blick in die Altstadt (konkret: Kirschgarten) und das wunderbare Ensemble mit dem Heilig-Geist-Spital./Barock/Rathaus.

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    *** alle Fotos von mir ***

  • Der von Adama angesprochene schlechte Zustand im Regierungsviertel beschäftigt auch Politik und Bevölkerung. Daher wurde 2022 auf Basis eines Stadtratsbeschlusses das Forum Regierungsviertel ins Leben gerufen. Es folgte eine groß angelegte Bürgerbeteiligung, verschiedene Interventionen und kürzlich die Umsetzung der ersten Maßnahme aus dem erarbeiteten Katalog: Sperrung der Großen Bleiche für den motorisierten Individual(durchgangs)verkerhr. Aktuell läuft ein Ideenwettbewerb für das Regierungsviertel auf Basis des genannten Katalogs, Ergebnisse sollen im November gekürt werden. Daran anschließen sollen sich "weitere qualitätssichernde Verfahren, um Teile des Wettbewerbsgebietes zu realisieren". Danach könne man Bauaufträge ausschreiben. Abhängigkeiten bestehen auch zur geplanten Straßenbahntrasse durch das Areal. Der aktuelle Baudezernent Holle bezeichnet das Projekt als solches mit außerordentlich hoher Bedeutung. (Mehr dazu auch in diesem AZ Artikel hinter Paywall)

    Welche Wünsche/Kriterien formuliert wurden kann man auf der oben verlinkten Projektseite nachsehen. Im Wesentlichen geht es darum, in der hoch versiegelten Innenstadt einen ruhigen, Bürgerpark mit mehr Grün zu schaffen. Auch der oberirdische Parkplatz vor dem Landtag steht hierbei zur Disposition.

  • Danke für die Erläuterungen in #71!


    Weitere Bilder, diesmal der Marktplatz:


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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55494167692_4589395568_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55494167747_8348464917_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55494168002_6d6bd44f67_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55495145141_508832f7a9_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55494168022_a3a2e06b2e_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55495258643_85c5f17a8e_o.jpg

    St. Peter:

    Kurfürstliches Schloss:

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    Dom, Kreuzgang (hier waren die Sonne und die vielen Touristen meine Gegner):

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    Bilder: © Adama

    Weitere folgen ...

    Einmal editiert, zuletzt von Adama (1. September 2026 um 19:59)

  • Innenansichten von Kirchen:


    Mainzer Dom:

    Bilder: Mittelschiff des Langhauses in Richtung Westchor (Altar), Kreuzrippengewölbe des Mittelschiffs, Westchor (Altar) und Ostchor mit kleinerer Kuppel.

    Der Mainzer Dom blickt auf eine mehr als 1000-jährige Baugeschichte zurück. Der heutige Bau ist im Kern romanisch geprägt, insbesondere die Westgruppe mit Westchor und Querhaus ist spätromanisch. Später kamen zahlreiche gotische Elemente hinzu, darunter die Seitenkapellen des Langhauses. Seine heutige Grundform war mit der Weihe von 1239 im Wesentlichen vollendet. Der Dom war über Jahrhunderte eines der religiösen und politischen Zentren des Heiligen Römischen Reiches, Schauplatz von Krönungen und Reichstagen und hat in seiner Geschichte unter anderem sieben Brände überstanden.

    Gerade diese lange und teilweise ziemlich dramatische Geschichte ist im Inneren für mich tatsächlich spürbar. Der Dom besitzt eine ganz besondere, schwere Atmosphäre. Man merkt einfach, dass dieser Bau nicht erst seit gestern dort steht und was sich innerhalb dieser Mauern über Jahrhunderte abgespielt haben muss.

    Fotografisch ist er allerdings nicht ganz einfach. Im Inneren ist es stellenweise ausgesprochen dunkel und eine zusätzliche Beleuchtung gibt es natürlich kaum. Deshalb habe ich hier letztlich überwiegend das Handy benutzt. Ein Stativ hätte vieles erleichtert, aber ich wollte mitten im Dom keines aufbauen und damit andere Besucher oder Menschen, die dort tatsächlich zum Gebet sind, stören. Ohne vorher zu fragen, mache ich so etwas grundsätzlich ungern.


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    St. Quintin mit wunderbarer Kanzel:

    St. Quintin ist wesentlich unscheinbarer als der Dom und von außen für mich ehrlich gesagt kein Bauwerk, bei dem ich sofort stehen bleiben würde. Innen sieht das anders aus.

    Die heutige Kirche entstand zwischen 1288 und 1330 und ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Bemerkenswert ist auch, dass St. Quintin bereits 774 erstmals erwähnt wurde und damit zu den ältesten nachweisbaren Kirchenstandorten von Mainz gehört. Der heutige Turm kam später hinzu.

    Im Inneren entwickelt die Kirche einen sehr angenehmen, ruhigen Charakter. Besonders schön finde ich die restaurierte Predigtkanzel, die ursprünglich aus St. Emmeran stammt. Zusammen mit dem Hochaltar und der insgesamt eher zurückhaltenden Architektur entsteht ein schöner Kontrast zum wesentlich monumentaleren Dom.

    St. Quintin gehört zu den offenen Kirchen der Stadt. Das gefällt mir grundsätzlich sehr: Kirchen, die sich nicht abschotten, sondern tatsächlich als Orte verstehen, die man betreten, ansehen und auch einfach einmal für ein paar Minuten auf sich wirken lassen kann.

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    St. Peter:

    Ganz anders dann St. Peter. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1756 fertiggestellt. Sie ist ein spätbarocker Kirchenbau mit einer ausgesprochen reichen Rokokoausstattung im Inneren.

    Und reich ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Mir persönlich ist die Ausstattung mit ihren Pastelltönen, Altären, Figuren, Vergoldungen und Ornamenten stellenweise fast etwas zu viel. Man weiß zunächst gar nicht so recht, wohin man schauen soll.

    Aber die Kirche hat ihren Reiz. Besonders die wunderbaren Deckenfresken geben dem Innenraum eine enorme Wirkung und sorgen dafür, dass man dann doch ziemlich lange nach oben schaut.

    Auch hier war das Fotografieren ohne Stativ nicht ganz einfach. Gerade für die Deckenfresken und die dunkleren Bereiche wäre ein Stativ natürlich ideal gewesen. Aber auch hier gilt für mich: In einer Kirche stelle ich nicht einfach ungefragt mein großes Fotostativ mitten in den Raum. In erster Linie ein Gotteshaus und kein Fotostudio. Wenn ich aber jemanden getroffen hätte, Priester oder dergleichen, hätte ich gefragt, da zum Beten niemand vor Ort war. Ein andermal eben.

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    Evangelische Christuskirche:

    Die Christuskirche kennen wir aus den vorherigen Beiträgen bereits von außen. Und von außen finde ich sie wirklich großartig.

    Die Ansichten aus der Grünanlage entlang der Kaiserstraße wirken im Winter natürlich noch einmal deutlich dramatischer. Wenn das Laub fehlt, sieht man wesentlich mehr von der Architektur, der Baukörper der Kirche tritt klarer hervor und bekommt aus diesen Perspektiven erheblich mehr Präsenz. Im Sommer verschwindet davon durch die dichte Vegetation zwangsläufig einiges. Leider ist auch die Grünanlage entlang der Kaiserstraße nicht im allerbesten Zustand und könnte an einigen Stellen, gerade im südwestlichen Bereich deutlich mehr Pflege vertragen.

    Der von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig entworfene Bau entstand Ende des 19. Jahrhunderts und wurde 1903 nach siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Architektonisch orientiert er sich an der italienischen Hochrenaissance, wobei die mächtige Kuppel ganz bewusst an St. Peter in Rom erinnert. Mit rund 80 Metern Höhe war sie zugleich als selbstbewusstes evangelisches Gegenstück zum katholischen Dom gedacht.

    Im Inneren setzt sich diese Begeisterung bei mir allerdings nicht wirklich fort. Da ist mein Eindruck eher: na ja. Bedauerlich finde ich vor allem, dass die gewaltige äußere Kuppel im Kirchenraum heute kaum noch erfahrbar ist. Die Christuskirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und in den frühen 1950er-Jahren in vereinfachter und im Inneren sehr schlichten Form wieder aufgebaut. Die ursprüngliche innere Kuppelschale lag deutlich höher als die heutige und dürfte dem Raum wesentlich mehr Höhe und Monumentalität gegeben haben. Nach einer historischen Schnittzeichnung war der Innenraum zwar auch damals nicht vollständig bis in die äußere Kuppel geöffnet, allerdings gab es im Scheitel noch eine Lichtöffnung. Gerade deshalb muss die ursprüngliche Raumwirkung erheblich eindrucksvoller gewesen sein. Heute geht davon leider viel verloren.

    Fotografieren konnte ich den Innenraum ohnehin nicht vernünftig, weil gerade eine Yogaklasse zugange war. Aber immerhin zeigt genau das auch etwas, was mir an dieser Kirche gefällt. Die Christuskirche gehört auch zu den offenen und toleranten Kirchen, in denen offenbar auch Veranstaltungen jenseits des klassischen Gottesdienstes ihren Platz haben.

    Und das macht für mich einiges wieder wett.

    Auch die Regenbogenbank vor der Kirche ist ein schönes, sichtbares Statement für Inklusion. Die AfDler im Forum werden deswegen vermutlich wieder einen Herzkasper bekommen. Mir Egal. Ich mag es.


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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55495655704_4e77be6cec_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55495655579_c95e64c26f_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55495482436_e85c9519a9_o.jpg


    So war der Kuppelbau früher im Vergleich zur heutigen Kostruktion aufgebaut, hier in einer parametrischen Schrägansicht:


    Bild: https://i.ibb.co/RT73Fjzm/grafik-christus.jpg


    Bilder und Texte: © Adama

    2 Mal editiert, zuletzt von Adama (29. August 2026 um 19:46)

  • Der L-förmig angelegte sog. Ehrenhof des Kurfürstlichen Schlosses Mainz zeigt besonders eindrucksvoll die reich gegliederten Renaissancefassaden mit ihren Fensterachsen, Balkonen und dem plastischen Schmuck aus rotem Sandstein. Licht und Schatten arbeiten die zahlreichen Details sehr schön heraus und verleihen der langen Fassadenfront zusätzliche Tiefe.

    Weniger repräsentativ präsentiert sich dagegen der Hofbelag, der an vielen Stellen deutlich vernachlässigt und stark ausgebessert wirkt. Für die Aufnahme habe ich auf der linken Seite lediglich ein größeres Zelt sowie weitere temporäre Aufbauten einer Veranstaltung entfernt, um den Blick auf Architektur und Hofraum nicht unnötig zu stören.

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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55525948065_a3b4aed1d1_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55525713189_3981aaf055_o.jpg


    Die Ostseite des Kurfürstlichen Schlosses im schwierigen Nachmittagsgegenlicht. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war ein großer Teil der Fassade eingerüstet. Für die bearbeitete Fassung habe ich das Gerüst sowie weitere temporäre Störelemente entfernt und Teile der verdeckten Architektur rekonstruiert. Das zweite Bild zeigt zum Vergleich den tatsächlichen Zustand während der Aufnahme.

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    Ein Detail an der Fassade des Hessischen Landtags in Wiesbaden: Die plastisch ausgearbeitete Figur tritt im kräftigen Seitenlicht besonders deutlich hervor. Fast ebenso präsent wie die Skulptur selbst ist ihr scharf gezeichneter Schatten auf dem roten Sandstein.


    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55525441826_f2ebcc8105_o.jpg


    Bilder: © Adama

    Einmal editiert, zuletzt von Adama (13. September 2026 um 17:29)