Beiträge von frodoNtour

    Ich habe mal in diesem Thread weiter vorne geschaut, weil ich das Bild nicht mehr genau vor Augen hatte, aber meine Erinnerung hat nicht getäuscht: Vorher gab es doch noch einige Bäume in dem Abschnitt der Binger Straße. Jetzt ist es eine reine Wüste. Ich sehe jetzt nicht, ob da noch Bäumchen nachgepflanzt werden, aber bis sie so groß sind wie die gefällten Bäume, wird es noch sehr sehr lange dauern :(

    Jetzt ergänze ich ein paar ältere Fotos von Mainz bei Nacht. Schwerpunkt ist offensichtlich der Marktplatz mit Markthäusern und Dom. Dazu noch ein Blick in die Altstadt (konkret: Kirschgarten) und das wunderbare Ensemble mit dem Heilig-Geist-Spital./Barock/Rathaus.

    j23ddi8n.jpg

    vi84vdkw.jpg

    hevel4tr.jpg

    vafhgzhp.jpg

    jjkhkfhn.jpg

    r4hsecfl.jpg

    jlwo27m4.jpg

    m9d7b6t2.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Auch wenn dies der Fotothread ist, kommentiere ich deinen Beitrag mal.

    Ja, die Plätze im Barockviertel (so ganz korrekt ist meine Aussage nicht, da das Schloss im Kern aus der Renaissance stammt und durch die lange Bauzeit in Teilen dann erst barock weitergeformt wurde. Gleichzeitig ist St. Peter im Stil des Rokoko als exaltierte Fortsetzung des Spätbarock.) mit Landtag/Deutschordenskommende, Schloss, St. Peter, Landesmuseum/Marstall, Sautanz/Altes Zeughaus und Staatskanzlei/Neues Zeughaus sind im Gesamtensemble einzigartig.

    Der Zustand des Platzes der Mainzer Republik als unwürdiger Parkplatz/Vorplatz des Landtags und der Zustand des Ernst-Ludwig-Platzes sind wirklich dem Ort nicht angemessen. Dazu ein wenig historischer Hintergrund: Der sogenannte Jubiläumsbrunnen, der Nachbildungen römischer Spolien (aus Mainz!) enthält, beherbergt schon lange kein Waser mehr und vergammelt. Dieser Brunnen wurde zum etwas fragwürdigen 2000er-Jubiläum in der 60ern errichtet (nachgewiesen ist Mainz sicher erst ab 13 v..Chr.). Da wäre eine Sanierung notwendig.

    Gleichzeitig sieht man nicht nur daran sondern auch ein paar Meter weiter die Finanznöte der Stadt (dazu muss man wissen, dass das Land RLP im Nachgang zu den Biontech-Milliarden die Finanzierung der Kommunen geändert hat und weiterhin trotz schon wieder bestehender Defizite hunderte Millionen jedes Jahr aus Mainz abzieht, obwohl die Stadt schon seit Jahren wieder defizitär ist.): Der Platz wird Richtung Christuskirche von der Reko des römischen Dativius-Victor-Bogens gerahmt (sehr umfassend vorhandenes Original im Landesmuseum. Kopie bröckelt leider) und eigentlich Richtung Landtag von der großen Mainzer Jupitersäule, die so bedeutend ist, dass Kopien in Rom(!) und bei Paris(!) stehen. Diese Säule wurde vor einem Jahrzehnt abgebaut zur Sanierung. Aktuell schafft es die Stadt nicht 200 000€ zu finanzieren, die das Wiederaufstellen ermöglichen würden. Man bittet hier um Spenden.

    Also zusammengefasst: Jubiläumsbrunnen, römischer Ehrenbogen und Jupitersäule vergammeln bzw. versauern. Die Platzgestaltung ist insgesamt ungepflegt bzw. versteinert. Das ist ein Drama für diesen Ort mit großer Geschichte und städtebaulichem sowie touristischem Potential. Pflege des Vorhandenen sowie Entsiegelung und gärtnerisch angemessene Gestaltung (kleiner Schlossgarten?) wären nötig.

    An dieser Stelle editiere ich, damit mein Beitrag noch zum Thema passt:

    Ergänzend ältere Fotos von mir, die den Zustand vor über 10 Jahren wiedergeben. Eher dokumentarisch statt fotografisch.

    Zwei Mal Jupitersäule sowie das rheinseitige Portal des Schlosses im alten Zustand, an dem aktuell herumsaniert wird.

    nsuugwhc.jpg

    5h358gku.jpg

    nf33ltzu.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Heute mal wenige Bilder aber ein bisschen Text:

    • An der Spitze der Nordmole wird ein bisschen gepflastert, so dass dort ein paar unangenehme Kanten (vor allem für Radler) hoffentlich bald verschwinden. Da radelt es etwas unangenehm hindurch.
    • Bei den Rheinwiesen der Volksbank hat das nördlichste Gebäude fast alle Fenster drin. Die Fensterflächen sind recht groß und das Gebäude wirkt filigran. Da bin ich auf das Ergebnis gespannt, wie stark die Farbigkeit der Gebäude sein wird und wie die Nuancen der einzelnen Gebäude zwischen Grün und Blau wirken werden.
    • Der Wasserstand im Hafen ist im Vergleich zum obigen Bild noch weiter abgesunken, es wirkt aber nicht so, als würden Boote auf Grund liegen. Der Hafen ist offensichtlich sehr tief.
    • Bei dem Hotelgebäude direkt an der Kunsthalle ist rund um die Fassade mit Bauzäunen abgesperrt, als müsste da noch irgendwas nachgearbeitet werden.

    Die Grachten sind wirklich ein unendliche Geschichte. Nachdem - wie ich in #351 gezeigt habe - bei Insel IV nach einem(!) Jahr endlich wieder Wasser in der Gracht ist, wurde nun die Gracht bei Insel II trockengelegt. Die Grachten dicht zu halten, ist wohl nicht so trivial.

    zqg87gwq.jpg

    Heute schaue ich mal von der Nordmole aus und über das Nordbecken auf die Baustelle von Insel I und Marina B, nachdem ich zuletzt immer von der Stadt her fotografiert hatte. Auf der Hafenseite werden bei Insel I inzwischen Fenster eingebaut, während der Rohbau stadtseitig noch nicht fertig ist.

    fsncyjpp.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Die B-Lagen der Großstädte sind wirklich schwierig. An dieser Stelle ist durch die Schließung des Kinderladens ein wichtiger Pfeiler weggebrochen. Das ist schlecht für die ganze Straße. Vom Neubrunnenplatz runter Richtung Rhein wandelt sich aber nach einem Block das Bild. Um die Ecke sind schon ein paar hippe/stylishe Läden und mit der Commerzbank, dem Seniorenheim, dem Stadthaus und dem Landesmuseum auch attraktive oder mindestens solide Institutionen angesiedelt. Mit den vielen Büros und Ministerien in der Nähe ist das erst mal keine komplett abgestürzte Gegend. Was aber nichts daran ändert, dass vom Neubrunnenplatz aus Richtung Münsterplatz die Architektur verranzt und und unattraktiv sowie der Geschäftsmix katastrophal ist. Aber auch hier eine große Ausnahme: the pier ist da doch sehr attraktiv und um die Ecke in die Große Langgasse hinein wurde auch schon die Aufenthaltsqualität verbessert.

    Hier fehlen aber wirklich:

    • schönere Architektur/attraktive Neubauten (am Münsterplatz konnte leider das tolle Projekt an der Ecke nicht verwirklicht werden)
    • Pflege der vorhandenen Gebäude
    • Aufwertung der Aufenthaltsqualität
    • attraktive Geschäfte

    Das zu beheben, ist eine große Herausforderung. Sehr groß. Aber was nicht zu vernachlässigen ist: Durch die oben genannten in der Nähe vorhandenen soliden Institutionen ist Potential da, dass rund um den Neubrunnenplatz die Gegend attraktiver gestaltet werden kann. Öffentliche Institutionen brauchen Räume (bspw. die Polizei am Münsterplatz), Wohnungen sind in Mainz Mangelware... Warum nicht den Versuch starten, diesen zentralen Bereich (man ist ja genau in der Mitte von Altstadt/Neustadt und hat viele Arbeitgeber vor der Tür) durch den Neubau moderner Wohnungen zu gentrifizieren? Wenn die Mieten für Billigläden leistbar sind, kann sich dann nicht auch eine Szene kleiner Läden etc. wie in der Neustadt dort ansiedeln? Das wäre Aufgabe der Stadt, sich mit ansässigen Geschäftsleuten, Unternehmen, Anwohnern/innen, Investoren, Kreativen ... auf den Weg zu einer groß angelegten Sanierung des Bleichenviertels zu machen. Ich lese aus diversen Artikeln aber immer wieder heraus, dass sich insbesondere Geschäftsleute dort mit ihren Wünschen, Forderungen und Ideen ignoriert fühlen.

    Zu dem Neubau der Wohnbau in der Großen Langgasse:

    Die Wohnbau hat auf dieser Seite https://www.wohnbau-mainz.de/bauvorhaben/al…gasse-altstadt/ eine Visualisierung und unten ein paar weitere Bilder.

    Ich finde: Creme statt weiß ist ok, aber nicht besonders. Die Fenster scheinen bronzefarben zu sein, das ist ok. Das Gebäude hat durch die Rundung wenigstens an einer Stelle eine Abweichung vom rechten Winkel, das ist ok. Das EG weicht ein bisschen von der Putzfassade ab.

    summa summarum: Besser als vorher. Besser als ein weiß verputzter Kasten, aber keine wirklich besondere Architektur. Positiv ist ja der geöffnete Platz.


    Zum Münsterplatz: Da scheint sich wohl - wie auch in der Großen Bleiche beim Hotel-Komplex - ein Investor verkalkuliert zu haben. Dass das Telehaus wenigstens genutzt wird, ist erfreulich, bedeutet aber durch die öffentliche Nutzung, dass dort eben nicht investiert, sondern nur genutzt wird.

    Um die Ecke in der Großen Bleiche zieht sich ja die Situation mit dem Hotel-Komplex schon seit Jahren hin. Diese Stelle ist übelst vergammelt und die Stadt will es zumindest ein bisschen tarnen/aufhübschen. Die Details - auch die Übernahme durch die Stadt vom Investor - müsste ich noch einmal recherchieren und dann mit Links unterfüttern. Da wäre es extrem wichtig, dass etwas passiert, da so ein Schandfleck ein Quartier herunterziehen kann. Mit Fotos kann ich nicht aufwarten, da ich so etwas ungern fotografiere.

    Im Mainzer Dom gibt es zur Zeit eine spektakuläre Aktion. Wenn ich in die Stadt komme, mache ich mal ein paar Fotos, bis dahin verlinke ich den Bericht des Bistums Mainz:

    https://bistummainz.de/mainzer-dom/ak…ben-lohnt-sich/

    Die gewaltige innere Kuppel im Altarbereich (Westchor) wird aktuell gereinigt. Dies ist wohl seit ca. 70 Jahren wieder die erste Reinigung. Auf den Fotos ist zu sehen, wie intensiv die Beläge sind. Das dürfte, wenn es abgeschlossen ist, den Eindruck im Gewölbe deutlich verändern.

    Dafür ist kein Gerüst aufgebaut sondern eine sogenannte Traverse, die so ähnlich auch im Bühnenbau verwendet wird.

    So, jetzt mein zweiter Post, in dem es etwas atmosphärischer wird. Der südliche - und meiner Ansicht nach schönste Teil - des Hafens in der Abendsonne.

    Zunächst ein Blick in die Marina, in der es tatsächlich grünt :)

    572smd5g.jpg

    Jetzt von links nach rechts über das große Hafenbecken ausgehend von den "Bootchern" auf der Südmole über Kran und Weinlager hin zum DOXX. Das ist wirklich schön dort!

    xnrlbsvr.jpg

    wfncjibb.jpg

    k7pfurt4.jpg

    m8bn2p3c.jpg

    dqus8hsr.jpg

    x8boqzc3.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Mein letzter Besuch im Hafen mit Fototour liegt jetzt schon ziemlich lange zurück. So richtig viel hat sich nicht verändert. Ich poste dann mal in zwei Teilen. Der erste zeigt die baulichen Veränderungen und der zweite fängt die abendliche Atmosphäre des inzwischen rundum belebten Hafens ein.

    Ich bleibe mal ganz im Norden, wo sich das Projekt aus dem obigen Post 350 anschließen wird. Das ist der Abschluss des Grünufers, wo dann später auch über der Infanteriemauer der spektakuläre Neubau gebaut werden wird (ich suche später noch mal den entsprechenden Post heraus --> das war zuzux in Post 337). Auf meinem Foto ist zu sehen, dass die versprochene Einbindung der historischen Festungsanlage arg klein geraten ist. Ein bisschen angedeutetes Mauerwerk. Im Hintergrund ist auch noch die Infanteriemauer klein zu sehen.

    2g3x6smc.jpg

    Jetzt schaue ich am ZigZag-Turm vorbei Richtung Rheinwiesen (VoBa MZ Da)). Die Rohbauten sind fertig und im linken Gebäude werden Fenster eingebaut.

    gcpxnswn.jpg

    Beim ZigZag-Turm wurde ein klein bisschen Grün in die Steinwüste gepflanzt.

    6lzpo99n.jpg

    Hier schaue ich in die Gracht von Insel IV (links Insel V, rechts Insel IV, im Hintergrund ein Punkthaus von Rheinwiesen. Die Gracht ist wieder dicht und mit Wasser gefüllt!

    rc9dsgvj.jpg

    Jetzt die Insel I mit Blicken schräg über den Rohbau von I Richtung Marina B (Bürohaus). Da ist zu sehen, dass auch an der Gracht gearbeitet wird. Das Bürohaus auch noch mal einzeln. Es wirkt zurückhaltend schick.

    srw3889f.jpg

    x3c3hc9d.jpg

    3t77rsu2.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Das Rathaus steht inzwischen ziemlich entblättert da (also eher entrüstet). Die Keramik-Platten wirken cooler und ebenmäßiger als der historische Stein (--> den sieht man ja unten an der Mauer). Viel schöner wird's damit aber nicht ;) Besonders bleibt es dennoch, wenn man es eben mit den rein zweckmäßigen Rathäusern dieser Epoche vergleicht (die wie in LU oder in FfM das technische Rathaus inzwischen abgerissen wurden).

    Die Fassade scheint so weit abgeschlossen zu sein und hier ist links zu sehen, dass die Vorrichtungen für die Gitter angebracht werden. Das ganze im freundlichen Licht des Sonnenuntergangs.

    kyqvavlm.jpg

    *** Bild von mir ***

    Viel ist seit meinem letzten Besuch im Hafen nicht passiert, aber trotzdem ein paar kleine Updates.

    Bei der unendlichen Geschichte - der Gracht zwischen V und IV scheint es so, dass wohl ein komplett neuer Boden hergestellt wird. Zumindest wirkt das auf den Fotos für mich so. Da wurde eine Schotterschicht ausgebracht und wird nun geglättet. Mal schauen, ob meine These sich bewahrheiten wird, dass darauf neu betoniert wird.

    84pfvefz.jpg

    njqgtc9o.jpg

    Bei Insel I ist man jetzt eindeutig über der Erde. Das Bürohaus Marina wirkt unverändert seit dem letzten Besuch. Einmal schräg von Insel II aus geschaut und einmal durch ein kleines Guckloch der Blick auf die Gracht zwischen I und Bürohaus.

    94vlh8i3.jpg

    quxdae2y.jpg

    Jetzt die Rheinwiesen im Gesamtbild mit den fünf Punkthäusern. Über das Hafenbecken fotografiert.

    3fjsy3h9.jpg

    *** Alle Fotos von mir ***

    Jetzt noch eine kleine Runde um das Karstadt-Gelände und St. Johannis herum.

    Der rückwärtige Teil des Gebäudekomplexes (Wohnungen) geht weiter langsam voran. Fenster scheinen hier jetzt recht vollständig zu sein.

    ehia6awe.jpg

    Der vordere Teil ist weiterhin ein grauer Klotz, der auch Fenster bekommt. Möge bitte die Fassadengestaltung es etwas verschönern!

    8u7yp52b.jpg

    Jetzt schaue ich in St. Johannis hinein. Von früher habe ich noch zwei Fotos von der Museumsnacht (die letzten zwei). Da sieht man ein bisschen, dass das Innere damals noch ziemlich durcheinander war mit vielen Löchern etc. (ich suche mal, ob ich noch weitere Bilder finde und würde diese dann noch ergänzen). Das will ich nämlich im Kontrast zu den neuen Ansichten (durch die vier Fenster hinein fotografiert) zeigen, wie hier der Boden zwischen den alten Mauern eingeebnet wurde. Ein Gesamtkonzept zur Präsentation ist mir hier noch nicht bekannt.

    3k9vpqxj.jpg

    3judf55i.jpg

    96goezyj.jpg

    hp5wkzbn.jpg

    4wuyx6dm.jpg

    bujt8swl.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Ich schaue mich mal ein bisschen auf der Baustelle (Abrissstelle wäre passender ;) ) des Gutenbergmuseums um.

    Wenn alles abgerissen ist, werden sicher die Archäologen viel Zeit brauchen, um sich durch 2000 Jahre zu graben. Da bin ich gespannt, was vor allem das römische Mainz zeigen wird.

    Zuerst ein Blick auf die historischen Fassaden des "Römischen Kaisers" und des historischen Hotels Schwan (sowie den Dom im Hintergrund). Beides liegt am Liebfrauenplatz und ist damit eingebunden in die historischen Domplätze. Das Hotel Schwan wird in Zukunft zum Museumsensemble gehören und wird mit Hilfe des Bundes saniert.

    jobwtgdz.jpg

    ao4c4nql.jpg

    Jetz schaue ich mit dem Dom im Rücken auf die Baustelle, einmal etwas näher dran.

    9xd5xhq5.jpg

    dezzqp79.jpg

    Jetzt ein Blick in die historische Rotekopf-Gasse, um mal das erhaltene historische Umfeld zu zeigen, in das sich meiner Ansicht nach das Museum einfügen und damit sensibel umgehen müsste. Realistisch betrachtet wird es sich eher wie ein Berserker für das Stadtbild verhalten ähnlich wie der alte Schellbau.

    hwj3x9u7.jpg

    Und jetzt schaue ich aus der Rotekopfgasse auf die Baustelle jeweils von links nach rechts in vier Bildern.

    o3u7t8li.jpg

    coh548se.jpg

    y272w6mj.jpg

    kyqgxsby.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Der Frühling ist da und ich bin motivierter, eine Runde durch den Hafen zu drehen, daher kommt schon wieder ein Update.

    Ich fange am Rhein an (ohne Foto): Der Überschwemmungsbereich am Ende des Grünufers ist jetzt wieder hochwasserfrei, es liegt aber jetzt einiges Treibgut herum. Mal schauen, ob das als Teil des Konzepts an der Stelle bleibt.

    Jetzt mit Bildern:

    Beim ZigZag geht es gemächlich mit dem Außenbereich weiter. Wird insgesamt sehr steinig und wohl wenig Grün. Hier ein paar Stufen.

    5dfqqeis.jpg

    Beim Projekt der VoBa Mz/Da direkt am Ufer wachsen langsam die Punkthäuser weiter. Zuerst ein Bild des Projekts am Zaun. Dann Punkthaus im Norden (rechts auf dem Projektbild) und das letzte Punkthaus im Süden (links auf dem Projektbild). Die anderen in der Mitte sind vom Zustand her irgendwo dazwischen (ohne Foto).

    g62ktn5n.jpg

    66yodgwb.jpg

    gwrfu2u4.jpg

    Jetzt eine Stelle, die ich bisher nicht so intensiv fotografiert habe: Die Rückseite von Havn. Das ist jetzt nicht riesig, aber zeigt in dem recht kleinen Bereich hinten ein bisschen Variation in der Gestaltung. Also: 4 mehr oder weniger variierte Bereiche. Was mir gefällt: Die Fenster sind sehr markant und der Klinker teils unterschiedlich gesetzt.

    Ich gehe da von rechts nach links. Letztes Bild: Büros.

    koef48ya.jpg

    ist27j4t.jpg

    kfj4b97u.jpg

    ytbjr3zi.jpg

    Jetzt ein bisschen Industrieromantik: Details des Krans von Minthe am Rhein.

    k2v57azy.jpg

    cbcpj328.jpg

    38xvo9ve.jpg

    Bei der Gracht von Insel IV ist weiterhin das Leck nicht gefunden. Jetzt wurde halt mal grüne Flüssigkeit eingefüllt, wohl in der Hoffnung, das Leck (untendrunter? nebendran? woauchimmer?) orten zu können.

    k23r5tv7.jpg

    kwvisa4k.jpg

    Beim Übergang Insel I zu Marina hat sich auch wieder was getan. Insel I ist im Kellergeschoss recht weit. Das Marina-Bürohaus wird/wurde gedämmt und die Fassade aus Betonelementen ist teils dran. Ich bin positiv überrascht über den Sandstein-Look und die starke dreidimensionale Gestaltung der Elemente. Das kann am Ende besser ausschauen, als ich befürchtet hatte.

    8tdzk4jc.jpg

    rcw5csmq.jpg

    njl9rxyh.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Die Kosten sind schon extrem hoch - vor allem verglichen mit den ersten Kalkulationen. Zum Glück gibt das Land etwas dazu.

    Über die Schönheit lässt sich wirklich streiten. Ich finde es ist von der Gestaltung her banal, da Jacobsen einfach nur seine Zentralbank in Kopenhagen kopiert und mit veränderter Form an den Rhein gestellt hat. Damit hat er von der Fassadengestaltung eben keine Bezüge zum Ort aufgestellt. Die großen Steinflächen sind einfach nur ein Zitat seiner selbst.

    Die Gitter zitieren zwar - so wurde geschrieben - die Dimensionen der umliegenden Altbauten, das weiß man aber auch nur, wenn man es liest.

    Die abweisende Struktur, die Blockade gegenüber der Promenade, versteckte Eingänge... das ist das Gegenteil dessen, was ein Rathaus ausstrahlen sollte.

    Skurril ist, dass sich die Denkmalpflege der Öffnung gegen den Rhein hin widersetzt mit dem Argument, dass das Umfeld damit zu stark belebt wird.

    Und ergänzend ein Link zu einem älteren Artikel von mainz&. Dort wird über die Rathaus-Sanierung berichtet (Stand 2021) und es werden die Keramik-Platten vorgestellt.

    Wenn man durch den Artikel nach unten scrollt, dann sieht man zwei schöne Aufnahmen, die die beiden Varianten neu vs. alt im Vergleich zeigen:

    der Artikel von 2021

    (Und jetzt weiß ich auch, warum ich dachte, ich hätte mal Bilder von dem Vergleich gezeigt: Ich hatte das zwar auch damals fotografiert (aber eben nicht in guter Qualität), hatte dann aber den Artikel gefunden und in meinem Beitrag #16 schon einmal gepostet. Insofern hier als Reminder ;) )

    Achso noch eine Ergänzung: Wenn ich mir die Bilder in dem alten Artikel anschaue und mein Foto im letzten Beitrag, dann tippe ich auf die ausgeblichene Farbgebung.

    Jetzt zeigt sich langsam, wie die Fassade nach der Sanierung aussehen wird. Das Rathaus entblättert sich langsam.

    Zunächst erinnere ich mal daran, dass die Fassade wegen der Stilllegung des Steinbruchs ja nicht mehr aus dem original Material rekonstruiert werden konnte. Aus diesem Grund wurden Platten gescannt und in einem 3D-Druck-Verfahren als Keramik nachgedruckt. Dadurch sind sie stabiler und dünner (und erlauben eine etwas dickere Dämmung dahinter).

    Auf der Musterwand gab es damals zwei Varianten (eigentlich dachte ich, ich hätte die Bilder mal gepostet, das war aber wohl ein Irrtum):

    Eine Variante war eher kühler/grau und stellte den ursprünglichen Zustand dar und die andere Variante war eher leicht gelblich verblichen und war der Zustand nach fast 50 Jahren am Gebäude. Ich weiß auch nicht, welche Variante dann ausgewählt wurde. Beim Anschauen war ich mir auch nicht sicher.

    Insgesamt wirkt die Fassade einheitlicher und nicht so fleckig wie vorher (mit fleckig meine ich nicht die Struktur innerhalb der einzelnen Platten sondern die Unterschiede der verschiedenen Platten).

    Jetzt zu den Bildern: Zwei Mal die Schattenseite am Jockel-Fuchs-Platz mit dem Gesamteindruck. Dann einmal auf der Rückseite im Detail Richtung Süden auf der Sonnenseite.

    gt7npxbx.jpg

    9xmcy823.jpg

    s4sz38lj.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    positiv:

    • kaum rechte Winkel/keine reinen Kästen
    • kein weißer Putz sondern Holzfassaden
    • Gastronomie
    • viele Vorsprünge, Winkel und Ecken
    • die auskragende Gestaltung des kleinen Gebäudeteils kann recht interessant wirken

    negativ:

    • für die Lage nicht spektakulär genug (für meinen Geschmack)
    • recht farblos

    Ein bisschen was hat sich Zollhafen wieder getan. Aber erst einmal zu dem, was sich nicht getan hat: Die Gracht bei Insel IV ist weiterhin leer. Eine unendliche Geschichte. Ansonsten wirken die anderen Grachten grad sehr unattraktiv. Alles eine grüne Brühe ohne sichtbare Pflanzen.

    Bei Insel I sowie dem Bürogebäude Richtung Marina A/B tut sich was. Der Büroriegel ist im Rohbau fertig und hat nun Fenster. Bei Insel I wird im Keller gearbeitet.

    pytwgiet.jpg

    h6zu85y5.jpg

    Beim Turm wird jetzt am Außengelände gearbeitet. Da wird schönes raues Pflaster verlegt.

    xai5j57n.jpg

    2qqx5evv.jpg

    Der Abschluss des Grünufers Richtung Schorsch (früher) sieht recht fertig aus. Da ist gut die Überflutungsfläche zu sehen. Sie ist überflutet ;)

    de372mtj.jpg

    xakjsrun.jpg

    Havn ist ja wirklich elegant.

    qkxt5v35.jpg

    Die Rheinwiesen der VoBa sind teils im EG angekommen. Das Untergeschoss scheint so weit fertig. Die Musterwand ist leider so aufgebaut, dass sie vom Spazierweg weg schaut. Da ist leider nix zu sehen, wie die Fassade wird :(

    nxpqkahb.jpg

    9ynj4t6g.jpg

    *** alle Fotos von mir ***

    Ich weiß nicht, ob das schon gepostet wurde, ergänze es hier aber mal.

    Für das Baufeld Hafenblick 2 gab es einen Wettbewerb. Ausgerichtet wurde dies von SBT, die bisher am Zollhafen nicht so positiv aufgefallen ist.

    Es findet sich aber jetzt hier ein kurzer Bericht über das Verfahren und dort wird der 1. Platz erwähnt. Gewonnen hat Florian Krieger Architektur und Städtebau. Hier kann ich leider nur auf die Projektübersicht verlinken, aber das Projekt ist offensichtlich.

    Positiv ist in jedem Fall, dass die Gebäude in einem sehr intensiven (Klinker-)Rot gestaltet sind. Intensive Farbe ist ja durchaus etwas, was ich sehr begrüße. Die Gebäudestruktur und die Fassadengestaltung sind jetzt nicht sooo überraschend, aber insgesamt wirkt es auf mich gelungen. Die Gebäudeteile scheinen den Strukturen der Baufeld-Pläne zu entsprechen. Hier ist also leider kein kreativer Bruch wie bei der Südmole oder dem DOXX zu sehen, aber - wie gesagt - auf mich wirkt es durchaus ansprechend.

    Die Beschreibung mit dem Wechsel aus Fassadenbändern und Pfeilern und auch der robusten zweigeschossigen Verklinkerung klingt zumindest gut, also nach ein bisschen Rhythmisierung der Fassaden und Detailgestaltung.