- dann 30 Jahre Stillstand (- und künftig kein Drehrestaurant mehr btw).
Solche Zeiträume sind für ein begrenztes Renovierungsvorhaben einfach nur noch unglaublich.
- dann 30 Jahre Stillstand (- und künftig kein Drehrestaurant mehr btw).
Solche Zeiträume sind für ein begrenztes Renovierungsvorhaben einfach nur noch unglaublich.
Sieht mittlerweile leider nach einer Bauruine aus. Richtig Betrieb war auf der Baustelle schon seit mehreren Monaten nicht mehr, oft nur 2-3 Leute am Arbeiten.
Seit Anfang November tut sich nichts mehr.
Für mich unverständlich. Das Gelände ist doch komplett von existierender Wohnbebauung umgeben. Wenn die jetzigen Anwohner dort leben können, weshalb nicht auch die zukünftigen der Osterbrookhöfe?
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Für Lurup und den Osdorfer Born m.E. gar keine so schlechte Nachricht. Die U5 ist immerhin schon richtig in Planung und z.T. in Bau, man hat auch keine Abhängigkeit zum scheintoten Projekt Verbindungsbahn-Entlastungstunnel.
Die U5 ist kein Ersatz. Lurup und Bahrenfeld brauchen vor allem endlich wieder einen Schienenanbindung nach Altona!
Die S6 ist bzw. war in dieser Hinsicht eine komplette Fehlplanung, Insofern weine ich dem Projekt keine Träne nach. Aber leider wird nun wohl mit Verweis auf die U5 garnichts mehr passieren.
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Die Frage ist halt, ob Hamburg wirklich ein zusätzliches Verkehrssystem einführen und den ganzen Aufwand aber auch den Platz investieren will. Straßenbahnen haben ja eine andere Infrastruktur inkl. entsprechender Betriebshöfe, zusätzlichen Ausbildungskapazitäten etc.
U-Bahnen im üblichen Hamburger Tempo - 5 Jahre diskutieren, 10 Jahre planen, 15 Jahre bauen - bringen den schienengebundenen ÖPNV nur quälend langsam voran. Eine Linie pro Generation - das kann es nicht sein. Straßenbahmen könnten schneller und viel billiger geplant und gebaut werden. Ob nun gerade das amphibische Wilhelmsburg, das auch für eine Straßenbahn komplexe Brückenbauten erfordern würde, für ein Pilotprojektideal wäre - IMHO eher nicht.
Es wäre IMHO schade um den Verlust der Verbindung zwischen der Gleisebene und der Halle. Die Halle macht doch gerade den Reiz des Hamburger Hauptbahnhofs aus!
Was für ein Quark (- der FAZ Artikel).
Dem Autor ist offenbar noch nicht einmal bekannt, dass das begrünte und begehbare Dach eine faktische Vorgabe des Sponsors war. Also der Wunsch von jemanden, der allzu großer Nähe zu den Grünen vollständig unverdächtig ist.
Hauptsache man macht aus einen paar Bäumen und etwas Gras einen Kulturkampf, statt sich daüber zu freuen, dass Hamburg einen Oper erhält, von der alle etwas haben.
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Hamburg hatte es da deutlich einfacher in Wasserlage und da ist letztlich nur ein beliebiges Produkt von der Stange rausgekommen.
Ja, Hamburg hat es mit der Lage deutlich einfacher. Aber dass der Hamburger Entwurf ein “beliebiges Produkt von der Stange” sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Gab es in Düsseldorf keine Industriebrache am Rheinufer? Warum ausgerechnet dieser nicht einfache Standort?
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Ich empfinde das genau gegenteilig!
Bauwerk und Bepflanzung, eng miteinander verzahnt, schaffen hier einen einzigartigen Ort.
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M. E. wäre es sinnvoller, darüber nachzudenken, das Gleisfeld zwischen Hauptbahnhof und Galerie der Gegenwart mit einem großzügigen Deckel zu versehen. So ließe sich jede Menge Platz (nicht nur) für eine Erweiterung der Kunsthalle gewinnen.
Sehr gute und eigentlich viel näherliegende Idee.
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Hinsichtlich Lage und Begehbarkeit hat der Entwurf ja viele Gemeinsamkeiten mit der Osloer Oper ...
Insbesondere das Foyer hat IMHO eine gewisse Ähnlichkeit.
Aber der Hamburger Entwurf ist dennoch „anders genug“ um auf eigenen Beinen zu stehen.
Opernhaus Oslo:



Bilder und Bildrechte: HelgeK
Die Bestandsgebäude sind eine Katastrophe.
Ich find’s grundsätzlich klasse, wenn die wegkommen und durch offenbar wertige Architektur mit einer lebendigen Erdgeschosszone ersetzt werden.
Mein einziges “aber” hier wäre die Maßstäblichkeit. Das ist schon ein ordentlicher Brocken.
Offenbar müsste für die Planung auch ein Teil der Binnenalster zugeschüttet werden (gut erkennbar beim Abgleich mit Google Maps o.ä.). Selbst bei einem Verzicht auf das Schwimmbad würde die Binnenalster also auf jeden Fall beeinträchtigt werden.
Weiterhin : Um die gewünschte Überdeckelung des Glockengießerwalls zu erreichen, müsste ein Hügel von erheblicher Höhe aufgeschüttet werden, der künftig den Blick vom Jungfernstieg über die Binnenalster nach Norden dominieren würde.
Ich bin gegen das Projekt und hoffe, dass es nicht realisiert wird.
Ich finde die Idee mit dem Schwimmbad gruselig.
Die Binnenalster gehört zu den absoluten Kronjuwelen Hamburgs und sollte auf gar keinen Fall durch Gebäude verkleinert werden.
Ein Betonklotz von erheblicher Grösse im Wasser würde eines der schönsten Features, das Hamburg überhaupt hat, dauerhaft beschädigen. Ich kann die Idee überhaupt nicht nachvollziehen.
Das alles für ein Freibad, dass bei typisch hamburgischen Wetter 3 Monate im Jahr genutzt werden kann, und ansonsten brachliegt.
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Willkommen im Kapitalismus. Es herrscht Wohnungsmangel, also kriegt man jeden Wohnung sehr einfach los.
Komm, keine andere Phase der deutschen Geschichte hat so durch und durch kostenoptimierte Kisten hervorgebracht wie diejenige, die sich selbst als „sozialistisch“ bezeichnet hat.
Architektur hängt am jeweiligen Zeitgeschmack der Archtikten und ist seit Beginn der Moderne halt öfters nicht mehr im Einklang mit dem ästhetischen Empfinden von Nicht-Architekten.
Camondo - das „Ziegelimitat“ (- was ist daran ein Imitat?) empfinde ich hier als Pluspunkt. Mit jedem anderen Material wäre die Wirkung noch ernüchternder.
Herausvergrößert aus einem alten Luftbild - sehr schlechte Qualität, aber man kann ahnen, wie das Gebäude (genau in der Bildmitte) ursprünglich mal ausgesehen hat:
https://up.picr.de/50182751wg.jpeg
Mod: Eingebundenes Bild wegen fehlender Rechteangabe in Link umgewandelt.
Doch, das ist korrekt, und ja, es wurde irgendwann in den 80ern? umgebaut. Kann mich noch so halbwegs an den Originalzustand erinnern, eine sehr schlichte 60er Jahre Kiste, parallel zum Fleet stehend, die komplett überformt und durch die 2 Segmente im rechten Winkel zum Fleet ergänzt wurde. Versuche nachher mal, ein Bild dazu zu finden.
Eine wirklich schöne Entwicklung. Der Block wird durch diesen weiteren Umbau in sich stimmiger erscheinen.
Schaarsteinweg: Die ersten Gerüste sind gefallen.
Na ja. Fügt sich, aus der Ferne betrachtet, einigermaßen in den Bestand ein. Begeisterungsstürme vermag der Bau bei mir aber nicht auszulösen.


Bilder und Bildrechte: HelgeK
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Der Turm soll dann auf 180 m gekappt werden.
Das wäre der Super-Gau für Hamburg. Wie peinlich wäre das denn bitte, auf ewig so einen Stumpen da rumstehen zu haben.
Dann lieber Abriss.
Lururp und Osdorf bräuchten vor allen wieder eine (direkte) Schienenanbindung nach Altona.
Weder die U5 noch die etwaige S6 leisten dies.
Dass dieses Versprechen nunmehr bald 50 Jahre nach Abschaffung der Strassenbahn weder umgesetzt ist, noch eine Umsetzung überhaupt nur angedacht ist, ist ein Skandal.