Beiträge von HelgeK

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    Wirklich merkwürdig.

    Die Pflasterarbeiten sind bereits seit 2 Monaten vollständig abgeschlossen. Die Sperrgitter stehen seither ohne nachvollziehbaren Grund auf der fertiggestellten Fahrbahn herum.

    Auf jeden Fall eine Verbesserung zum Vorzustand (- ein abgegammelter 50er Jahre-Bau und eine Bombenlücke).

    Aber die niedrige Traufhöhe und die im Vergleich zum Umfeld gedrückt niedrigen Geschosshöhen sind nicht optimal. Zumindest die erste Staffelung ist komplett überflüssig.

    Eine verpasste Chance.

    Warum war das „dunkle Kellerloch“ denn früher so beliebt? Was hier nicht gestimmt hat, waren IMHO andere Punkte:

    - 2mal anstehen müssen (- Essensstand und Bar), um zu seinem Essen auch ein Getränk zu bekommen

    - ungemütliche Sitze, billig wirkende Tische

    - „schräges“ Fabkonzept (- ja, für die Location auch wirklich zu dunkel)

    - Essensauswahl: Bowls, Burger und Pizza passen nicht so recht zum Hanseviertel, zumindest nicht als alleiniges Angebot

    - keine Bedienung: Passt nicht zum Hanseviertel

    Zudem wurde die Startphase durch ein spezielles Order-Konzept behindert. Wer hat schon Lust, vor Betreten des Restaurantbereichs eine seitenlange Anleitung durchzulesen, wie man mit seinem Smartphone zu bestellen hat? Dieser Mangel wurde später zwar beseitigt - aber da war der Ruf bereits „unten durch“ und die ersten Läden pleite.

    Das „Le Big Tam Tam“ im Hanseviertel hat wegen mangelnder Nachfrage dichtgemacht.

    Laut NDR soll rechtzeitig vor Weihnachten mit einem anderen Konzept wieder geöffnet werden.

    Persönlich wundert mich das nicht. Ich liebe die Kuppel des Hanseviertels, und ich habe mich über die Wiedereröffnung wirklich gefreut. Mit dem Le Big Tam Tam konnte ich aber absolut nichts anfangen. Für mich hatte die Atmosphäre trotz der aufwändigen Gestaltung etwas von McDo, total ungemütlich. Selbst das Farbkonzept fand ich irgendwie unangenehm, ohne dass ich genau sagen könnte, was gestört hat. Dazu dass zum Faastfood-Eindruck passende „Bedien“konzept, und ein Gastro-Angebot, bei dem für mich fast nichts dabei war. Klasse war der kleine Brotstand, aber der machte leider schon nach wenigen Wochen wieder dicht - falscher Standort, niemand erwartet in einem Foodcourt einen Bäcker.

    Offensichtlich ging es anderen ähnlich. In einem Umfeld, in dem Mittags ansonsten alle Läden voll sind, regelmäßig nur etwa ein bis zwei Dutzend Kunden anzuziehen, ist schon bemerkenswert, und für die große Fläche ruinös.

    Gestern wurde das - soweit ich das mitbekommen habe - erste große Kreuzfahrtschiff am Terminal am Westfield abgefertigt. Davor nur „Expeditionsschiffe“.

    Die „Mein Schiff 1“ ist mit 316 m sogar etwas länger als der Liegeplatz, an dem sie liegt.

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    Bilder und Bildrechte: HelgeK

    Midas: Inwiefern ist die fast komplette Pflasterung des Loki-Schmidt Platzes denn durch die notwendige Erschließung bedingt?

    Autos dürfen dort nicht fahren. Fussgänger und Radfahrer benötigen offensichtlich nur einen winzigen Anteil der Fläche.

    Feuerwehrzufahrten werden benötigt, klar, aber der Feuerwehr langen auch Fahrbahnen in Fahrzeugbreite mit Rasenpflastersteinen.

    Midas: Vor Beginn der Arbeiten zum Umzug Diebsteich-Altona fuhren die Züge Richtung Norden regulär in Altona ab.

    Das von Dir beschriebene Problem, für das Du den Umzug als Lösung beschreibst, wurde überhaupt erst durch den Umzug geschaffen.

    nairobi hat Recht: Das ganze Manko des Altonaer Umzug ist die fehlende Einbindung der „Altonaer S-Bahn“ S1. Diese wäre auf simple Art ohne komplexe Baumassnahmen analog zu früheren S11 möglich gewesen (- also mit einer Verbindung Ottensen-Diebsteich auf dem existierenden Verbindungsgleis mit Richtungswechsel in Diebsteich und Weiterfahrt auf den existierenden Gleisen Richtung Holstenstrasse.

    Oder mit einer „großen Lösung“, also der gemeinsamen Anbindung von „S11“ und Luruper S-Bahn an Diebsteich ohne Richtungswechsel, was sinnvoll, aber erheblich aufwändiger gewesen wäre.

    Was die Altonaer stattdessen bekommen, ist eine lokaler Zentralbahnhof an dem beide lokalen S-Bahnlinien und auch die U5 vorbeigeführt werden. Eine Mogelpackung.

    Ich gehe davon aus, das selbst gegenüber dem jetzigen, schon verschlimbesserten Zustand ohne Abfahrten von Altona Richtung Norden Diebsteich für echte Fernreisende so wenig vorteilhaft erscheinen wird, dass viele lieber etwas mehr Fahrzeit in Kauf nehmen und auf den Hbf ausweichen werden, um doppeltes Umsteigen mit Gepäck zu vermeiden.

    Es ist IMHO erstaunlich, wie lange sich die letzten „Aufäumarbeiten“ wie das Wiederherstellen der Gehweg- und Strassenpflasterung oft hinziehen. Die Strassensperrung ist ja immer noch nicht aufgehoben.

    Mit der Verlagerung von Altona nach Diebsteich wird sich die Auslastung des Hbfs nochmal weiter erhöhen. Kein Fahrgast aus Richtung Süden mit Ziel “S1-Zweig westl. Altona” wird Diebsteich nutzen. Die Fahrgäste werden stattdessen im Hauptbahnhof in die S1 wechseln, um zweifaches Umsteigen zu vermeiden.

    Es ist vollkommen unverständlich, dass in Stuttgart und München Milliarden investiert werden, während die viel prekärere Situation in Hamburg sogar noch verschlimmbessert wird.

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    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der DOSB die Bewerbung von der „Optik“ und Ästhetik der Bewerbenden abhängig macht

    Die Optik könnte am Ende schon eine Rolle spielen.

    Aber viel entscheidender dürften erstmal die jeweiligen Bürgerentscheide sein. Und diesbezüglich kann ich mir ein eindeutig positives Hamburger Votum einfach nicht vorstellen, denn substanziell hat sich gegenüber der Situation vor 10 Jahren nichts zum Positiven verändert.

    Im Gegenteil, die Idee von den „Spielen am Wasser“ fand ich eigentlich recht pfiffig („Kreuzfahrtschiffe als olympisches Dorf“) und charmant. Dieser Faktor würde nun wegfallen, und wir bekämen stattdessen Olympische Spiele in Bahrenfeld 🤷‍♂️

    Es wird ganz sicher keine Entscheidung für Hamburg geben, wenn die Hamburger selbst nicht klar und mit deutlich mehr als 50% hinter der Idee stehen.

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    Geplant ungeplant oder Unvermögen?: Neues Einkaufszentrum in Hamburgs Hafencity

    Mich kriegt da erst einmal nichts und niemand hin.

    Ach Leute ..

    Von der Strasse kommend einfach die par Meter links oder rechts am “Einfahrtsgebäude” vorbei radeln und dann in die TG hineinfahren. Auf etwaige Fussgänger selbstverständlich Rücksicht nehmen, und ihnen den Vorrang lassen. Machen täglich hunderte Radfahrer so, und die vom Westfield gestellte Security stört’s nicht.

    Es stimmt, dass es sich um eine Fehlplanung handelt. Allerdings um eine mit minimalem Aufwand behebbare, da die Zuwegung für die Radler “konfliktfrei” verläuft und keine Zuwegung für Autos oder Fussgänger kreuzt.

    Es würde reichen, entsprechende Fahrbahnmarkierungen aufs Pflaster zu malen oder die Zuwegung durch farblich abweichende Pflasterung zu kennzeichnen. Da in D alles haarklein geregelt sein muss, wird das wohl früher oder später auch geschehen.

    Evakuierungen: Meines Wissens bisher 3, davon 2 technisch verursachte Fehlarlarme, die jeweils nach 20 Minuten wieder beendet wurden. Nicht toll, aber IMHO keine große Überraschung, dass solche Probleme in der Anfangsphase auftreten.

    Baumängel: Außer ein paar unsauber verlegten oder beschädigten Bodenplatten ist mir bisher nichts aufgefallen. Wie ich gehört habe, sollen die betreffenden Platten in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach getauscht bzw. neu verlegt werden.

    Unternutzung Cruise Terminal: Ich habe dazu leider keinerlei Informationen. Auch die Untervermietungen an Dritte sind mir neu.