Nbger Norden: Maxfeld

  • Nun hat der Nachbar nachgezogen, und die Tuchergartenstraße 9 ist ebenfalls modernisiert. Einig waren sich beide darin, die wunderbare Haustüre zu erhalten:

    Deutlich sichtbar ist dennoch, dass hier ein wenig andere Prämissen gesetzt wurden. Welches Ergebnis gefällt euch besser?

  • Am Stadtpark 7-19

    Nochmal die schönen Fassadenrinstandsetzungen am Stadtpark, hier wird wirklich auf höchstem Niveau, im Denkmalstandard saniert.

    Auch die neuen Haustüren sind höchstwertige Schreinerarbeiten und nichts aus dem Bestellkatalog. Eichenholz (vermutlich) mit entsprechender Teilung, Verglasung und Lackierung:

    Der letzte Block ist nun dran, und hier kann man gut das beschädigte Sgraffitto sehen:

    Diese Putzkratzbilder wurden historisch ja aus mehreren, eingefärbten Putzschichten erzeugt. Noch im feuchten, gut abkratzbaren Zustand hat man das Bild eingekratzt, und zwar jede Kontur auf die erforderliche Tiefe, bis man die gewollte Farbe erreicht hat. Vorteil: Das Bild wird dadurch plastisch und die Farben verwittern nicht. Denn natürlich ließe sich das Bild auch einfach mit Fassadenfarbe aufpinseln, aber dann verblasst es halt rasch und verliert seine Schönheit. Das wird hier sicherlich wieder gekonnt hergerichtet:

    Ich finde selbst wenn man kein Fan der Nachkriegsarchitektur ist, zeigt doch dieses Beispiel sehr anschaulich, wie wichtig ihr Erhalt ist, und wie selten so gut erhaltene und gepflegte Beispiele heute sind, in einer Zeit in der nur noch rechte Winkel und in 50 Shades of Grey gestaltet wird, ohne alles. Ich freue mich riesig über diese liebevolle Maßnahme am Stadtpark!

  • Neubau Veillodterstraße 24

    Der an Stelle des Gartens mit reichem, alten Baumbestand errichtete Neubau ist nun fertig. Von Weitem unscheinbar fügt er sich in die Umgebung ein:

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    Aber von Nahem ist er dann doch wenig reizvoll. Investoren-Standardware mit nur dem allernötigsten, was man an Gestaltung leisten muss. Hier ist es das Schrägdach mit Gauben, das der Investor statt einer Flachdachkiste leisten musste. Die Fassade ist geprägt von ein und demselben bodentiefen Fenstermodell in der erforderlichen Menge, jeweils gepaart mit Lüftungsauslass, was mich immer an Ställe in der Landwirtschaft erinnert. Dort müssen die Abgase der Lebewesen im Innern auch maschinell nach außen befördert werden:

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    Der Energiesparwahnsinn am Bau fordert die Planer an dem einen oder anderen Detail etwas heraus. Wie schützt man dann diese Kanten davor dauernd eingedrückt oder gar abgerissen zu werden:

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    naja....