Nahverkehr [Planung&Bau]

  • Also ich fände eine Variante gut, die da nicht genannt wird. Die U 11 ab Sommerburgstraße in einer unterirdischen langezogenen Rechtskurve über Tommesweg (H) bis nach Erbach zu verlängern. Denn gerade in Haarzopf enstand bzw. enstehen viele neue Wohnungen. Von Erbach auch kann man dann in einer Linkskurve die U 11 in einer weiteren Planung bis zum MH Flughafen verlängern. Die Trasse ist ja noch vorhanden.

  • Was mich betrifft, favorisiere ich die Variante B2. Die U17 würde die Siedlung Helgolandring und den nördlichen Teil des Bürogewerbe-Quartiers um das Hotel Bredeney abdecken, die U11 den südlichen Teil um das Polizeipräsidium so wie die Siedlung Ziegelei mit der Option auf Verlängerung nach Haarzopf, Flughafen, Kettwig.

  • Baubeschluss für Straßenbauarbeiten der Bahnhofstangente im Rat gefasst

    Pressemeldung der Stadt Essen vom 17.05.2023; Q:

    Die sogenannte Bahnhofstangente ist Teil des Großprojektes CITYBAHN, der neuen Straßenbahnstrecke der Ruhrbahn, die als Ost-West-Verbindung das Stadtquartier ESSEN 51. an den Hauptbahnhof anbindet. Der Rat der Stadt Essen fasste heute (17.05.) den Baubeschluss für die Straßenbauarbeiten der Bahnhofstangente.

    Der Planbeschluss für den Abschnitt der CITYBAHN auf der Hollestraße vorbei am Hauptbahnhof und über die Hachestraße bis zur Kreuzung an der Hans-Böckler-Straße geht zurück auf das Jahr 2020. Die damals verabschiedeten Planungen wurden für den Baubeschluss geringfügig angepasst und betreffen beispielsweise die Radfahrstreifen auf der Hache- und Hollestraße, die von ursprünglich geplanten 1,85 Metern auf 2,20 Meter verbreitert werden. Weitere Anpassungen, die ebenfalls vor allem den Radverkehr betreffen, sind für die Kreuzung Hollestraße/Steeler Straße oder den Bereich am Essener Hauptbahnhof vorgesehen, wo die Radverkehrsführungen optimiert wurden.

    Detaillierte Informationen zu den angepassten Planungen können im Ratsinformationssystem eingesehen werden (siehe rechts).

    Die Kosten für den Straßenbau, inklusive der nötigen Markierungen und Beschilderungen, sowie der Beleuchtung, der Ampelanlagen und der geplanten Begrünung belaufen sich auf rund 25,5 Millionen Euro. Aufgrund einer zu erwartenden Förderung in Höhe von 95 Prozent wird sich der städtische Eigenanteil voraussichtlich auf rund 1,275 Millionen Euro reduzieren.


    Visualisierung der Citybahn auf der Hollestraße:

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    C: Ruhrbahn GmbH / Stadt Essen

  • Erweiterung und barrierefreier Umbau des ZOB Bahnhof Borbeck

    PM der Stadt Essen vom 11.05.2023:

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1499423.de.html

  • E-Bergeborbeck: Neuer Busbetriebshof der Ruhrbahn startbereit

    Als größtes Verkehrsunternehmen im Ruhrgebiet sorgt die Ruhrbahn mit drei U-Bahnlinien, elf Tramlinien, 52 Buslinien und 22 NE-Linien, für die Mobilität von 140 Millionen Fahrgästen pro Jahr.

    Im Rahmen der Verkehrswende soll das öffentliche Verkehrsunternehmen weiterentwickelt werden. Für die umwelt- und mobilitätspolitischen Ziele der Stadt Essen, den ÖPNV-Anteil am Modal-Split bis zum Jahr 2035 auf 25 Prozent zu erhöhen, werden im Betrieb mehr Busse und Bahnen benötigt. Das bedeutet auch, die entsprechenden infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen.

    Eine wichtige Maßnahme hierfür ist der neue Busbetriebshof der Ruhrbahn an der Econova-Allee in Essen. Geplant und gebaut hat ihn die Thelen Gruppe. Der Neubau mit einer Werk- und Instandhaltungshalle sowie einem Bürotrakt ist nun einsatzbereit. Auf zirka 3.220 Quadratmetern ist Platz für die Reinigung und Reparatur, die Fahrerbetreuung und -schulung sowie die Verwaltung. Etwa 120 Busse werden hier stationiert und gewartet. Fast 360 Fahrerinnen und Fahrer starten jetzt von hier aus mit ihrer jeweiligen Dienstschicht.


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    Fotos: Thelen Gruppe


    Quelle: https://www.thelen-gruppe.com/busbetriebshof-startbereit/

  • Planfeststellungsbeschluss Citybahn Essen, I.Teilabschnitt: Berthold-Beitz-Boulevard, III. Bauabschnitt und Bahnhofstangente"


    Die Ruhrbahn GmbH hatte bei der Bezirksregierung Düsseldorf das Planfeststellungsverfahren "Bau und Linienführung der Citybahn Essen, I.Teilabschnitt: Berthold-Beitz-Boulevard, III. Bauabschnitt und Bahnhofstangente" beantragt.


    Der Planfeststellungs- und Genehmgungsbeschluss wurde am 20. Juli 2023 erlassen und in der Zeit vom 22. August 2023 bis einschließlich 4. September 2023 zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt.


  • Was eigentlich wirklich den ÖPNV in Essen noch nach vorne bringen würde, wäre wenn man die Straßenbahn nach Kray und auf der anderen Seite nach Haarzopf reaktivieren würde. Nach Kray ist der Spurbus an der Belastungsgrenze angekommen, so das der Einsatz von Straßenbahnen sinn macht und in Haarzopf ist in den letzten Jahren ebenfalls viel an neuer Wohnbebáuung hinzu gekommen, das der Einsatz einer Straßenbahn gerechtfertigt ist. Diese Linie (damals waren es die 103/113/123 ) könnte dann ebenfalls über die Bahnhofstangente geführt werden und so den Busbahnhof entlasten, da die Linie 146 dann dort nicht mehr benötigt würde.

    Das wäre doch keine schlechte Idee, oder was meint ihr dazu?

  • Das Problem liegt natürlich immer darin wie finanziell sinnvoll so eine Neuinvestition wäre und von wo die finanziellen Mittel herkommen, aber eigentlich wäre das keine schlechte Idee. Man könnte mit dem Bau der Straßenbahn ebenfalls die Strecke bis nach Bochum-Wattenscheid erweitern und damit die große ÖPNV-Lücke zwischen E-Kray und BO-Wattenscheid schließen, die Anbindung ist zum jetzigen Zeitpunkt nämlich katastrophal (Auto: 6 Minuten / ÖPNV: 35-60 Minuten).

  • Unterirdische Bahnhöfe der Südstrecke sind barrierefrei für Niederflurbahnen der Tramlinien 108 und 107

    Zwar barrierefrei seit dem Sommer, aber noch nicht überall Brandschutz ertüchtigt sind die U-Bahnstationen der Südstrecke in Rüttenscheid. Dazu brauchts noch, so die folgende Meldung der Ruhrbahn bis voraussichtlich Ende des Jahres.


    Die Pressemeldung der Essener Ruhrbahn wurde bereits im August herausgegeben; Q:

    Die sogenannte Südstrecke stellt die Hauptverbindung zwischen der Innenstadt und den Subzentren Rüttenscheid und Bredeney sowie der Essener Messe dar und ist eine der nachfragestärksten Strecken im Stadtgebiet. An einem typischen Werktag bewegen sich auf dem Ast von Essen Hauptbahnhof in Richtung Philharmonie, Rüttenscheider Stern etc. in beiden Richtungen zirka 27.500 Fahrgäste. Seit 2018 baut die Ruhrbahn die unterirdischen Bahnhöfe der Strecke barrierefrei aus.

    Mittlerweile ist der vierte Bauabschnitt des Umbaus der Bahnhöfe Philharmonie, Rüttenscheider Stern, Martinstraße und Florastraße für den Einsatz von Niederflurfahrzeugen weitgehend abgeschlossen: In den nächsten 4 Monaten werden die notwendigen Arbeiten der Brandschutzertüchtigung mit neuen Kabeln, Leitungen, Beleuchtungen und Deckenelementen am U-Bahnhof Rüttenscheider Stern weitergeführt und im Anschluss an der Martinstraße gestartet. Die Aufzugsnachrüstungen an der Florastraße für den barrierefreien Zugang der Bahnsteige, begleitet ebenso mit umfänglichen Brandschutzarbeiten, stellen eine letzte bauliche Herausforderung auf der Südstrecke dar, die ab 2026 eingeplant ist und dann in Angriff genommen wird.

    Michael Feller, Geschäftsführer der Ruhrbahn: „Der Umbau der Bahnhöfe für den Betrieb von Niederflurfahrzeugen ist ein Meilenstein für den Essener ÖPNV. Begonnen hat alles 1967 mit der Inbetriebnahme des kürzesten U-Bahn-Abschnittes in NRW: 522 Meter vom Essener Hauptbahnhof bis zur heutigen Haltestelle Philharmonie (damals Saalbau). Die Planungen haben damals keine Straßenbahn im Tunnel in Richtung Bredeney vorgesehen. 56 Jahre später fahren wir hier nun mit Niederflurfahrzeugen.“

    Damals gebaut für U-Bahnen mit höherem Einstieg, können ab August dann an den umgebauten Tunnelbahnhöfen Philharmonie, Rüttenscheider Stern und Martinstraße auch Stadtbahn- und Straßenbahnfahrzeuge barrierefrei halten. Die etwa 90 Meter langen Bahnsteige wurden dafür aufgeteilt und die Gleislage angepasst. Ein Drittel des Bahnsteiges wurde auf 24 Zentimeter abgesenkt, so dass dort die Niederflurfahrzeuge halten können. Im hinteren Bahnsteigbereich wird so die Barrierefreiheit für den Straßenbahnbereich erreicht. Eine Rampe und Treppen verbinden den Niederflurabschnitt mit dem 92 Zentimeter hohen U-Stadtbahn-Bahnsteig und realisieren so den Übergang zwischen den Bereichen Niederflur und Hochflur.

    Für den Bahnhof Florastraße, hier fährt keine Stadtbahnlinie, wurde der Gleisbereich um zirka 58 Zentimeter aufgeschottert, um eine notwendige Bahnsteighöhe von 24 Zentimetern zu erreichen.

    Für die Aufschotterung und den Austausch des 30 Jahre alten Schotters der Bahnhöfe wurden rund 2.400 Tonnen Steine aus dem Sauerland nach Essen geliefert - nachdem insgesamt 2.750 Tonnen abgeschottert worden sind. Zum Einsatz kamen dabei für den Normalspur- und Meterspur-Schienenbereich Zweiwege-Bagger, Schotterloren, Planierraupe, Stopfmaschine und Radlader sowie Baggeranbausauger um den Schotter im Gleisbereich auszusaugen.

    Die Ruhrbahn GmbH investiert in das gesamte Umbau-Projekt rund 3,5 Millionen Euro. 17,5 Millionen Euro finanziert der VRR aus Fördermitteln des Landes NRW.

  • #329 Keine Erwähnung in der Pressemitteilung finden die noch fehlenden Sicherheitswände zwischen den Rampen und Treppen an den Abgängen zu den abgesenkten Bahnsteigen, die fehlenden Wandfliesen und die zu niedrig aufgehängten Linien- und Fahrplankästen.


    Speziell an der Station Rüttenscheider Stern wurden neue Wandfliesen angebracht und mit den alten dunklen Wandfliesen vermischt. Leider sind die neuen Fliesen um einiges heller, was den Gesamteindruck der ehemals recht schönen Station doch sichtlich schmälert oder wie man im Ruhrgebiet sagt: „Wie Knüppel aufm Kopp“. Bevor der Geschäftsführer der Ruhrbahn in all zu großes Lob verfällt, sollte er sich diese Station mal ansehen und sich dann die Frage stellen, warum nicht gleich alle Wandfliesen neu angebracht wurden, wenn die alten nicht mehr zu beschaffen sind. Für mich ein Armutszeugnis :thumbdown:

  • Citybahn: Zukünftige Bahnhofstangente Hollestraße I Aktuelle Ansichten

    Vorbereitende Arbeiten (s. dazu hier die PM der Stadt Essen): Bereits im Januar dieses Jahres einen Teil des Streckenabschnitts in #316 mit ersten Baumfällungen und Umpflanzungen gezeigt, sind inzwischen auch die vorab angekündigten Leitungsverlegearbeiten im südlichen Straßenbereich passé, die Straße wieder befahrbar. Mehr ist erstmal außer weiteren kleineren Umpflanzungen nicht passiert.

    Ansichten zwischen Kreuzung Steeler Straße und dem HBF, Höhe Ibis Hotel.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Bau der CITYBAHN startet diesen Monat

    In diesem Monat startet der Bau der CITYBAHN, wobei der 1. Bauabschnitt den Bereich zwischen dem Ruhrbahn Betriebshof Stadtmitte, der Hollestraße, dem Essener Hauptbahnhof entlang der Hachestraße bis zur Kreuzung an der Hans-Böckler-Straße umfasst. Unterteilt ist dieser Bauabschnitt in insgesamt drei Teilbereiche.

    Ab Montag, 8. Januar, wird die Hollestraße mit Beginn der Arbeiten ab dem Hauptbahnhof in Fahrtrichtung Hollestraße / Steeler Straße zur Einbahnstraße; Q.

  • Bau der Citybahn gestartet I Abschnitt HBF bis Ruhrbahn-Depot

    Dazu erste Bilder von der Situation um den Hauptbahnhof/Hollestraße. Eine Einbahnstraßenreglung in Richtung Steeler Straße wurde eingerichtet.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Offizieller Spatenstich: Die CITYBAHN kommt I Start ist für 2026 geplant

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    Bild: Rosa Lisa Rosenberg, Stadt Essen

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1520282.de.html

  • Ich bin heute morgen über die Hollestraße gegangen, allerdings bepackt und im Regen, so dass ich nicht fotografieren wollte bzw. konnte. Da wird schwer gearbeitet, vieles ist aufgerissen bzw. weggebaggert, und vor dem Handelshof werden die ersten Gleisjoche (!) für den Einbau vorbereitet. Es geht wohl mächtig voran.