Rödelheimer Bauprojekte

  • Der Grundsrück ist ja riesig und fast vollständig aufgeräumt. Leider finde ich im Internet keine weiteren Informationen zu dem Projekt und dem Entwickler.


  • Alt-Rödelheim

    In Alt-Rödelheim werden offenbar demnächst die alten Häuser eingerissen und etwas neues gebaut. Der türkische Supermarkt schließt in Kürze und es sind schon einige Mieter ausgezogen.

  • Hoffentlich in einer Gründerzeitlichen Verdichtung, wie in der Publikation „Im Dialog 12 - Ortskern Rödelheim“ unter Punkt 5.5.4 vorgeschlagen, gebaut wird und nicht nur zweigeschossig oder wie bei Neubauten in der unteren Assenheimer Straße.


    Grund war das mal vor Jahrzehnten beschlossen wurde den dörflichen Kern zu erhalten. Rödelheim ist im Gegensatz zu manch anderen Stadtteilen alles andere als „dörflich“ und diese sehr unvollständige Reststruktur bedarf m.E. auch keiner Konservierung weil der ganze Ortskern baulich einfach sehr inhomogen strukturiert ist. Bei einer gründerzeitlichen Kubatur mit Mansarddach könnte dies der erste Schritt für die wichtige Reparatur des Ortskern sein.

  • Au contraire! Das bischen Rest-Altstadt dort hat ja durchaus Flair. Außerdem würde das bedeuten, dass auch die übrigen dort noch verbliebenen Fachwerkhäuser abgerissen werden müssten um überhaupt ein stimmiges Stadtbild zu erreichen, was auf gar keinen Fall akzeptabel ist. Die Stadt hat wahrlich mehr als genug Ecken, wo man gründerzeitlich nachverdichten kann und sollte, aber Alt-Rödelheim gehört da nicht dazu!

  • Zitat

    Au contraire! Das bischen Rest-Altstadt dort hat ja durchaus Flair.


    Eindeutige Zustimmung. Ich finde Rödelheim hat, so wie es ist, richtig Flair und ist lebenswert und hebt sich von der Einheitsbauweise wie sie nun in Frankfurt hochgezogen wird, deutlich ab. Es wäre schade, wenn das, was da an Altsubstanz vorhanden ist - insbesondere die Fachwerkhäuser und Altbauten - nun zugunsten einer Einheitsbauweise im Stil von Gallus oder Europaviertel beseitigt wird.


    Schade übrigens auch um den türkischen Supermarkt, gerade in einem multikulturellem Viertel wie Rödelheim. Der Inhaber weiß leider nicht, wo er nun unterkommen wird und somit wird der Supermarkt wohl einfach von der Bildfläche verschwinden.


    Das Ganze ist für mich ein Paradebeispiel für Gentrifizierung.

  • Es geht im Wesentlichen um die Häuser Alt-Rödelheim 14-18, wenn ich mir das richtig zusammengereimt habe. Innerhalb des Altstadt-Rests dürften sie die schlechteste Bausubstanz haben (seit dieser Aufnahme sind weitere knapp elf Jahre vergangen) und ihr baulicher Wert wird doch ziemlich stark im Auge des Betrachters liegen. Der zuständige Ortsbeitrag sieht jedenfalls gerade in dieser Ecke reichlich Probleme. In einer Stellungnahme des Magistrats von Ende 2018 ist unter anderem von illegaler Müllentsorgung, Hygienemängeln eines türkischen Supermarkts, Bauverstößen und nächtlichem Gaststättenlärm die Rede.


    ***


    Zur Wohnbebauung im Hof der Ex-Maschinenfabrik Westerbachstraße 47 bringt das aushängende Abbruch-Bauschild (auch online verfügbar) ein wenig der von telesniuk in #101 vermissten Erhellung. Klick vergrößert:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/westerbachstr.46_bauschild.jpg
    Bild: Schmittchen


    Die Deutsche Real Estate ist Besitzerin der ehemaligen Fabrik, die 1903 für die Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen GmbH gebaut und von dieser bis Anfang der Neunziger genutzt wurde. Unter dem Namen "Die Fabrik" vermietet ein Tochterunternehmen dort Gewerbeflächen. Dem Bauschild nach ist die Deutsche Real Estate an der Entwicklung des Wohnbauprojekts zumindest beteiligt.

  • Veranstaltungsgebäude für das Petrihaus

    Von außen ist das neue, das Petrihaus ergänzende Veranstaltungsgebäude so gut wie fertig:



    Für seine Größe fügt es sich gut ein, und wegen des recht großen Abstands wird das Petrihaus m. E. nicht beeinträchtigt.



    Der Pavillon, den Georg Brentano 1820 für seine damals 18-jährige Lieblingsnichte Maximiliane bauen ließ, hat nordwestlich des Petrihauses seinen neuen Standort gefunden.



    Bilder: Schmittchen

  • Neuentwicklung Thudichumstraße 9-11

    Vor gut zwei Jahren schon wurde der Abbruch des Hochbunkers an der Thudichumstraße abgeschlossen. Seitdem hat sich auf dem 2.778 m² großen Grundstück nichts mehr getan.


    Heute schreibt von Frankfurter Rundschau von einem Baubeginn im Juli 2019. Generalunternehmer wird dem Artikel nach Schneider Bau GmbH aus Merxheim, Kreis Bad Kreuznach. Grafiken gibt es bereits oben in Beitrag #43, inzwischen hat der Bauherr HBB auch eine Visualisierung der Ecke Thudichumstraße und Am Köstrich online:



    Bild: HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH / Broll Förster Architekten

  • Alex 65 / Fanny / Rewe

    Die ehemaligen Torpedo-Werke werden gerade zu Wohnraum umgebaut. Hier hat main1a das Projekt "Alex 65" ausführlich vorgestellt, letzte Fotos dort. Nun ist der Umbau nahezu fertig.



    Östlicher Teil der Fassade zur Alexanderstraße im Detail:



    An der Alexanderstraße kündigt sich auch die Neuöffnung von Gastronomie an, Name "Oggi", Café und Weinbar. Die Wohnungen sind teilweise bereits bezogen. Ansicht Hofseite:



    Das GeRo-Projekt "Fanny" an der Niddagaustraße ist recht weit fortgeschritten:



    Nicht sonderlich schnell geht es an der Thudichumstraße 18-22 mit dem neuen Rewe-Supermarkt voran.



    Bilder: Schmittchen

  • Segro CityPark

    Neuigkeiten vom "Segro CityPark" auf dem früheren US-Militärgelände (ein Luftbild von Juni 2018 gibt es hier): Nach einer Pressemitteilung wurde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Es entstehen demnach 14.000 Quadratmeter Mietfläche, die spekulativ entwickelt werden und planmäßig ab dem vierten Quartal 2019 zum Bezug zur Verfügung stehen. Die bis zu zwölf Einheiten können in Größenordnungen von 1.000 bis 8.000 Quadratmetern gemietet werden und bestehen jeweils aus Lager-, Service- und Büroflächen. In weiteren Bauphasen soll in den kommenden Jahren zudem ein Vielfaches der nun begonnenen Flächen entstehen.


    Der erste Bauabschnitt liegt im Westen:



    Grafik: SEGRO

  • Alt-Rödelheim

    Zum Schluss der kleinen Serie von Rö-Updates noch zur oben angesprochenen Bestandsbebauung Alt-Rödelheim 14-18. Diese und womöglich auch angrenzende Häuser sollen laut Beitrag #102 abgerissen werden. Mehr ist bisher nicht bekannt. Fotos:



    Das Haus mit dem giftgrünen Sockel ist die Assenheimer Straße 1, zu der auch der Bauteil mit der ausgefahrenen Markise gehört. Es schließen sich an Alt-Rödelheim 14, 16 mit dem türkischen Supermarkt und 18. Das Eckhaus mit der mittlerweile geschlossenen "Bistro Bar" ist Alt-Rödelheim 20.



    Oben wurde geschrieben, das alte Zentrum von Rödelheim habe Flair. Dem schließe ich mich an. Doch die bewusste Zeile, die recht weit in die Tiefe reicht und mehrere Höfe und Hofhäuser umfasst, wurde leider viele Jahre lang vernachlässigt. Sie ist heruntergekommen und nun weit über ihren Zenit. Die Zeile zieht das übrige Alt-Rödelheim runter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Sanierung sinnvoll oder, halbwegs im Rahmen der Wirtschaftlichkeit, auch nur möglich wäre. Eine angemessen dimensionierte und gestaltete Neubebauung wäre eine Aufwertung.


    Für Interessierte weitere Fotos zum Großklicken. Dieser Bereich war einmal der Rödelheimer Marktplatz. Das dritte Bild ist in ähnlicher Perspektive wie dieses historische Foto aufgenommen.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4235_roedelheim_update.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4236_roedelheim_update.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4237_roedelheim_update.jpg
    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4238_roedelheim_update.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4239_roedelheim_update.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4240_roedelheim_update.jpg
    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4241_roedelheim_update.jpg
    Bilder: Schmittchen

  • Das Haus ist toll gestaltet, stimmig im Detail und die bodentiefen Fenster strecken optisch die Etagen. Sollte die Alt-Rödelheimer Bebauung durch Gebäude mit solcher Kubatur ersetzt werden würde nicht nur diese Ecke deutlich aufgewertet. Gerne können dort die Fassaden mit erdigen Farbtönen gestaltet sein. Auf diesem Weg ein Danke an den Bauherrn und Architekten (und telesniuk für die Fotos).

  • Der Rohbau des Bürogebäudes auf der Breitlacherstr. neben dem Rödelheimer Bahnhof ist fast fertig.


    Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_2005.JPG Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_1974.JPG Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_2003.JPG


    Auf der Baustelle der Alexander Apartments gehen die Abbruchsarbeiten weiter
    Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_1999.JPG Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_2001.JPG


    Der Neubau auf der Ecke Alexanderstr. und Röderichstr. hat sein Dach bekommen. Wobei mir ist nicht ganz klar, warum man nicht das gesamte Grundstück an der Ecke bebaut hat?
    Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_1995.JPG Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_1996.JPG Bild: http://telesniuk.com/ffm/IMG_1997.JPG

  • Thudicumstraße 9-11

    Nicht nur Schmittchen  war aufgefallen, dass das Projekt nach dem Abriss des Bunkers stockt, auch im Ortsbeirat war das Thema.


    Zitat

    Zu 2: Bei der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH handelt es sich um das Unternehmen, das beabsichtigte, auf dem Gelände des ehemaligen Bunkers in der Thudichumstraße ein Seniorenpflegeheim zu errichten. Alle von diesem Unternehmen gemachten Aussagen deuten in die Richtung, dass man nach einem Generalbauunternehmen suche, das bereit sei, zu sozialverträglichen Preisen zu bauen. Da dieses zu finden in der heutigen hochkonjunkturellen Phase mehr als unwahrscheinlich ist, erscheint ein Verkauf sinnvoll. In diesem Falle könnte auf dem Gelände bezahlbarer Wohnraum entstehen, Erstellung auf dem ersten und zweiten Förderweg, als Ausgleich für die Eigentumswohnanlage, die in der Alexanderstraße geplant ist.


    Der OBR wollte, dass die Stadt dem Investor anbietet, das Grundstück für geförderten Wohnungsbau zu übernehmen. Dazu der Magistrat aktuell:


    Zitat

    Die Gültigkeit der Baugenehmigung wurde für die Errichtung eines Seniorenpflegeheims mit einer Tiefgarage in der Thudichumstraße 9-11 auf Wunsch des Investors von der Bauaufsichtsbehörde bis in das Jahr 2020 verlängert. Auch wenn bislang keine Baubeginnanzeige vorliegt, zeigt der Eigentümer der Liegenschaft, dass er das geplante Bauvorhaben nach wie vor umsetzen möchte.

    Q

  • Hausener Weg 120

    Das auf Mikrowohnen spezialisierte Düsseldorfer Unternehmen solidare verkündet auf seiner Webseite, allerdings vor allem als Video, ein Projekt mit 195 Mikrowohnungen im Hauserner Weg 120. Wie der genaue Projektstand aktuell ist, geht daraus nicht hervor, zu sehen ist allerdings nur eine Visualisierung. Wenn ich nichts übersehen habe, wurde das Projekt hier noch nicht dokumentiert.

  • Bis zum Umzug in einen Neubau auf dem Campus Westend (Fotos) war der Hausener Weg 120 Sitz des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte. Seit 2013 steht das Gebäude leer. Nach einem FNP-Artikel vom vergangenen September war die Umnutzung sowohl in eine Flüchtlingsunterkunft mit 170 Plätzen als auch in Mikroapartments für studentisches Wohnen geplant. Eigentümer war damals schon die Düsseldorfer Solidare Real Estate Group. Wenn auf der Website von "proDomi" nun 195 statt der im vergangenen Jahr genannten 120 Mikroapartments genannt werden, dürfte sich die Planung geändert und sich zumindest der Schwerpunkt auf studentisches Wohnen verlagert haben. Laut FNP ist die Bezugfertigkeit im Herbst 2019 geplant.

  • In Alt-Rödelheim werden offenbar demnächst die alten Häuser eingerissen und etwas neues gebaut.


    Seit ca. einer Woche sind der Supermarkt und der Fisch-Imbiss geschlossen, es hängen auch diesbzgl. Schilder an den Fenstern. Es könnte also in Kürze mit dem Abriss von Alt-Rödelheim 14 , 16, 18 und 20 losgehen.