Erweiterung Museum Situation Kunst [realisiert 2015]

  • Erweiterung Museum Situation Kunst [realisiert 2015]

    Museum "Situation Kunst"



    Pfeiffer·Ellermann·Preckel Architekten und Stadtplaner BDA


    In Bochum-Weitmar befindet sich die Ruine ,,Haus Weitmar,, wo verschiedene Kunstwerke ausgestgellt werden.
    Nun plant man eine Erweiterung der vorhandenen Situation Kunst.
    Wie die WAZ berichtet soll bis 2010 in der Ruine des Hauses Weitmar ein transparenter Museumskubus entstehen, mit dem zweierlei erreicht wird: zum einen wird das baufällige Gemäuer gestützt und abgesichert, zum anderen entsteht im Miteinander von uralt und brandneu eine architektonische Rarität, wie sie wohl einmalig ist.
    Die Kubus-Finanzierung (rund drei Mio. Euro) soll im Wesentlichen durch Landes- und EU-Förderung gewährleistet werden. Auf Bochum würde in dieser Hinsicht eine Summe von 600 000 Euro zukommen.


    Dem Kubus soll sich Richtung Schlosspark bis 2013 ein 2500 qm grosser unterirdischer Museumstrakt anschließen, der über eine Rampe zu erreichen sein wird. Von diesem 60 Meter langen, 25 Meter breiten und vier Meter hohen Gebäude werden draußen nur transparente Kuben zu sehen sein.


    So soll das ganze aussehen!


    Q: WAZ/ Ruhrnachrichten

  • Bochum: Museum Situation Kunst [Status: projektiert]

    Im Schlosspark Weitmar soll ein neues Museum vom internationalem Rang entstehen.


    Im ersten Bauabschnitt soll ein gläserner Multifunktionsbau im Haus Weitmar für ca. drei Millionen Euro errichtet werden.


    Neben 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind zudem Büros und Appartements geplant.


    Im zweiten Bauabschnitt für 7,5 Millionen Euro soll ein 2500 Quadratmeter großes unterirdisches Museum entstehen, das die Landschaftsmalerei-Sammlung von Alexander von Berswordt-Wallrabe beherbergen wird.

    So soll das Museum nach dem ersten Bauabschnitt aussehen. ))) Hier (((


    Quelle: Ruhrnachrichten

  • Ziemlich schick...
    Vielleicht wäre so ein Vorgehen ja auch was für den Berliner Schloßplatz: Man baut die Schlüterfassaden als neoromantische Ruine wieder auf und stellt dahinter einen absolut zeitgenössischen gläsernen Kubus...;-)

  • Der gläserne Kubus am Haus Weitmar wird 2010 fertig sein. Der drei Millionen teuere Bau soll mit 600.000 Euro (Stadt Bochum), 900.000 Euro (Staatskanzlei Düsseldorf ) und 1,5 Millionen Euro (Wissenschaftsministerium) finanziert werden.


    Weiter soll ein unterirdischer Museumsbau im Schlosspark als Erweiterung der "Situation Kunst" gebaut werden. Hier sind sieben Millionen Euro der das Projekt veranschlagt, davon 20 Prozent (1,5 Millionen Euro) aus der Stadtkasse fließen. Hierüber ist aber noch nicht entschieden. Man plant dieses Projekt aber für 2012/13.


    WAZ

  • Der Bau des gläsernen Objekts (Kubus) im Weitmarer Schlosspark ist nun offiziell bestätigt worden.


    Man wird wahrscheinlich im Sommer 2009 mit den Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt beginnen, damit es bis zum Kulturhauptstadtjahr 2010 fertig ist.


    Der drei Millionen Bau soll mit 600.000 Euro (Stadt Bochum), 900.000 Euro (Staatskanzlei Düsseldorf ) und 1,5 Millionen Euro (Wissenschaftsministerium) finanziert werden.


    Der zweite Bauabschnitt, ein unterirdischer Museumsbau soll 2012/2013 fertig gestellt werden.


    Quelle: WAZ

  • @ Stefan Junger


    Ich hoffe du bist mir nicht böse, dass ich dein Beitrag ein wenig umformuliert und in das entsprechende Thema gepostet habe :)


    Siehe hier

  • Wer kam eigentlich auf die Idee, in eine Ruine einen schnöden Glaskubus so uninspiriert zu integrieren? Wenn es sich schon nicht vermeiden lässt, einen Glaskubus in eine Ruine zu bauen, so sollten doch wenigstens die Proportionen, was Höhe und Ausrichtung angeht, stimmen. Dieser sog. Kunstkubus, der Name ist schon ein Witz, stützt die Ruine nicht, er entwertet sie...

  • Ich persönlich bin der Meinung, dass die Ruine in Kombination mit Glas ziemlich gut aussieht. Der Kontrast zwischen alt und neu wird da sehr deutlich und passt m.M.n da sehr gut rein. ;)

  • Zusetzlich zu den geplanten Bauprojekten will die Verwaltung um die 1,8 Millionen Euro in den Schlosspark Weitmar investieren,
    um einen ansprechenden Rahmen für das geplante unterirdische Museum und die gläserne Ausstellungshalle in der Schlossruine zu schaffen.


    Mit der Neugestaltung des Schlossparks hat die Verwaltung die Hannoversche Landschaftsarchitektin Irene Lohaus beauftragt.


    Quelle: RN

  • Umformulierter Auszug aus dem Artikel:


    Sowohl Bestands als auch zukünftige Gebäude und sehenswerte Relikte aus vergangenen Zeiten wie die Gräftenanlage, die heute nur noch als eine Vertiefung zu erkennen ist, würden zwischen Bäumen, Büschen und Sträuchern untergehen.


    Auch die Parkeingänge (wie an der Nevelstraße oder der Uhlenflucht) lägen viel zu versteckt, seien für Ortsunkundige kaum auffindbar. Diese Situation will die Landschaftsarchitektin die NICHT AUS DEM RUHRGEBIET KOMMT entzerren.


    Fällt einem hier was auf??:D



    OOOOHHHH....
    Der arme verwahrlos.... äh nein!! "verwunschene Prinzessinenpark"


    (auf diese Optik steht man im Ruhrgebiet und verwechselt gewucher zwischen Betonklötzen als Naturidyll....)


    wird jetzt tatsächlich als Park erkennbar gemacht?
    OH NEIN!! Dafür "müssen wieder die schönen Bäume sterben!!!"


    Es war doch alles so schön "grün"!!!...(am Eingang an der Hauptstrasse....)


    Im Ernst:
    Ich fordere die Beseitigung dieser bedrückenden geschmacklosigkeiten schon seit langem.
    Das würde auch den anderen sogenannten Bochumer "Parks" mal gut tun
    - denn auch diese erkennt man wenn man davor (oder auch drinnen) steht vor lauter Gestrüpp nicht mehr....
    Die Zweige sind nie mehr als eine Armlänge zu jeder Seite entfernt.


    Unten die Gebüsche - die dann nach oben lückenlos in die Baumkronen übergehen....
    ....die wiederum lückenlos in weitere Baumkronen übergehen....


    "Wall of Green" - EVERYWHERE!!!
    -Und direkt dahinter: Ein graues Wohnreihenhaus....
    Ich bekomme Beklemmungen!


    Da brauchte es offenbar mal jemanden aus einer Stadt (Hannover), in der man nicht auf hysterisch wucherndes Unkraut angewiesen ist, um ein graues Image zu leugnen und scheinheiligerweise als "aussergewöhnlich grün" zu wirken.


    Da sieht man mal wieder : In der sog. "Metropole Ruhr" lebt man hinterm Mond und ist selbst bei der Gestaltung von Parks dringend auf die Hilfe von Provinzstädten von ausserhalb angewiesen...

  • Hier noch ein passender Artikel mit der Schlagzeile ''Streit um bedrohte Allee'' :D


    Für ein Hausprojekt am Schlosspark Weitmar will die Baumfirma sechs Straßenbäume unerwartet fällen lassen

  • Laut Stadtspiegel Bochum wird im Mai mit dem Bau des viergeschossigen gläsernen Kubus begonnen.
    Die Erweiterung soll auch ein Restaurant und eine Empfangshalle beinhalten.


    Hier noch ein Foto vom ''Ist-Zustand''

  • Neuordnung/Sanierung Schlosspark


    Für 1,8 Millionen Euro soll der Schlosspark um die Ruine neu entwickelt werden.
    Geplant ist die großen Bäume zu erhalten, aber auch Auslichtungen oder Nachpflanzungen durchzuführen.


    Überlegenswert sei auch, ob nicht ein regelrechter, markanter Schlossplatz vor der Ruine angelegt werden könnte.
    Als prägende Elemente könnten auch die Gräften abgedichtet, gefüllt und so wiederhergestellt werden.


    Die Schlossallee soll auf jeden Fall erhalten bleiben, genau wie die kleinere an der Schloßstraße.


    Weiterhin sollen Rasen- oder Wiesenflächen mit einzelnen, verstreuten Anpflanzungen von Hecken, Feldgehölzen oder weiteren Solitärbäumen
    auf den zwei Hektar großen Ackerflächen entlang der Schloßstraße im Westen den Park erweitern.


    Außerdem soll der Wechsel im Waldbereich mit großzügigen Lichtungen,
    lichten Waldrändern und geschlossenen Baumgruppen weiter entwickelt werden.


    Eine deutlichere Anbindung durch eine Treppe oder Rampe für den nahen kombinierten Rad- und Wanderweg,
    der den Park an das überregionale Wegenetz anbindet, soll dann gleich mitgeplant werden.
    Neues Mobiliar für Sitzgelegenheiten soll auch angeschaft werden.


    Aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL) können 80 Prozent der Kosten bezuschusst werden,
    die Stadt muss auf jeden Fall aber 360 000 Euro aufbringen.


    Quelle: WAZ

  • 30.04.2009 erster Spatenstich


    Am 30 April 2009 wird an der Ruine von Haus Weitmar im Schlosspark der erste Spatenstich für den Glaskubus erfolgen.


    Quelle: WAZ

  • Spatenstich erfolgt

    Pressemitteilung:

    Zitat:
    "Mit dem ersten Spatenstich startete heute die Erweiterung des musealen Ensembles "Situation Kunst" in Bochum. Dafür wird in der Ruine des ehemaligen Rittersitzes Haus Weitmar ein gläserner Kubus errichtet. Er bietet Raum für Wechselausstellungen und Veranstaltungen und beherbergt Büros, Lager und Gäste-Apartments für Künstler und Wissenschaftler.
    Der drei Millionen Euro teure Kubus wird mit Fördermitteln des NRW-Wissenschaftsministeriums, der Staatskanzlei sowie mit Mitteln der Stadt Bochum und der Stiftung Situation Kunst realisiert. Im April 2010 soll der Neubau mit einer Ausstellung zur Landschaftskunst eröffnet werden.
    "Situation Kunst (für Max Imdahl)" ist ein museales Ensemble im Park von Haus Weitmar und Teil der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum. Es wird vom Kunstgeschichtlichen Institut sowie von der Stiftung Situation Kunst betrieben. Die Sammlungen umfassen Werke der internationalen Gegenwartskunst sowie alter afrikanischer und asiatischer Kunst.
    Infos: www.situation-kunst.de


    Pressekontakt: NRW-Staatskanzlei, Pressestelle, Telefon: 0211/837-1134, -1405, E-Mail: presse@stk.nrw.de"


    Quelle:
    Presseverteiler Informationsdienst Ruhr

  • Anteil der Stadt genehmigt !!!

    Die Bezirksregierung in Arnsberg hat die 600 000 Euro für den Bau der Situation Kunst genehmigt.
    Damit steht dem Kulturhauptstadtprojekt nichts entgegen.


    Am 1 Mai 2010 soll das Museum mit einer großen Ausstellung eröffnet werden.


    Der Zeitplan ist eng gesteckt. Seit dem ersten Spatenstich am 30. April wird in der Ruine unentwegt gearbeitet.


    Zur Zeit wird der Boden für das Untergeschoss vorbereitet.
    Abflussrohre und Leerrohre für Versorgungsleitungen sind gelegt.
    Auf den Schotter kommt in der nächsten Woche die Fußbodenplatte.
    In nächster Zeit werden auch die ersten Betonfertigelemente für die Wände angeliefert.
    Im September soll der Rohbau fertig sein, Ende Oktober das Dach fertig gestellt sein.


    Quelle: Ruhrnachrichten

  • Ein tolles Projekt, hab mir die Situation im Schlosspark vor ein paar Wochen mal angeschaut - man kann sich schon richtig gut vorstellen, wie stilvoll das einmal aussehen wird. Schöne Kulisse für ein Kunstmuseum.


    Und übrigens auch sehr erfreulich, dass dieses Projekt offenbar noch relativ früh im Kulturhauptstadt-Jahr fertig wird. Das ist ja leider längst nicht mehr von allen Vorhaben zu erwarten...

  • Richtfest

    Gestern, sechs Monate nach Baustart wurde bereits Richtfest auf der
    Baustelle der Ruine von Haus Weitmar gefeirt.


    In den nächsten Wochen wird weiter gebaut. Vor dem Winter noch sollen die Fenster eingesetzt,
    das Gebäude geschlossen und die Glasfassade angebracht werden, die in einem reizvollen Kontrast zum Naturstein-Mauerwerk stehen wird.


    Die Eröffnung ist für März oder April geplant.


    Drei Millionen Euro kostet der Bau des Glaskubus, der Hauptanteil wird von EU und Land getragen.
    600 000 Euro kommen von der Stadt, die sie aus der Pauschale des Landes für die Kulturhauptstadt bezahlt.


    Quelle: Ruhrnachrichten