Beiträge von sebastian c

    Nach längerer Zeit möchte ich das Thema nochmal aktivieren. Wie gesagt denke ich dass es wenig spannend ist, jedes Einzelprojekt im Detail zu beleuchten. Aber wenn es einen Entwurf für die höchste Talbrücke der A45, ehemals sogar größte Straßenbrücke Deutschlands, die Siegtalbrücke, gibt, ist das bestimmt mal ganz interessant.


    Im Vergleich zur jetzigen Brücke aus den 60er Jahren wirkt dieser deutlich leichter. Vielleicht auch weniger eindrucksvoll als die jetzige Brücke die mit massiven Betonpfeilern die Straßenzüge im südlichen Siegener Stadtteil Eiserfeld dominiert, aber mit einer gewissen Eleganz ausgestattet hat der neue Entwurf, sofern es so umgesetzt wird, sicherlich auch das Zeug ein regionales Wahrzeichen zu werden.


    https://www.siegener-zeitung.d…ue-siegtalbruecke_a213475


    Edit: Die Planungen sind allerdings noch in einem frühen Stadium. Ich vermute es sind noch alle hier gezeigten Varianten möglich: https://www.strassen.nrw.de/fi…-09-17-siegtalbruecke.pdf

    Erweiterung Schloßpark


    Hier ist der Baubeginn nach Maßgabe der Planungen des Atelier Loidl erfolgt. Der große Kinderspielplatz in Form einer Burg/Wehranlage mit Wasserspielen sowie die erweiterten Liegeflächen, einschließlich Plattform auf einer Aussichtsterrasse, könnten neue Highlights im ohnehin schon sehr beliebten Park werden.

    Bemerkenswert ist meines Erachtens auch die bald erreichte Fertigstellung der Sanierung der kompletten fast zwei Kilometer langen Burgmauer ebenso wie der Stadtmauer außerhalb des Schloßgeländes. Nicht selbstverständlich ein großes mittelalterliches Bauwerk insgesamt in "Topzustand" zu bringen.

    Spatenstich Schloßpark-Erweiterung auf Siegen.de


    (schade ist der nun allerdings schon ein paar Jahre zurück liegende "Verlust" der Jugendherberge an dieser Stelle.)


    p.s. Bei der Neugestaltung der Fissmer-Anlage am Rathaus, bei der das Büro Loidl seit Jahren Planungen für eine eher "piazzaartige" Gestaltung erarbeitet hat, kommt dieses nun endgültig nicht zum Zuge. Es soll der grüne Charakter mit mehreren gemütlichen Terrassen, Beeten usw statt mehr Platzfläche erhalten bleiben, eine Ansicht die sich auch als der überwiegende Bürgerwille herauskristallisiert hatte. Somit kommt es nur zu kleineren Arbeiten an dieser Stelle.

    https://www.google.com/amp/s/w…252822.html%3fservice=amp

    Waldviertel Rodenkirchen

    Die Projektseite gibt noch nicht viel her, aber bis 2022 soll der größte der 3 geplanten Bauabschnitte mit annähernd 300 Wohnungen fertiggestellt sein:
    https://waldviertel-rodenkirchen.de/
    Der erste Bauabschnitt umfasst Mehrfamilienhäuser in einer kleinen parkähnlichen Anlage und eine Kita. Die Erschließung mit dem Auto erfolgt ausschließlich über Tiefgaragen an der Friedrich-Ebert-Straße.


    Aktuell lässt sich über die Baustellen-Webcam noch der Abtransport der vielen Tonnen Schutt des ehemaligen Hochbunkers beobachten.


    In Rodenkirchen scheint insgesamt die gewünschte “Verdichtung“ zu funktionieren, was ich in Bahnnähe und aufgrund einer gewissen vorhandenen Infrastruktur wie zb dem vorhandenen Einzelhandel hier sinnvoller finde als ganz auf der grünen Wiese. Aktuell sind ja mehrere Projekte in Bau.
    Ein Beitrag zu einer “sozialen Stadt“ sind die Neubauten dabei bei den aufgerufenen Mieten oder Kaufpreisen allerdings auch hier nicht.

    Fürst-Johann-Moritz-Quartier

    Gut ein Jahr nach der ersten Ankündigung des Projekts (siehe mein Beitrag 100) soll es nun endgültig beschlossen werden, sodass die Bauarbeiten wohl noch in diesem Jahr starten können.


    https://www.siegener-zeitung.d…ch-in-diesem-jahr_a178744


    Entgegen der ursprünglichen Ankündigung soll auch das Barmenia-Haus komplett abgerissen und das Gelände Teil des neuen Komplexes werden, obwohl das Gebäude nach meiner Kenntnis “funktioniert“. Was nicht alles möglich wird, wenn die Sparkasse Siegen Geld in die Hand nimmt...dann nehmen auch die dort beheimatete Sparda Bank sowie die zahlreichen Büros und Arztpraxen einen Abriss / mehrjährigen Umzug in Kauf..


    Von dem erhofften Altstadt-Hotel ist jetzt offenbar nicht mehr die Rede, ein Boarding-House ist aber geplant. Vielleicht eine sinnvolle Variante; Räume für längere Aufenthalte von Geschäftsleuten oder Gastwissenschaftlern der Uni werden sicherlich nachgefragt werden.


    Ansonsten habe ich auf meinem sonntäglichen Stadtspaziergang (der letzte in Siegen ist ein paar Monate her) gesehen, dass die anderen Projekte wie die Erweiterung des Schloßparks oder der Bau der neuen Unimensa recht zielstrebig ihrer Vollendung entgegen gehen..nach Abschluss denke ich kommen ein paar Fotos.

    Die Optik ist das Eine, hier kann man sicherlich das Bemühen einzelner Eigentümer anerkennen , die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum das Andere.


    Aufgrund der Historie Kölns sind ja gerade die Innenstadtbereiche innerhalb der Ringe oft “kleinstädtischer“ bebaut als die Viertel drumherum. Wer zum Beispiel südlich des Neumarkts zu Fuß Richtung Griechenmarkt, Ubahn Poststraße usw unterwegs ist, hat angesichts der in der Regel maximal vierstöckigen Bebauung eher das Gefühl, im Außenbereich einer 50.000 Einwohner-Stadt zu stehen als nahe dem Zentrum einer Millionenstadt.
    Dass man die bestehenden Blöcke oft nicht ganz so leicht aufstocken kann, kann ich ja noch verstehen. Zu den in diesen Vierteln üblichen Wohnblöcken kommen aber einige krasse “Baulücken“, Gebäude wo man, etwas überspitzt gesagt, meinen könnte die Weltkriegsbombe hätte erst vor ein paar Wochen getroffen, ohne ausgebautes Dach usw. Das gezeigte Objekt in der Weidengasse ist ein gutes Beispiel, oder die in der genannten Ecke berühmte “Puzsta-Hütte“. Da hätten einfach noch zwei Etagen drauf “gemusst“. Die Stadt ist doch angeblich bemüht, Potentiale zu identifizieren, was auch immer das heißen mag. Ich als Laie wüsste gerne ob es bei solchen Gebäuden oft Probleme mit Statik etc gibt, oder ob es da den Eigentümern einfach an Motivation/Information oder finanziellen Mitteln fehlt, um aus solchen Bauten wieder “großstädtischere“ Objekte zu machen. Warum tut sich so wenig?

    Hochhaus Koblenzer Straße

    80 Wohnungen sowie Laden/Gewerbeflächen entstehen im aktuell leerstehenden Hochhaus des früheren Straßenbauamts am Rande der Innenstadt.
    Sehr schön.


    Das Hochhaus aus den 50ern bleibt weiterhin denkmalgeschützt, sodass das markante Äußere in der Siegener “Skyline“ erhalten bleibt.
    Die Bauarbeiten laufen bereits.


    https://www.wp.de/staedte/sieg…-strasse-id215098045.html


    Ich bin gespannt, ob das Konzept wirtschaftlich für den Investor aufgeht. 80 Wohnungen müssen ja auf dem übersichtlichen Siegener Markt erstmal vermarktet werden und die Sanierung des Baus dürfte sehr teuer sein. Aber Siegen wächst leicht und die Nachfrage geht eher zu neuwertigen Wohnungen Wohnung als dem klassischen oft renovierungsbedürftigen Einfamilienhaus.

    Haus der Musik

    Konkret ist nun wohl auch der Umzug der Philharmonie Südwestfalen nach Siegen:
    Der Kreis leistet sich ja bekanntlich ein eigenes Orchester. Dieses probt bislang jedoch in Hilchenbach, relativ weit entfernt von der nächsten Autobahnauffahrt und räumlich beengt.


    Bis 2020 soll sich das ändern: Die Philharmonie erhält ein Probenhaus in Siegen mit einem 6m hohen Orchesterraum und 10 Stimmzimmern.
    Es sollen auch kleinere Konzerte hier stattfinden können.


    https://www.wr.de/staedte/sieg…estfalen-id214602017.html


    Interessant ist, dass das Gebäude an einen ebenso neu zu errichtenden Kindergarten angrenzt, sodass die städtische Fläche gut ausgenutzt werden kann.


    Architektonisch eher "form follows function".

    Johann Moritz Quartier

    Die Stadt Siegen hat nun den Bebauungsplan für ein größeres Projekt in der Innenstadt aufgestellt:
    Unter dem Namen Johann Moritz Quartier soll die aktuell uneinheitliche Bebauung rund um den Eingang zur Fußgängerzone Bahnhofstraße und in der parallel gelegenen Fürst-Johann-Moritz-Straße mit relativ einheitlicher Arichtektur neu gestaltet werden.
    Insgesamt geht es um immerhin 19.000 qm Nutzfläche, davon sollen 5.300 qm Wohnfläche entstehen. Für die neuen Bewohner soll ein begrünter Innenhof auf Höhe des 2.OG entstehen.
    Die bereits bestehenden Büroflächen im Barmenia-Haus, das in die Neugestaltung einbezogen wird, bleiben erhalten.


    https://www.wp.de/staedte/sieg…-geplant-id214468721.html


    Insgesamt wie man es sich an so einer zentralen Stelle wünscht also eine gute Durchmischung der Nutzungen.
    Mindestens zwei kleine Schandflecke werden beseitigt: Eine Baulücke in der Fürst-Johann-Moritz-Straße, die bisher nur als Parkplatz genutzt wird, wird überbaut und das größere ehemalige kaufhallen-Gebäude in der Fußgängerzone, von dem aktuell nur das Erdgeschoss genutzt wird (Mayersche), bekommt wohl laut Visualisierung wieder ein hübscheres Gesicht und Leben auf sechs Etagen.


    In einem anderen Artikelt wurde erwähnt, dass auch ein "Altstadt-Hotel" geplant ist. Dies wäre lange überfällig in Siegen und würde meines Erachtens das Projekt schön abrunden.
    Zwar hat sich die Zahl der Betten auf halbwegs vernünftigem Standard durch das im vergangenen Frühjahr eröffnete Holiday Inn Express Hotel (siehe Beitrag vom 12.04.2017) erhöht, und auch das ehemalige Parkhotel an der Siegerlandhalle hat nach Renovierung wieder geöffnet (statt wie ursrpünglich geplant ganz zu schließen), aber ein Hotel direkt in der Innenstadt, das auch ein wenig "Urlaubskomfort" bietet gibt es weiterhin nicht.


    Genauere Angaben zu Baubeginn oder ähnlichem habe ich bislang nicht gefunden.


    Das Projekt steht auch im Zusammenhang mit der Schaffung des Bürgerparks / neuen Platzes Herrengarten - siehe auch den letzten Beitrag von nikolas - für den Handeslfäche entfallen wird.
    Wirkt auf mich alles sehr duchdacht. Hoffe es geht bald los und die Gestaltung wird ansprechender als oft von den Siegener Bauunternehmungen Quast, Runkel und Co. die auch hier wieder mit im Boot sind gewohnt.


    Einen kleinen "Gentrifizierungseffekt" könnte es wohl leider geben: In den beiden Gebäuden auf der Ecke Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße sind aktuell ein Imbiss und drei Bars/Studentencafés beheimatet. Ich bin skeptisch, dass die alle eine bezahlbare Fläche in dem neuen Bau bekommen werden.

    Ich habe gerade beschlossen, mich nicht mehr mit dem Thema “Ausbau KVB-Netz“ zu befassen. Die (prognostizierten!) Zeiträume sind einfach viel zu lang, der Stillstand und die offensichtlich bei der Verwaltung und Teilen der Politik immernoch herrschende Gleichgültigkeit in Bezug auf eine zumindest halbwegs fixe Planung und Umsetzung der Projekte ist nur frustrierend.
    Köln hat durch den Trend hin zur Großstadt und das (komischerweise noch) gute Image bei jüngeren Leuten gute Entwicklungsmöglichkeiten, aber man wird den Eindruck nicht los, dass man diese Entwicklung überwiegend verschläft oder ausbremst...bei einer wachsenden Stadt ist doch vor allem eine mindestens annehmbare (gut wird's nicht mehr werden) Verkehrsinfrastruktur das Wesentliche, was die Stadt ganz oben auf der Agenda haben muss...da kann man doch nicht ernsthaft mit “Baubeginn ab 2030...vielleicht..“ planen.
    Ich weiß natürlich, dass da auch schwierige Rahmenbedingungen durch die große Politik außerhalb der Kölner Zuständigkeiten mit reinspielen, aber das macht die Situation nicht besser.

    Aus meiner Erfahrung eher als Auto- und manchmal Motorradfahrer in Köln, auch auf den Ringen, erlebe ich oft, dass die Mitbenutzung der normalen Spuren durch Radfahrer immernoch zu Konflikten mit den Autos und brenzligen Situationen führt. Viele Autofahrer werden ungeduldig wenn ein langsamer Radfahrer vor ihren unterwegs ist und lassen sich dann zu waghalsigen Überholmanövern hinreißen.
    Was hierbei sicherlich das Problem verstärkt ist, dass in Köln und anderen großen Städten, sicherlich auch wegen der hohen Diebstahlquote, viele Leute eher auf klapprigen und schweren Hollandrädern etc unterwegs sind und dann den Verkehr auf 12km/h einbremsen. Wären die Leute auf modernen Trekkingrädern mit zB 24 km/h unterwegs (oder gleich Elektrorädern), ließe sich das mit der gewünschten Reisegeschwindigkeit der Autofahrer, zumal bei Tempo 30, eher vereinbaren. Wo der positive Effekt für die Mobilität insgesamt in der Stadt durch den Umstieg aufs Rad sein soll, wenn zwar ein wenig “Fläche“ der Autos wegfällt, dafür aber das durchschnittliche Vorankommen eher langsamer wird, weil manche Radfahrer eine Schlange an Autos in der genannten Geschwindigkeit hinter sich her ziehen, erschließt sich mir auch noch nicht.


    Da man dem Einzelnen jedoch keine Vorgaben für die Wahl seines Gefährts machen kann:
    Eigene Fahrradwege oder Fahrspuren für Radfahrer sind da sicherlich wertvoller, vor allem wenn diese irgendwann ein einigermaßen zusammenhängendes Netz bilden.
    Wobei ich nicht weiß, ob man mit den Ringen eine der Hauptverkehrsachsen dafür einbremsen muss, wenn parallel dazu auf den Wällen eine sehr angenehme fast autofreie Alternative besteht bzw. weiter ausgebaut werden kann. Die totale Ruhe vor Autos hätte man da aber halt nicht.


    Die bisherigen Radwege an den Ringen habe ich auch als kritisch empfunden.

    Erweiterung Siegerlandmuseum

    Die Stadt möchte Teile der Fördermittel des Projekts “Rund um den Siegberg“ nutzen, um das im Oberen Schloß beheimatete Siegerlandmuseum zu erweitern. Direkt am Schloss gibt es keine entsprechenden Flächen, statt dessen sollen nun zwei Hochbunker etwas unterhalb der Schlossmauern umgebaut werden.


    http://www.siegener-zeitung.de…42c8-8c9d-e9c9e666af2a-ds


    Leider gibt der Artikel kaum Details her, wie das Ganze umgesetzt werden soll. Stadtgeschichte etc. in dunkler Bunkeratmosphäre auszustellen halte ich nicht für erstrebenswert - eine architektonisch durchdachte “Öffnung“ der massiven Gebäude - wie in Siegen bei anderen Bunkern zu Wohnzwecken bereits geschehen - könnte dagegen spannend werden.
    Oder man belässt es bei einer eher düsteren Atmosphäre und bringt dann nur den Themenbereich Zweiter Weltkrieg dort unter..

    The Summit Siegen

    Im insgesamt ziemlich gefragten Gewerbegebiet Martinshardt (der jahrelange Ruf der heimischen Wirtschaft nach mehr Platz war offenbar kein gewohnheitsmäßiger Lobbyismus, sondern es steckt ein tatsächlicher Bedarf dahinter) wird auf einer der letzten Freiflächen mit “the Summit“ ein Bürokomplex und Technologiezentrum für den IT-Bereich entstehen. Vier bereits recht erfolgreiche heimische Unternehmen (Produkte von Unternehmenssoftware bis zur VR-Brille) beziehen einen gemeinsamen Standort. Es soll vor allem auch gemeinsame Forschung geben. Neben Raum für die eigenen Mitarbeiter (eine Steigerung auf 500 bis 600 Personen wird mittelfristig angestrebt) soll das Gebäude auch Platz und Rechenkapazitäten für Startups bieten.
    Der Spatenstich ist bereits erfolgt.


    https://www.quast.de/files/qua…en_-_2017-10-21_print.pdf


    Wichtig für die Region, auch abseits der traditionellen Stärken wie Metallverarbeitung und Automobilzulieferung zu investieren.
    Architektonisch wird man keine Wunder erwarten dürfen. Insgesamt ist für Gewerbegebietsarchitektur das neue Gebiet aber schon recht gelungen, vielleicht lohnt sich doch mal ein Fotospaziergang.

    Da kann ich mich nur anschließen.
    Es ist ja nicht so, dass durch die neuen Appartements eine große Zahl an neuem zahlungskräftigem Klientel in die Stadt kommen würde, welches dann den Markt insgesamt weiter "erhitzt". Die Leute sind ja schon da und auf der verzweifelten Suche nach entsprechenden Angeboten. Besonders die aktuellen Studenten in Köln sind schon jetzt wirklich arm dran, zahlen oft 400 Euro und mehr für irgendwelche Löcher. Die Situation wird man durch Nichtbauen nicht verbessern, sondern nur durch ein vergrößertes Angebot an kleinen Wohnungen. (oder einer anderen Bildungspolitik)
    Zudem wird mit einer Quote von dreißig Prozent Sozialwohnungen geplant.


    Hoffen wir also, dass diese Argumente, die ein wenig nach der egoistischen Sorge klingen, die neuen Einwohner am Rand des eigenen Veedels könnten dafür sorgen, dass das Kölsch in der Kneipe in Ehrenfeld nochmal um 10 Cent teurer wird, auf den entscheidungsrelevanten Ebenen keine große Rolle spielen.

    "Science Campus" Uni Siegen

    Der Bebauungsplan für die Erweiterung des Adolf-Reichwein-Campus steht. Ab dem kommenden Jahr entsteht rund um eine Grünfläche oberhalb des bestehenden Campus der sogenannte Science-Campus. Wettbewerbssieger ist wohl wieder das Atelier Loidl, die scheinen nach "Siegen - zu neuen Ufern" sowie mit dem nun angestoßenen Projekt "Rund um den Siegberg" in Siegen langsam heimisch zu werden. ;)
    https://www.wp.de/staedte/sieg…mpus-vor-id211120847.html


    Die Idee, Gründerszene, Labore und Lehrgebäude sowie studentisches Wohnen zu "durchmischen" gefällt mir sehr gut. Gleichzeitig zementiert man damit natürlich, dass die naturwissenschaftlich-technischen Bereiche auf lange Sicht auf dem Haardter Berg weiter entfernt von der Innenstadt bleiben werden,während von den Fachbereichen welche eine hohe Zahl an Studenten haben,aber weniger Ausstattung (Laborfläche etc) benötigen wohl immer mehr Richtung City wandern soll (siehe Beitrag 91).