[Sanierung und Teilrekonstruktion] Hotel Deutscher Hof

  • Ich pack bei der Gelegenheit gleich mal ein paar Bilder dazu :)
    Momentan wird im Haus kräftig entkernt.
    Hier mal ein paar Fotos vom letzten Freitag
    Das was vom Restaurant übrig geblieben ist

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    Hier war vorher die Decke um etwa 2 Meter (!!!!) abgehängt. Jetzt kommen stellenweise Stuckreste zum Vorschein

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    Küche

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    Treppenhäuser

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    Die Hotelzimmer bzw das was davon übrig ist ...

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    Der Festsaal der wohl abgerissen wird

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    Und ein Blick in den Hof

    IMG_2278 von Danko.Green auf Flickr
    Wer noch mehr vom Umbau sehen mag
    http://www.flickr.com/photos/d…s/sets/72157633436083292/
    Und Fotos wie es hier vor dem Umabu aussah gibt es hier
    http://www.flickr.com/photos/d…s/sets/72157633420674333/
    Beste Grüße
    Danko

  • Man ahnt, was für ein Mammutprojekt sich der Investor das aufgebürdet hat.
    Mich überrascht immer wieder, wie kleinteilig die alten Gebäude in Nürnberg von außen oft aussehen, und wie überraschend großzügig es dann innen doch wirkt. Deckenhöhen, Raumfluchten... Auch dieses Hotel scheint ja innen doch irre viel Platz zu bieten.

  • heute gab es in den Nürnberger Nachrichten zwei große Artikel zum Deutschen Hof. Einen der die Pläne beleuchtet:


    http://www.nordbayern.de/nuern…hof-in-nurnberg-1.2979682


    ... und einen, der sich mit dessen Nutzungsgeschichte befasst:


    http://www.nordbayern.de/nuern…s-standquartier-1.2979681


    Demnach sind die Tage des Daseins als Hotel wohl gezählt. Kann ich gut nachvollziehen, da die Lage zwar sehr zentral ist, aber für Laufkundschaft an einer doch eher ungemütlichen Straßenecke etwas ruppig ist. Zusätzlich ist wohl die Substanz nicht mit Hotelstandards kompatibel, ohne den Charme des Hauses zu behalten. Geplant ist also ein Restaurant im Erdgeschoss mit seinen 4 Metern Deckenhöhe - da ist also gestalterisch einiges möglich, inklusive Emporen oder an den Decken hängendes 'Glump .... ich meine Deko. Die Etagen darüber werden Büronutzung bekommen und ganz oben entstehen Wohnungen. Gute Idee. Denn wie man ja weiss, ist Nürnberg keine Stadt die niemals schläft, daher wird es auch in dieser Gegend ab 20 Uhr ruhiger und erlaubt vielbeschäftigten Geschäftsleuten sicherlich ein repräsentatives und herrschaftliches Wohnen dort. Passenderweise sieht der Rekonstruktionsplan vor, den Eckbalkon eine Etage höher zu heben, also muss die Ecke im 3. Obergeschoss nicht abgetragen werden. Und der Balkon ist dann wohl einer Wohnung zugeordnet. Ich würd mal sagen sehr exklusiv!


    So wie sich die Pläne lesen bin ich nichts weniger als begeistert! 2014 geht's los, zurzeit finden immernoch Voruntersuchungen statt.

  • Noch ein paar Bilder aus dem Hotel Deutscher Hof, das ab nächstem Jahr, wenn es los geht, neben dem Wiederaufbau des Pellerhofes zu den Vorzeigeprojekten Nürnbergs gehören wird.


    Diese Bilder zeigen allesamt Teile, die abgerissen werden:






    Der große Tanzsaal erinnert mich als ehemaliger Berliner sehr an das Goya am Nollendorfplatz, als es noch das Metropol war, eine Großraumdiskothek in einem alten Theater.




    Besonders schade für das Stadtbild ist der zwar unscheinbar gelegene, aber dennoch imposante und qualitätvolle Baukörper der Lessingsäle in der Lessingstraße. Mit dem wiederherzustellenden Teil des Deutschen Hofes im Hintergrund, und dem imposanten Gebäude des DB-Museums im Vordergrund, und dem auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Opernhaus, wird der Gesamteindruck der Lessingstraße doch einen sehr wichtigen teil verlieren. Insbesondere wenn man bedenkt, dass das gebäude im Originalzustand deutlich mehr Fenster besaß und nicht ganz so monolithisch daherkommen würde. Der schöne Giebel im Renaissancestil wird fehlen. Was entsteht dort stattdessen?



    Man beachte die dezent vielschichtig gestaltete Rustika, die verschiedene Ebenen kennt und die Tordurchfahrt durch eine Bekrönung betont.



  • In den Nürnberger Nachrichten gibt es heute wieder einen Artikel zum Deutschen Hof, mit ein paar detaillierteren Informationen zum anstehenden Bauvorhaben:


    http://www.nordbayern.de/nuern…f-wird-umgebaut-1.3062973


    Die Lessingsäle werden also definitiv verschwinden zugunsten Eigentumswohnungen.
    Sicherlich eine kleine Herausforderung an den sehr dicht bebauten Ort: Ich wünsche mir da einen Bau mit Sandsteinfassade und hohen, senkrecht stehenden (Sprossen-)Fenstern, die der städtebaulichen Eleganz der Umgebung gerecht werden. Von der Anmutung in etwa wie die Sebald Kontore, eben nur mit schlankeren, aufrecht stehenden Fenstern. Schnörkel oder anderen Zierrat bedarf es da ja eigentlich nicht mehr. Allerdings fände ich ein Allerweltsneubau mit niedrigen Geschosshöhen und waagerechten Fenstern, weiss verputzt für diese Stelle deutlich zu minderwertig. Ich hoffe das wird allgemein so gesehen.

  • Ein sehr amüsanter Kommentar kommt gleich an erster Stelle des Artikels. Wohl von einem verzweifelten modernen Architekten, der jetzt eine mögliche Freifläche weniger hat für seine Greuel. :D


    Wird das Portal zwischen DB-Museum und Lessingsäle auch abgerissen? Wäre schade, da es solch repräsentative Eingangsportale nur noch selten in Nürnberg gibt. Ebenso bedauernswert finde ich es um den Treppenaufgang im Hof. Dieser erinnert mich stark an eine vereinfachte Form des Essenweinschen Rathausbau, wessen Reste leider dank nachhaltiger Projekte à la Stadtautobahn weichen mußten.


    Generell bedauere ich den Abriß der Lessingsäle sehr, bewerte das Projekt aber trotzdem als insgesamt positiv. Vor allem auch dadurch, daß der Architekt sich traut alte Formen zu ergänzen (trotz aller negativen Schwingungen :lach:). Am tollsten wäre es die figurenverzierten Portale des Deutschen Hofs wieder zu rekonstruieren (wurden so weit ich weiß unter brauner Herrschaft abgeschlagen), bin aus den Plänen aber nicht schlüssig geworden, ob dies der Fall sein wird.

  • Ein sehr amüsanter Kommentar kommt gleich an erster Stelle des Artikels. Wohl von einem verzweifelten modernen Architekten, der jetzt eine mögliche Freifläche weniger hat für seine Greuel. :D


    Ja, der Kommentar ist schon etwas schlaftrunken-esoterisch würde ich mal sagen. Immerhin hat man die braunen Autobahnen, Flughäfen, Bahnhöfe und sonstige Gebäude wie Kasernen, Verwaltungsgebäude, Schulen und nicht zuletzt Wohngebäude gerne und nicht selten bis heute in Benutzung.


    Wenn am Deutschen Hof heute irgendetwas negativ schwingt dann ists wohl die U-Bahn darunter und der Straßenverkehr auf dem Frauentorgraben, der dem Bau bis auf 3 Meter Gehwegbreite auf dem Leib gerückt ist.


    Ja leider habe ich bislang noch keine detaillierten Pläne zur Reko gefunden. Man liest zwar immer wieder wie aufwändig das werden wird, aber mit Details ist man in der Öffentlichkeit noch sehr sparsam. Wieder ergänzter Gebäudeschmuck wäre natürlich ein echtes Sahnehäubchen, aber auch so ist der Erhalt des Hauses mit gescheiten Fenstern und einer lebendigen Nutzung innen sehr erfreulich. Zum Portal weiss ich leider nicht ob es verschwindet. Es scheint baulich ja eher zum DB-Museum zu gehören, rein vom Stil her.


    Ich schätze der geplante Neubau für die Eigentumswohnungen wird in etwa die gebäudetiefe haben, die dem Teil der Lessingsäle entspricht, auf dem der große Giebel sitzt. Der Hof vergrößert sich dadurch nicht unwesentlich. Und du hast Recht, der bevorstehende Verlust der Außentreppe ist wirklich schade. Allerdings bietet die Innenhoffassade des Hotels immernoch genug zum staunen. Solange man es nicht mit dem Neubau versaubeutelt....

  • Ich habe soeben das gefunden. (PDF)
    http://www.google.de/url?sa=t&…g2=9J-FTOw-bGUplz95yqkAOg


    In dem Zeitungsartikel kann man den geplanten und den alten Giebel sehen. Man sieht, daß die Fenster etwas anders angeordnet sind, wohl weil oben Wohnungen entstehen sollen.


    Zudem wird von der Wiederherstellung der Eckarkade/-durchgang (ich weiß nicht man das sonst nennt) zwischen Lessingstraße und Frauentorgraben gesprochen, ebenso wie von einer eventuellen Herstellung der West-Pforte (ich hoffe damit ist auch der Figurenschmuck gemeint :daumen:).

  • Auf dieses Umbauprojekt freue ich mich auch schon sehr. Auf der Visualisierung kann man leider nicht eindeutig erkennen, ob Sprossenfenster eingebaut werden sollen. Große Glasflächen wären ärgerlich. Auch die Lösung mit dem kleinen Eckbalkon im Dach sieht für mich etwas missglückt aus. Alles in allem aber sehr erfreulich.

  • Heute hat sich für Interessierte im Rahmen der Stadtverführungen eine einmalige Gelegenheit geboten, das in der Entkernung befindliche Hotel von innen zu besichtigen. Der Andrang war riesengroß und zeigt das doch recht rege Interesse an historischen Gebäuden in Nürnberg. Verständlich, denn das ist das einzige Alleinstellungsmerkmal das Nürnberg als Stadtlandschaft in einer globalisierten Welt in die Waagschalge werfen kann. Es gibt immer eine grünere Stadt, mit mehr Hochhäusern, mehr Wasser, mehr Parks, mehr Konzerthäusern, mehr Clubs und Diskotheken, mehr EKZ, mehr Studenten, mehr Firmen uswusf. Was aber keine anderen Stadt auf der Welt hat und sich auch für alles Geld der Welt nicht kaufen kann, ist ein einzigartiges bauliches Erbe, wie es Nürnberg bieten kann. Das beginnt bei den großen angenehmen Projekten wie die Stadtmauer, den Pellerhof oder hier, das Hotel Deutscher Hof, über die unangenehmenden Dinge wie das Reichsparteitagsgelände und endet bei den typisch Nürnberger Sandsteinwohnhäusern mit den schmiedeeisernen Hofeinfahrten und reizvollen Dachlandschaften. Jeder, der soetwas erhalten kann trägt zur kulturellen Identität unserer Stadt bei.


    Und weil Historisches auch immer etwas Magisches hat, hier noch ein paar Bilder von heute. Der Hof, den sich das Hotel mit dem DB-Museum teilt:



    Ein verlassener Raum im Eingangsbereich des Hofes, mit prächtig schimmelnder Rigipswand:



    Der Gang in den ehemaligen Restaurantbereich wartet noch mit einem Rest eines Gewölbes auf, das in Rabbitztechnik hergestellt wurde. Mit der Rabbitztechnik lassen sich massive Strukturen jeder Form und Größe einfach und günstig herstellen. Man benötigt nur ein paar Moniereisen, befestigt daran Kaninchenstalldraht, bringt diesen in die gewünschte Form und verputzt diesen. So lassen sich fugenfreie Strukturen in jeder beliebigen Form und Größe herstellen, die auch noch leicht und belastbar sind. Im Prinzip jeder Gipsplattenkonstruktion überlegen, kann heute nur kaum noch jemand.



    Im ehemaligen Restaurantbereich:



    Treppenhaus:



    Im Dachgeschoss, eines der Hotelangestellten-Unterkünfte. Noch nicht entkernt:



    Blick aus dem Fenster auf eines der schönsten Jugendstil-Opernhäuser Europas:



    Das hier scheint die Holzklasse gewesen zu sein ;)



    Blick in den Dachstuhl über dem Lessingsaal. Erkennbar ist mittig eine kastenförmige Konstruktion. Das ist die blinde Seite der in Rabbitzbauweise hergestellten Deckenkuppel der Saaldecke aus den nächsten Bildern:



    Die Decke von unten:



    Eine solch perfekt runde, rissfreie Kuppel kann man nur in feuchter Bauweise herstellen - oder eben als Fertigteil einsetzen:



    Das kräftig ausgetretene Parkett ist Zeuge unzähliger rauschender Feste, die hier gefeiert wurden:



    Eine ehem. Lounge in den Bereichen darunter mit riesiger Schiebetüre offen....



    ... und zu:



    Schön, dass das Hotel erhalten bleibt, aber eben auch sehr bedauerlich, dass die Lessingsääle verschwinden müssen wegen ein paar Parkplätzen, die irgend eine Vorschrift verlangt.

  • "Opernpalais" in der Lessingsstraße

    Erste Informationen zu dem, was auf dem Baugrundstück des in Bälde verschwindenden Lessingsälen entstehen wird, sickern ins Netz. Unter dem Projektnamen "Opernpalais" - naheliegend - plant MKK Wohnbau in Kooperation mit Terraplan, dem Sanierer des Deutschen Hofs, den Neubau einer Eigentumswohnanlage mit 27 Wohnungen. Verkaufsstart ist Oktober 2014, wie zu lesen ist. Dabei findet sich auf der Vertriebsseite eine Vielsagende Visualisierung:



    Quelle: MKK Wohnbau, Website: http://www.opernpalais.info/, Stand 10.10.2013


    Interessanter Entwurf, der mir grundsätzlich zusagt: Ein rot gedecktes Ziegeldach (heute nicht mehr selbstverständlich) und ein modern interpretiert rustizierendes Erdgeschoss. Material nicht erkennbar, aber es sollte sich doch selbstverständlicherweise um Naturstein handeln. Davon bleibt ja durch den Abriss der Säle grds. genug übrig.


    Im Innenhof dagegen fällt der Aufwand deutlich ab. Hier hat es nur einfachen, uninspirierten Verputz:



    Quelle: MKK Wohnbau, via Neubaukompass.de, Stand 10.10.2013


    Weitere Visualisierungen sind wie mittlerweile üblich hochwertig und lassen die Innenräume in deutlich überbelichtem Glanz erstrahlen:






    Bildquellen: MKK Wohnbau, via Neubaukompass.de, Stand 10.10.2013


    Die Räume wirken recht niedrig, was der Abstand Türoberkante - Decke, suggeriert. Ob es wirklich so hell wird wie auf den Renderings? Unsere Altvorderen haben vor allem in den Innenstädten ja nicht deshalb hohe Räume gebaut, weil sie große Hüte trugen.... Das ist ein handfestes Belichtungsmittel.


    Insgesamt hätte ich mir noch ein paar Anpassungen gewünscht:
    - Den Erker zur Lessingsstraße braucht es nun nicht wirklich, und
    - das Erdgeschoss könnte auch größere Segmentbogenfenster vertragen.
    - Ob die Balkone zum Hof hinter dem Torbogen so attraktiv sind, naja... Raucherbalkone...

  • Naja. Hätten man lieber die Lessingsäle verfallen lassen, es wäre etwas Schöneres dabei rausgekommen.


    Ein qualitativer Bau wie bei der alten Tucher-Bräu wäre wünschenswert gewesen, vor allem an so einer prominenten Stelle.


    Vom Entwurf her paßt der Bau wohl eher in eines der tausend Reihenhausviertel um und in Nürnberg.

  • Ich werde das nie begreifen, dass man die Lessingsäle so locker abreißen darf, dass man bei der Quelle aber auf dem Denkmalschutz herumreitet.

  • Ich bedaure das auch sehr, denn das Gebäude, die Architektur und die Geschichte passt ganz wunderbar in die Lessingstraße, mit Nähe zur Oper, dem Bahnhof und der Altstadt und den ganzen Hotels. Ein Luxus-Appartmenthaus dagegen kann ich mir da nicht wirklich vorstellen. Die Lessingstraße ist ein eher unwirtlicher dunkler Schacht.


    Leider hab ich den Eindruck, dass architektonisch in Nürnberg nie 100%erreicht werden. Sanierungen und Neubauprojekte schrammen irgendwie immer am Optimum vorbei. So auch hier: Das Hotelgebäude wird ja wieder tippitoppi saniert und in altem Glanz erstrahlen, aber das zugehörige Lessingtheater, dass auch den Charakter des Innenhofes des Blocks maßgeblich bestimmt hat, ist ein Totalverlust. Sehr schade. Dabei wären städtebaulich ganz andere Möglichkeiten gewesen, wenn man das leerstehende benachbarte Arbeitsamt mit einbezogen hätte. Soweit ich weiss wollte der Investor das ja auch, aber der Eigentümer des Arbeitsamtes hat nicht mitgemacht. :Nieder:

  • Hier mal ein paar Bilder von vorhin



    IMG_4903 von Danko.Green auf Flickr

    IMG_4930 von Danko.Green auf Flickr

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    Der Giebel vom Saal ist bereits angenagt, das Dach zu großen Teilen abgedeckt und in der Fassade klaft ein großes Loch




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    Das Portal zum Innenhof wird aufwendig eingepackt




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    Zum Abriss selber:
    Der Investor wollte am Anfang den Saal noch erhalten. Der Plan war es die großen, und heute vermauerten Fenster wieder zu öffnen und das Gebäude als Firmenhauptsitz zu nutzen.
    Das Hauptproblem bestand aber darin die von der Stadt verlangten Parkplatze zu schaffen. Verhandlungen mit der Stadt liefen ins leere. Da es sich um eine Umnutzung des Gebäudes handelt, fiel der Bestandschutz weg. Die Stadt bestand auf ihrem Punkt und so muss jetzt der Saal dran glauben.
    Ziemlich schade.


    Die Räume im Neubau werden eine Höhe von 2,65m haben und das Erdgeschoss in Sandstein verkleidet werden.