Stadtgespräch

  • Die Platzierung ist berechtigt wie ich finde. Es gibt sowas wie öffentliches Leben in Essen doch eig kaum... und da wo es sowas gibt, da wirds nicht gefördert.
    Anstatt zum Beispiel Gelder in die Sanierung von Bauerbe zu investieren (wie es zum Beispiel in Leipzig passiert) und damit die Innenstadt auf jeden Fall aufwertet, steckt man das Geld in (z.B.) "Kunstinseln" auf dem Baldeneysee, deren Nutzen wohl sehr zweifelhaft ist...
    Die Verwaltung der Stadt Essen plant und wirtschaftet doch schon lange an den Einwohnern vorbei!
    Mich spricht die Idee solcher Inseln z.B. nicht an. Man will doch da Wassersport treiben können oder mit nem Boot drüber fahren, mehr braucht auf einem See doch garnicht passieren...:nono:

  • ^^ Dazu muss die Stadtverwaltung die Bedeutung des Bauerbes - und des Erbes überhaupt - anerkennen. Bisher tat man das vor allem im Fall der Zeche Zollverein und in der Innenstadt unter der Erde, in der U-Bahnstation Hirschlandplatz. Der Name ist an den Bahnsteigen in einer an die 1920er Jahre erinnernden Schrift verfasst. Es gibt den vorderen Teil einer alten Straßenbahn an der Wand und Abbildungen weiterer Straßenbahnen; im Verteilergeschoss zeigen Fotos die Stadt Essen, zum großen Teil historische Bauwerke. Architektonisch eine der interessantesten U-Bahn-Stationen der Stadt.

  • Einsparungen im Essener Kulturetat

    Stefan Keim beleuchtet in der Welt vom 23.04.2009 mögliche Auswirkungen die aus den eingeleiteten Sparmaßnahmen beim Essener Kulturetat resultieren könnten.
    Durchaus lesenwert!

    Quelle:
    WELT ONLINE

  • nikolas : Besten Dank für die Übersicht über die geplanten Projekte:)
    Für Essen finden sich Zollverein und Museum Folkwang.
    Natürlich sind beides Leuchtturmprojekte.
    Doch beide wird es nicht nur nach 2010 geben...es gab sie auch schon lange vorher (wenn auch Folkwang eine neues Gesicht hat...)
    Demnach sind sie für mich nicht unmittelbare Früchte aus der Kulturhauptstadt -wenngleich sie natürlich in ihrer Entwicklung massiv davon profitieren und im Kulturhauptstadtjahr wichtige Funktionen übernehmen...
    Deswegen halte ich meinen "Vorwurf" aufrecht...:cool:
    Es fehlen mir einfach bürgernahe und über das "Event 2010" hinausgehende Projekte... Städtebauliche Auswirkungen die im Alltagsbereich der BürgerInnen liegen gibt es z.B. nicht... Wir leben nicht auf Zollverein und im Folkwang...

  • Weiß jemand, was zurzeit auf dem Dach des Postbankturms passiert? Dort konnte ich letzte Woche beobachten, wie die große Antenne demontiert wurde. Sieht jetzt ein wenig verstümmelt aus, das Ding :confused:


    Leider hatte ich keine Kamera dabei, um die Aktion im Bild festzuhalten.

  • Naja, ob die Auswertung von Capital so seriös ist, wage ich zu bezweifeln. In den Städten wurden nur 5 Makler befragt sowie die Stadtämter.

  • Hey....bin ganz neu im Forum und hätte mal eine Frage


    Also gestern Mittag war ich kurz in der City und habe mit erstaunen gesehen, dass an der Galeria Kuafhof ein Kran aufgebaut wurde......weiss jemand wofür?
    Wir evtl. endlic die schreckliche Horten Fassade saniert???


    Habe schon versucht Infos im Netz zu finden aber habe nichts erreicht


    Danke schon einmal für die Hilfe

  • Habe in der WAZ einen interssanten Bericht über die Sanierung Steeles und einen daraus resultierenden Prozess entdeckt. Konkret geht es darum, dass sich 35 Jahre nach der Sanierung nun das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen mit Klagen mehrerer Bürger gegen die von der Stadt spät erhobenen "Sanierungsausgleichsbeträge" beschäftigen muss.


    Besonders witzig finde ich den WAZ Artikel aus damaliger Zeit, der über die bevorstehende Sanierung berichtet. :daumen:


    Quelle: DerWesten

  • Luftbildaufnahmen (u.a. Glückaufhaus, EON-Ruhrgas oder EKZ)

    Bei DerWesten.de gibt es eine schöne, recht aktuelle Fotostrecke (Essen aus der Luft).
    Wenn man ein bisschen durchklickt, finden sich sehr schöne Ansichten zur entstehenden EON-Ruhrgas-Zentrale, vom Glückaufhaus oder vom EKZ Limbecker Platz.

  • Neben den drei genanten Baustellen sieht man auch
    - den TK Würfel (42f, 47),
    - die WAZ Redaktion und gegenüberliegend die Brachfläche des EuropaCenter Towers (49, 53),
    - den Anbau der Stadtwerke Essen (62)


    Das Glückaufhaus habe ich auf den Bildern 52, 57 und 61 gesichtet.

  • Rund um den Isenbergplatz im Essener Südviertel entwickelt sich langsam aber sicher ein Künstlerquartier. Darüber berichtet heute die WAZ.


    Zur Erinnerung: Am Isenbergplatz befinden sich Kultläden wie das Café Click, die Goldbar, De Prins, Schloss Antiko so wie die Secondhand-Shops Amsterdam und Positiv.;)


    Bericht unter DerWesten

  • Aus der Kirche wird...

    Die WAZ veröffentlicht einen Artikel über aufgegebene Kirchengebäude, wovon es alleine in Essen 24 geben soll. Zumindest eine Kirche wurde abgerissen, manche wurden für Wohnzwecke oder als Archiv umgewidmet. Persönlich freut mich die Weiternutzung, denn selbst die Kirchen der Moderne betrachte ich oft als architektonisch interessant und erhaltenswert. Die in Eiberg und Kray (Fotos im Artikel) sind dank den Naturstein-/Backsteinfassaden trotz minimalistischer Gestaltung angenehm anzusehen. Warum eigentlich werden die Fassaden der Neubauten des Bistums in der Innenstadt nicht so gestaltet?

  • Stadtplan Essen

    Habe vorhin auf dem Stadtplan (Homepage der Stadt Essen) eine Straße nähe des Unigeländes gesucht. Was mir aufgefallen ist, dass auf dem neuen Univiertel sowie dem Kruppgürtel schon alle Gebäude eingetragen sind :lach:


    *komisch*

  • :daumen: Ein besonderes Lob sprach der Überblick-Verlag in seiner neuen Ausgabe Essen geht aus...2009/2010 unserem Gastro-Viertel Rüttenscheid aus.


    Dort habe man sich für ein neues Ranking mit der Bezeichnung "Rü-Style" entschieden, da die Gastronomiedichte u. -ausrichtung (Ganztagskonzepte aller Variationen) im Ruhrgebiet und wahrscheinlich in ganz Deutschland einmalig ist, so die Einschätzung des Verlages.


    Na, dass ist doch mal ein großes Kompliment für die häufig so unterschätzte "Gastronomie-Hochburg" Essen. :applaus:

  • Wie die WAZ in einem Artikel berichtet, ist der Investor für das Hertie-Haus in Rüttenscheid, die Portalis Asset Management GmbH, abgesprungen. Unter anderem wollte diese einen Frischmarkt etablieren. Die Sanierungskosten für die 9000qm Einzelhandelsfläche waren aber so hoch, dass sie fast den Kaufpreis der Immobilie überstiegen hätten. Die Verhandlungen mit der Dawney Day gestalteten sich zudem wohl äußerst schwierig.


    Quelle: DerWesten

  • Es wird wohl hier besser sein. Wenn man diese Immobilie abbricht und gegen eine neue ersetzt.


    Das würde auch sicherlich die ganze Gegend nur aufwerten.