City & Wallring

  • @ Nick

    Zum Neubau am Westenhellweg von der B&L-Gruppe: Wer sind denn die Architekten dieses gelungenen Entwurfs? Wäre interessant zu wissen!

  • Ich find den Neubau am Westenhellweg gelungen, vielleicht ist es ja auch noch eine kleine Initialzündung in richtung weitere Neubauten oder Renovierungen am oberen Westenhellweg!?!?!?


    Gerade wie schon in der Vergangenheit immer wieder erwähnt, das Ruhrnachrichten Gebäude schreit doch nach einer Erneuerungskur!! Egal Abriss und einen Stilvollen Neubau oder eine komplett Renovierung, aber halt verbunden mit einer gewissen Qualität! Weil so wie es jetzt aussieht quält es schon ziemlich das Auge!! :-))

  • steve222
    Das Gebäude der Ruhrnachrichten ist ein sehr typischer Fall. Man wünschte sich natürlich gerne einen Neubau, leider ist das aber nicht immer realisierbar. Allein schon eine gute Fassadenumgestaltung täte dem Westenhellweg an dieser besonderen Stelle (Petrikirche) sehr gut.
    @alle: Was gibt es Neues zum Westenhellweg 91-93?

  • Hoher Wall 10-12

    Weil's so schön geworden ist, poste ich den Beitrag mal in diesem Thread, Infos zum Projekt siehe hier: Die Außenarbeiten sind so gut wie beendet. Die Sandsteinfassade und die Kupfer beschlagene Dachgaube sind topp. Interessant was man aus einem schnöden Nachkriegsbau herausholen kann, wenn man denn möchte.



    06. Juli 2010
    Quelle: Mein Bild

  • Bundesbank (Hiltropwall)

    Die Niederlassung der Deutschen Bundesbank ist seit einigen Wochen eingerüstet. Das Gebäude, es stammt vermutlich aus den 1930ern, finde ich topp. Daher ist zu hoffen, dass die Fassade (wenn überhaupt) nur ein bisschen "gesandstrahlt" wird. Am Haupteingang befindet sich seit 1954 übrigens eine vergoldete Skulptur des Künstlers Gerhard Marcks.



    5. August 2010
    Quelle: Mein Bild



    5. August 2010
    Quelle: Mein Bild



    5. August 2010
    Quelle: Mein Bild

  • @ Nick

    Ich habe heute mit einem mir bekannten Mitarbeiter gesprochen, du liegst richtig, die Fassade wird Sand gestrahlt. Ich freue mich auf die frische Fassade. Rechts, der etwas zurück gesetzte Erkeranbau läßt erahnen wie sie danach aussehen wird. :)


    Das gleiche hoffe ich auch für die Krüger Passage auf dem Westenhellweg, hier ist am Wochenende komplett eingerüstet worden. Heute war das Gerüst leider schon komplett mit Netzen abgehängt, so dass sich ein Foto nicht lohnte.

    Einmal editiert, zuletzt von joman () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Wenn wir schon dabei sind….

    Ebenfalls eingerüstet: Der komplette historische Teil der Karstadt-Fassade (Haupthaus). Überraschend, wenn man bedenkt, dass die Zukunft des Einzelhändlers an einem seidenen Faden hängt. Die folgende Aufnahme aus dem Jahre 2006 zeigt den Abschnitt am Hansaplatz, siehe aber auch hier und hier, ein weiterer befindet sich an der Hansastraße, siehe hier.



    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner

  • @ leipziger


    Im Prinzip ist der Karstadt Aufbau nur die Weiterführung einer architektonischen Massenkarambolage an diesem zentralen Platz. Egal ob Althoff (Karstadt), Azad Haus, Commerzbank, Petrikirche Arkaden oder gar das älteste steinernde Rathaus Deutschlands (das man damals lieber gleich platt gemacht hat) am Ende passt es doch....


    Hier Bilder, wie es mal war....


    http://www.deutsches-architekt…wthread.php?t=8045&page=2

  • Karstadt, Arkaden am Hansaplatz & Rathaus

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der gläserne Aufbau dran glauben wird. Das Thema wäre wohl von den lokalen Medien aufgegriffen worden. Ansonsten bliebe noch zu sagen, dass die Fassade des Haupthauses dreigegliedert ist. Da wäre zunächst die bereits bekannte historische am Hansaplatz/Ecke Hansastraße. Östlich, also am Hansaplatz/Ecke Alter Markt, beginnt eine durchaus ansehnliche Sandsteinfassade, die im Jahre 2004 (?) gesetzt wurde.



    Alter Markt
    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Raenmaen



    Hansaplatz
    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Raenmaen


    Das dringlichste "architektonische Problem", das es früher oder später zu lösen gilt, ist aber ganz klar die Lamellenfassade am Westenhellweg/Ecke Hansastraße. Ob sich wohl noch dieses Prachtstück dahinter verbirgt:



    Westenhellweg/Ecke Hansastraße
    Quelle: Wikipedia, die Schutzdauer für das gezeigte Werk ist nach dem deutschen Urheberrechts abgelaufen.


    Vermutlich teilweise, siehe die Nachkriegsfassade im Jahre 1954. Über die Propstei Arkaden am Hansaplatz, siehe hier, hier und hier, kann man geteilter Meinung sein. Ich finde sie sind eher ein gelungenes Beispiel für 1980er Jahre Architektur. Natürlich wäre die Rettung bzw. die Rekonstruktion des im Krieg zerstörten Vorgängers die wohl beste Lösung gewesen, allerdings greifen die neuen Arkaden Details der alten auf und das nicht nur dem Namen nach. Des Weiteren erfreut sich der Riegelbau über große Beliebtheit bei den Mietern. So hat zuletzt HERMÈS seine Räumlichkeiten aufwendig umgebaut, siehe hier. Zum Alten Rathaus: Es war 1955 sogar das älteste steinerne Rathaus nördlich der Alpen und laut Wikipedia bei seinem Abriss in einem besseren Zustand als die Propsteikirche. Der Standort war allerdings am Alten Markt und nicht am Hansaplatz, siehe z.B. hier.

  • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Aufbau verschwindet auch wenn es sehr schön wäre. Eine Rekonstruktion des originalen Zustandes wäre sicher ein Traum und eine unglaublich positive Veränderung für den Hansaplatz, dennoch glaube ich erst einmal nicht daran.


    @ Leipziger
    Bedenkt man wie sich finanziell derartige Gedanken in Do und L darstellen, ist es kaum verwunderlich, dass sie in L in die Tat umgesetzt werden können und in Do eher nicht.


    Was die Fassade am Hellweg angeht, so muss doch rauszufinden sein, ob sich tatsächlich noch große Teile des Vorkriegszustandes dort verbergen. es wäre mehr als traumhaft diese wieder freizulegen.

  • Gerade haben die auf Radio 91.2 in einem Bericht über das Thier-Gelände gesagt, dass das Medienhaus Lensing, sprich das Ruhr Nachrichten-Haus, Erweitern bzw. Umbauen will. Ein konkreter Termin wurde nicht genannt.


    Dies wurde im Zusammenhang mit zwei Straßen im Umfeld der Thier-Galerie erwähnt. Diese zwei Straßen sollen erst 2012 saniert werden, da noch weitere Projekte, wie das Ruhr Nachrichten-Haus und das Quelle-Haus anstehen und die Straßen daher nicht direkt wieder durch Lastfahrzeuge demoliert werden sollen. Also kann man vielleicht davon ausgehen, das ein Umbau bzw. eine Erweiterung bis 2012 angedacht ist.

  • Karstadt-Fassade Westenkellweg

    Es tut mir leid, euch enttäuschen zu müssen, aber hinder den Lamellen verbirgt sich leider nicht die Wunderschöne Vorkriegsfassade. Hinter den Lamellen berbirgt sich eine moderne 60er Jahre Architektur, die genauso "schön" ist wie die Lamellen selbst. Im zuge eines großen Um- und Anbaus (Hansaplatz/ ecke Alter Markt) ist gegen anfang der 60er Jahre auch der letzte rest der historischen Fassade abgetragen worden.


    Ich hoffe, dass sich in den nächsten Jahren auch an dieser Fassade endlich etwas tut. Vielleicht wäre es ja möglich, die Historische Fassade zu rekonstruieren und dazu dem noch erhaltenen Althoff-Haus endlich wieder seinen historischen Dachaufbau zurückzugeben. Unter dem Dach könnte man zum beispiel ein Restaurantcafe mit schönem Blick über die Innenstadt unterbringen.

  • Lensing-Carree

    Sven gab den Wink, jetzt weitere Infos:

    • Die Rede ist von der Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses.
    • Das zum Westenhellweg gelegene Erdgeschoss wird zu einem Doppelgeschoss ausgebaut.
    • Die Verlags-Geschäftsstelle wird zur Silberstraße verlegt.
    • Sie erhält künftig Parkdecks auf dem Dach.
    • Am Westenhellweg entstehen Ladenlokale.
    • Die oberen Geschosse stehen für Büronutzung offen.
    • Die Arbeiten beginnen im Laufe des Jahres 2011.
    • Deutscher Auftragsdienst