Beiträge von PacoDo

    Ich will doch niemand sein Recht verwehren seine Meinung zu artikulieren, allerdings ist es schon etwas gewagt die Bauakademie als ein Gebäude von nationaler Bedeutung zu bezeichnen. Das ist sie einfach nicht.

    Schinkels Bauakademie war aber ein Gebäude von nationaler Bedeutung. Allein aus Architekturhistorischer sicht sollte man diesen Bau nicht unterschätzen. Mit seiner vergleichsweise schlichten Gestaltung war die Bauakademie ihrer Zeit weit voraus. Man könnte sie auch als einen frühen Vorläufer der modernen Architektur bezeichnen.


    Es wird keine Rekonstruktion geben, sondern einen Hybrid, warum sich das antun.

    Was wäre so schlimm an einem Hybriden Gebäude mit rekonstruierter Fassade und einem Modernen Innenleben? Das Funktioniert auch bei vielen anderen Gebäuden wie dem gegenüberliegenden Schloss, dem Stadtschloss in Potsdam oder auch beim Fürstbischöflichen Schloss in Münster mit einem Mix aus einer historischen Barocken Fassade und Innenräumen im Stil der 50er Jahre sehr gut. Warum sollte es also ausgerechnet bei der Bauakademie nicht klappen?


    Es wird ähnlich sein wie beim Schloss. Denn auch für die Fläche des Schlosses gab es viele moderne Entwürfe. Am Ende hat sich dennoch die historische Fassade durchgesetzt. Das wird bei der Bauakademie genauso sein. Auch, weil ich nicht glaube, dass ein Moderner Entwurf es schaffen kann, auch nur annähernd an die Qualität Schinkels heranzukommen. Daher gehe ich davon aus, dass die Bauakademie am Ende mit Schinkels Originalfassade und modernen Innenräumen rekonstruiert wird. Sie würde sich auch sehr gut in das Umfeld aus Schloss und Friedrichswerderscher Kirche einfügen.

    Fassadensimilation am ehemaligen Kaufhof-Gebäude


    Am Westenhellweg ist in den letzten Tagen vor dem Saturn eine Fassadensimilation entstanden, die offenbar einen ersten Ausblick darauf gibt, wie das Gebäude nach der Sanierung aussehen könnte.


    Es ist interessant, dass sie vor dem Saturn errichtet wurde. Denn auch hier gibt das Gerücht, dass auch Saturn seine Fläche verkleinern könnte und Künftig wohl nur noch Erd- und Untergeschoss nutzen wird.


    Schon die Simulation zeigt, wie positiv sich eine neue Fassade auf die Umgebung auswirken würde.


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    Bilder: Eigene Aufnahmen


    (Vielleicht wäre es gut, für die Sanierung der Ex-Kaufhof Fläche einen eigenen Thread aufzumachen)

    Parkhaus Speicherstraße


    In der Speicherstaße/ Ecke Bülowstraße soll auf dem Gelände der ehemaligen Hafen-Zentrale ein modernes Parkhaus entstehen. Es wird ein "Parkhaus der Zukunft" sein und neben Parkplätzen für PKW auch welche für Fahrräder oder E-Scooter bieten. Highlight des Gebäudes soll ein Park auf dem Dach sein. Der Entwurf stammt von Scheffler Helbig Architekten. Das begrünte Gebäude ist sehr Hochwertig gestaltet.


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    Visualisierungen: Scheffler Helbig Architekten


    https://www.ruhrnachrichten.de…afen-w1766435-2000562280/

    Neuer Nutzer für das ehemalige Spielwarenhaus Lütgenau


    Das traditionsreiche Spielwarengeschäft hat bereits vor einiger Zeit seine Türen für immer geschlossen. Nun wird die Fläche entkernt und für einen neuen Nutzer umgebaut, der bereits bekannt ist. Künftig wird Kik dort eine weitere Innenstadt-Filiale betreiben.


    Damit setzt sich die ungute Entwicklung des Ostenhellwegs weiter fort, der sich in den letzten Jahren immer mehr in eine Billigmeile verwandelt hat.


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    Bild: Eigene Aufnahme


    https://www.ruhr24.de/dortmund…ffnung-2022-91621989.html

    Der Abbruch des Bahnsteigs 4 hat bereits begonnen.


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    Nur die Zugänge oder auch die Bahnsteige an sich?

    Nur die Zugänge sind ein wenig Breiter geworden. Der Bahnsteig wurde exakt so wiederhergestellt wie er vorher war.

    Gerade bei den Fernbahnsteigen wäre es schon gut gewesen, wenn es auf beiden Seiten je zwei Rolltreppen geben würde. Nun gibt es immerhin eine breitere Treppe.


    Was einen weiteren Zugang betrifft, gäbe es schon eine Möglichkeit, in dem man den bestehenden Post- /Gepäcktunnel künftig für Passanten nutzen würde, der sich zwischen den Lastenaufzügen befindet, die nun Abgerissen werden. Das könnte in der Tat die Passantenströme ein wenig entzerren. Wirklich aufwändig wäre es jedenfalls nicht. Zudem wurde auch an anderen Hauptbahnhöfen wie Köln, Düsseldorf und Münster längst ein zweiter Passantentunnel angelegt, um die Passagierströme ein wenig zu entzerren. Das wäre auch für den Dortmunder Hauptbahnhof wünschenswert.


    Allerdings ist das Verhältnis zwischen Stadt und Bahn nicht das Beste. So wird am Hauptbahnhof gerade nur das gemacht, was dringend gemacht werden muss. Nicht mehr und nicht weniger.


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    Bilder: Eigene Aufnahmen


    Mit dem Nordbereich wird 2025 begonnen, wenn die arbeiten an den Bahnsteigen beendet sind.


    Ich hoffe sehr, dass sich an die Neugestaltung des Nördlichen Bahnhofsbereichs auch noch eine Umgestaltung des südlichen Bahnhofsvorplatzes anschließen wird.

    Gleise 11 und 16 Fertiggestellt/ Nächster Bauabschnitt beginnt


    Nach gut 11 Monaten Bauzeit wurde Ende Mai mit dem Bahnsteig 5 für die Gleise 11 und 16 ein weiterer Bauabschnitt beim Umbau des Hauptbahnhofs fertiggestellt.


    Auffällig ist, dass die Zugänge zum Fernbahnsteig ein wenig Breiter geworden sind als die zu den Regionalzügen. Schade nur, dass man den zusätzlichen Platz nicht für zusätzliche Rolltreppen genutzt hat.


    Am 20. Juni werden die Bauarbeiten für die Erneuerung des Bahnsteigs 4 mit den Gleisen 8 und 10 Starten.

    Damit werden auch größere Veränderungen auf die Reisenden zukommen. Denn der Durchgang zur Stadtbahn wird aufgrund der Bauarbeiten für gut ein Jahr gesperrt, was für Reisende größere Umwege bedeutet.


    https://www.ruhrnachrichten.de…lang-w1762102-2000548945/

    Kaiserquartier - Erster Bauabschnitt Fertiggestellt


    Der erste Bauabschnitt des neuen Kaiserquartiers ist fertiggestellt worden. Erste Mieter sind bereits eingezogen. Auch ein neuer REWE Supermarkt hat eröffnet.


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    Auch die Stadtvillen streben ihrer Vollendung entgegen.


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    Bilder: Eigene Aufnahmen

    Erste Pläne für das ehemalige Kaufhof-Gebäude


    Langsam konkretisieren sich die Pläne für eine Umnutzung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes am Westenhellweg.


    Wie es derzeit aussieht, bleibt das Gebäude zwar erhalten, wird aber komplett entkernt und saniert. In den oberen Etagen sollen Büro- und Praxisflächen entstehen. Wohnungen sind nicht geplant.


    Sinn hat einen Mietvertrag bis Mitte 2023. Eventuell könnten die Umbauarbeiten bereits im kommenden Jahr starten.


    Interessant ist auch die Frage, ob Saturn seine Fläche im Zuge der Umbau- und Sanierungsarbeiten verkleinern wird. Schließlich wird der Trend zum Onlinehandel immer stärker und auch andere Händler wie die Mayersche oder C&A haben sich bereits verkleinert oder denken zumindest darüber nach.


    https://www.ruhr24.de/dortmund…-geschaefte-91597217.html

    Für C&A wäre es ein guter Schritt, da man mit der neuen Filiale viel zentraler läge als jetzt. Die ungute Entwicklung des Ostenhellwegs in den letzten Jahren dürfte mit dazu beigetragen haben, dass man nun einen neuen Standort sucht.


    Für den Ostenhellweg ist es keine gute Nachricht. Hier geht, wie bereits erwähnt, der letzte große Frequenzbringer verloren. Hier müsste man langsam mal ein Konzept entwickeln, wie man ihn wieder attraktiver machen könnte. Vielleicht könnte man den Ostenhellweg zum innerstädtischen Factory Outlet Center entwickeln, der den Westenhellweg gut ergänzen könnte.


    Die Neuentwicklung der C&A Fläche böte allerdings auch die Chance, die Eingangssituation am Ostenhellweg, aber auch am Brüderweg enorm zu verbessern.


    Ich würde in diesem Fall eher auf einen Neubau tippen. Das Gebäude müsste ohnehin komplett entkernt werden. Zudem müsste die Fassade komplett erneuert werden. Wenn andere Nutzungen wie ein Hotel- oder Co-Working-Spaces geplant sind, müsste man ohnehin zumindest von einem Teilabriss der innenflächen der oberen Stockwerke ausgehen, so dass Abriss und Neubau wahrscheinlich eine bessere Lösung wäre als eine Sanierung. Beim Karstadt Technikhaus, dem heutigen Base Camp hat es ja eine ähnliche Entwicklung gegeben.

    Eine Umsetzung ähnlich der Kleppingstraße wäre schon möglich. Der Stadtbahn-Tunnel liegt 6 bis 9 Meter unter der Erde. Die Platanen hätten also genug Platz, ihre Wurzeln auszudehnen. Schwierig wäre die Anpflanzung lediglich im Bereich der Stadtbahnhaltestellen Reinoldikirche und Kampstraße. Der Tunnel der U43/U44 verläuft ja auch unter dem Brüderweg. Dort ist bereits eine schöne Platanen-Allee entstanden. Ähnliches wäre sicher auch im zentralen Abschnitt möglich. Eine Lücke würde es dann vermutlich im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Kampstraße rund um den Freistuhl geben. Aber auch dort könnte man etwa mit Blumenbeeten arbeiten. Daher wäre eine Fortführung Platanen-Allee als grüne Verbindung zwischen Petri- und Reinoldikirche schon möglich, wünschenswert und auch sehr gut für das Klima.


    Was die Innenstadt angeht, hat FanDerModerne bereits alles gesagt. Erste Konzepte sind bereits auf dem Weg.


    Jedoch ist es gar nicht so einfach, große Immobilienfonds, denen manche große und leerstehende Immobilien gehören, dazu zu bewegen, in ihre Häuser zu investieren. Da nützen am Ende die besten Konzepte nichts, wenn die Eigentümer noch nicht einmal auf Anfragen der Stadt reagieren.

    Weitere Verzögerungen am Zeitplan - Komplette Neuplanung notwendig?


    Es gibt keine guten Nachrichten zum Boulevard Kampstraße. Der geplante Fertigstellungstermin im Jahr 2025 ist nicht mehr zu halten. Der aktualisierte Zeitplan sieht so aus:


    2023 - Arbeiten am Platz von Netanya

    2024 - Baupause (Fußball-EM)

    2025 - Umgestaltung des Platzes an der Reinoldikirche

    2026/27 - Hansastraße - Platz von Leeds

    2028/29 - Freistuhl - Hansastraße


    Zudem schlägt die Verwaltung der Politik vor, auf den angedachten Wasserlauf zwischen Reinoldi- und Petrikirche zu verzichten. Kleiner Treppenwitz der Geschichte ist hierbei, das genau die Planung für diesen Wasserlauf sich als sehr kompliziert erwiesen- und die Planungen um Jahre verzögert hat.


    Außerdem stellt man sich inzwischen nicht nur in der Politik immer mehr die Frage, ob man die Pläne für den zentralen Teil zwischen Reinoldi- und Petrikirche überhaupt noch in der geplanten Form umsetzen sollte. Der Entwurf stammt aus dem Jahr 1999. Ein heutiger Entwurf würde sicherlich deutlich Grüner sein und auch den Radverkehr berücksichtigen.


    Daher sollte sich der Rat ernsthaft überlegen, ob man jetzt nicht die einmalige Chance nutzen sollte, den zentralen Abschnitt noch einmal Komplett neu zu denken und neu zu Planen. Durch den aktualisierten Zeitplan hätte man für eine Neuplanung immerhin vier Jahre Zeit. Letztlich könnte eine aktualisierte Planung der Innenstadt mehr helfen als die Realisierung der guten, inzwischen aber leider ziemlich angestaubten Planungen aus dem Jahr 1999.


    Boulevard Kampstraße: Sind die alten Pläne überhaupt noch zeitgemäß? (ruhrnachrichten.de)

    Für den geplanten Umbau des östlichem Hellwegs zwischen Funkenburg und Nußbaumweg hat die Stadt Dortmund nun ein Animationsvideo veröffentlicht, dass den Umbau visualisiert.


    Der Entfall einer Straßenspur dürfte bei manchem Autofahrer sicherlich noch für Diskussionen sorgen. Dennoch ist es insgesamt eine gelungene Planung, die den Hellweg enorm aufwerten wird. Insbesondere der Alleecharakter gefällt mir sehr gut.


    Allerdings frage ich mich, ob es an den Haltestellen Funkenburg und Am Zehnthof nicht besser wäre, diese mit einem Inselbahnsteig zu errichten, statt sie auf dem Bürgersteig anzulegen. An beiden Kreuzungen dürfte es genügend Platz für eine Lösung mit einem Inselbahnsteig geben.


    Hotel-Pläne gescheitert


    Wie die Ruhr Nachrichten berichten, ist das Hotelprojekt mit dem Neubau eines Hochhaus am Westfalendamm gescheitert.


    Dennoch ist die DSW21 als Eigentümerin optimistisch, die Fläche vermarkten zu können.


    Vielleicht sollten die Stadtwerke noch einmal überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, das Hochhaus selbst zu errichten und als neue DSW zentrale zu nutzen.

    Die bisher für einen Neubau vorgesehene Fläche könnte dann in die Entwicklung der geplanten Wohngebiets Deggingshöfe integriert werden.


    https://www.ruhrnachrichten.de…ne-w1741520-p-2000493194/