Beiträge von PacoDo

    Kaiserstraße 128

    Kleines Update zur Sanierung des markanten Jugendstilgebäudes in der Kaiserstraße. Die Stiftung Deutscher Denkmalschutz hat das Objekt übertragen bekommen und ist nun Eigentümer. Etwas über eine Mio. Euro werden in die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes und die Wiederherstellung des Erdgeschosses investiert, die bis Ende des Jahres größtenteils beendet sein soll. Bis auf die Schaufenster, die wohl aus Stahl sein werden, bekommt das gesamte Haus neue Holzsprossenfenster. Die Fassade bekommt den grünlichen Anstrich zurück und das Dach wird mit roten Ziegeln bedeckt. Auch die derzeit nicht bewohnten Wohnungen werden Saniert und bekommen Parkettboden.

    smrlkpvw.jpg

    b5yabkiz.jpg

    9yyzvzi5.jpg

    7uo69bi2.jpg

    hsdac65j.jpg

    Bilder: Eigene Aufnahmen

    Ruhfus-Haus

    Das eindrucksvolle Ruhfus-Haus am Platz von Leeds befand sich bereits seit einigen Jahren in einem gewissen Dornröschenschlaf. Nun wird es Revitalisiert - und Denkmalgerecht saniert.

    Die Gerüstarbeiten haben bereits begonnen. Nach der Sanierung sollen eine Tanzschule und eine Musikschule in das historische Gebäude einziehen. Das Oma Doris bleibt natürlich auch erhalten.

    Mit der Sanierung dürfte Gebäude den Eingangsbereich zur Brückstraße enorm aufwerten.

    https://www.facebook.com/10006354644546…yCRr5l/?app=fbl

    Junge Bühne Westfalen


    Neue Infos und Renderings zum geplanten Bau der Jungen Bühne Westfalen neben dem Theater, dass in absehbarer Zeit ebenfalls einen Neubau erhalten wird.

    Ein Highlight des Neubaus wird das Foyer, dass nicht nur lichtdurchflutet sein wird, sondern als besonderen Clou auch eine Rutsche bekommen soll. Die haben sich die Jungen Gäste besonders oft gewünscht. Die Fassade soll aus patiniertem Kupfer bestehen und damit ein Pendant zum bestehenden Opernhaus bilden.

    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/junge…873-2001683543/

    Sanierung Jugendstilhaus Kaiserstraße 128

    Das Kaiserstraßenviertel bekommt einen Blickfang zurück. Das markante Eckhaus an der gabelung von Kaiser- und Hamburger Straße wird derzeit in seinen ursprungszustand zurückversetzt. Der moderne Flachdachanbau wurde inzwischen entfernt. Die ursprüngliche Struktur des Jugendstilhauses wird wieder sichtbar. Übrigens auch im Dachgeschoss, wo das moderne Eckfenster durch die ursprüngliche Gestaltung ersetzt wird.

    Der bisherige Zustand:

    https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Denk…jump-to-license

    Der derzeitige Zustand:

    rbiwleq6.jpg


    sxa5eoxr.jpg

    Quelle: Eigene Aufnahmen

    Das sind in der Tat sehr gute Nachrichten. Auch der Entwurf mit der Backsteinfassade ist super. Die dort geplanten Wohnungen düften weggehen wie warme Semmeln. Es wundert mich ehrlich gesagt schon, warum man den Kronenturm nicht längst zum Wohnturm umgebaut hat.

    Dass das Sudhaus nicht zum Projekt gehört, ist allerdings mehr als ein kleiner wehrmutstropfen. Ich hoffe, das sich auch für dieses historische Gebäude zeitnah ein Investor findet. Es hätte ein riesengroßes gastronomisches Potential.

    Fritschi-Pläne sollen zu den Akten gelegt werden - Komplette Neuplanung für zentralen Bereich des Boulevard Kampstraße vorgeschlagen

    Die Pläne für eine Umgestaltung der Kampstraße sind inzwischen 26 Jahre alt und inzwischen nicht mehr Zeitgemäß. Themen wie der Klimaschutz sind bei der Planung überhaupt nicht berücksichtigt worden. Die Stadt will nun die Reißleine ziehen und schlägt der Politik nun vor, für den Zentralen Bereich einen neuen Wettbewerb zu veranstalten, der dann (hoffentlich) umgesetzt wird.

    Diese Neuplanung ist eigentlich überfällig und hätte schon vor Jahren abgeschoben werden müssen. Dann hätte man nicht so viel Zeit verloren, die nun für Neuplanung und Ausführung ins Land gehen werden. Wer die Kampstraße kennt weiß, wie notwendig eine möglichst baldige Neuestaltung ist.

    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/stadt…694-2001430026/

    Thelen schreibt auf der Homepage ja selbst, dass so eine rein gewerblich genutzte Fläche aussehen könnte, nicht wird.

    Von daher scheint mir das erst mal ein grober vorentwurf zu sein, den Thelen sicherlich gerne so realisieren würde.

    Allerdings glaube ich nicht, dass man mit diesen Entwürfen bei den Ratsfraktionen viele Freunde finden wird. Gerade der südliche Teil der Fläche wird dringend für neue Wohnungen gebraucht. Ursprünglich war neben Wohnungen auch eine Grünfläche im Gespräch. Von beiden Nutzungen ist in diesem Plan weit und breit nichts zu sehen. Ich denke dass die Politik zumindest auf die Schaffung von Wohnraum pochen wird, auch wenn diese Nutzung derzeit rechtlich noch nicht möglich ist.

    Es ist auch sehr schade, dass von den vielen guten Ideen des Smart Rhino Konzept nichts übrig geblieben ist. Zumal man das Grundkonzept ja leicht abgewandelt weiter nutzen könnte. An Stelle der FH hätte man ja auch ein oder Zwei Berufskollegs planen können. Oder auch mehr Flächen für moderne Büros.

    Eine sehr gute Nachricht für Dortmund, dass dieser wenig durchdachte Schnellschuss des Oberbürgermeisters nun endlich zu den Akten gelegt werden kann.

    Gerade die Geschichte der TU zeigt deutlich, wie wichtig es ist, potenzielle Erweiterungsflächen für die Zukunft zu haben. Die waren an der Speicherstraße sichtlich nicht gegeben.

    Man hätte sich von Anfang an auf die Fläche an der Emil-Figge-Straße fokussieren sollen. Dort ist die FH bereits ansässig und es gibt genügend Flächen, um diesen Standort zum Campus ausbauen zu können. Zudem könnte man eventuell auch Synergien mit der TU nutzen.

    Auch für die Speicherstraße ist es eine gute Nachricht, da dort dann neue Arbeitsplätze am Wasser entstehen können.

    Tull-Villa: Baugenehmigung abgelaufen - Zukunft ungewiss

    Während am Südtor eine der letzten Baulücken geschlossen wird, bleibt die Zukunft der Tull-Villa ungewiss. Seit vielen Jahren steht sie nun als Bauruine direkt am Phoenixsee und das wird wohl leider noch eine ganze Zeit lang so bleiben. Die Baugenehmigung für den Umbau des Gebäudes ist inzwischen abgelaufen. Es ist nicht bekannt, welche Pläne der Eigentümer mit dem Gebäude hat. In Hörde kursieren immer wieder Gerüchte, dass das Gebäude abgerissen werden soll.

    Auch wenn die alte, nach einem ehemaligen Direktor der Herrmannshütte benannte Villa nicht unter Denkmalschutz steht, wäre der Abriss dieses Geschichtsträchtigen Gebäudes doch ein großer Verlust für Hörde.

    Man kann nur hoffen, dass die Villa erhalten bleibt und nach einer Sanierung eine würdige Nutzung bekommt.

    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund-sued/…700-2001113704/

    Wie es mit dem Kaufhof an der Kö weitergehen wird, dürfte vor allem davon abhängen, wer Galeria ganz- oder Teilweise übernehmen wird.

    Ein Gerücht ist, dass die Central-Group, die derzeit auch die Mehrheit an der KaDeWe Group hält, sowohl die restlichen Anteile daran als auch ausgewählte Häuser von Galeria in Toplagen wie Köln oder Düsseldorf übernehmen könnte. Dann könnte ich mir einen hochwertigen Umbau des Hauses inklusive der Schaffung eines repräsentativen Lichthofes in Höhe der Rolltreppen sehr gut vorstellen. Fraglich wäre allerdings, ob man tatsächlich so viel Geld für die Wiederherstellung des ursprungszustandes in die Hand nehmen würde oder das ganze etwas schlichter, aber angelehnt an die ursprüngliche Gestaltung realisieren würde. Fraglich wäre auch, was dann aus dem Projekt Carsch-Haus werden würde, dass ja eigentlich für das Premium-Kaufhaus der KaDeWe Group umgebaut werden sollte, oder ob man beide Immobilien dann für ein Premiumkaufhaus nutzt.

    Sollte ein anderes Unternehmen die Galeria-Häuser übernehmen, wird es darauf ankommen, welches Konzept die neuen Eigentümer verfolgen. Will man es noch einmal wie Galeria mit Konzepten für ein Warenhaus der Zukunft versuchen oder will man doch eher in den Premiumbereich gehen?

    Letztlich zeigt der wirtschaftliche Erfolg der KaDeWe Group und der verstärkte Trend zum Onlinehandel, dass dieses Warenhaus nur mit einem Premiumkonzept eine gute Zukunft haben kann. Mit Angeboten, die man im Internet nicht so schnell findet und mit einem hochwertigen Ambiente, dass den Kunden ein Einkaufserlebnis verschafft, bei dem Sie dann auch gerne mal mehr Geld ausgeben. Zu diesem Konzept würde ein hochwertiger Umbau inklusive der vereinfachten Wiederherstellung eines zentralen Lichthofes zwingend dazu gehören.

    Signa-Krise : Galeria vor erneutem Insolvenzantrag

    Das langsame Sterben des ehemaligen Kaufhausriesen geht weiter. Am heutigen Dienstag wird Galeria wahrscheinlich zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren Insolvenz anmelden müssen. Im Zuge der Krise des Eigentümers Signa keine große Überraschung.

    Derzeit ist man auf der Suche nach einem neuen Eigentümer für die Warenhauskette. Ob sich jemand finden lässt, der Galeria übernimmt ist allerdings fraglich.

    Ein mögliches Szenario wäre auch eine Zerschlagung. So könnte etwa die Central Group die umsatzstarken Standorte wie Köln oder Düsseldorf übernehmen und sie mit einem neuen, hochwertigem Premiumsortiment und einem neuen luxuriöseren Ambiente in die KaDeWe Group integrieren, deren Mehrheitsgesellschafter sie bereits heute sind. Auch der Standort am Westenhellweg könnte mit diesem Premiumkonzept weitergeführt werden.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/ga…tragen-100.html

    Signa Prime meldet Insolvenz an

    Eine große Überraschung ist es nicht mehr. Aber heute hat auch die Signa Prime, zu denen neben dem KaDeWe unter anderem auch der Elbtower gehört, offiziell Insolvenz angemeldet.

    Man wird jetzt in aller Ruhe sehen müssen, was das für dieses herausragende Bauprojekt bedeutet. Man kann aber davon ausgehen, dass das Projekt fertiggestellt wird. Ob noch von Signa oder von einem neuen Investor wird man sehen.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unt…e3-89b50253a5a0

    DSW21 verzichtet auf Neubau


    Die Dortmunder Stadtwerke hatten ursprünglich geplant, ihre Zentrale auf dem ehemaligen DOEGO-Gelände schräg gegenüber der heutigen Zentrale neu bauen. Nun kam eine weitere Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis, dass ein Neubau nicht für unter 80 Mio. Euro realisierbar wäre. Daher verzichtet man auf den Neubau und legt diese Pläne zu den Akten.

    Stattdessen wird die DSW in ein bereits bestehendes Objekt in sehr zentraler Lage umziehen. Die Rede ist hier vom Bürogebäude am Dortmunder U, dass derzeit noch von der BIG Krankenkasse genutzt wird, die bekanntlich bald zum Phoenixsee umziehen wird. Die DSW will das Gebäude auch kaufen.

    Auch wenn es sich auf den ersten Blick nach einer schlechten Nachricht anhört, ist sie doch eher Positiv zu sehen. So kann die Fläche der heutigen DSW-Zentrale auch weiterhin in die Planungen für das neue Wohnviertel Degginghöfe integriert werden. Auch die eigentlich für die neue DSW-Zentrale angedachte Fläche könnte man sicherlich in diese Planungen integrieren, da Dortmund neuen Wohnraum sehr gut gebrauchen kann.

    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/neuba…5-p-2001037774/

    Neues Leben im Film Casino?

    Seit gut zwei Jahrzehnten steht das Film Casino am Ostenhellweg inzwischen schon leer. Versuche der Besitzerin, das Gebäude abzureißen scheiterten immer wieder am Denkmalschutz. Gegen eine Wiederbelebung des Kinos sträubte sie sich über viele Jahre.

    Nun scheint aber Bewegung in die festgefahrene Situation zu kommen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, will die Stadt das Gebäude nun übernehmen und den historischen Kinosaal im Stil der 50er Jahre wieder mit leben füllen. Detaillierte Planungen gibt es noch nicht. Vorstellbar wäre aber durchaus, den Saal wieder als Kino zu nutzen und dort vor allem Filmklassiker aufzuführen. Aber auch andere Nutzungen wären denkbar.

    Für den Ostenhellweg wäre eine Wiederbelebung des Film Casinos nach all den Rückschlägen in der letzten Zeit eine sehr gute Nachricht. Vielleicht könnte das Film Casino gemeinsam mit dem C&A Gebäude, dass in absehbarer Zeit umgestaltet wird und neue Nutzungen bekommt, der Auftakt für eine gewisse Neubelebung des Ostenhellwegs sein.

    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/neuer…0-p-2001006583/

    Keine Fördermittel für Boulevard Kampstraße - Kommplette Neuplanung des zentralen Abschnitts?

    Bislang ist geplant, dass der Bau des zentralen Abschnitts des Boulevard Kampstraße 2025 beginnen soll. Nun berichten die Ruhr Nachrichten, dass es für die Realisierung keine Födermittel vom Land geben wird, da die Pläne inzwischen zu veraltet sind. Die Stadt müsste den Umbau daher komplett selbst finanzieren, wenn man an den inzwischen über 20 (!) Jahre alten Plänen festhält.

    Die andere - wohl wahrscheinlichere - Alternative ist, dass die Stadt nun endlich eine komplette Neuplanung des zentralen Abschnitts angeht, die mit deutlich mehr Grünflächen viel besser in die Zeit passt als die aktuelle Planung und zudem auch Förderfähig ist. Eine Möglichkeit könnte etwa sein, die Bestehende Platanenalle am Brüderweg weiterzuführen und sie mit der an der Petrikirche zu verbinden.

    Aus meiner Sicht hat man viel zu lange an den veralteten Plänen festgehalten. Die Stadt und der Rat hätten längst eine zeitgemäße Neuplanung auf den Weg bringen müssen. Nun würde man mit einer Neuplanung wieder Zeit verlieren, die man eigentlich nicht hat.

    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/kein-…2-p-2000951561/