InO | Kronenviertel [Planung&Bau]

  • Kronenturm

    Was wie ein grandioser, durch und durch gelungener Entwurf! Die filigrane Backsteinfassade, der geschwungene, in den Himmel strebene Turmabschluss aber auch der Dachwald machen schon richtig was her. Des Weiteren finde ich die geplanten Zwischendecken (viertes bis 15. Obergeschoss) sehr interessant. Der angekündigte Neubau auf dem Nachbargrundstück erhält dann hoffentlich gleichfalls eine Backsteinfassade und wahrscheinlich eine Tiefgarage, die ausreichend Platz bietet, für die Vehikel der Bewohnerinnen und Bewohner des Kronenturms sowie des Neubaus.

    Das bekannte Bildmaterial in hoher Auflösung:

    Bild: https://s20.directupload.net/images/user/250220/nlfig7ab.png Bild: https://s20.directupload.net/images/user/250220/eni7lbgi.png Bild: https://s20.directupload.net/images/user/250220/2zvufm3h.png

    Quelle: https://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=1179608

  • Kronenturm

    Leckofanni. Ungeachtet der Nutzung in meinen Augen der bisher beste Entwurf. Mehr brauch ich gar nicht sagen, da ich auch die Ansichten von euch teile.

    Für mich dabei entscheidend: Das Projekt wird von keinem windigen Investor, sondern von LINIM angegangen. Die sind jetzt nicht gerade die größten Kommunikationswunder, aber dafür liefern sie.

    Wäre nur interessant zu wissen, wie viel der Struktur des Turmes der angedachten Nutzung entgegen kommt. Wo muss etwas geöffnet werden, wo müssen Zwischendecken eingezogen werden.

    Interessant finde ich, dass sich das WS 24/25 der TU Dortmund auch mit dem Turm beschäftigt hat.

    Einmal editiert, zuletzt von tino27 (22. Februar 2025 um 12:05) aus folgendem Grund: Fehlerkorrektur

  • Wenke-Keller - Investor gefunden (?)

    Von einem befreundeten Dortmunder Gastronomen habe ich erfahren, dass für den backsteinernen Anbau des Kronenturms, der sogenannte Wenke-Keller (Märkische Straße 89), nun ebenfalls ein Investor gefunden und die Pläne wohl mittlerweile sogar schon finalisiert wurden. Das Gebäude soll hochwertig saniert und anschließend wieder einer gastronomischen Nutzung zugeführt werden. In den oberen Etagen sind zudem Büroflächen vorgesehen.

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    Wenke-Keller, August, 2024 | Fotograf: Im Fokus | Wikimedia Commons - the free media repository


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    Foto: eigene Aufnahme

  • ^ Dass LINIM nun auch die Märkische Straße 89 ("Wenke-Keller") entwickelt, wusste ich tatsächlich nicht - sind aber ganz hervorragende Neuigkeiten! Bin nun gespannt, wie es mit dem LINIM-Projekt Quartier Burgtor weitergeht. Sollte der Komplex samt Wohnturm genauso hochwertig realisiert werden, wie es die Visualisierungen vermuten lassen, können wir uns beim Kronenturm inklusive Anbau auf ein Blockbuster-Projekt freuen, das sicherlich nicht nur in Dortmund Maßstäbe setzen wird.

    Klasse finde ich auch, dass wir uns in nicht allzu ferner Zukunft über drei moderne Wohntürme freuen könnten - die bereits fertiggestellte Residenz am Phoenix See, das im Bau befindliche Quartier Burgtor und der in der Planungsphase befindliche Kronenturm. Mit Quartier Burgtor und Kronenturm hätten sogar zwei Wohntürme einen tollen Impact auf die kleine Dortmunder Skyline.

  • Wenke-Keller

    Da LINIM nun wohl auch den Wenke-Keller übernommen hat, war ich mal so frei und habe den Ausschnitt des backsteinernen Anbaus aus einer der bekannten Kronenturm-Visualisierung extrahiert. Genau so stelle ich mir den sanierten Altbau vor - aber was selbstredend noch viel, viel wichtiger ist: LINIM hat Benchmarking betrieben, denn so stellte sich der Hörder Projektentwickler das Endresultat vor, noch bevor das Objekt in den eigenen Besitz überging.

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    Quelle: https://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=1179608

  • Der Einsatz des Bauturbos wurde kürzlich aktuell im Rat beschlossen und offensichtlich scheint es mit dem Kronenturm vielleicht tatsächlich schneller zu gehen.

    Dekoratives Anführungszeichen


    …der Kronenturm soll dank Bauturbo demnächst 150 Wohnungen mit Gastronomie, Büros und kleineren Ladenlokalen beherbergen

  • Kronenturm

    Die Info zum Bauturbo kam wohl nicht grundlos. Es gibt erneute Umplanungen zum Projekt Kronenturm. Offenbar ist dieser nach erneuten Prüfungen nicht zu retten.

    Laut RN plant Linim den Abriss und ein komplett neues Quartier. Teile vom Sud- und Wenkershaus sollen erhalten werden.


    Der Turm wird abgerissen und durch einen neuen mit 19 Etagen und 66 Metern ersetzt. Die beiden Gebäude daneben behalten Erdgeschoss und erstes Obergeschoss und werden ansonsten auf 5 bzw 7 Etagen aufgestockt. Der Neubau an der Kronenstraße erhält zudem einen weiteren Anbau. Und direkt links neben dem neuem Turm entsteht ein weiteres 7-geschossiges Wohngebäude an der Märkischen Str. So erreichen sie erst die erwähnten 150 Wohnungen.

    Quelle: RKW Architektur +

  • Der neue Gesamtentwurf ist natürlich klasse. Insbesondere gefällt mir das hochwertig gestaltete Punkthaus an der Märkischen Straße. Ein wenig schade finde ich jedoch, dass der Entwurf des Hochhauses vereinfacht wurde. Zwar werden Merkmale des initialen Linim/RKW-Entwurfs wieder aufgegriffen, siehe zum Beispiel die angedeuteten Zwischendecken sowie den Dachgarten, aber die tolle Attika, scheint wohl nicht mehr umgesetzt zu werden. Aber gut, ohne den Vorgängerentwurf hätte ich ganz sicher Luftsprünge gemacht - Jammern auf hohem Niveau also.

    Hier nun auch noch eine Visualisierung des Ensembles inklusive des Vorplatzes.

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    Quelle: https://sessionnet.owl-it.de/dortmund/bi/vo…?__kvonr=538740

  • Quartier Kronenburg - Pressemitteilung

    Eine Pressemitteilung der Stadt Dortmund schieße ich gleich noch hinterher. Dort heißt es unter anderem, dass die 150 Wohnungen "kurzfristig" entstehen sollen. Dank des sogenannten Bauturbos und eines Investors, der lieber Taten statt Worte sprechen lässt, sollte der durchaus spektakuläre Rückbau also schon bald starten.


    Stadt Dortmund beabsichtigt die nächste Anwendung des „Bauturbos“ im Kronenquartier der Innenstadt-Ost: Der Lost Place rund um den Kronenturm als Wahrzeichen der ehemaligen Kronenbrauerei soll überwiegend zu Wohnzwecken umgestaltet werden.

    Ein Investor hat die derzeit noch brachliegende Fläche des ehemaligen Kronen-Brauerei-Geländes westlich der Märkischen Straße und östlich der Kronenstraße vollständig erworben und beabsichtigt nun die Entwicklung dieses Areals. Hierbei sollen nach den Vorstellungen des Investors und der Dortmunder Planungsverwaltung kurzfristig ca. 150 neue Wohnungen entstehen und das Wohnareal im Kronenquartier so vervollständigen. Ergänzt werden soll dies mit einem geringen Anteil an gewerblichen Einheiten in Form einer Gastronomie, Büros und kleineren Ladenlokalen.

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    Quelle: https://sessionnet.owl-it.de/dortmund/bi/ge…2213418&type=do

    Das bestehende, stadtbildprägende und identitätsstiftende Ensemble aus Kronenturm, Wenkers- und Sudhaus kann dabei unter anderem aufgrund der mangelhaften Bausubstanz zwar überwiegend nicht erhalten bleiben, soll allerdings mit ähnlicher Kubatur und Fassadengestaltung neu errichtet werden. Insbesondere für den Kronenturm gibt es dabei spektakuläre Pläne: In Anlehnung an die Geschichte des Ortes soll dieser künftig zu Wohnzwecken genutzte Turm eine Krone aus Backstein mit einem Dachgarten erhalten. Die Stadtverwaltung schlägt der Politik nun vor, erneut die Chance zur Beschleunigung des Wohnungsbaus zu nutzen, die die Ende Oktober des vergangenen Jahres in Kraft getretene Novelle des Baugesetzbuches bietet, um Wohnungsbauprojekte auch in Abweichung von Bebauungsplänen zu genehmigen.

    Die Dortmunder Planungsverwaltung hat zusammen mit dem Investor in intensiven Abstimmungsgesprächen auf dieses Ziel hingearbeitet und die für die Anwendung des Bauturbos erforderlichen Vorarbeiten vorgenommen. Zu ihnen zählt auch eine Prüfung möglicher zusätzlicher Umweltauswirkungen. Das Bauvorhaben wurde zudem im Gestaltungsbeirat der Stadt Dortmund beraten und erhielt von dort ebenfalls seine Zustimmung. Eine entsprechende Beschlussvorlage wurde nun auf den Weg gebracht mit dem Ziel einer politischen Beratung in der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost sowie dem Dortmunder Planungsausschuss im Juni.

  • Eine weitere Pressemitteilung der Stadt Dortmund zu Quartier Kronenburg samt hochauflösenden Visualisierungen. Ziel der Bauherrin ist es übrigens, die Bauanträge bis Ende des Jahres (!) einzureichen.

    Bis zu 150 neue Wohnungen im Quartier Kronenburg: Stadt Dortmund setzt auf den Bauturbo

    Der Kronenturm ist ein Wahrzeichen in der östlichen Innenstadt – nun soll er als Wohnturm neu entstehen. Mit ihm wächst das Quartier Kronenburg mit insgesamt rund 150 Wohnungen, Gastronomie, kleinen Läden und Büros. Der „Bauturbo“ soll das Projekt nun beschleunigen.

    Der Kronenturm steht seit knapp drei Jahrzehnten verlassen – doch er ist ein Wahrzeichen in der östlichen Innenstadt und bezeugt, dass dort der Hauptsitz der früheren Kronen-Brauerei war. An den Plänen zur Umgestaltung in einen Ort für Wohnen arbeitet die LINIM-Gruppe schon seit mehr als einem Jahr. Die Planungen wurden inzwischen weiterentwickelt, und auch der Gestaltungsbeirat hat ein zweites Mal über die Pläne geschaut.

    co4c6seu.jpgSie wurden auch deshalb modifiziert, weil die Untersuchungen zur Bausubstanz ergeben hatten, dass nur Teile des alten Wenkershauses erhalten werden können. Der Kronenturm muss zurückgebaut werden, soll aber in gleicher Kubatur als Wohnturm mit 19 Geschossen für 66 Wohnungen nach aktuellem Stand komplett neu entstehen. Ein Highlight im Wortsinn wird ein nutzbarer Dachgarten, der von einer Krone umrahmt wird.

    Vorhandene Gebäude werden aufgestockt

    Unter-, Erd- und erstes Obergeschoss des Wenkers-Gebäudes sollen erhalten und um zwei Geschosse auf insgesamt sieben Vollgeschosse aufgestockt werden. Das ehemalige Sudhaus wird neu gebaut und dabei in der Fläche nach Norden und Westen erweitert. Außerdem wird es künftig fünf Vollgeschosse haben. Die beiden Backsteingebäude sieht das beauftragte Büro „RKW Architektur +“ als Einheit. Im Unter- und Teilen des Erdgeschosses ist vor allem Gastronomie vorgesehen. Insgesamt ist im Sud- und Wenkershaus Platz für 39 Wohnungen, darunter auch einige im Townhouse-Stil mit eigenem Eingang und Garten.

    Ein weiterer Neubau ist direkt an der Märkischen Straße geplant: Unmittelbar südlich des Kronenturms soll ein Gebäude mit sieben Geschossen entstehen, das mehrere Nutzungen miteinander kombiniert, darunter 32 Wohnungen. Das bestehende L-winklige Wohngebäude an der Kronenstraße, das ebenfalls im Besitz der LINIM-Gruppe ist, bekommt am kurzen Winkel im Osten einen Anbau mit acht Wohnungen, sodass die bestehende Brandwand entfällt und einen Abschluss mit gestalteter Fassade erhält.

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    Zur Märkischen Straße bekommt das Gebäudeensemble einen gestalteten Vorplatz, auch zwei weitere begrünte Innenhöfe sind vorgesehen. Die neue Tiefgarage wird an die beiden vorhandenen Tiefgaragen angeschlossen und teilt sich eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt an der Kronenstraße.

    Die ehrgeizigen Pläne weichen in vielen Punkten vom 25 Jahre alten Bebauungsplan für das Gelände ab. Die Stadtverwaltung begrüßt die Pläne, gerade weil über 90 Prozent Wohnen vorgesehen ist. Sie möchte die Abweichungen vom Bebauungsplan genehmigen und schlägt dem Rat der Stadt nun vor, auf ein aufwändiges Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans zu verzichten und stattdessen das Projekt mit dem Bauturbo zu beschleunigen.

    Schneller dank „Bauturbo“

    Der Bauturbo ist ein neues Instrument im Baugesetzbuch, mit dem Wohnungsbauprojekte auch in Abweichung von Bebauungsplänen genehmigt werden können. Die Entscheidung soll noch in diesem Monat fallen, zunächst in der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost (16. Juni) und schließlich im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (24. Juni).

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    Visualisierungen: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1218944.html

    Die Planungsverwaltung hat zusammen mit dem Investor in intensiven Abstimmungsgesprächen auf dieses Ziel hingearbeitet und die für die Anwendung des Bauturbos erforderlichen Vorarbeiten vorgenommen. Dazu zählt auch eine Prüfung möglicher Umweltauswirkungen. Wenn die Ratspolitik grünes Licht für das Quartier Kronenburg gibt, wird die Verwaltung die Bauvoranfrage positiv beantworten und einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor schließen, der die Absprachen und die Grundzüge des Projekts enthält. Im späteren Baugenehmigungsverfahren werden dann die Details geklärt. Ziel des Bauherrn ist es, bis Ende des Jahres die Bauanträge einzureichen.

  • Erste Hürde genommen

    Die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost hat am Dienstag den Bauvorbescheid und die Anwendung des Bauturbos für die Pläne rund um den Kronenturm durchgewunken. Ein Vertreter des Investors verriet während der Sitzung auch erste Details zum geplanten Wohnungsprogramm. Es sollen, sofern Fördergelder zur Verfügung stehen, nicht nur Luxus-Wohnungen entstehen - öffentlich geförderter Wohnraum ist derzeit im Punkthaus an der Märkischen Straße geplant. Im Wohnturm selbst werden sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen zwischen 40 bis 180 Quadratmetern realisiert. Zwei exklusive Penthousewohnungen sollen im obersten Stockwerk entstehen.

    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/wohne…983-2002109487/

  • Update:

    Das Gelände um den Kronenturm ist mit schwarzem Bauzaun abgesperrt, das Gelände ist fast freigeräumt, und Bagger von Seggewiss stehen bereit, darunter ein großer Abbruchbagger.

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  • ^ Ich mag auf jeden Fall das Understatement der LINIM-Gruppe. Da wird nicht viel und lange geschnackt, sondern zum wiederholten Male geliefert. Bin gespannt, ob sich die aktuellen Arbeiten auf die Außenbereiche beschränken oder zeitnah auch die Entkernung der Gebäude startet. Der eigentliche Abriss wurde ja für 2027 angekündigt (und das Einreichen des Bauantrags für Ende dieses Jahres).

  • Bauvorbescheid erteilt, Stadt wartet auf Bauantrag

    Es könnte tatsächlich sein, dass LINIM dat Dingen jetzt durchzieht. Die Ruhr Nachrichten berichtet nämlich heute, dass der Bauvorbescheid bereits erteilt wurde. Laut LINIM dienen die aktuellen Arbeiten insbesondere der Baustelleneinrichtung sowie der Vorbereitung der anstehenden Rückbauarbeiten. Im Juni, war ganz klar nicht davon auszugehen, dass die Bagger noch in diesem Jahr anrollen werden. Ein weiteres Indiz dafür, dass es nun Schlag auf Schlag gehen könnte: Die Stadt hat die Sperrung der angrenzenden Parkflächen sowie Geh- und Radwege "erst einmal" für die nächsten 12 Monate genehmigt.